Donnerstag, 24. 7. 2014

Das Handy weckt uns um 8 Uhr, wir schlafen aber noch ein wenig weiter.

Dann machen wir uns langsam fertig. Mit dem Shuttle um 10 Uhr fahren wir zum Airport, um beim Käfer zu frühstücken. Wir lassen uns das Käfer Frühstück schmecken, einfach köstlich!

Um 11 Uhr verlassen wir den Käfer und fahren mit dem Shuttle um 11:15 wieder zum Hotel.

Ich werfe nochmal das Netbook an. Thomas hat sich nochmal gemeldet. Wir sollen um 16 Uhr bei der U-Bahnstation Grüneburgweg sein, dort holt er uns mit Ivonne ab.

Uns wird langsam die Zeit knapp. Wir shutteln wieder zum Airport zurück, lösen eine Partnerkarte um € 15,- und fahren mit der S 9 zur Konstablerwache.

Zunächst gehen wir zum Karstadt in die Feinkostsabteilung. Lebkuchengewürz gibt es erst ab September

Dann eilen wir zum Conrad. Beim Conrad ist ein enormer Wirbel. Die Dame am Kundenschalter erinnert sich sofort an uns, holt ein paar Päckchen hervor und sagt, das sei alles. Alles? Nie und nimmer, es sind auf dem Zettel etliche Positionen, die keinen Haken haben Einige Dinge können nicht bestellt werden, andere sind überhaupt nicht mehr lieferbar. Wir sollen in der Bauelemente-Abteilung nachfragen, ob sie noch etwas für uns haben. Innerlich platzt uns die Hutschnur, Conrad hatte zwei Monate Zeit, Michis Bestellung abzuarbeiten!

Wir fahren in die Bauelemente-Abteilung hoch, wo wir nur wenige Teile finden. Wir geraten an einen sehr freundlichen Verkäufer, der sich jede erdenkliche Mühe gibt. Zaubern kann er jedoch auch nicht.

Michi beklagt sich, dass der Hauptkatalog nicht stimmt. Der Herr erklärt, dass die Leute, die dafür zuständig sind, nur 400-Euro-Jobs haben und kein Interesse haben, wirklich gute Leistung zu erbringen.
Er gibt Michi seine Visitenkarte, er soll sich in Zukunft an ihn wenden.

Nun gehen wir ins Unterschoss in die Computerabteilung. Michi braucht ein spezielles USB-Kabel, das sogar verfügbar ist, allerdings für ein- und dasselbe Kabel sind verschiedene Preise angeschrieben. Es ist ein heilloses Durcheinander

Die Zeit rast nur so dahin! Unruhig gucke ich immer wieder auf die Uhr.

So kommen wir nicht weiter! Ich bestehe darauf, dass Michi und ich vor Ort die Säckchen kontrollieren und dabei stellt sich heraus, dass weitaus mehr fehlt! Z. B. hat Michi bei einigen Positionen "40 Stück" oder auch "10 Stück" geschrieben. Stattdessen wurden nur 4 Stück bzw. 1 Stück abgepackt, also die null hinten "übersehen"

Also wieder hinauf in die Bauelemente-Abteilung, wo ich mich mit der Liste anstelle. Michi schicke ich zu den SAT-Receivern hinunter, denn solch einen möchten wir noch kaufen.
Nach einiger Zeit komme ich an die Reihe und es werden tatsächlich wenigstens ein paar der fehlenden Teile im Sortiment gefunden.

Nach einiger Zeit kommt Michi mit dem Receiver unter dem Arm zu mir, ich bin aber noch nicht ganz fertig, es dauert aber nicht mehr sehr lange.

Hinter mir ist eine Menschenschlange, die schon sehr ungeduldig ist. Irgendwann wird es mir zu bunt und ich erkläre ihnen, dass wir vor zwei Monaten eine Liste hier bei Conrad abgegeben haben, mit der Bitte um Bestellung und dass Conrad zwei Monate lang nicht in der Lage war, sich um diese Bestellung zu kümmern Auf einmal verstummen alle um mich herum.

