Um 4:20 läutet der Wecker, kurz darauf stehen
wir auf und ich bereite unser Frühstück
zu. Der Rauchmelder nimmt es mir übel, dass
ich die Toasts heute ein wenig dunkler getoastet
haben möchte und gibt das mit lautem Gepfeife
bekannt. Ich nehme ein Küchentuch, mit dem
ich vor dem Rauchmelder herum wedle, dann ist er
gleich wieder still.
Das Frühstück lassen wir uns schmecken
Anschließend richte ich warme Klamotten her
und packe sie in die Rucksäcke.
Um 6:05 biegen wir von der S. Kihei Rd. in die
Kanani Rd. ein.
Über
dem Haleakala sind keine Wolken, bei den West
Maui Mountains sieht es anders aus, aber dorthin
wollen wir ohne nicht. |
|
Haleakala – wir kommen!!! 
Auf die Radfahrer muss man wirklich Acht geben,
zwar tun das ihre Guides auch, aber man weiß
ja nie.
|
Bald darauf
erreichen wir den Haleakala National Park. |
Um 7:14 sind wir beim Kassenhäuschen des
Haleakala NPs. Wir kaufen den Tripark Pass um $
25 und werden gefragt, ob wir denn auch lange genug
auf Hawai’i sind, um den Tripark Pass nutzen
zu können. Wir sagen, insgesamt zwei Monate,
da fällt die gute Frau fast in Ohnmacht 
Kurz darauf halten wir beim Haleakala Visitor Center.
Es ist nur mehr von 8:00 bis 3:45 geöffnet!
Wettermäßig könnte es nicht besser
sein, wir sind begeistert
Auf dem Halemau’u Trailhead Parkplatz stehen
etliche Baufahrzeuge, aber auch schon Autos von
Touristen. Wir stellen das Auto ab, schnüren
unsere Wanderschuhe und starten um 8 Uhr 
Wir tragen unsere lange Hose, darunter die kurze,
dann noch die Fleece Jacke sowie die Wanderjacke
darüber. Die Handschuhe hätten auch nicht
geschadet.
|
Nach 20 Minuten
sind wir bei der Kreuzung mit dem Supply
Trail, der von links hinten auf den Halemau’u
Trail stößt. |
Bereits um 08:40 sind wir beim Overlook und haben
einen fantastischen Blick in den Haleakala Crater
Nach einigen Foto- und Filmaufnahmen laufen wir
weiter und stehen bald darauf vor der Ridge. Von
links zwängen sich die Nebelfetzen herein,
lösen sich aber im Krater auf. Das Ko’olau
Gap ist teilweise nicht sichtbar.
Dann
beginnen die Serpentinen, die uns hinunter
auf den Kraterboden führen. |
|
Es dauert nicht sehr lange, sehen wir in der Ferne
die Holua Cabin, aber wir haben erst ungefähr
die Hälfte der Serpentinen überwunden
und wenn wir unten beim Gate sind, ist es noch eine
Meile bis zur Holua Cabin.
Dann kommt das, was uns nicht gefällt: Nebel,
Nebel, Nebel. Glücklicherweise verschwindet
er bald wieder.
|
Um 10:30 sind
wir beim Gate. |
Nicht weit entfernt fliegen fünf Nene und
lassen sich im Gras nieder, Seltsam, dass es eine
ungerade Zahl ist, denn Nene fliegen normalerweise
paarweise.
50 Minuten später (ja, wir sind soooo gemütlich
gegangen) sind wir bei der Holua Cabin.
Ein Herr sitzt auf der Bank und erzählt,
dass er drei Tage im Krater übernachtet hat.
Die letzten 1,5 Tage sei es sehr windig gewesen
und auch teilweise nass. Gestern um gestern 14 Uhr
hat es aufgerissen und der Tag wurde fantastisch.
Seltamerweise ist bei der Holua Cabin keine einzige
Nene.
Wir
laufen in Richtung Silversword Loop weiter
und kommen zu einem kleinen Pit Crater, der
sich unmittelbar neben dem Trail befindet. |
|
Und dann, um 12:15, sehen wir in etlichen Metern
Entfernung die ersten Silverswords, allerdings scheint
keines zu blühen. Kurz darauf ist der Silversword
Loop erreicht.
Es wachsen sehr viele Silverswords, jedoch hat
keines einen Blütenansatz, schade. Nur ein
abgeblühtes Silversword entdecken wir.
Es kommt uns eine dünne Lady mit Riemchensandalen
entgegen. Wir gucken fünf Mal hin, weil wir
es einfach nicht glauben können 
Der Loop ist sehr schön zu laufen und bald
kommen wir wieder auf den Halemau’u Trail,
wo wir wieder Richtung Holua Cabin laufen. Von hier
bis zue Holua Cabin sind es laut Schild 0,9 Meilen.
Doch zuerst mal Picknick, unsere Mägen knurren
Frisch gestärkt geht es sich viel leichter
und wir sind kurz vor 14 Uhr wieder bei der Holua
Cabin.
Auf dem weiteren Weg Richtung Gate sehen wir fünf
Nene, wieder ein ungerade Zahl.
| |
Nach dem Gate beginnen die
Serpentinen, wir kommen sehr gut voran,
obwohl es ganz schön nach oben geht.
|
Immer wieder blicken wir in den Haleakala Crater
hinunter, es ist so wunderschön, wir könnten
hier sitzen bleiben, bis es finster wird

Weitere Impressionen:
Weiter oben kommt uns eine Gruppe Hiker entgegen,
d. h., im Moment stehen sie und eine junge Dame
spielt auf einer Ukulele.
Um 16:50 sind wir beim Auto. Insgesamt sind wir
18,0 Km gelaufen.
Auf der Fahrt Richtung Kihei fragt Michi, was ich
davon halten würde, heute beim KFC in Pukalani
zu essen. Na klar doch! Also ab nach Pukalani. Dort
stellen wir verblüfft fest, dass der KFC fix
geschlossen hat. Schon seltsam, denn dieser KFC
war immer gut besucht. Ok, dann fahren wir nach
Kahului und dort zum neu entdeckten KFC.
Michis privates GPS, das er offenbar irgendwo im
Kleinhirn hat ,
führt uns punktgenau zum KFC in Kahului. Ich
bin sprachlos.
Wir bestellen uns die Nr. 3, wieder in crispy, schließlich
brauchen wir eine Warmhalteverpackung 
Wir verspeisen das Gekaufte im Auto, es schmeckt
hervorragend
Die Panier ist besser als auf Kaua’i in Lihu’e.
Vielleicht wird hier ein anderes Öl verwendet?
Das Fleisch springt vom Knochen. Dazu gibt es Col
Slow für Michi, das ihm auch hervorragend schmeckt
und meine Mashed Potatoes mit Gravy schmeckt mir
ebenfalls sehr gut.
Dann geht es zum Foodland
nach Kihei und stellen um 19:10 das Auto am Hotelparkplatz
ab.
Im Zimmer werfe ich das Netbook an, während
Michi TV guckt.
Gegen Mitternacht verschwinden wir ins Bett.
Sleep well 
|