Um 6:40 kommt der Hahn zum ersten Mal vorbei
oder haben wir ihn zuvor überhört? Draußen
prasselt der Regen herab. Wir ignorieren den Hahn,
drehen uns noch mal herum und schlafen bis 7:15.
Wir wohnen auf Gran Canaria in einer sehr ruhigen
Wohngegend, aber das Hilo Hale steht in einer noch
ruhigeren Wohngegend, das sollte man gar nicht für
möglich halten. Wir wohnen hier in einem zoologischen
Garten. Morgens kommt der Hahn ein bis drei Mal
vorbei, untertags zwitschern viele Vögel und
ab der Abenddämmerung quaken die Coqui-Frösche.
Ich bereite unser Frühstück zu, während
dessen Michi im Bad ist. Nach dem Frühstück,
das sehr gut schmeckt, kontrolliere ich die Radarkarte,
die nichts Gutes verheißt: Eine dicke Wolkenschicht
liegt über Big Island 
Kurz vor 10 Uhr verlassen wir das Hilo Hale.
Wir fahren – und das ist sehr ideal! –
zur Puainako Street und sind gleich auf der Saddle
Rd. Noch kürzer geht es nicht 
Man merkt, wir haben umdisponiert und laufen nicht
den Keauhou
Trail, denn dieser befindet sich im Volcanoes
NP.
Klickt auf
die Fotos zum Vergrößern.
Typisch Saddle Road: Es beginnt zu regnen.
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Ab dem MM 20 sehen wir vor uns blauen Himmel, der
Mauna Loa ist völlig wolkenfrei.
Beim Pu’u
O’o Horse Trail steht ein einheimisches
Auto, das ist zwischen MM 22 und 33 auf der linken
Seite, wenn man von Hilo kommt.
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Bei strahlendem
Sonnenschein 
stellen wir das Auto um 10:45 vor dem Hunter
Checkin Häuschen vor dem Pu’u Huluhulu
ab. Wir möchten wieder einmal auf den
Pu’u Huluhulu hinauf gehen. |
| Beim
kleinen Dach ist links eine Box, aus der man
eine Info-Broschüre entnehmen kann. |
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Wir schnüren unsere Wanderschuhe und beginnen
den Kipuka Huluhulu Nature Trail
Auf einem schmalen, teilweise sandigen Pfad, geht
es halbwegs bergauf.
Bei der Gabelung gehen wir rechts weiter hinauf.
Es folgen ein paar Steinstufen, ehe es wieder auf
Erde weiter geht, diese ist ein wenig mit Steinen
durchsetzt.
Der Weg führt weiter leicht bergan. Es wachsen
sehr viele Farne, Vögel zwitschern.
Von hier sieht man sehr schön die Saddle Rd.
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Mutterseelenalleine
durchstreifen wir die wunderschöne Landschaft. |
| Wir
blicken auf die neue und alte Saddle Road
hinunter. |
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Vom Sign „End
of Trail“ geht es schräg rechts
vorne auf einem schmalen Pfad weiter hoch.
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Dann geht man hauptsächlich auf nieder getrampelter
Wiese. Bald darauf wird sie zur Erdpiste, es wird
relativ steil und schon ist der höchste Punkt
erreicht.
Ab nun geht der Weg bergab. Die Koa Bäume
sind sehr schön bemoost.
Bei einer Gabelung, bei der beidseits blaue und
gelbe Fähnchen stehen, gehen wir links.
Mit Sicht durch die Bäume auf den Mauna Loa
halten wir uns links.
| Hier
sieht man die bemoosten Baumstämme und
Äste sehr gut. |
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Bei einer Weggabelung, bei der es links nach oben,
rechts nach unten geht, gehen wir rechts, also bergab.
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Schon nach
kurzer Zeit erreichen wir einen Baumstamm.
Von hier haben wir eine fantastische Sicht
zum Mauna Kea hinüber, der jetzt nur
mehr ganz wenige Wolken hat. |
| Wir
sehen auch zum Hunter Checkin Häuschen
sowie (im Vordergrund) zum Plumpsklo. |
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Um 12:30 sind
wir wieder beim Auto, fahren nur wenige Meter
auf der Saddle Rd. zurück und rechts
die Mauna Loa Observatory Rd. hoch. Beim Telephone
Pole # 200 ist zur Rechten ein kleiner Pit
Crater, der 50 Fuß tief sein soll. |
| Es
ist immer wieder faszinierend, in wie vielen
Farben hier die Lava ist. |
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Bei herrlichstem
Wetter fahren wir weiter hoch. |
Um 13:45 stellen wir das Auto gegenüber des
Telephone Pole # 200 ab, der Pole steht links an
der Straße.