Michis Handy läutet, Ivonne ist dran, sie werden sich um 15 Minuten verspäten. Passt sehr gut, denn wir sind noch beim Conrad. Doch kurz darauf bitte ich Michi, Ivonne anzurufen, denn wir schaffen auch 16:15 nicht, frühestens 16:30. Das passt Ivonne auch gut.

Endlich bin ich fertig und Michi ist zufrieden, weil ich doch einiges bekam.

Wir gehen zur Kassa hinunter. Wir sind an der Reihe und schon beginnen die Probleme, die aber nichts mit uns zu tun haben, denn wir können nichts dafür, dass die Teile nicht ordentlich beschriftet sind Nach einiger Zeit ist es jedoch geschafft und wir können zahlen.

Sehr schön! Wir haben die ganzen Stunden im Conrad verplempert und für den Kaufhof bleibt keine Zeit mehr!

Es ist kurz vor 16 Uhr und wir gehen eiligen Schrittes von der Konstablerwache zur Hauptwache und trinken unterwegs Cola light.

Bei der Hauptwache steigen wir in die U 2 ein. Bei der Station Grüneburgerweg steigen wir aus. Es dauert nicht sehr lange, kommt Thomas zu Fuß, das Auto hat er in einer Seitenstraße geparkt, also auf in diese Richtung und kurz darauf begrüßen wir Ivonne.

Nun fahren wir zum Restaurant Feldbergblick. Während der Fahrt beginnt es zu regnen und wir nehmen daher im Gastraum des Feldbergblick Platz, der einen sehr gepflegten Eindruck macht. Wir plaudern über Gott und die Welt, schließlich haben wir uns einige Jahre nicht gesehen.

Klickt auf die Fotos, sie vergrößern sich.

Michi fertigt ein Foto von uns drei an, von Thomas habe ich die Erlaubnis, es in meinem Reisebericht zu veröffentlichen.

Anschließend zeigt uns Thomas noch seine Arbeitsstelle und erklärt vieles, was sehr interessant ist.

Dann bringen uns die beiden zur U-Bahn-Station am Hauptbahnhof, wo wir uns verabschieden Von hier fahren wir mit der S 8 zum Airport.

Wir gehen zum Käfer, ich bestelle eine Gulaschsuppe und bitte darum, dass sie sehr heiß sein soll, Michi Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut.

Die Gulaschsuppe wird lauwarm geliefert, ich ersuche, sie in der Mikrowelle aufzuwärmen, was anstandslos gemacht wird. Auch die Nürnberger Würstchen sowie das Sauerkraut sind nur lauwarm, Michis zweites Aufwärmen der Speisen ist nicht zu seiner Zufriedenheit.

Anschließend gehen wir zum Starbucks, Michi gönnt sich einen doppelten Espresso

Wir stöbern ein wenig in den Zeitschriftenläden und gehen dann zum Tegut. Wir kaufen drei Schachteln Mozartkugeln für unsere Nachbarn auf Gran Canaria.

Anschließend fahren wir mit dem Shuttle zum Hotel.

Kurz vor 21:30 sind wir beim Hotel. Die Karte funktioniert im Aufzug nicht. Glücklicherweise steigt ein Steigenberger Angestellter ein, zückt seine Karte und somit kommen wir problemlos in unser Stockwerk. Beim Zimmer angekommen stellen wir fest, dass die Karte dort auch nicht funktioniert! Ein Glück, dass der Aufzug abwärts ohne Kärtchen funktioniert, denn wir fahren zur Rezeption. Dort bekommen wir eine neue Schlüsselkarte.

Wieder im Zimmer schalte ich das Netbook ein, aber das Internet funktioniert nicht mehr. Michi fährt wieder zur Rezeption und gibt das bekannt. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um das Umpacken der Koffer. Beide Koffer sind im Limit von 30 kg.

Die Lady bei der Rezeption ruft den Provider an, dieser möchte direkt mit mir sprechen und ich erkläre ihm genau, welche Fehlermeldung kommt. Der Fehler liegt tatsächlich beim Provider, er behebt den Fehler und endlich habe ich wieder Internet.

Anschließend mache ich noch unser Handgepäck für morgen fertig.

Um 1 Uhr gehen wir ins Bett.

Sleep well