Sonntag, 7. 6. 2015

Kurz vor dem Weckerläuten wird Michi munter, da er eine Hustenattacke bekommt. Ich stehe auf und bereite unser Frühstück zu

Um 10 Uhr verlassen wir unser Haus, um in den Waimea Canyon zu fahren.

Klickt auf die Fotos, sie vergrößern sich.

Das Kala Beach House steht für uns wirklich ideal, idealer könnte es nicht sein – direkt am Fuß des Waimea Canyons

An der Koke'e Rd. sehen wir rechts, unmittelbar neben der Straße, vier qualmende Spots. Es ist aber niemand hier, der sich darum kümmert. Hoffentlich breitet sich das Feuer nicht wieder aus!

(Die qualmenden Spots sind am Foto nicht auszumachen, ich hatte gehofft, man kann sie erkennen).

Ein wenig weiter oben bleiben wir stehen und sehen uns die Brandherde von dort aus an.

Etwas später parken wir uns entlang der Waimea Canyon Rd. ein, um die Waipo'o Falls zu fotografieren. Die Wasserfälle sind noch in der Sonne.

Dann geht's in nördliche Richtung weiter, aber das Wetter verschlechtert sich rapid. Um 11:10 drehen wir um, es macht keinen Sinn weiter zu fahren, nicht bei diesem Wetter

Der Heli hat an der Koke'e Rd. einen Wasserbehälter abgestellt, wohl aus Sicherheitsgründen.

30 Minuten später sind wir wieder zu Hause und überlegen, ob wir an die North Shore oder in die Poipu Gegend fahren sollen und entschließen uns für letzteres.

Bei der Kaua'i Coffee Comp. legen wir einen Stopp ein.

Diese beständig blühende Plumeria muss ich immer wieder fotografieren.

Auch die Strelizien sind ein Blütentraum:

Michi bestellt einen doppelten Espresso, zuckerfreies Eis gibt es natürlich auch hier nicht. Etliche Touristen sehen sich das sehr interessante Video rund um die Kaffeebohnen an und Michi und ich gehen dann ins überschaubare Museum.

Anschließend begeben wir uns auf die Self Guided Tour.

Unter anderem sehen wir die Aufzucht von Kaffee"sträuchern", die 2016 gepflanzt werden sollen, es sind jedoch viele Kaffeebohnen noch gar nicht aufgegangen.

Die Self Guided Tour ist, wenn man sich für Kaffeepflanzen interessiert, sehr empfehlenswert.

Anschließend holen wir die Jause aus dem Auto und setzen uns damit unter den Portia Tree, auch Milo genannt, der entlang der Self Guided Tour steht. Die Früchte sind ziemlich groß.

Nun geht es in südliche Richtung weiter.

Die Tree Tunnel Road ist immer wieder schön und ab und zu - so wie am Bild zu erkennen - kann man sogar mitten auf der Straße stehen, um ein Fotos zu schießen.

In Koloa parken wir uns vor dem Jungle Girl ein, wo ich den letzten Parkplatz ergattere. Auch hier gibt es kein zuckerfreies Eis, woraufhin ich einen Kaffee mit Eiswürfel bestelle.

Michi bestellt ein leckeres Eis. Damit setzen wir uns hinter dem Eisladen auf die Terrasse und gehen dann ein wenig an den Shops entlang.

In einem Souvenirladen bekomme ich drei Tiki Schnaps"gläser" in Keramik, zwei zahlen, der dritte ist frei. Diese könnte ich hier auf Hawai'i als Eierbecher zweckentfremden

Beim Bezahlen werden wir von der Lady wie eine Zitrone ausgequetscht und wenn es nach ihr geht, müssten wir ihr unsere ganzen Lebensläufe erzählen. Das geht so weit, dass sie sogar wissen will, wie viel wir im Monat verdienen. Ich sage, dass ich Rente beziehe, da will sie doch glatt wissen, wie viel Rente ich im Monat bekomme. Die Antwort verweigere ich, ich lasse mich doch nicht verhören!!
Die Lady fragt, ob wir nicht das kleine Haus gegenüber kaufen möchte, weiß, schon halb verfallen – für 1 Million Dollar! Sonst noch Wünsche? Wir sind doch nicht verrückt!

Fast fluchtartig verlassen wir nach dem Bezahlen den Shop

Über eine Seitenstraße fahren wir nach Poipu, kommen am National Botanical Garden vorbei, fahren zwischen alten Zuckerfeldern hindurch und parken uns dann beim Spouting Horn ein.

Ein Huhn auf der Suche nach Fressbarem.

Wir gucken ein wenig dem Blow Hole zu, das dann sogar einen kleinen Regenbogen hat.

Aber viel interessanter sind die Honus, die wir entdecken und gefühlte tausend Fotos schießen.

Häufig sind rechts vom Blow Hole die Honus in dieser Bucht zu sehen.

Es ist eine Freude mit anzusehen, wie ihnen das Spiel mit den Wellen gefällt.

Nach längerer Zeit gehen wir an den Souvenirständen vorbei zum Auto zurück.

Kurz darauf sehe ich eine Katze und bin natürlich hin und weg.

Am Parkplatz drücke ich von der Ferne auf der Fernbedienung des Autos das Knöpfchen, Michi öffnet die rückwärtige Tür und sagt zu mir "du, Maus, seit wann haben wir Wasserflaschen im Auto?" In diesem Moment sagt ein junger Mann "sorry guys, I think, that's our car"! Tatsächlich! Zwei Autos weiter steht unser roter Jeep und der junge Mann hatte offenbar zeitgleich mit mir die Fernbedienung gedrückt

Auf der Rückfahrt sehen wir die Haupu Ridge mit dem Haupu, der relativ markant hervor sticht.

Bei der Shell der Hanapepe wird der Durst unseres Jeeps gestillt, in Waimea zapfen wir Wasser und sind um 18 Uhr zu Hause.

Wir stürzen uns über die Autoscheiben, sie sind innen unheimlich schmutzig. Anschließend bereite ich unser warmes Abendessen zu, ein einfaches Gericht, das uns sehr gut schmeckt..

Dann überspiele ich die Fotos des heutigen Tages und gehe ins Forum..

Michi meint, er sei so fit, dass wir morgen den Alaka'i Swamp Trail ab der Mohihi Rd. laufen könnten. Die Radarkarte hat im Moment nichts dagegen.

Um Mitternacht verschwinden wir ins Bett.

Sleep well