Freitag, 23. 6. 2017:

In der Nacht habe ich immer wieder Hustenattacken, mir ist unheimlich heiß und das raubt mir teilweise den Schlaf.

Zwischendurch setze ich mich ins Wohnzimmer auf die Couch, bis sich das ganze bessert.

Der Wecker läutet um 6:50. Wir sind beide noch so müde, dass wir weitere zehn Minuten schlafen.
Nach dem Aufstehen bereite ich unser Frühstück zu, das wir am Lanai genießen Im Canyon scheint das Wetter nicht besondern zu sein.

Ich packe dann unsere letzten Sachen zusammen, an Lebensmitteln ist so gut wie nichts übrig geblieben, darauf habe ich aber auch hingearbeitet.

Um 9:20 Uhr fahren wir zum Airport nach Lihu'e.

In Waimea tanken wir, ab hier fährt Michi, ich bin alles andere als fit, vor allen Dingen hundemüde.

Um 10 Uhr biegen wir in Lihu'e in die Ahukini Rd. (= 510) ein, diese führt direkt zum Airport. Wir sind sehr zeitig dran, aber das ist unsere Absicht.

Die Autorückgabe geht schneller als schnell und nur wenige Minuten später sitzen wir im Shuttle, der uns zum Airport bringt.

Um 10:30 gehen wir durch den TSA Precheck.

Bei einem News Stand kauft Michi den neuesten Economy. Dort gibt es vier Sorten Hustenbonbons ohne Zucker! Das ist wirklich bemerkenswert. Dann gehen wir ins 'Ai Ono Café, um Cola light zu kaufen. Michi sieht eines mit der Aufschrift "Michael", das passt ja perfekt. 591 ml kosten $ 3,75.

Es ist 10:43, unser Flug geht um 13:30. Die Maschine, mit der wir fliegen sollen, kommt von Kahului. Statt Abflug um 13:30 sitzen wir um 13:38 auf unseren Sitzplätzen 24 A und B auf der linken Seite, ziemlich weit hinten.

Klickt auf die Fotos, sie vergrößern sich.

Um 13:56 heben wir ab, mit fast 30 Min. Verspätung und um 14:18 landen wir in Honolulu.

Wir stehen gemütlich auf der Landebahn. Es ist 14:20 und um 14:45 ist unser Anschlussflug.

Nach längerer Zeit können wir aus dem Flieger und rennen so schnell wir können zu Gate 55, fünf Gates von unserem Gate entfernt. Viele Leute versperren uns den Weg, es ist nicht einfach, durchzukommen.

Um 14:47 rollen wir bereits im anderen Flieger. Unsere Koffer werden wohl nicht mit uns fliegen. Um 14:59 heben wir ab und landen mit nur wenig Verspätung in Hilo. Wir staunen nicht schlecht: Unsere Koffer sind einer der ersten!

Wir gehen zu Alamo, wo dir die ersten sind. Ein junger Mann nimmt sich unserer an. Leider ist keine der beiden Ladies, die wir kennen, hier. Das sieht gar nicht gut für uns aus.

Ja, sagt der junge Mann, wir haben einen 2-door Jeep Wrangler gebucht, er würde uns zu einem Upgrade raten. Ich erhebe sofort Einspruch und weise darauf hin, dass wir 4 Wochen auf Big Island sein werden. Tja, meint er, aber sie haben so wenige 4-door, er könnte uns doch ein besonderes Angebot machen. Er nennt $ 10,99 und ist absolut nicht gewillt, uns ein kostenloses Upgrade zu geben. Murrend zahlen wir und gehen zu den Jeeps hinüber. Dort stehen doch glatt fünf 4-door und vier 2-door. Von wegen sie haben nur so wenige 4-door...

Wir nehmen den Jeep Sahara und fahren direkt zum Sack'N Save. Ich zücke meine Einkaufsliste und mit zwei Einkaufswagen ziehen wir los. Letztlich sparen wir über $ 60, indem ich die Maika'i Produkte kaufen.

Dann geht es zum KTA hinüber, wo ich ein paar fehlende Sachen hole.

Nun geht es zu Gisella, es ist 17 Uhr.

Gisella erwartet uns schon, kommt gelaufen und wir begrüßen uns herzlich.

Wir gehen nach und nach – in Begleitung von Gisella – zum Cottage hinüber, wo uns Gisella dann gleich in die Hühner- und Katzenfütterung einführt

Goldi, der verwöhnte Hahn, bekommt sein Fressen in der Laundry, wo ihn kein anderes Huhn stört.

Und gleich zu den Katzen weiter, die äußerst schreckhaft sind. Es sind 14 Katzen! Bei jeder Bewegung von uns laufen sie sofort davon, so etwas Scheues haben wir noch nie gesehen.

Hopi, der Kater mit nur drei Beinen, bekommt ein Extrafutter. Er muss dazu in die Küche gelassen werden, wo er klein geschnittenes Hühnerfleisch bekommt. Nach Gisellas Anweisung stelle ich den Teller auf den Boden, doch Hopi läuft davon und ward nicht mehr gesehen.
Wir setzen uns mit Gisella an den Tisch, aber Hopi kommt nicht

Zwischendurch erfahren wir von Gisella, dass sie nicht aufs USA-Mailand fliegt, sondern nach Mailand zu einer Freundin. Von dort wird Gisella ihre Enkelin mitnehmen, die erst 13 J. alt ist und alleine nicht bis nach Hawai'i fliegen darf.

Draußen ist es bereits stockfinster, Hopi kommt und kommt nicht. Unten hören wir Autotüren, die anderen Gäste sind gekommen, die zuvor im Cottage gewohnt haben. Sie wollten das Cottage eigentlich verlängern, aber Gisella hat nein gesagt und ihnen Gästezimmer in ihrem Haus zur Verfügung gestellt. Es sind zwei Kalifornier, zwei ältere Herrn und ein junger indischer Mann.

Der eine hat einen sehr langen Bart, er heißt D. Der nächste ist sehr korpulent, wir warten auf die Frauen, aber sie kommen nicht. K., der zweite, hat lange Haare, ist der männliche Part dieser Homo-Beziehung. Welchen Status der Inder hat, wissen wir nicht.

Wir kommen mit ihnen ins Gespräch. Sie kommen aus Medocino. K. ist Krankenpfleger seit zwei Jahren, D. ist nicht mehr offiziell berufstätig und ist eher der verträumte philosophische Teil, der unheimlich viel redet. Der junge indische Mann redet so gut wie nichts.

Im Kühlschrank – oh Gott, sieht DER aus! – stehen zwei Kuchenstücke, die D. gebacken hat und Michi nun gibt.

Sie bieten uns an, alles aus dem Kühlschrank zu nehmen, was wir brauchen. Danke bestens, das werden wir nicht tun.
Oben ganz links steht das Fleisch für Hopi, das muss immer dort oben stehen, wie uns Gisella sagt

Um 22 Uhr verabschieden wir uns und gehen zum Cottage hinüber. Dort kleben wir wieder alle Ritzen bei der Tür und den Fenstern zu.

Ich habe Hunger ohne Ende und daher bereite ich uns ein kleines Abendessen zu

Um 1:30 gehen wir ins Bett und schlüpfen unter eine herrlich neue Decke.

Um 8 Uhr morgens ist Katzenfütterung dran, auch Hopi bekommt sein Fleisch in der Küche – so ist es zumindest geplant.

Sleep well