Der Hahn weckt den Nachbarn um 5:30, uns weckt
er gar nicht, sehr rücksichtsvoll.
Das Handy läutet um 7 Uhr. Wie immer verschwindet
Michi ins Bad und ich in die Küche. Bald darauf
lassen wir uns das Frühstück schmecken
Um 10 Uhr verlassen wir das Hilo Hale.
Unser heutiger Plan ist, wieder einmal zu den Ponohohoa
Chasms zu laufen. Sie ziehen uns irgendwie magisch
an.
Klickt auf
die Fotos zum Vergrößern.
In Höhe des Volcanoes NP scheint die
Sonne.
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Der Mauna Loa ist völlig wolkenfrei.
Um 11 Uhr stellen wir das Auto zwischen dem MM
41 und 42 gegenüber des Schildes „11“
auf der Lavafläche unser Auto ab. Vor uns ist
es schwarz und es weht ein mäßiger Wind.
Kurz darauf starten wir Richtung der Ponohohoa
Chasms
und laufen dazu in dieses Gebiet hinein.
Heute irren wir eher ein wenig ratlos herum, weil
wir die zwar seltenen, aber im Prinzip doch vorhandenen
blauen Bänder vermissen. Zu Beginn sehen wir
schon noch eines, aber später nicht mehr. Wurden
sie absichtlich abgeschnitten? 
Wir korrigieren unsere Richtung, finden unsere
Spur wieder und sehen ein blaues Band, auch sehen
wir Reifenspuren, die man an den abgefahrenen Lavasteinen
erkennt.
Die Autospuren, denen wir folgen, führen in
weiter Folge dem Nationalparkszaun. Man darf ihnen
also nicht blind folgen 
Um 11:37 ist ein 45°-Bogen nach links, wo man
deutlich an den Fahrspuren erkennen kann, dass es
in ein mehr bewaldetes Gebiet geht.
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Es wachsen A’ali’i, Strawberry
Guavas, deren Früchte noch nicht reif
sind und Pukiawe.
Im Bild links sind A'ali'i zu sehen. |
| Auch
die Früchte der normalen Guavas sind
noch nicht reif. |
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Früher
ist uns nicht aufgefallen, dass auch viele
Silk Oaks wachsen, aber vielleicht erkennen
wir sie jetzt leichter an ihren typischen
gefiederten, grellgrünen Blättern,
auch wenn sie nicht blühen. Nene Bush
wächst ebenfalls. |
Die Fahrspur wird immer deutlicher sichtbar, wir
müssen aber Acht geben, dass wir später
die Abzweigung nicht übersehen.
Um 12:30 habe ich das Gefühl, dass wir schon
zu weit gelaufen sind und bald darauf liegen vor
uns alte Ohia-Stämme, die kennen wir gar nicht.
| Wir
drehen um, finden aber auch von dieser Seite
die Abzweigung, die eigentlich keine ist,
nicht. Also gut, dann zurück zum Auto,
wo wir um 13:40 ankommen. |
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Im Kofferraum sitzend verspeisen wir unser Mitgebrachtes
Ich mache den Vorschlag, in den Puna District zu
fahren, Michi ist einverstanden 
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In Volcano machen wir beim
Kilauea General Store eine kurze Pause.
Michi möchte einen Espresso 
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Wieder zurück beim Auto, kommt eine Lady
auf mich zu und sagt, dass bei ihrem Auto die Batterie
ihren Geist aufgegeben hat, ob ich ihr Starthilfe
geben könnte, das nötige Kabel hat sie.
Ich muss jedoch zuerst unseren Jeep umstellen, da
ansonsten das Kabel zu kurz ist. Bei der Lady ist
ein älterer Herr, der sich später als
ihr Vater herausstellt. Er spricht nur spanisch,
ist in Madrid geboren, lebt jedoch seit seinem 10.
Lebensjahr in Argentinien. Im Auto sitzt ihre Mutter.
Die Tochter wohnt schon lange hier mit einem Local
an der Hamakua Coast. Die Eltern sind zu Besuch.
