Das Handy weckt uns um 4:20. Ich höre es gar
nicht, aber Michi schubst mich an, sodass ich doch
munter werde.
Rasch stehen wir auf, ich bereite unser Frühstück
zu, während Michi im Bad ist. Das Frühstück
schmeckt wie immer lecker!
Um 5:50 verlassen wir das Hotel. Der Himmel ist
stark bewölkt.
Klickt auf
die Fotos zum Vergrößern.
| Kaum
fahren wir ein paar Meter, kommen wir in einen
kurzen Regenguss. Das wird ja heiter! |
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In Lihu’e
nimmt der Regen zu, aber Hanapepe muntert
uns auf, denn wir sehen am Horizont blauen
Himmel! |
Richtung Waimea Canyon sieht es nicht gerade nach
schönem Wetter aus.
Es ist 6:40 und wir biegen in Waimea in die Waimea
Canyon Rd. (= 550) ein. Nur 30 Minuten später
parken wir uns am Parkplatz neben dem Koke’e
Museum ein. Sowohl das Koke'e
Museum als auch das Koke’e
Restaurant sind noch geschlossen. Tja, wo sind
die guten, alten Zeiten hin? Früher sperrte
zumindest das Restaurant früher auf. Wettermäßig
ist hier alles grau in grau. Für den Mohihi-Wai’alae
Trail sieht das alles andere als gut aus 
| Während
wir im Auto vor den Überdachten Picknickplätzen
sitzen, grübeln wir. |
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Immer wieder
nieselt es, um kurz darauf aufzuhören.
Wir beschließen, zurückzufahren
und ev. die Polihale Ridge Rd. zu laufen. |
| Gegenüber
dem Schild „Polihale Ridge Rd.“
gucken wir beim Aussichtspunkt in den Canyon,
wettermäßig ist es dort alles andere
als gut. Nix da, der angedachte Trail ist
für heute endgültig gestorben und
wir gehen wieder zum Parkplatz hinüber. |
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Am Parkplatz gabelt sich die Piste, wir nehmen
die rechte. Dort stehen aber nach 200 m bei einem
Gate mit einem orangefarbenen Schild mit der Aufschrift
„Fired Hazard Area, No Public Access“
an. Seinerzeit sind wir nicht über die Zufahrtsstraße
über den Picknickplatz herein gekommen, sondern
über die Contour Road.
Warum das jetzt wegen Feuergefahr gesperrt ist,
ist uns völlig unklar, zumal das letzte große
Feuer im Sommer 2012 war.
Unverrichteter Dinge fahren wir wieder zum Parkplatz
zurück und stehen kurz darauf beim Picknickplatz.
Ich möchte die kleine Straße, die in
nördlicher Richtung weggeht, fahren. Darüber
müssten wir weiter nördlich zur Kauhao
Ridge Road gelangen.
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Wir kommen jedoch
zu einer Kreuzung, vor uns ist eine Kette,
links steht „Dead End“ und rechts
geht es steil bergab. Ich drehe um und wir
fahren wieder zum Picknickplatz zurück. |
| Bei
der Ha’ele’ele Ridge Rd. ist gleich
zu Beginn das gelbe Gate geschlossen und ebenfalls
das Schild „Closed Fire Hazard Area“
vorhanden. |
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Kommt man denn mittlerweile von fast keiner Piste
auf die Contour Road?
Die Ausnahme war die Kauhao Ridge Rd., dort hätten
wir bis zum Trailhead 6 fahren können. Hätten
wir von dort etwa nach links fahren können?
Das wäre nämlich die Contour Road.
Langsam wird es zum Verzweifeln, wo wir es auch
versuchen, wir kommen nicht bis zur Contour Road!
Wir versuchen als nächstes die Papa’alai
Road, von dort geht gegenüber der Trail zu
Pu’u Ka Pele hoch, den wir schon liefen.
Kaum eingebogen, sehen wir schon das geschlossene
Gate. Außer „Prevent Forest Fires“
ist kein anderes Schild vorhanden. Na also!
Wir werden entweder die Papa’alai Ridge
Rd. oder die Kahelu Ridge Rd. laufen, das entscheiden
wir dann später bei der Gabelung.Um 9 Uhr starten
wir
Wettermäßig ist es traumhaft schön
Es handelt sich um eine breite Fahrpiste, an der
zwei Autos locker aneinander vorbei kommen. Umgeben
sind wir von vielen Koa Bäumen, Redwood Trees,
Silk Oaks, die derzeit blühen und Strawberry
Guavas.
