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Es war ein heißer Tag im Juli 1953, an dem ich geboren wurde. Meine Eltern gaben mir den Namen „Angelika“, den ich viel zu lang fand. Da ich nicht gefragt wurde, konnte ich auch keinen Einspruch erheben. Erst drei Jahrzehnte später kam jemand (wer war das doch gleich?) auf die Idee, mich einfach „Angie“ zu nennen und das ist bis heute so geblieben.


Wie nahezu jeder Mensch durchlief auch ich diverse Schulen und schloss mit der Handelsschule ab. Doch für das Büro war ich nicht geschaffen, das ist nicht unbedingt meine Welt. Mein Traum war seit jeher, Ärztin zu werden. Aus finanziellen Gründen, die heutzutage wohl kaum noch jemand nachvollziehen kann, war dies unmöglich und so suchte ich eine andere Art und Weise, mit der Medizin in Verbindung zu kommen.

Der Zufall wollte es, dass ich unmittelbar nach Abschluss der Handelsschule ein Angebot von einem Linzer Krankenhaus bekam: Dort wurde jemand fürs Sekretariat gesucht. Zwar war das unwillkürlich mit Büroarbeiten verbunden, aber ich hatte einen sehr netten Chef, der mir half, meine Neugier zu stillen. Diese bestand darin, bei allen möglichen Operationen, Geburten mit und ohne Komplikationen, Obduktionen etc., etc., dabei sein zu dürfen. Das war es, was mich wirklich interessierte. Ich wälzte medizinische Bücher, Fachzeitschriften, durfte sogar an Kongressen teilnehmen – ja, das war meine Welt!

Unglücklicherweise steckte ich mich nach 2 Jahren bei einem Patienten an, der an offener Tbc litt, was in diesem Augenblick noch nicht bekannt war. Da ich zu dieser Zeit schon längst elternlos war, bekam ich eine nahe Verwandte als Vormund aufs Auge gedrückt. Sie zwang mich, sofort mit der Arbeit im Krankenhaus aufzuhören – für mich brach eine Welt zusammen.

Nachdem ich wieder gesund war, arbeitete ich ein knappes Jahr in München, nämlich so lange, bis ich herausfand, dass dort krumme Geschäfte gedreht wurden. Zwar war ich noch nicht mal 20 Jahre, aber ich ging trotzdem zur Polizei und brachte das Ganze zur Anzeige. Folge: Firma gesperrt, ein paar der verantwortlichen Herren in Haft – und ich wieder in Linz.

Kaum zurück, bekam ich ein Angebot, bei einem Arzt für Innere Medizin zu arbeiten. Das passte mir ausgezeichnet, zumal mein Aufgabengebiet nicht nur die Terminvergabe sein sollte. Ich tigerte voller Elan in die Arbeit, fuhr zu Seminaren, absolvierte den Laborkurs und ging völlig in diesem Beruf auf, zumal mir mein damaliger Chef immer mehr Verantwortung übergab.

Das Ganze hatte nur einen Nachteil: Altersbedingt wollte mein Chef nichts mit PC zu tun haben und daher war auch für mich dieses Thema automatisch gestrichen.

… und so ging es viele, viele Jahre lang. Wer hat schon einen Beruf, der einem so viel Freude bereitet?

Privat hatte ich überhaupt keine Zeit für PC & Co, denn meine Arbeitszeit war durchschnittlich von 6.45 Uhr bis 17 Uhr – ohne jegliche Pause selbstverständlich. Kam ich nach Hause, wollten das Haus und der Garten in Schuss gehalten werden.

Doch Mitte Februar 1998 änderte sich die Situation schlagartig: Ich bekam mit Stichtag 30. Juni 1998 meine Kündigung überreicht! Nach 24 Jahren und 11 Monaten Arbeit in ein- und demselben Betrieb – ich war am Boden zerstört. Die Kündigung hatte einen ganz simplen Grund: Mein damaliger Chef wollte die 12-Monate-Abfertigung, die mir ab dem 25. Dienstjahr zugestanden wäre, reduzieren, er sparte sich somit 3 meiner Monatsgehälter. Irgendwo musste er anscheinend zu sparen beginnen. Sein Angebot, weiter bei ihm arbeiten zu „dürfen“, nahm ich nicht an.

Nun hatte ich auf einmal soooo viel Zeit – Freizeit! Michi, mein Mann, packte die Gelegenheit beim Schopf, kaufte sich einen neuen PC, vererbte mir seinen „alten“ und ehe ich mich umsehen konnte, saß ich vor dem, was ich nie wollte: PC & Co.

Das fand ich zuerst gar nicht lustig, aber das änderte sich rasch, denn unsere erste Australienreise Dezember 1998 / Januar 1999 war bereits gebucht und ich quälte die Suchmaschinen, um an Reiseberichte anderer Australienbesucher zu kommen. Ich druckte wie ein Weltmeister, füllte Ordner um Ordner, markierte, was wichtig erschien, strich durch, was für uns nicht in Frage kam und stellte fest: Internet ist gar keine so dumme Erfindung!
Welch ein Unterschied in den Reiseplanungen! Die drei zuvor gemachten Urlaube auf Hawai’i plante ich mit zahlreichen Reiseführern, die mehr oder weniger denselben Inhalt hatten. Seit 1998 sind Reiseführer in Buchform nur noch Ergänzung.

Neben meiner großen Leidenschaft Reisen habe ich noch viele andere Hobbies. Dazu gehören Hawai’i – Musik hören (am liebsten Israel Kamakawiwo’ole), der Videoschnitt, off road fahren (keine unsealed road ist vor mir sicher! ), sowie im Internet surfen. Ein weiteres Hobby, das derzeit viel zu kurz kommt, ist das Spielen auf meiner Alleinunterhalterorgel, die ich vor etlichen Jahren in wochenlanger Kleinarbeit selbst zusammen lötete, baute, schraubte usw.
Achja, fast hätte ich vergessen – es gibt ja noch ein Hobby! Meine Homepage mit Reiseberichten und Infos zu füllen und auch mit Videoclips zu ergänzen.

Die Homepage habe ich nicht selbst gebastelt. Das haben zwei liebe Freunde von mir getan, nämlich Silke und Markus, die genauso reiselustig sind, wie ich es bin.
Genaueres dazu könnt ihr unter „eigene Homepage – nur ein Traum?“ lesen.

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