Samstag, 20. 7. 2013

Das Handy weckt uns um 7:45. Ich hüpfe aus dem Bett und bereite unser Frühstück zu, das uns wiederum sehr gut schmeckt

Um 9 Uhr sind wir am Weg zum H 1.

Unser erster Plan wäre zur Ka’ena Point Satellite Tracking Station zu fahren und wenn das Wetter passt würden wir, da wir das Permit bereits haben, den Kuaokala Trail laufen.

Doch soweit kommen wir nicht, wir müssen akut umdrehen, in meinem Bauch beginnt es zu rumoren! Verdammter Mist! Was habe ich denn gegessen? Irgendwo war Soja drinnen, aber wo? Unser Frühstück ist doch ohnehin immer dasselbe und das habe ich immer vertragen, auch zu Beginn auf O’ahu.

Um 10:30 unternehmen wir den zweiten Versuch, das Hotel zu verlassen, aber wir müssen wieder umdrehen. Ich brauche umgehend ein WC!

Jetzt reicht es aber! Ich öffne den Kühlschrank, kontrolliere alles. Ach du liebes Bisschen! Im Foodland gab es gestern nicht die gewohnte Margarine und ich schnappte in der Eile einfach eine andere. Kann ich denn ahnen, dass genau in dieser Soja enthalten ist? Konnte ich nicht, aber in dieser Margarine ist tatsächlich Soja. Was bin ich doch für ein Dummkopf, ich sollte es doch schon wissen, dass ich wirklich überall zuerst lesen muss, was enthalten ist und dann erst essen darf – oder eben auch nicht.

Ich schlucke zwei Tabletten Imodium Plus, damit sich die Lage in meinem Inneren beruhigt.

Um 11:30 setzen wir uns das dritte Mal in Bewegung. Die Wai’anae Mountains sind für heute aus Zeitgründen gestrichen. Wir möchten ein wenig die Ostküste hochfahren.

Klickt auf die Fotos zum Vergrößern.

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Der Verkehr ist enorm. Bei 33° C parken wir uns beim Scenic Point ein, neben uns ist der Koko Head.

Anschließend fahren wir Richtung Pali Hwy., es macht heute definitiv keinen Spaß, entlang der Ostküste zu fahren. Es ist eine einzige Blechlawine, da müssen wir uns nicht auch noch darunter mischen.

In Honolulu parken wir uns in der Nähe des Aloha Tower Market Place ein.

Hinter uns hat die Pride of America angelegt.

Wir gehen Richtung Meer, wo ein paar Bänke stehen, hier machen wir es uns bequem. Am anderen Ende sitzen ein paar Locals. Picknick Time!!

Es kommt ein kleines Schiff herein, die „Star of Honolulu“.

Dann gehen wir zum Katamaran, es heißt Ali’i Kai, es ist ein Restaurant-Schiff.

In der Nähe ist eine Bank, auf der zwei Locals sitzen. Einer der beiden ruft „Aloha“ zu mir herüber und gibt mir den Tipp, dass – wenn man den Ala Moana Blvd. weiter geht – es eine Art Landzunge gibt, mit grünen Hügeln. Dort sollen wir hinauf gehen, da man von dort wunderschön nach Waikiki und zum Diamond Head sieht. Ich bedanke mich und gehe zu Michi.

Wir gehen am Ala Moana Blvd. entlang und halten nach einer Landzunge Ausschau.
Dann sehen wir so etwas Ähnliches, das wie eine Landzunge aussieht und biegen nach rechts ein.

Wir kommen an einer Abwasserreinigung von Honolulu vorbei. Das ist hinter dem Gebäude, das man vom Ala Moana Blvd. auf der rechten Seite sieht (Fahrtrichtung Waikiki), ein altes Gebäude mit einem Schlot. Hinter diesem Gebäude sind jetzt die Anlagen von Honolulu Bord of Wastewater Treatment.

Nach 200-300 m kommen wir an der John A. Burns School of Medicine vorbei, sie gehört zur University of Hawai’i.

Dahinter befindet sich ein großer Hügel, der mit Gras bewachsen ist, jedoch ist ein Zaun davor.

Es werden Zelte und Tische aufgestellt. Wir kommen zu einer Lady, die uns erklärt, dass heute um 5pm eine Feierlichkeit stattfindet und erst dann darf man wieder auf den Hügel hinauf. Dieser ist kein gewachsenes Land, sondern eine Mülldeponie, die mit Erde zugedeckt wurde und hat an der Spitze Entlüftungsöffnungen, aus der das Methangas entweichen kann.

Die Lady gibt uns den Tipp, dass es hinter dem Festgelände einen Zugang zum Beach gibt. Dorthin sollten wir gehen, da man sehr schön auf den Diamond Head und nach Waikiki sehen kann. Dort sei der sogenannte Point Panic.

Wir bedanken uns und gehen weiter, kommen an Obdachlosenzelten vorbei. Rechts sehen wir in der Ferne, dass Locals am Beach sind bzw. auf einer Wiese kleinere Zelte aufgestellt haben. Der Beach Park heißt Kaka Ako Beach Park.

Wir gehen zwischen zwei Gebäuden auf einer Schotterpiste durch, auf die Locals zu. Dieser Beachpark ist vorwiegend unter den Locals bekannt.

Die Wellen am Point Panic sind beeindruckend, große, lang gezogene Wellen. Es sind etliche Angelruten aufgestellt.

Einheimische kommen mit ihren Booten und dem Fischfang, den sie auf den Grill legen.

Die Sicht ist tatsächlich sehr schön

Wir sind gefühlte zwei Meilen vom Auto entfernt, es ist glühend heiß Wir wählen einen etwas anderen Rückweg, wiederum an Obdachlosenzelten vorbei und sind um 15:40 wieder beim Auto.

Wir verlassen den Parkplatz und zahlen $ 5,- fürs Parken. Wir fahren zum Ala Moana SC, d. h., wir wollen, aber ich bekomme akutes Bauchgrimmen, daher fahren wir zum Ward Center, das liegt näher. Meine Güte, was für eine Menschenschlange vor dem WC!! Endlich darf ich hinein, die Erlösung…

Anschließend fahren wir zum Hotel zurück, wo ich unser Abendessen zubereite.

Michi guckt dann ein bisschen TV und ich sitze vor dem Netbook.

Der Wetterbericht für morgen ist brauchbar, die Radarkarte erzählt mir jedoch etwas Anderes.

Um Mitternacht gehen wir ins Bett.

Sleep well