Bereits um 4:30 weckt uns ein Platzregen auf.
Michi schiebt die Fenster ein Stück zu. Kurz
vor 5 Uhr ist der Revierhahn unterwegs. Ich bereite
unser Frühstück zu, das wir genießen
Die Radarkarte zeigt nichts Erfreuliches.
Um 7:10 verlassen wir unser Haus. Heute steht der
Napau Crater
Trail am Programm, aber ob Petrus das zulässt?
Wir sind am Zweifeln.
35 Minuten später passieren wir das Kassenhäuschen
des Volcanoes NP und biegen unmittelbar danach links
in den Crater Rim Drive ein. Wettermäßig
ist es bescheiden, allerdings ist die Straße
trocken.
Je weiter wir in südliche Richtung fahren,
umso mehr verschlechtert sich das Wetter. Nein,
es macht keinen Sinn, den Napau Crater Trail zu
beginnen 
Wir drehen um und haben vor, uns die Pu’u
Ki Petroglyphs im Südwesten der Insel zu suchen.
Im Laufe der nächsten Minuten ändern wir
jedoch unseren Plan. Wir verwerfen die Pu’u
Ki Petroglyphs, da wahrscheinlich die Ponohohoa
Chasms im schönsten Sonnenlicht liegen. Wenn
wir sie gestern nicht gefunden haben, sollte doch
das heute möglich sein, wir waren doch schon
ein paar Mal dort.
Wir stehen am Trailhead, der keiner ist und starten
um 9:30 
Klickt auf
die Fotos zum Vergrößern.
Wir folgen den abgenutzten Spuren auf der
Lava. Heute sehen wir Bäume und Sträucher
mit blauen Bändchen, warum gestern
kaum? Wir müssen ein kleines Stück
zu weit rechts oder links gegangen sein,
anders ist es nicht zu erklären.
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Die Gewächse mit den blauen Bändchen
haben wir jeweils zu unserer Rechten.
Worauf man ganz besonders aufpassen muss ist, nicht
jene Stelle zu übersehen, an der man die Fahrspur
nach links verlassen muss.
Zwischendurch ein Blick zum Mauna Loa, der völlig
wolkenfrei ist.
Zu Beginn der grünen Wiese ist links ein neu
austreibender Silk Oak. Mit blauen Bändchen
zur Rechten geht es weiter.
Nach einem auffälligen Bergauf führt
die Piste rechts weiter. Am Rand der Piste steht
einzeln ein auffallender Ohia. Nochmal rechts davon
ist der kleine Hügel, der zugewachsen erscheint
und rechts vorne sieht man einen der Kamakaia Hills.
Es ist 10 Uhr und wir verlassen die Fahrspur, um
links querfeldein weiter zu laufen. Markierungen
gibt es jetzt keine mehr, wir müssen uns auf
unseren Orientierungssinn verlassen.
Schon bald kommen wir in ein Gebiet, in dem die
Lava sehr aufgeworfen ist. Zur Rechten sind die
Kamakaia Hills.
Bereits nach 30 Minuten stehen wir vor einer der
eingestürzten Lava Tubes.
Es ist die Höhle mit dem schwarzen Plastik
innerhalb und wir steigen hinunter. Bis hierher
sind wir 3,3 Km gelaufen.
Nach dem Begutachten der Chasm inkl. Fotos und
Filmen sind wir wieder heraußen.
Ich habe bereits einen Sitzplatz für Michi
auserkoren, um ihm – wie schon ein Mal hier
– die Haare zu schneiden. Anschließend
picknicken wir, um dann zur Eulenhöhle, wie
wir sie nennen, zu laufen.
Wo ist das Steinmännchen hingekommen? Wir
finden es nicht mehr.
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Die Eulenhöhle
finden wir problemlos. Ich gehe auf die andere
Seite, um die Höhle fotografieren zu
können, von der gegenüberliegenden
Seite sieht man sie nämlich gar nicht. |
Unmittelbar östlich der Eulenhöhle findet
sich die Fortsetzung der Lavatube, wir überqueren
sie und gehen auf der ursprünglichen Seite
weiter.
| Wir
krabbeln noch zu einer anderen eingefallenen
Lavatube hinunter, um zu fotografieren. |
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Um 13:20 treten wir den Rückweg an.
Zurück bei der „Haarschneidehöhle“
sehen wir, dass unser nicht gefundenes Steinmännchen
umgeworfen wurde. Michi baut es wieder auf. Beim
Steinmännchen gehen wir links, sodass wir die
aufgeworfene Lava rechts von uns haben.
Um 14 Uhr sind wir auf der Fahrpiste, auf der rechts
„mein“ Ohia steht.
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Flotten Schrittes
gehen wir Richtung Hwy. 11, neben dem unser
Auto steht und erreichen selbiges um 14:40
Uhr. Es hat 38,2° C. |
Insgesamt sind wir 7,47 Km gelaufen und das bei
herrlichstem Wetter mit nur wenigen weißen
Wölkchen.
Nun geht es nach Hilo zurück, wo die Sonne
scheint 
Wir stellen das Auto beim Foodland
ab. Michi nimmt sich einen kleinen French Vanilla,
ich eine Clam Chowder. Bei der Kassa zeige ich den
leeren French Fanilla her als auch die leere Clam
Chowder, die Lady bei der Kassa nickt, der Kaffee
steht auf der Rechnung, die Clam Chowder nicht.
Warum um alles in der Welt zahlen wir für die
Clam Chowder nichts? 
Um 16:30 sind wir zu Hause.
Michi bereitet Kaffee zu und ich portioniere für
uns das Eis, das wir im Foodland kauften, zuckerfrei
natürlich!
Später bereite ich unser warmes Abendessen
zu, das lecker schmeckt
Michi macht es sich vor dem TV gemütlich und
ich vor dem Netbook.
Wir überlegen den morgigen Plan. Entweder
wollen wir auf den Mauna Kea und zum Lake Wai’au
oder die Ostküste hoch und den Perimeter Horse
Trail laufen.
Um Mitternacht gehen wir ins Bett.
Sleep well 
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