Montag, 27. 7. 2015

Wir haben noch ca. 2 Std. 30 Min. bis zur Landung in Frankfurt. In einer Stunde wird das Frühstück serviert.

Auch das Frühstück ist hervorragend

Es ist 14:30 Ortszeit Deutschland. Wir sind im Landeanflug auf Frankfurt.

Klickt auf die Fotos, sie vergrößern sich.

17 Minuten später setzen wir in Frankfurt auf. Es ist mäßig stark bewölkt.

Wir sind rasch aus dem Flieger draußen und gehen Richtung Baggage Claim. Beim Einreiseschalter gibt es eine riesenlange Schlange, ein Herr deutet aber, wir sollen an der Seite vorbei gehen.

Dahinter sind die Einreiseautomaten für europäische Bürger. Wir legen unsere Reisepässe in die Maschine, die Hand darauf zum Niederdrücken und schon wird der Pass nicht erkannt. Ok, das kennen wir schon. Also gehen wir wieder zurück, die Menschenschlange für europäische Bürger ist jedoch sehr kurz und so sind wir rasch durch.

Nun ab zu Gepäckband 6. Auf der Anzeigetafel läuft alles Mögliche, nur nicht Los Angeles. Später folgt dann, Los Angeles folgt in einigen Minuten.

Dann endlich kommt unser erster Koffer, obwohl laut Anzeige die Auslieferung des Gepäcks von Los Angeles erst in wenigen Minuten beginnen soll. Und auf einmal steht, dass die Auslieferung von Los Angeles beendet ist. Viele Leute und auch wir warten auf die Koffer. Einen haben wir ja, aber es fehlt der zweite.

Wir gehen zur Gepäcksermittlung. Dort wird uns gesagt, dass ein Koffer in Los Angeles hängen geblieben ist. Ja klar, dort waren ja die Förderbänder außer Betrieb!

Er habe schon gehört, dass es in Los Angeles ein ziemliches Chaos gab, das können wir bestätigen.

Neben uns beschwert sich eine junge Deutsche bei einem anderen Angestellten, warum es die Airline nicht auf die Reihe bekommt, Koffer zeitgerecht in den Flieger zu bekommen. Der Angestellte redete beruhigend auf sie ein, der Koffer werde bis zu ihrer gewünschten Adresse gebracht, doch sie wird immer wütender. Ja, geht's noch?? Ich mische mich ins Gespräch, in der Hoffnung, sie beruhigen zu können. Ich frage sie, ob sie das Kofferchaos in Los Angeles zufällig gesehen habe. Hat sie, wie sie bestätigt, aber das sei ihr egal und nicht ihre Angelegenheit, sie will jetzt ihren Koffer haben und nicht irgendwann. Es hat keinen Sinn, wenn jemand so erregt ist, redet man gegen die Wand. Wütend verlässt sie den Raum. Kaum ist sie weg, dreht sich jener Angestellter, der sich mit unserem Anliegen befasst um und legt uns dann zwei ziemlich große Plastiktaschen auf das Pult. Er bedankt sich bei mir für meine Mühen, die Deutsche zur Raison zu bringen. Der Inhalt der Taschen sind ein T-Shirt und noch vieles mehr, weitaus mehr, als man in einem normalen Übernachtungspaket oder auch im Päckchen der Business Class bekommt

Der nötige Papierkram ist erledigt, wir bedanken uns für die Taschen und verabschieden uns.

Draußen dauert es nicht lange, bis der Hotel-Shuttle kommt, dann sind wir beim Steigenberger Airport Hotel.

Beim Einchecken staunen wir nicht schlecht, als uns die Dame sagt, dass wir ein kostenloses Upgrade im Executive Tower eine Junior Suite. Das ist vielleicht eine Überraschung! Im Zimmer angekommen sehen wir, dass das Zimmer deutlich größer als ein normaler Executive Room ist. Die Gebläsesteuerung der Aircondition funktioniert nicht, d. h., wir können die Aircondition nicht zurück stellen.

Michi ruft bei der Rezeption an, es wird ein Techniker kommen.

Inzwischen probiert Michi das Internet aus und wir warten die längste Zeit auf den Techniker, der nicht kommt. Nach langer Zeit fahren wir zur Rezeption hinunter und bitten um ein anderes Zimmer, denn wir möchten gerne duschen nach dem langen Flug.

Wir bekommen ein neues Zimmerkärtchen, ebenfalls für eine Junior Suite.

Dort lässt sich die Klimaanlage bedienen, aber der Internetanschluss funktioniert nicht. Michi fährt wieder zur Rezeption, ein Angestellter kommt mit Michi hoch. Nein, man darf das Kabel nicht bei "Internet" anstecken, sondern bei "1.2". Ähem, warum ist dann der eine Eingang mit "Internet" beschriftet, wenn man diesen nicht benützen soll, weil er ohnehin nicht funktioniert? Tja, das weiß er auch nicht. Auf jeden Fall funktioniert nun das Internet und wir bedanken uns für die schnelle Abhilfe.

Nun ab unter die Dusche und dann shutteln wir zum Airport. Für ein Abendessen beim Käfer haben wir nicht genug Hunger, daher gehen wir nur zum Tegut und kaufen ein paar Kleinigkeiten und vor allen Dingen Getränke.

Wieder im Hotel, genehmigen wir uns ein Hefeweizen an der Bar und fahren dann aufs Zimmer.

Um 00:30 gehen wir ins Bett.

Sleep well