Mittwoch, 10. 7. 2013

Unser Handy weckt uns um 6:45. Der Regen prasselt aufs Dach

Etwas später lassen wir uns das Frühstück schmecken Michi ruft M. C., den Vermittler des Hilo Hale an, die Telefonnummern funktionieren jedoch nicht, VOIP ist bei unserem Telefon nicht freigeschaltet. Mark erreicht er dann übers Handy und dieser sagt, J. wird sich bald bei uns per Telefon melden, was sie auch macht. Sie ist bereit, sich mit uns zusammen zu setzen, um einige Minuspunkte am Haus zu besprechen, das ist doch weitaus besser geeignet, als nur per Telefon oder gar per Email. Bezüglich eines Termines wird sie sich melden

Um 10:10 verlassen wir das Hilo Hale und fahren Richtung Saddle Rd., wo wir bis zum MM 16 Regen und Nebel haben.

Beim Pu’u Huluhulu legen wir eine längere Pause ein und fahren dann zum Mauna Kea Visitor Center.

Klickt auf die Fotos zum Vergrößern.

Die Wolken sind dermaßen dicht, dass wir nicht mal die Ranchgebäude rechts der Mauna Kea Access Rd. sehen. Doch kurz darauf ist strahlend blauer Himmel über uns.

 

Bei herrlichstem Sonnenschein stellen wir um 11:45 das Auto beim Mauna Kea Visitor Center ab. Wir schlendern ein wenig durch das Visitor Center, gucken ein wenig den Film und fahren 30 Minuten später weiter.

Der Grader könnte sich langsam wieder mal an die Arbeit machen, die Piste ist ähnlich einer Waschbrettpiste.


Kurz darauf parken wir uns uns bei „Parking 2“ ein. Hier steht bereits ein Auto und ich parke uns, mit etwas Abstand, links davon ein. Ich öffne die Fahrertür, steht auf einmal ein junger Mann vor mir und fragt „Angie?“ Das gibt’s ja nicht!!! D. mit seinen Kumpels!!!!! Ich falle fast aus den Socken!!! Wir unterhalten uns, einem seiner Kumpel geht es nicht gut, ich gebe ihm ein noch nicht geöffnetes Diet Coke, dann bessert sich sein Zustand.

D. erzählt von der bisherigen Reise, dass ihm und seinen Freunden Hawai’i sehr gut gefällt. Es ist so, als würden wir uns schon ewig kennen. Ok, ein wenig stimmt das auch, aber heute sehen wir uns zum ersten Mal.

Kurz nach 13 Uhr verabschieden wir uns. D. und seine Freunde fahren weiter hoch und wir ebenfalls. Sie möchten zum Lake Wai’au – wir auch.

15 Minuten später stellen wir nur wenige Meter nach dem MM 7 unser Auto auf einem geschotterten Parplatz links unten ab. D.s Auto steht schon hier, er ist mit seinen Freunden bereits am Trail.

Michi cremt sich gut ein und um 13:30 sind auch wir startbereit

Nach knapp 30 Minuten sind wir beim Lake Wai’au und wir erschrecken! Wir erkennen den Lake Wai’au nicht mehr wieder! Er hat fast kein Wasser mehr!!! D. und seine vier Freunde stehen unten beim See, den man als solches nicht mehr wirklich bezeichnen kann.


Wieder zu Hause, recherchierte ich, worauf der starke Rückgang des Wasserspiegels begründet sein könnte und fand bei West Hawai' Today einen interessanten Artikel, den ihr hier lesen könnt. In diesem Artikel steht, dass der Lake Wai'au seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie ausgetrocknet war. Bleibt die Hoffnung, dass er nicht jetzt austrocknet, mit einem Wasserstand von 1 (!) Fuß Ende September 2013 (lt. Artikel) ist er nicht mehr weit vom Austrocknen entfernt.

Um 14:15 treten den Rückweg an, nachdem wir gelbe und violettfarbene Blümchen fotografiert haben und sind eine halbe Stunde später wieder beim Auto.



Wenige Minuten später parken wir uns vor den Observatorien ein und haben einen herrlichen Blick.


Der Mauna Kea höchstpersönlich.


Wir suchen uns ein schönes Plätzchen und verspeisen unser Mitgebrachtes , ehe wir die Rückfahrt antreten.

Ein Blick zum Mauna Loa hinüber:


Etwas oberhalb der Abzweigung zur Keanakolu Rd. stehen rechts Steinböcke.

Ich steige aus, gehe etwas den kleinen Hügel hinauf und sehe zahlreiche Steinböcke. Sie sind sehr scheu.

Bei der Keanakolu Rd. ist dichter Nebel.

Und schon fahren wir auf den Pu'u Huluhulu zu.

Beim Pu’u Huluhulu ziehen wir uns die lange Hose und die Schuhe aus fahren um 17:10 nach Hilo weiter.

Dort tanken wir bei unserer Aloha Tankstelle.

Anschließend fahren wir zum Ponds Restaurant, wo Michi einen Tisch für den 16. Juli um 18:30 reserviert, er erwähnt auch, dass es sich um meinen Geburtstag handelt.

Beim KTA kaufen wir Obst und nach dem Kontrollieren der Preise gehen wir wieder zur Kassa zurück, da statt des Preises für die Papaya der Preis für Orangen (deutlich teurer) eingegeben wurde.

Dann geht’s zum Foodland hinüber, wo wir auch nur Kleinigkeiten brauchen.

Um 18:55 stellen wir das Auto beim Haus ab.

Ich bereite unser Abendessen zu, als Nachspeise Obst.

Anschließend folgt, wie immer, der technische Teil.
Morgen steht Volunteering am Programm und wir müssen wieder früh aufstehen.

Um 23 Uhr gehen wir ins Bett.

Sleep well