Freitag, 14. 6. 2013


Um 07:30 läutet das Handy, wir stehen aber erst um 8 Uhr auf. Ich bereite unser Frühstück zu, während Michi im Bad ist.

Anschließend packe ich unsere Rucksäcke.

Klickt auf die Fotos zum Vergrößern.

Um 09:50 fahren wir vom Hotel weg.

Zunächst wollen wir in den Polipoli SP. Es sieht so aus, als sei der Mamane Trail nicht gesperrt, aber auf der DLNR-Website gibt es einen Hinweis, dass der Upper Waiakoa Trail gesperrt sei.

Bei der Pu’unene Zuckerfabrik biegen wir rechts ab. Die Fabrik ist immer noch in Betrieb.

Um 10:20 zweigen wir nach Pukalani Town ab. Das Pukalani Terrace Center ist nach wie vor geöffnet, es stehen viele Autos am Parkplatz.

Hinter Pukalani geht es wieder auf den Kula Hwy. (= 37), in der Folge Richtung Haleakala (= 377) und kurz darauf ist rechts die Abzweigung zur Waipoli Rd.
Die schmale Straße ist in einem deutlich schlechteren Zustand, was sich aber im weiteren Verlauf bessert.
Um 11 Uhr erreichen wir das Ende des Asphalts. Dahinter beginnt die Naturpiste. Ich stelle den Tripodometer auf Null.

Die Piste ist staubtrocken und in einem mäßigen Zustand.

Schon bald steht rechts ein braunes Wanderschild mit der Aufschrift „Waiohuli Trail 2,6, Redwood 4,0 und Polipoli 7 Meilen“.
Nach 1,1 Meile nach Beginn des Tripodometers stellen wir das Auto ab. Die Piste sieht vielleicht aus!
Wir schnüren unsere Wanderschuhe und starten um 11:35 Richtung Waiohuli Trail.

Es dauert nicht lang und ich entdecke „meine“ Wild Plums! Sie sind aber großteils noch grün, doch einige, die schon etwas reifer sind, pflücke und genieße ich, Michi ebenso.

Kurz darauf sehen wir auf der linken Seite ’Akala, Hawaiian Raspberrys, sie sind teilweise schon reif.
Links steht ein Wassersammler, den man bei diesen tief liegenden Wolken nur mehr schemenhaft sieht.
Um 12:20 stehen wir am Trailhead des Waiohuli Trails. Schräg gegenüber führt er nach unten, diesen Teil des Trails liefen wir jedoch noch nie. Wir entscheiden uns, links zu laufen, das ist der andere Teil des Waiohuli Trails.
Der 0,5 MM ist erreicht.

30 Minuten später sind wir bei der Kreuzung mit dem Mamane Trail. Zum Skyline Trail sind es noch 1,2 Meilen. Nach links ist der Waiakoa Trail gesperrt.

Zur Rechten ist der namenlose Krater.
Wettermäßig sieht es gar nicht gut aus, typisch Polipoli SP. Wir überlegen nur kurz, ob wir weitergehen oder umkehren sollen und entscheiden uns fürs Umkehren.
Dass diese Entscheidung richtig war, zeigt sich kurz darauf, denn es beginnt zu regnen Am weiteren Weg gönnen wir uns Vitamine in Form von ’Akala.

Im Auto angekommen, verspeisen wir unser Mitgebrachtes und treten um 14:50 die Rückfahrt an.


Nach 40 Minuten sind wir bei Grandma’s Coffee House in Keokea. Wir genehmigen uns einen doppelten Espresso sowie einen Capucchino und fahren um 16 Uhr weiter.

Wir möchten nach Pulehu und dort die Pulehu Rd. fahren. Am Weg kommen wir an einer tiefen Schlucht und zwei Hügeln vorbei. Es ist ein Landfill, die Hügel sind offenbar zugedeckte Müllhügel. Maui Eco Systems nennt es sich und es duftet entsprechend. Es ist ein schwerer hoher Zaun montiert, der Plastiksäcke auffängt, einige fliegen trotzdem über den Zaun und landen im Zuckerrohrfeld.

Wir kommen zu einer Kreuzung „road closed ahead“, geradeaus geht es nicht weiter, wir fahren links und kommen auf die Hansen Rd. Und schon wir auf dem Mokulele Hwy. und zweigen Richtung Kihei ab.

Um 17:25 stellen wir das Auto am Hotelparkplatz ab.

Im Zimmer angekommen, starte ich das Netbook, um die Satellitenkarte aufzurufen. Es sieht gut aus und wir beschließen, morgen den Halemau’u Trail zu laufen. Das hat den Vorteil, dass wir kein zweites Auto brauchen.
Ich bereite unser Abendessen zu, das wir uns schmecken lasse. Michi isst noch ein Stück von der Canary Melon.

Um 22 Uhr beginnen wir mit dem Matratzenhorchdienst.

Kurz steht Michi noch einmal auf, da er die Balkontür öffnen will. Im Dunklen löst er die Verriegelung der Balkontür und plötzlich, mit einem lauten Brummton, ohne dass er die Tür verschoben hat, beginnt etwas zu summen. Die Balkontür vibriert sogar, gerade so, als ob ein Tier eingezwickt worden wäre. Wir warten einen Moment, Michi rüttelt an der Tür, das Geräusch verändert sich nicht. Wir drehen das Licht auf, aber wir können nichts erkennen. Was ist es? Eine Hummel, eine Hornisse, eine Fledermaus? Michi hält von innen ein Handtuch gegen die Tür, ich öffne die Tür ein winziges Stück und das Geräusch ist komplett weg. Keine Ahnung, was das gewesen ist. Für diese Lautstärke ist eigentlich eine Biene oder auch eine Hornisse zu klein.

Sleep well