Lage:

Der Halemau'u Trail befindet sich im Haleakala NP, 3 Meilen nördlich des Parkeinganges. Man fährt – von Kahului kommend – den Haleakala Hwy. (= 377) und in der Folge die Crater Road (= 378) bis zum Halemau'u Trailhead auf 7.990 ft. Höhe. Bereits am Parkplatz erwarten einen meist mehrere Nene. Auch wenn die Verlockung noch so groß ist: Bitte nicht füttern!

Trailhead: Halemau'u Trailhead
Länge: 10,9 Meilen (in & out)
Dauer: 7 Std.

Link zu dieser Karte, zusätzlich mit Höhenprofil


Die Karten wurden mit dem Street Atlas und der Topo Map von DeLorme erstellt.

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Beschreibung und Bilder:

>> hier geht es zum Videoclip (04:20)

Für jene Hiker, die Höhen von etwas weniger als 10.000 ft. nicht vertragen und somit einen Teil des Sliding Sands Trails nicht laufen können, ist der Halemau'u Trail eine überlegenswerte Alternative, um einen Einblick in den Haleakala Crater zu bekommen.

Am Halemau'u Trailhead wird man oftmals von Nene, der hawaiischen Staatsgans, begrüßt.

Klickt auf die Fotos, sie vergrößern sich.

Zunächst geht es am Halemau'u gemächlich leicht bergab. Da da Gelände sehr uneben ist, muss man Acht geben, wohin man steigt. Da Foto rechts unten (Michi in der dicken blauen Jacke) wurde im Sommer aufgenommen! Das zeigt, dass es auch an Vormittagen im Sommer in dieser Höhe noch ganz schön kalt sein kann.

Nach 20 Minuten ist die Kreuzung mit dem Supply Trail erreicht, der von links hinten auf den Halemau’u Trail stößt.

Nach einer Gesamtgehzeig von ca. 40-45 Minuten steht man am Overlook (Foto links unten, an d er abgelegten Jacke und der langen Hose sieht man, dass es in ziemlich kurzer Zeit warm werden kann; der Haleakala ist für Wetterüberraschungen immer gut).

Kurz darauf beginnen die lang gezogenen Serpentinen, die sich bis zum Kraterboden schlängeln.


Auf den Fotos - und natürlich auch mit dem eigenen Blick, wenn man dort steht - sehen die Serpentinen grimmig aus. In Wirklichkeit sind sie es aber nicht, weil sie sehr großzügig angelegt sind und man den Abstieg nicht in dieser krassen Form wahr nimmt.

Das Gate nach dem Durchqueren wieder schließen.

Vom Gate bis zur Holua Cabin ist es eine weitere Meile.

Ab jetzt heißt es Acht geben, denn bis zur Holua Cabin begegnet man oftmals Nene, die sich aber manchmal stumm neben dem Trail nieder gelassen haben und beobachten, wer an ihnen vorbei läuft.

Schließlich ist die Holu Cabin erreicht.

Bei der Holua Cabin stehen Picknicktische zur Verfügung (am Bild nicht mit drauf), hier kann man sich stärken und die Landschaft auf sich einwirken lassen. Wer möchte, läuft anschließend zum Trailhead zurück, es gibt jedoch auch die Möglichkeit, bis zum Silversword Loop zu laufen. Dies ist nachfolgend beschrieben.

Durch Grasland geht es weiter und zur Linken findet man einen kleinen Pit Crater.

Nach 0,9 Meilen ab der Holua Cabin sieht man bereits die ersten Silverswords und kurz darauf ist der Silversword Loop erreicht. Silverswords blühen im Juli und August, die blütentragende Pflanze stirbt anschließend ab.


Der Loop ist sehr schön zu laufen und bald ist man wieder auf dem Halemau’u Trail, nun geht es zur Holua Cabin zurück.

Am Weg zur Holua Cabin sieht man oftmals Nene.



Nach dem Gate beginnen die Serpentinen,

Rasch gewinnt man an Höhe und kann seine Blicke über den Haleakala Crater schweifen lassen.

Weitere Impressionen:

Wieder am Parkplatz wird man nicht selten von einer Nene begrüßt.

Festes Schuhwerk, Sonnenschutz (-creme, -kappe), warme Kleidung, Regenschutz sowie reichlich (!) Trinkwasser sowie Snacks sind unbedingt nötig.

Ebenfalls Ganztageswanderungen sind der Supply - Halemau'u Trail sowie die Kraterdurchwanderung am Sliding Sands Trail und Halemau'u Trail.

Wenn es eine 2- bis 3-tägige Wanderung sein darf, ist die Kombination Sliding Sands Trail - Kaupo Trail das Richtige.