Donnerstag, 11. 7. 2013

Um 4:30 wecken mich die Vögel, die wieder am Dach spazieren gehen. Das Handy bimmelt um 5 Uhr und wir stehen auf. Michi verschwindet ins Bad und ich in die Küche, um unser Frühstück zuzubereiten, das wir in aller Ruhe genießen

Michi nennt mein Frühstück übrigens „Angie’s Breakfast“

D. hat sich gemeldet. Er freut sich ebenso wie wir, dass wir uns gestern getroffen haben

Um 8:10 verlassen wir das Hilo Hale und fahren Richtung Volcanoes NP.

Klickt auf die Fotos zum Vergrößern.

Je näher wir Volcano kommen, umso mehr regnet es. Uih, das sieht nicht gut aus, andererseits liegt die ’Ainahou Ranch doch sehr weit südlich.


Um 7:55 parken wir uns beim Kilauea Visitor Center ein, um den Dispatcher anzurufen.
Es ist nur eine Hilfsrangerin anwesend, die uns zwar wiedererkennt, aber trotzdem wird es wiederum schwierig. Es kommt eine Rangerin, die sich aber auch nicht auskennt. Mir geht das langsam auf den Geist! Ich sage der Rangerin, dass wir einzig und allein, wie seit Jahren, das Telefon haben wollen, um den Dispatcher anrufen zu können. Schließlich erhalten wir das Telefon und Michi sagt dem Dispatcher „two people are going to ’Ainahou“, notiert er offenbar auf einem Zettel, wofür auch immer.

Endlich können wir weiter fahren und auf der Chain of Craters Rd. scheint bereits die Sonne.

Wie immer, sperrt Michi das 'Ainahou Gate auf.

Um 8:35 stellen wir das Auto auf der Service Area ab. Hier scheint die Sonne, es hat aber nur 18° C.

Wie immer beginnen wir damit, Ordnung im Garten zu machen, sprich, zu rechen. Um 9:30 kommt M., um nach ihren Lillys zu schauen. Kurz darauf kommt Alana sowie M. mit noch anderen Volunteers. Die Tochter von Alana ist auch hier, sie volunteerte schon früher bei der ’Ainahou Ranch. Heute soll Laura Schuster kommen!

Doch zuerst wird gefeiert, dass wir seit dieser Woche – nach 3 Jahren! – wieder Wasser haben!!! D. h., es kann und darf und soll wieder gewässert werden!!!

Wir stellen uns fast im Kreis auf, alle geben sich die Hand und diese werden dann als Dank zum Himmel gerichtet. Zusammen rufen alle laut „We have water! We have water!“

Die neuen Volunteers, die heute hier sind, gehen mit S. auf Besichtigungstour.

Um 11:30 kommt Laura und das Meeting beginnt, zugleich wird das Lunch eingenommen.

Beim Meeting werden einige Dinge erörtert und wir werden aufgefordert, die einzelnen Punkte nach Prioritäten zu sortieren und auch den Olmsted Report dabei zu berücksichtigen. Laura sagt ihre Unterstützung zu. Jeder von uns nennt diverse Dinge und Laura notiert eifrig.

Den Großteil des Meetings muss ich in meinem Reisebericht verschweigen. Er ist nicht dafür gedacht, von mir ins www verbreitet zu werden – sorry.

Die „Kuchenbäckerin“ von letztem Jahr ist auch wieder hier, sie hat einen Schokoladekuchen mitgebracht, mit einer Kalua Creme obenauf, das ist eine Creme, die Wodka beinhaltet. Laura strahlt über das ganze Gesicht, der Kuchen gehört zu ihren Lieblingskuchen.

Der Regen setzt ein und verstärkt sich , sodass wir uns ins Haus verziehen. Laura fährt wieder zurück.

Ich diskutiere mit S. über den Keauhou Trail, den sie gar nicht kennt.

Anschließend macht S. die Führung und ein paar wenige Leute, darunter Michi und ich, arbeiten weiter.

Wie auch sonst werkeln wir wie die Bösen, reinigen auch den Grillplatz, ich entferne rund ums Haus Spinnweben und vieles mehr.

Um 14:45 packen wir und die andere unsere Arbeitssachen zusammen und verlassen die Ranch.

Bereits bei der Thurston Lava Tube schüttet es schon wieder.

Schließlich fahren wir Richtung Hilo, das schönes Wetter meldet

Wir fahren zuerst nach Hause, wo wir Kaffee trinken werden und nebenbei möchte ich die Waschmaschine füttern.

Um 15:45 stellen wir bei strahlendem Sonnenschein das Auto zu Hause ab.

Ich fülle die erste Waschmaschine und weitere zwei Ladungen folgen.

Während dessen bereite ich unser warmes Abendessen zu, während Michi in den Online-Katalog vom Conrad fällt. Nach dem Abendessen beginne ich zu bügeln.

Zwischendurch läutet das Telefon, im Hintergrund hört man Geräusche und dann wird aufgelegt. Keine Ahnung, was das soll.

Michi hat Probleme, seine gewünschten Dinge bei Conrad so zu bestellen, dass sie in die Filiale Frankfurt geliefert werden. Ich schlage vor, dass Michi in Frankfurt anruft. Doch die dortige Dame weiß auch nicht, wie das funktioniert, sie meint, Michi soll es einfach versuchen. Wie bitte? Schließlich rückt sie die Email-Adresse der Filiale heraus.

Morgen möchten wir zu den Pu’u Ki Petroglyphs fahren oder laufen, je nachdem.

Nach Mitternacht gehen wir ins Bett.

Sleep well