Um 4:30 wecken mich die Vögel, die wieder
am Dach spazieren gehen. Das Handy bimmelt um 5
Uhr und wir stehen auf. Michi verschwindet ins Bad
und ich in die Küche, um unser Frühstück
zuzubereiten, das wir in aller Ruhe genießen
Michi nennt mein Frühstück übrigens
„Angie’s Breakfast“ 
D. hat sich gemeldet. Er freut sich ebenso wie
wir, dass wir uns gestern getroffen haben 
Um 8:10 verlassen wir das Hilo Hale und fahren
Richtung Volcanoes NP.
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Je näher wir Volcano kommen, umso mehr
regnet es. Uih, das sieht nicht gut aus, andererseits
liegt die ’Ainahou Ranch doch sehr weit
südlich. |
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Um 7:55 parken wir uns beim Kilauea Visitor Center
ein, um den Dispatcher anzurufen.
Es ist nur eine Hilfsrangerin anwesend, die uns
zwar wiedererkennt, aber trotzdem wird es wiederum
schwierig. Es kommt eine Rangerin, die sich aber
auch nicht auskennt. Mir geht das langsam auf den
Geist! Ich sage der Rangerin, dass wir einzig und
allein, wie seit Jahren, das Telefon haben wollen,
um den Dispatcher anrufen zu können. Schließlich
erhalten wir das Telefon und Michi sagt dem Dispatcher
„two people are going to ’Ainahou“,
notiert er offenbar auf einem Zettel, wofür
auch immer.
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Endlich können wir weiter
fahren und auf der Chain of Craters Rd.
scheint bereits die Sonne.
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Wie immer, sperrt Michi das 'Ainahou Gate
auf. |
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Um 8:35 stellen wir das Auto
auf der Service Area ab. Hier scheint die
Sonne, es hat aber nur 18° C.
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Wie immer beginnen wir damit, Ordnung im Garten
zu machen, sprich, zu rechen. Um 9:30 kommt M.,
um nach ihren Lillys zu schauen. Kurz darauf kommt
Alana sowie M. mit noch anderen Volunteers. Die
Tochter von Alana ist auch hier, sie volunteerte
schon früher bei der ’Ainahou Ranch.
Heute soll Laura Schuster kommen! 
Doch zuerst wird gefeiert, dass wir seit dieser
Woche – nach 3 Jahren! – wieder Wasser
haben!!! D. h., es kann und darf und soll wieder
gewässert werden!!!
Wir stellen uns fast im Kreis auf, alle geben
sich die Hand und diese werden dann als Dank
zum Himmel gerichtet. Zusammen rufen alle
laut „We have water! We have water!“
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Die neuen Volunteers, die heute hier sind, gehen
mit S. auf Besichtigungstour.
Um 11:30 kommt Laura und das Meeting beginnt, zugleich
wird das Lunch eingenommen.
Beim Meeting werden einige Dinge erörtert
und wir werden aufgefordert, die einzelnen Punkte
nach Prioritäten zu sortieren und auch den
Olmsted Report dabei zu berücksichtigen. Laura
sagt ihre Unterstützung zu. Jeder von uns nennt
diverse Dinge und Laura notiert eifrig.
Den Großteil des Meetings muss ich in meinem
Reisebericht verschweigen. Er ist nicht dafür
gedacht, von mir ins www verbreitet zu werden –
sorry.
Die „Kuchenbäckerin“ von letztem
Jahr ist auch wieder hier, sie hat einen Schokoladekuchen
mitgebracht, mit einer Kalua Creme obenauf, das
ist eine Creme, die Wodka beinhaltet. Laura strahlt
über das ganze Gesicht, der Kuchen gehört
zu ihren Lieblingskuchen.
Der Regen setzt ein und verstärkt sich ,
sodass wir uns ins Haus verziehen. Laura fährt
wieder zurück.
Ich diskutiere mit S. über den Keauhou
Trail, den sie gar nicht kennt.
Anschließend macht S. die Führung und
ein paar wenige Leute, darunter Michi und ich, arbeiten
weiter.
Wie auch sonst werkeln wir wie die Bösen,
reinigen auch den Grillplatz, ich entferne rund
ums Haus Spinnweben und vieles mehr.
Um 14:45 packen wir und die andere unsere Arbeitssachen
zusammen und verlassen die Ranch.
Bereits bei der Thurston Lava Tube schüttet
es schon wieder.
Schließlich fahren wir Richtung Hilo, das
schönes Wetter meldet 
Wir fahren zuerst nach Hause, wo wir Kaffee trinken
werden und nebenbei möchte ich die Waschmaschine
füttern.
Um 15:45 stellen wir bei strahlendem Sonnenschein
das Auto zu Hause ab.
Ich fülle die erste Waschmaschine und weitere
zwei Ladungen folgen.
Während dessen bereite ich unser warmes Abendessen
zu, während Michi in den Online-Katalog vom
Conrad fällt. Nach dem Abendessen beginne ich
zu bügeln.
Zwischendurch läutet das Telefon, im Hintergrund
hört man Geräusche und dann wird aufgelegt.
Keine Ahnung, was das soll.
Michi hat Probleme, seine gewünschten Dinge
bei Conrad so zu bestellen, dass sie in die Filiale
Frankfurt geliefert werden. Ich schlage vor, dass
Michi in Frankfurt anruft. Doch die dortige Dame
weiß auch nicht, wie das funktioniert, sie
meint, Michi soll es einfach versuchen. Wie bitte?
Schließlich rückt sie die Email-Adresse
der Filiale heraus.
Morgen möchten wir zu den Pu’u Ki Petroglyphs
fahren oder laufen, je nachdem.
Nach Mitternacht gehen wir ins Bett.
Sleep well 
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