Der Plausch wird in spanischer Sprache geführt
So, das andere Auto läuft wieder, wir verabschieden
uns und fahren weiter.
Um 15:30 biegen wir rechts auf die Kea’au-Pahoa
Rd. ab, das ist die 139 Richtung Pahoa Town. Wenige
Minuten später geht es in einer Linkskurve
weiter und hier biegen wir rechts auf die 130 ab.
Wir haben wunderschönes Wetter 
Wir biegen links in die Pahoa Kapoho Rd. ab, das
ist eine Ampelkreuzung, die 2-spurig geradeaus in
Richtung Star of the Sea Painted Church führt
und wo wir uns am Ende der Straße normalerweise
mit Chris zur Lavatour treffen.
Wir fahren weiter auf der Pahoa Pohoki Rd., sie
hat in der Karte keine Nummer. Sie führt direkt
zum Meer. Wir fahren durch herrliche Tree Tunnel
Straßen, bei diesem Wetter ist das noch schöner
als sonst, einfach traumhaft schön. Es sieht
beinahe wie in einem botanischen Garten aus.
Die Straße wird immer schmaler und schmaler
und wird schließlich einspurig.
| Wir
fahren am Isaac Hale Beach Park vorbei. Hier
ist ziemlicher Betrieb, kein Wunder bei diesem
schönen Wetter. |
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Um 16:20 erreichen wir die Kreuzung, die zum Cape
Kumukahi Lighthouse führt. Ab diesem Zeitpunkt
ist die Straße ungeteert, man fährt ohne
Versicherungsschutz. Es sind etliche Locals unterwegs.
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Es ist eine Wellblechpiste,
die eine gewisse Ähnlichkeit mit der
Gibb River Road in Westaustralien hat. Schon
bald sehen wir das "Lighthouse"
(ist eigentlich nur ein Positionslicht)
und parken uns um 16:40 direkt dort ein.
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Wir laufen ein paar Schritte zurück
und biegen (von dieser Seite aus) links
auf die Allradpiste ein.
Wenn man nicht, so wie wir, bis zum Lighthouse
vor fährt, kann man (auf dem Bild rechts)
die Piste mit einem Jeep Wrangler befahren,
aber wegen der spitzen Lavasteine rate ich
nicht dazu. Außerdem muss man sich
im Klaren sein, dass man ohne Versicherungsschutz
fährt.
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Es ist eine Lavapiste, die mit verschieden großen
Lavasteinen durchsetzt ist.
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Noch ein paar
Fotos, die auf dem Weg zum Champagne Pond
entstanden sind. |
Wir nähern uns:
Nach 1,7 Meilen sind wir beim Champagne Pond,
er liegt sehr schön.
| Ein
junges Pärchen mit einem Hund ist hier,
wir unterhalten uns ein wenig. Der Hund schwimmt
mit dem jungen Mann ans andere Ende bis knapp
vor die Residential Area und wieder zurück. |
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Ich gehe ans
nördliche Ende des Champagne Pond, es
bietet sich mir dieses Bild. |
Von dieser Seite aus darf man in den Champagne
Pond, von der anderen Seite nicht, da dies eine
abgesperrte Residential Area ist. Man sieht sogar
von unserer Seite auf der gegenüberliegenden
Seite zahlreiche aufgestellte Schilder, eine Mauer
besteht ebenfalls.
An Wochenenden ist es hier viel belebter. Fallweise
gibt es auch Honus hier.
Um 17:35 treten wir den Rückweg an.
45 Minuten später sind wir wieder beim Auto.
Die Gesamtzeit betrug 1 Stunde 40 Minuten. Es sind
pro Strecke 2,64 Km.
Wir treten die Rückfahrt an und am Ende der
Piste fahren wir geradeaus auf der asphaltierten
Kapoho-Pahoa Rd. weiter.
Um 18:50 stellen wir das Auto zu Hause ab.
Rasch bereite ich unser Abendessen zu, das wir
uns schmecken lassen
und anschließend beginnt der technische Teil.
Um 23 Uhr gehen wir ins Bett.
Sleep well 
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