Das Handy steht auf 7:30. Der Hahn hat uns rücksichtsvoll
verschont. Während Michi im Bad ist, bereite
ich, wie immer, unser Frühstück zu, das
wir gemütlich verspeisen
Draußen ist es stark bewölkt, Richtung
Mauna Kea sieht es gar nicht gut aus. Wir verwerfen
unseren eigentlichen Plan „Kaumana Trail“.
Ich werfe das Netbook an und sehe eine Mail von
Conrad. Die Bestellung sei eingegangen, die Sachen
bleiben 7 Tage reserviert. Ja Himmel noch einmal!
Wir haben schon zig Mal geschrieben, dass wir die
Sachen ausnahmslos an einem ganz bestimmten Tag
in der Filiale abholen können, keinen Tag früher,
keinen Tag später und das ist nicht in 7 Tagen,
sondern am 25. Juli!!! Das muss doch in der heutigen
Zeit machbar sein oder ist das zu viel verlangt?
Auf meinen Rat hin ruft Michi bei Conrad an und
erfährt, dass alles bestens ist und die Waren
am von uns gewünschten Tag abholbereit sind.
Wir sollen nur den Namen bei der Abholung nennen,
das genügt.
Michi schreibt J. eine Mail, ihre Antwort kommt
umgehend. Morgen um 17:30 wird sie zu uns ins Hilo
Hale kommen, damit wir ihr diverse Mängel zeigen
können. Ich fotografiere einen Teil der Küchenschubladen
und Kästen.
Klickt auf
die Fotos zum Vergrößern.
In der Zwischenzeit füttere ich die Waschmaschine,
beginne schon mit dem Koffer packen. Dann werfe
ich die gewaschene Wäsche in den Trockner und
bald darauf kann ich schon bügeln.
Um 13 Uhr verlassen wir das Hilo Hale und fahren
zum KFC, um Menu Nr. 3 zu bestellen. Anschließend
gehen wir zum Starbucks hinüber, wo sich Michi
einen doppelten Espresso gönnt.
Nun beginnen wir unsere Shoppingtour, wobei shoppen
bei uns nicht gleichbedeutend mit „kaufen“
ist. Wir fahren zum Prince
Kuhio Center zum Macy’s. Dieser Laden
ist mir nicht wirklich sympathisch.
Wir ziehen weiter und gucken nach einer Uhr mit
Temperaturanzeige. Dazu gehen wir zum Sports Authority,
dort sehen wir sechs Uhren, bei denen die Temperaturunterschiede
dermaßen gravierend sind, dass ich nicht wüsste,
welcher Uhr ich vertrauen könnte Ich würde
gar keine neue Wetteruhr brauchen, aber Michi meint,
es wäre an der Zeit, denn meine alte Wetteruhr
ist nicht nur alt, sondern beim elastischen Band
stehen schon alle möglichen Fäden weg.
Ok, das stimmt, aber sie funktioniert einwandfrei
und hat noch mehr Funktionen, nicht nur die Temperaturmessanzeige.
Ohne eine Uhr zu kaufen, fahren wir wieder nach
Hause, ich köchle einen Kaffee und dazu essen
wir zuckerfreies Eis.
Den restlichen Tag genießen wir in aller Gemütlichkeit
und ich werfe wieder das Netbook an.
Michi schreibt eine Liste für J., in der die
Minuspunkte vom Hilo Hale geschrieben stehen.
Um Mitternacht gehen wir ins Bett 
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