Rechts soll in 60 Fuß Entfernung der Pit
Crater sein, den wollen wir uns suchen. Es gibt
keinerlei Markierung und trotzdem fällt uns
auf, dass die dunkelbraune a’a Lava in hellgraue
Pahoehoe Lava übergeht und dort ist der Pit
Crater. Er ist also keine 60 Fuß von der Mauna
Loa Observatory Rd. entfernt, sondern weniger als
einen Steinwurf.
Auf unten stehendem Panoramafoto sieht man sehr
gut, wie nahe der Pit Crater bei der Mauna Loa Observatory
Rd. ist, auch unser geparktes Auto ist zu erkennen.
Nach diesem Pit Crater verspeisen wir im Auto
unser Mitgebrachtes
Wir genießen dabei einen herrlichen Blick
auf den Mauna Kea, beobachten, wie sich die Wolken
sowohl von der Kona- als auch von der Hilo-Seite
herein schieben.
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Entlang der Telephone Poles fahren
wir weiter hoch. |
Nach 14,5 gefahrenen Meilen auf der Mauna Loa
Observatory Rd. geht der sehr gute Asphalt in einen
schlechten über, in der Mitte, sowie links
und rechts ist feiner Schotter. Es ist etwas rumpelig
zu fahren, aber zumindest derzeit ohne Schlaglöcher.
| Bei
16,6 Meilen tauchen die neueren Observatorien
auf. |
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Nach 17,2 Meilen erreichen wir um 15 Uhr
die Public Area und stehen lt. GP auf 3.385
m Höhe.
Es scheint heute niemand den Mauna Loa
Observatory Trail zu laufen, da außer
unserem Auto kein weiteres am Parkplatz
steht.
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Die letzten Meter zu den Observatorien sind nach
wie vor mit dem Gate gesperrt. Rechts, auf der Piste,
kommt man zum Mauna Loa Observatory Trail, wobei
man nach einigen Minuten Gehzeit nach links auf
die Pahoehoe Lava abzweigen muss.
| Die
Meilenangabe auf der Tafel zeigen, dass der
Trail nicht allzu lange ist, aber die Steigung
in eine noch höhere Höhenlage -
das ist es, was einem zu schaffen macht. |
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Nach ein paar Fotos und Filmaufnahmen treten wir
die Rückfahrt an
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Um 16:20 erreichen wir die Saddle
Rd., die quer vor uns liegt. |
Als
Nächstes stoppen wir zwischen MM 18 und
19 beim Kaumana Trail und ziehen unsere Wanderschuhe
an  |
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Der Trail ist mit rosaroten Bändern markiert
und verläuft mehr oder weniger parallel zur
Saddle Rd. Er führt durch einen herrlichen
Ohia Wald, ist stark mit Steinen und Wurzeln durchsetzt,
der Boden ist sehr freucht.. Es wachsen verschiedene
Farne und Gräser.
Um 17:30 kommen wir zu einer Kreuzung. Ich gehe
links ein Stück hinein und sehe auf einem Ohia
ein rosarotes Band. Hier verläuft ein weiterer
Teil des Kaumana Trails, der zwei Trailheads hat.
Bis hierher sind wir 1,28 Km gelaufen.
Ich lasse ein paar Fotos vom Trail sprechen:
An dieser Stelle drehen wir um. 20 Minuten später
sind wir beim Auto und stellen um 18:40 das Auto
beim Hilo Hale ab.
Während Michi sich um den technischen Krimskrams
kümmern, bereite ich unser warmes Abendessen
zu, das wir uns schmecken lassen 
Anschließend gehe ich ins Internet, während
Michi TV guckt. Die Radarkarte sieht gut aus, demnach
könnten wir morgen ev. in den Volcanoes NP
fahren.
Um Mitternacht gehen wir ins Bett.
Slepp well 
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