Samstag, 6. 7. 2013

Um 7:15 läutet das Handy. Über unseren Köpfen hören wir ein Trapsen und Rumoren, heute scheinen die Vögel im Dachzwischenraum wieder ganz wild zu sein. Anscheinend sind die Belüftungsgitter defekt, sodass die Vögel ein- und ausspazieren können. Wir hüpfen aus dem Bett, Michi verschwindet ins Bad und ich in die Küche, um unser Frühstück zuzubereiten, das wir uns schmecken lassen

Um 9:50 verlassen wir das Hilo Hale, um in Richtung Hwy. 11 zu fahren.

Hilo meldet schönes Wetter Wir möchten dem World Botanical Gardens einen Besuch abstatten und hoffen auf schönes Wetter an der Hamakua Coast.

Klickt auf die Fotos zum Vergrößern.

 

An einer Ampelkreuzung ist rot und wir beobachten, wie eine Lady, die am Steuer im Auto neben uns sieht, ein Buch ans Lenkrad gelehnt hat und liest. Ja, man muss jede freie Minute nutzen!

Auf der Beifahrerseite sitzen zwei Hunde. Bedenklich wird es, als wir sehen, dass sie auch immer wieder während der Fahrt (!) liest.

Die Zufahrt zu World Botanical Gardens ist zwischen MM 16 und MM 17 am Hwy. 19.

Um 10:30 stellen wir das Auto am Parkplatz der World Botanical Gardens ab. Das Wetter ist traumhaft schön.

Der Eintritt beträgt $ 13/Erwachsene. Man bekommt eine kleine Karte mit Erklärungen. Die Kamae’e Falls sind am besten am Vormittag zu bewundern, da sie von der Sonne beschienen werden.Der rote Parking Pass ist eine Woche lang gültig, d. h., man kann insgesamt 7 Tage wieder kommen und fotografieren.

 

Wir fahren gegenüber des Visitor Centers die Kamae'e Road hoch, bis es nach einiger Zeit links durch ein grünes, geöffnetes Tor weiter geht. Ab hier fehlt der Asphalt und man steht fast umgehend auf einem Schotterparkplatz.

Weiter vorne ist eine über viele Meter lange Absperrung und wir hören schon die Kamae’e Falls rauschen.


Wir gehen zur Absperrung und sehen die Kamae’e Falls.
Nun fahren wir zurück und Richtung Jungle Trail.

Links rauscht ein Bach.

Nach einiger Zeit endet der Asphalt. Es steht geschrieben, dass man auf eigenes Risiko läuft.

Dort hinauf führt auch der Trail zum Beginn der Zipline. Es ist wunderschön und wir sind offenbar alleine hier unterwegs. Wir fotografieren und filmen und auf einmal sehen wir beim Weitergehen, dass ca. 20 m vor uns zwei große Wildschweine den Weg queren. Damit haben wir nicht gerechnet.

Es ist sehr schwül und durch die dichte Vegetation verspüren wir fast keinen Wind. Dafür gibt es Moskitos zuhauf. Mit einem Antiinsektenspray ist man gut beraten.

Um 13:10 lassen wir uns bei den Bänken für die Zipline nieder und picknicken

Rechts hinter uns hören wir menschliche Stimmen. Sie kommen näher, es sind Touris, die die Zipline Tour gebucht haben und somit räumen wir die Bank und sehen den Ziplinern zu.

Eine schwarze Wolke kommt auf uns zu und wir gehen raschen Schrittes zum Auto, das wir beim Visitor Center abstellen.

Rechts vom Visitor Center ist der Rainbow Walk. Er beginnt mit schmalen Betonplatten, es sind in der Folge auch Stufen eingebaut.

Wir gehen außen herum zum Arboretum. Es gibt auch einen Pflanzenverkauf mit einer eigenen Zufahrt, das ist 1x/Woche.

Wir sehen viele seltene Pflanzen und Bäume.

Immer wieder habe ich gelesen, dass der World Botanical Gardens, weil er noch sehr jung sei, nicht besonders schön sei. Das kann ich überhaupt nicht unterschreiben

Wir laufen noch zu weiteren Falls und den River Walk, was auch sehr schön ist.

Hanapueo Stream Waterfalls

 

Allerdings merken wir, dass es über unseren Köpfen immer schwarzer wird.

Wir überqueren – wieder zurück – die kleine Holzbrücke und es beginnt zu nieseln. Rasch werden noch ein paar Fotos geschossen.

Wir machen uns daher lieber auf den Rückweg und verlassen um 16 Uhr Word Botanical Gardens.

Nun fahren wir nach Hilo, wo wir wieder bei unserer Aloha Tankstelle tanken und anschließend in unserem Haus die Fotoapparate sowie den Camcorder deponieren.

Anschließend fahren wir zum Foodland und tätigen einen Kurzeeinkauf. Michi gönnt sich einen French Vanilla, allerdings ist er hier beim Foodland so extrem gesüßt, dass er ihm nicht schmeckt.

Beim KTA kaufen wir Pfefferkäse, der hier deutlich preisgünstiger ist als beim Foodland. Dann geht es wieder ins Hilo Hale zurück.

Nun bereite ich unser Abendessen zu, wieder in warmer Form. Als Nachspeise gibt es für Michi ein Stück Papaya, für mich eine kleine Nektarine

Es folgt der technische Teil und anschließend gehe ich ins Internet.

Die Radarkarte zeigt für morgen nichts besonders Schlechtes. Vom Südwesten nähert sich ein ziemliches Wolkenband.

Es wäre schön, wenn wir wieder man nach Kahuku fahren könnten, es ist ja nur an Wochenenden geöffnet.

Kurz vor Mitternacht gehen wir ins Bett.

Sleep well