Um 8 Uhr läutet das Handy. Wir wälzen
uns noch ein paar genüsslich herum, ehe wir
aufstehen.
Während Michi im Bad ist, bereite ich unser
Frühstück zu, das wir uns schmecken lassen
Der Toaster und das French Toast – diese Kombination
ist wirklich ideal 
Die Einkäufe am ersten Tag im Foodland wurden
von mir so berechnet, dass nun langsam die diversen
Beläge für die Brote ausgehen, aber so
soll es auch sein.
Um 10:35 verlassen wir das Hotel. Mit den schwarzen
Rucksäcken machen wir uns auf den Weg auf den
Haleakala. Anschließend möchten wir die
West Maui Mountains entgegen dem Uhrzeigersinn fahren
und am späten Nachmittag eine Bummelrunde durch
Lahaina drehen.
Über uns ist blauer Himmel, es wird ein strahlend
schöner Tag 
Klickt auf die Fotos
zum Vergrößern.
Das außergewöhnlich schöne Wetter
bringt uns dazu, unseren Plan zu überdenken.
Wie wäre es, wenn wir nach Hana fahren würden?
Nicht lange überlegen, jede Minute zählt
und schon haben wir umdisponiert.
In Pa’ia ist ein kleiner Stau, es geht nur
mehr im Schritttempo weiter. Ich habe noch gar nicht
erwähnt, dass heute Michi fährt, d. h.,
ich kann mich voll und ganz auf die Landschaft konzentrieren.
| Der
Motorradclub scheint unterwegs zu sein. Fahren
sie etwa alle die Hana Road? |
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Bei Ho’okipa gibt es heute kaum Wellen.
Die Motorräder fahren nach wie vor vor uns.
Hinten nach fährt ein Begleitfahrzeug. Doch
dann biegen sie nach Makawao ab, sehr gut! 
Wir sind beim MM 5,5 und das Wetter ist traumhaft
In unserer Fahrtrichtung sind kaum Autos unterwegs,
kein Wunder, wir sind sehr spät dran, was aber
durchaus seinen Vorteil hat, wenn man die Road to
Hana schon so oft gefahren ist wie wir.
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Die Tulpenbäume blühen
wunderschöne. Die Blüten sind
an ihren leuchtend-roten Farben sehr gut
zu erkennen.
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Die Wasserfälle sind so gut wie gar nicht
existent.
Vor dem Garden of Eden steht ein Auto mitten auf
der Fahrbahn, ein Mann deutet, wir sollen langsam
fahren. Ein Abschleppauto mit einem ziemlich zerbeulten
Auto kommt uns entgegen. Kurz darauf, wir fahren
weiter, sehen wir links etliche Leute, die versuchen,
eine Absperrung zu errichten. Das Auto scheint dort
hinunter gerutscht zu sein.
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Um 12:45 stehen wir am Umkehrplatz,
wo auch eine Picknickarea ist.
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Der Eintritt beträgt $ 15/Person. Es ist
ein sehr gepflegter botanischer Garten mit zahlreichen
Aussichtsplattformen, die teilweise auch zum Meer
gerichtet sind, ebenso zum Wasserfall. Es gibt Sitzmöglichkeiten
und Picknicktische.
Wir fahren nur auf der Straße, aber von hier
weggehend gibt es zahlreiche Trails, es ist ein
ganzes Trailsystem. Bei schönem Wetter kann
man hier einen halben Tag verbringen.
Es gibt kein Restaurant, aber Toiletten, die mit
Kane (Mann) und Wahine (Frau) angeschrieben sind.
Tiere kommen uns in die Quere, die uns unser Mitgebrachtes
beinahe aus dem Mund fressen. Wir füttern die
Enten, soll das heißen. Sie kommen angeschwommen,
als ginge es um ihr Leben.
Wir genießen den wunderschönen Garden
of Eden und lassen uns viel Zeit.
| Nicht
innerhalb des Garden of Eden, aber beim Hinausfahren,
kurz bevor man auf der Road to Hana ist, gibt
es das Garden Gourmet Café. Laut Info-Tafel
gibt es Ice Cream, BBQ-Pizza, Smoothies und
Coffee. |
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Vom MM 13 aus fotografiere ich zum Halbinselchen
hinüber, auch der Haleakala ist drauf, ganz
rechts im Bild und ich muss zugeben, man muss schon
sehr genau gucken.
