Lage:

Vom Hwy. 50, der sich im Süden von Kaua’i befindet, in den nach Norden führenden Hwy. 550 (oder 552, das ist egal, die beiden Hwy.’s treffen später zusammen) abbiegen.
Kurz vor dem MM 16 lässt man die Abzweigung zur Koke’e Lodge links liegen und fährt für weitere 0,35 Meilen weiter.

Nun biegt man rechterhand in eine nicht ausgeschilderte Piste ein, es handelt sich um die Kumuwela Rd. Ab hier verliert man mit einem Mietwagen den Versicherungsschutz, da der weitere Weg nicht mehr asphaltiert ist! Autos mit hoher Bodenfreiheit sind anzuraten!

Bei einer ausgeschilderten Kreuzung fährt man geradeaus und ist somit auf der Mohihi Rd. Rechts geht die Kumuwela Rd. weiter.

Nach 2,7 Meilen ist ein nicht als Parkplatz zu erkennendes Areal erreicht (turnaround). Hier das Auto abstellen. Eine große Wiese mit Picknicktischen ist vorhanden (wäre auf dem Bild unterhalb rechts. Geht man am Foto links des großen braunen Schildes vorbei, kommt man zum Trailhead).

UPDATE 28. Oktober 2015: Im Juni 2015 stand nur mehr der Rahmen von diesem Schild, das Schild selbst war abmontiert.

Trailhead: Turnaround auf der Mohihi Rd., Koke’e State Park = Alaka'i Picnic Area
Länge: 7 Meilen (in & out)
Dauer: 6 Std.

Der Alaka'i Swamp Trail führt durch das höchstgelegene Moor der Welt. Bis 1998 war dieser Trail nahezu ungangbar, dann wurden in monatelanger Arbeit Holzstege und -treppen angelegt und somit das Moor zugänglich gemacht.

Link zu dieser Karte, zusätzlich mit Höhenprofil

Die Karten wurde mit der Topo Map von DeLorme erstellt.

GPS-FILE ZUM DOWNLOAD

Beschreibung und Bilder:

Der Weg ist von Bäumen und Farnen gesäumt, dazwischen blühen – je nach Jahreszeit – Ginger-Pflanzen, es duftet herrlich!

Klickt auf die Fotos zum Vergrößern.

Nebenstehendes Foto schoss ich am 22. 9. 2007. Damals begannen kurz nach dem 0.25 MM die Holzbretter mit darüber montierten Eisengittern, damit ausrutschen verhindert wird.
Am 11. 6. 2014 gab es an dieser Stelle keinerlei Holzbohlen mehr.

Im Juni 2014 begannen die (miserablen) Holzbohlen bei MM 0,5:

In DIESEM Zustand kennen wir das aber nicht!

Und es kommt noch schlimmer!

Foto vom 22. 9. 2007

Foto vom 11. 6. 2014

Bald darauf sind die Holzbohlen in einem noch guten Zustand.

Nach 1,6 Meilen ist die Kreuzung erreicht: Geradeaus führt der Alaka’i Swamp Trail weiter, links verläuft der Pihea Trail, der beim Pu’u o Kila Lookout endet und rechts geht es am Pihea Trail bis zum Kawaiko’i Camp.

Die weitere Trailbeschreibung ist ident mit jener des Pihea - Alaka'i Swamp Trails.

Direkt bei der Kreuzung wachsen auf der linken Seite Pepper Plants. Man kann auf der Unterseite der Blätter sehr schön die markanten Streifen erkennen (sorry, trotz vieler Schärfversuche wurde das Foto nicht besser, es zeigt aber trotzdem die markanten Streifen).

Für Interessierte an ein wenig Botanik im Alaka'i Swamp habe ich ein paar Informationen mit Fotos zusammen gestellt.

Und weiter geht es durch den herrlichen Wald.
15 Minuten später ist man am Beginn der abwärts führenden Stufen zum Kawaiko'i Stream.
Glücklicherweise liegen große Steine im Matsch, sie helfen aber manchmal auch nur bedingt.

Das Überwinden des Kawaiko'i Streams ist fast immer gut machbar, da große Steine aus dem Wasser ragen.

Nach voran gegangenem heftigen Regen ist der Trail oftmals sehr matschig.

Die Holzbohlen sind in einem teilweise erschreckenden Zustand. Sie sollten eigentlich im Sommer 2012 repariert werden, doch jener Herr, der dies erledigen sollte, erlitt zuvor einen schweren Unfall und war für längere Zeit außer Gefecht gesetzt. Näheres weiß ich dazu nicht, ich hoffe jedoch, dass er ohne bleibenden Schäden überlebt hat.

In der Folge ist der Zustand der Holzbohlen deutlich besser, wenngleich es immer wieder schlechtere Stellen gibt.

Oftmals fällt der für diese Gegend typische Nebel ein:

 

 

So viel Wasser, wie auf nachfolgenden Bildern zu sehen ist, ist nicht zwingend üblich:

Schließlich ist das Ende des Alaka'i Swamp Trails, der Kilohana Lookout, erreicht. Leider wurde die Bank mittlerweile Opfer der Wettersituationen.

Eine tolle Aussicht ist nicht immer sofort gegeben. Manchmal hilft ein wenig warten, aber nicht immer.

Manchmal wird warten belohnt, dann sieht man ins Hanalei Valley bis zur Hanalei Bay und gegenüber (am rechten Foto unterhalb zu sehen) bis zum Wainiha Valley.

Am selben Weg geht es wieder zurück.

Festes Schuhwerk, eine wärmende Jacke, Sonnen- und Regenschutz sowie die Mitnahme von Wasser sind ein Muss, ein kleiner Snack ist auch nicht verkehrt.

Als Alternative zu diesem Trail bietet sich die Kombination Pihea Trail - Alaka'i Swamp Trail an.

 

Kleine Story am Rande

Wir hatten im September 2007 das Glück, Aaron Loewe von Na Ala Hele kennen zu lernen.

Aaron ist der Hauptverantwortliche für die Trailinstandsetzung und –erhaltung auf O’ahu, aber fallweise auch auf anderen Hawai’i-Inseln.
Er erzählte uns, dass er 1998 beim Bau der Holzbohlen für den Alaka’i Swamp Trail beteiligt war. Monatelang standen er und zahlreiche Helfer oftmals im eiskalten Moor, um die Rundhölzer in den Boden zu rammen und die Stege zu errichten. Das dafür nötige Material wurde per Helikopter geliefert.

Die erwähnten Helfer waren meist Gefangene, denen die Arbeit im Moor lieber war, als rund um die Uhr die Mauer der Gefängniszelle anzusehen.