Dienstag, 12. 5. 2009

Um 5.30 Uhr läutet das Handy. Kurzerhand stehen wir auf, ab ins Bad und dann packen wir die restlichen wenigen Sachen zusammen.

Eine Stunde später sind wir abfahrbereit. Da das Hilo Hawaiian Hotel in Flughafennähe steht, sind wir auch rasch dort.
Eine Lady nimmt uns das self check in ab (warum eigentlich Selbst ist der Mann/die Frau ). Anschließend verlautbart sie, wir müssen mit der Kreditkarte das dritte Gepäcksstück bezahlen. Auf meine Frage "warum" (das wird langsam meine Lieblingsfrage ), denn auf dem Flug von Maui nach Big Island hatten wir ebenfalls drei Gepäcksstücke und mussten nichts bezahlen, zuckt sie mit den Achseln. Dann tippt sie bei mir statt der zwei Gepäcksstücke 1 + 1 ein, wir bekommen drei Anhänger und zahlen nichts So einfach geht das und das mit dem schlichten Wort "warum" .
Der Tag beginnt ja sehr kulant

Nun durch den Security Check, um festzustellen, dahinter gibt es keine Möglichkeit, sich ein Frühstück oder ähnliches zu kaufen. Wir erfahren, dass die entsprechenden Läden erst um 8 Uhr aufsperren – ein wenig zu spät für uns. Der freundliche Herr gibt uns den Tipp, doch außerhalb des Security Checks zu frühstücken. Unsere Rucksäcke sollen wir bei ihm lassen, dann geht es beim zweiten Security Check sehr rasch.
Also stellen wir unsere Rucksäcke hinter seinem Sessel ab. Sein "Raum" ist ca. 1,5 m² groß, es hat gerade nochmal ein weiterer Sessel Platz.

Die Rucksäcke sind wir los und gönnen uns ein full breakfast. Ich wähle scrambled eggs, bacon und toast, Michi fast dasselbe, nur statt der scrambled eggs wählt er sunny side up. Dazu gibt's Kaffee

Anschließend gehen wir ein zweites Mal durch den Sicherheitscheck. Während ich auf Michi warte, wird er einem zweiten Sicherheitscheck unterzogen. Witzigerweise wurde er genau von jenem Security-Menschen abgetastet und befragt, der uns zuvor die Pässe zwecks Kontrolle abgenommen hat.

Michi erzählt anschließend, dass der Herr zu ihm sagte "Michael, you're selected for a special service", außerdem fragte er Michi, ob er ohnehin alles abgelegt habe und ob er empfindliche Körperstellen hat, da er ihn jetzt abtasten muss Michi deutet lachend auf seinen Mannesstolz, der Security-Mensch bricht in lautes Lachen aus und sagt "that's ok!"

Nun hocken wir bei Gate 5, es ist aktuell 7.55 Uhr. Um 8.31 Uhr ist boarding time.

Es ist 8.35 Uhr und eben boardet eine Musikgruppe aus Fernost. Alle tragen Uniform und fast alle haben Masken über Nase und Mund gestülpt. Schönen Gruß von der swine flue.

Wir haben unsere Sitzplätze 24 E + F belegt, das ist die rechte Seite – von uns aus kann es also losgehen. Der Flieger ist extrem herunter gekühlt.

Um 8.50 Uhr rollen wir bereits, der eigentliche Start ist für 9.02 Uhr vorgesehen, wir starten allerdings schon um 8.52 Uhr.

Unser Fluggerät ist eine B 717 Overwater.

Um 9.35 Uhr landen wir in Honolulu. Wir steigen bei Gate 58 aus und beim selben Gate ist um 9.51 Uhr boarding time für den Weiterflug nach Kaua'i.

Die tatsächliche boarding time beginnt um 10.05 Uhr. In der Maschine ist es bitter kalt, sogar das Personal zittert vor Kälte.

Die Maschine ist bei weitem nicht ausgelastet und wir belegen wiederum die Sitzplätze 24 E und 24 F.

Wir rollen und ich sehe am Flugfeld viele Aloha-Cargo-Flugzeuge stehen.
Am Airport von Honolulu wird eine neue Lande- oder Startbahn gebaut, das ist zu meiner Rechten.

Um 9.26 Uhr starten wir. Los geht's! Kaua'i – wir kommen

Um 9.45 Uhr landen wir in Lihue auf Kaua'i. Es ist sonnig, nur über den Bergen bewölkt.

Nach längerer Zeit haben wir endlich unser Gepäck. Wir gehen aus dem Flughafengebäude hinaus und links – dort wartet schon der Alamo-Shuttle auf uns.

Bei Alamo übernehmen wir einen 4-door-Jeep mit Hardtop, der Aufpreis beträgt nach Verhandlungen $ 20/Tag. Der ursprüngliche Aufpreis betrug $ 25.