Die Tree Bear Falls sind wunderschön, so
viel Wasser führen sie nicht immer.
Rechterhand hängen immer wieder Heliconia,
es ist traumhaft schön, wir kommen aus der
Begeisterung nicht mehr heraus. Wenn möglich,
sollte man mit geöffnetem Fenster fahren, es
duftet herrlich.
Bei MM 24 stehen vertrocknete Bäume, ich vermute,
es war eher ein Schädling, denn Wassermangel
gibt hier wohl kaum.
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Auch die Upper Hanawi Falls
sehen sehr schön aus.
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Es wird auffallend, dass die Bäume deutlich
weniger werden. Sie bilden über der Straße
keinen Tunnel mehr, sondern das Gelände wird
offener. Das wird sich aber bald ändern, wenn
wir die Nahiku Rd. fahren.
| Zwischen
MM 25 und 26 ist links die Abzweigung zur
Nahiku Rd., die wir heute wieder fahren möchten
(sorry für die sehr schlechte Bildqualität,
ich schoss das Foto aus dem fahrenden Auto,
die Seitenscheibe war geschlossen). |
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Die maximale Geschwindigkeit sind 15 mph und es
gibt zahlreiche Bumps.
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Ziemlich zu Beginn ist in
einer starken Rechtskurve eine Höhle.
Kurz darauf ist links ein Blumenstand.
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| Und
nun lasse ich wieder einige Fotos sprechen. |
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Es wimmelt nur so von Moskitos, schneller, als
einem lieb ist, sind sie im Auto.
Angeblich sind hier Touristen nicht mehr willkommen,
ließ ich irgendwo im Internet. Das scheint
nicht auf alle zuzutreffen. Es gibt immer wieder
wunderschöne tropische Blüten zu kaufen,
das Stück für $ 1,-. Dann steht ein Schild
„Desserts ahead“ und es gibt einen Stand
mit der Aufschrift „Hot Coffee“, anscheinend
wollen einige Anrainer ein wenig Nutzen aus den
Touristen ziehen, was ich auch in Ordnung finde.
Rechterhand wachsen viele Hanging Heliconia und
auch Torch Ginger.
Ein Traum sondergleichen! Die Nahiku Road ist jede
Meile wert. Red Ginger, Red Ti, White Ti und sonst
noch alle möglichen Pflanzen wachsen hier,
einfach nur herrlich!
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Wir fahren über eine
One Lane Bridge und sofort bilden die Bäume
wieder einen Tunnel über unseren Köpfen.
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Ehe man zu der One Lane Bridge kommt, so steht
es irgendwo im Internet, sei das Weiterfahren wegen
der „Residential Area“ verboten. Ein
solches Schild kann ich beim besten Willen nicht
entdecken 
| Schließlich
sind wir dem Pazifik nahe und kommen am Umkehrplatz
an. |
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Es ist wunderschön, unterstrichen wird das
Ganze noch vom traumhaften Wetter. Wir lassen uns
auf der Wiese nieder und verspeisen unser Mitgebrachtes.
Anschließend treten wir die Rückfahrt
zur Road to Hana an.
Auch bei der Rückfahrt sehe ich weder vor
noch nach der Brücke ein Weiterfahr-Verbotsschild.
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Um 16:35 sind wir an der Hana
Bay. Wettermäßig ist es etwas
mehr bewölkt. Typisch Sonntag: Sehr
viele Einheimische sind hier, die viele
Picknicktische belegen.
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| Obwohl
es erst 16:40 ist, zählt die Lady beim
Kiosk bereits das Geld, sie haben schon geschlossen,
wie sie uns erklärt. Daher bekommen wir,
da sie um 17 Uhr schließen, auch keine
French Fries und auch kein kaltes Diet Coke
mehr. |
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Bei diesem Kiosk lese ich ein Schild: Man soll
nicht nach den Directions nach dem Red Sand Beach
fragen, es werden keine preisgegeben, da es zu viele
Verletzungen gibt.
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Das Uncle Billy’s in
Hana hat geschlossen und wir parken uns
beim Hasegawa
General Store ein. Auch hier hängt
ein Schild, dass Infos zum Weg zum Red Sand
Beach nicht gegeben werden.
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Wir kaufen zwei Dosen Sardinen in Tomatensauce,
dazu für Michi ein Süßteilchen und
einen Kaffee. Das Süßteilchen ist die
Empfehlung der Kassiererin, sie macht extra darauf
aufmerksam, dass das woanders $ 8,- kostet. Wer’s
glaubt wird selig, wer’s nicht glaubt, kommt
auch in den Himmel 
So, weiter geht's.
| Wie
man auf dem Schild lesen kann, fahren wir
jetzt von dieser Seite in den Haleakala National
Park. |
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Nach einiger Zeit sind wir bei Oheo Gulch.
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Wildromantisch geht es weiter.
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Zwischen MM 38 und 37 (kein Tippfehler, jetzt
sind die MM abfallend, da wir bereits am Pi’ilani
Hwy. sind) fahren wir über eine Gravel Raod.
Asphalt und Gravel wechseln sich in der Folge laufend
ab.
Um 18:30 erreichen wir den Kaupo Store. Vor diesem
parken wir uns ein und verzehren unsere Fischkonserven.
Der Kaupo Store hat längst geschlossen.
Ab dem Kaupo Store übernehme wiederum ich
das Steuer.
Während ich über die Holperpiste brettere
,
verspeist Michi das Süßteilchen namens
King Dreams Bar. Er schmeckt ihm vorzüglich,
hat eine ideale Konsistenz. Für Nussliebhaber
ein Genuss.
Neben uns ist der Haleakala nahezu wolkenfrei.
Dunkle Kühen stehen bereits neben dem Pi’ilani
Hwy.
Es sind vermehrt Häuser entstanden, auch
Satellitenschüsseln, es gibt auch einen kleinen
Burgerstand und eine Schulbushaltestelle. Die Gegend
scheint sich also langsam zu entwickeln.
Nach einem schönen Blick auf Kaho’olawe
und Molokini erreichen wir den Wald der Ulupalakua
Ranch.
Nun zockeln wir ein paar Touristenautos hinterher,
kommen aber trotzdem gut voran. Wir haben noch etliche
Meilen vor uns.
In der weiteren Folge, wir fahren schon Richtung
Kihei, macht ein unbeleuchteter Jeep, der eindeutig
einem Einheimischen zu gehören scheint den
Eindruck, als wolle er uns überholen. Er fährt
schräg links vor uns, wird aber nicht deutlich
schneller. Plötzlich sehe ich im Rücklicht
die Einsatzlichter eines Polizeifahrzeuges. Der
Jeep schneidet mich, sodass ich abrupt abbremsen
muss, wenn ich ihm nicht drauffahren will. Wir glauben,
dass den Jeep die Polizei aufhalten will, weil er
jetzt, mitten in der Nacht, unbeleuchtet fährt,
aber Irrtum: Die Polizei fährt am Jeep vorbei
und ist nicht an seinem nicht beleuchteten Fahrzeug
interessiert 
In Kihei stoppen wir kurz beim Foodland.
Michi flitzt hinein und kommt kurz darauf mit einem
French Bread zurück.
Um 20:50 parken wir uns am Hotelparkplatz ein.
Michi will die Balkontür öffnen, es summt
genauso, wie wir es schon von der Nacht her kennen!
Doch das vermeintliche Tier in der Balkontür
ist bald aufgeklärt, es ist nämlich gar
kein Tier. Das schnatternde Geräusch lässt
sich erzeugen, wenn man die Glastür nicht ganz
schließt und die Tür hin und her drückt.
Es flattert offenbar eine Dichtung 
Um 01:00 gehen wir ins Bett.
Unser morgiges Programm sieht den Haleakala vor,
ich möchte Fotos schießen und anschließend
fahren wir nicht über die West Maui Mountains,
sondern direkt nach Lahaina, um dort eine gemütliche
Zeit zu verbringen. Anschließend muss ich
Koffer packen.
Sleep well 
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