Der Jeep hat bei Übernahme 825 Meilen auf dem Tacho.

Der Weg zu unserem Hotel Best Western Plantation Hale kennen wir schon.

Daher sind wir rasch dort und von Lihue nach Kapa'a ist es auch nicht so weit.

Wir können sofort unsere Suite E 10 beziehen, die von der Ausstattung her gleich mit den schon uns bekannten Suites ist.

Aber jetzt mal gemütlich
Ich packe die Koffer aus, die Sachen in die Kästen ein, denn immerhin werden wir 10 Tage hier wohnen. Michi ist derweil damit beschäftigt, sein C-Flex richtig zu positionieren.

Es ist mittlerweile 13.30 Uhr und wir fahren ins Kapa'a Shopping Center, um uns ein wenig zu stärken, dann möchten wir nach Lihue weiter.

Um 13.45 Uhr sitzen wir mit einem Strawberry und einem Dark Chocolate Smoothie vor dem Coffee Bean im Waipouli Town Center.

Beim Starbucks genehmigen wir uns je einen doppelten Espresso, anschließend sehen wir uns im Kukui Grove Shopping Center nach Wanderschuhen um, werden aber nicht fündig.

Dann fällt mein Blick auf den Costco.
Dort sehen wir auf der Rückseite eine Schnellimbissbude mit außergewöhnlich niedrigen Preisen. Z. B. kostet 1 hot dog $ 1,50, wahlweise kann man sich mit einer dort stehenden Maschine Zwiebeln hinein schneiden, dazu Ketchup, Senf, Majonäse. 1 Getränk nach Wahl inklusive Refill so oft man möchte kostet $ 0,60.
Wir genehmigen uns 1 slide pepperoni pizza, das ist ein sehr großes Stück, das wir uns teilen, es kostet $ 1,99


Es gäbe auch einen Chicken Caesar Salad zur Auswahl um $ 3,99.

Frisch gestärkt betreten wir den Costco, aber meine vorher schon bestandene Vermutung ist richtig: Es ist ein Großmarkt, in den man nur mit einer entsprechenden Kundenkarte kommt.
Schon beim Eingang werden wir nach der Mitgliedskarte befragt, auf unsere Verneinung wird uns eine solche angeboten.
Also gehen wir zur Information, erfahren aber, dass der Mindesteinsatz $ 50 ist, die man aber nicht mehr zurück erhält. Da es in Spanien keinen Costco gibt, nehmen wir von der Mitgliedskarte Abstand.

Costco hat offenbar sehr niedrige Preise, denn viele Leute kaufen auch nur eine Kleinigkeit ein. Es muss sich also lohnen, hierher zu fahren. Wir sind die einzigen Touristen hier

Um 17 Uhr fahren wir Richtung Kapa'a, kommen aber nicht sehr weit, denn wieder einmal mehr sticht uns der Borders ins Auge.

Ich sag's ja schon seit Jahren Wir sollten den Laden endlich kaufen
Doch diesmal sind wir unvorbereitet und ohne langer Hose, ohne Jacke unterwegs. Demnach werden wir uns vermutlich nicht sehr lange im Inneren aufhalten.

Nach ½ Stunde – sehr geldsparend, wir haben nämlich nichts gekauft – verlassen wir den Borders, um zum Walmart zu fahren.

Dort hält es uns bis 19 Uhr, die Beute ist ergiebig: 3 Paar Wanderschuhe, 2 Paar Riffschuhe, macht in der Summe $ 76, also ein sehr preisgünstiger Einkauf.

Aber nun auf zum Foodland in Kapa'a, doch so weit kommen wir noch nicht.
Während der Fahrt macht nämlich Michi den Vorschlag, die Kuamo'o Rd. hinein zu fahren, um festzustellen, ob die Rd. am Ende trocken oder nicht ist.

In der Kuamo'o Rd. beginnt kurz nach der Wasserdurchfahrt eine ziemlich üble Allradpiste mit vielen Schlaglöchern. Wir fahren zur 90°-Kurve nach Süden, hier ist auch der Beginn des Powerline Trails south.

Von der Abzweigung in die Kuamo'o Rd. bis hierher sind es 6,8 Meilen.

Da es schon fast finster ist, drehen wir um und fahren endgültig zum Foodland.
Wir ziehen unsere langen Hosen und Jacken an und machen uns auf den Weg.

Der Einkauf ist beendet, der Kofferraum voll bepackt und wir um $ 127 leichter, wobei wir mit der Maika'i Card $ 47 gespart haben. Ganz schön beachtlich

Im Hotel wird alles in Kühlschrank und Kasten verstaut.

Um 00.30 Uhr gehen wir ins Bett

 

PS: Nein, ich habe nicht vergessen, Fotos einzufügen - heute habe ich ganz einfach keine gemacht