Kurz nach Beginn ist eine Gabelung und wir sehen,
dass es nicht rechts, sondern links weiter geht,
auch gut. Von hinten kommt ein dunkelblauer Pickup
mit drei Hunden. Im Auto sitzt ein älteres
Ehepaar, das sehr freundlich grüßt. Haben
sie irgendwo dort drinnen eine Hütte?
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Kurz darauf
stehen wir vor einer Gabelung. Links unten
ist ein gelbes Gate, rechts steht ein Schild
„Area closed to the fire hazard“.
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Jetzt geht das hier auch schon los!
Links hören wir ein Gewässer plätschern,
wir sehen auch eine entsprechende Rinne, es handelt
sich um den Ditch, der in unserer Karte eingezeichnet
ist.
Bald erscheint vor uns auf der Fahrpiste das nächste
geschlossene Gate. Rechts davon steht ein braunes
Holzschild mit gelber Schrift „Entering Hawaii
State Forest Reserve, Enjoy and care for it“.
Nur wenige Kurven weiter hören wir so etwas
Ähnliches wie ein Forstfahrzeug. Nun gut, wir
sind auch auf einer Forststraße und auf der
Piste sehen wir Abdrücke von einem Kettenfahrzeug.
| Kaum
sind wir ein Stück weiter gegangen, ist
vor uns ein gelbes geschlossenes Gate. |
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Rechts geht die Contour Rd. weg. Wenn man
ein Stück nach rechts geht, sieht man
vorne auf einem kleinen Hügel ein schräg
stehendes dunkelbraunes Schild mit gelber
Aufschrift „Contour Rd.“ .
Blickt man ein Stück nach rechts in
die Contour Rd. hinein, etwa 30 m von der
Kreuzung entfernt, ist schon wieder gelb
abgesperrt, auch mit vier großen Steinen
und einem Schild „Area closed during
fire hazard“.
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| Das
stört uns nicht, wir möchten zwar
nicht die Papa’alai Ridge Rd., alias
Trail 2, laufen, sondern lieber die Kahelu
Ridge Rd., aber um dorthin zu kommen, müssen
wir zuerst ein kleines Stück auf der
Papa'alai Rd. laufen. |
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Über uns ist herrlichster
Sonnenschein
Wir gehen beim Gate vorbei und über
eine Rechtskurve hinunter, die Piste gabelt
sich, nach links ist sie angeschrieben mit
„Kahelu Ridge Rd.“. Na endlich!
Es ist 9:50.
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Nach ca 15 Gehminuten sehen wir einen kleinen Hügel,
fast unscheinbar, wir gehen hinauf und sehen bereits
zum Meer.
| Nicht
sehr viel später geht rechts eine Fahrpiste
weg, die sehr stark mit Wurzeln durchsetzt
ist. |
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Es ist ein schöner Aussichtspunkt. Gegenüber
von uns ist die Mana Ridge und unter uns ist das
Kahelunui Valley.
Vom Lookout wieder auf der Piste zurück,
gabelt sich die Piste und wir gehen rechts weiter.
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Die ganze Zeit sehen wir Tierspuren,
die von Wildschweinen stammen dürften,
andererseits kleinere, die ev. von wilden
Ziegen sind.
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Auffallend ist, wie viele Eukalyptusbäume
hier wachsen und was uns sehr verblüfft, mitten
auf der Fahrpiste wachsen Boviste!
Die Landschaft ist gegenüber weiter oben
vollkommen anders. Dzt. sind wir 5 Km gelaufen.
Rund um uns ist grüne Wiese, es wachsen A’ali’i
und hohe Grasbüschel. Rechts sehen wir einen
blühenden Silk Oak.

A'ali'i
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Silk Oak
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Silk Oak Blüte
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Silk
Oak Blüte im Detail
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| Nach
nicht langer Zeit folgt zu unserer Linken
ein Aussichtspunkt in eine Schlucht, es sieht
wunderschön aus und die verschiedenen
Farben sind einfach toll. Das hätten
wir hier nicht erwartet. |
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Es ist ziemlich warm, meine
Wetteruhr zeigt 32,7° C an. Toll ist,
dass wir sogar zu Ni’ihau und Lehua
sehen. |
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Je weiter wir westwärts laufen, umso vermehrt
wachsen Silk Oaks, einer blüht schöner
als der andere. Silk Oaks erkennt man an den grellgrünen
gefiederten Blättern (seht Fotos etwas weiter
oberhalb).
Plötzlich hören wir ein Geräusch.
Von links kommen zwei kleine schwarze Wildschweine,
kreuzen die Piste und verschwinden im Gebüsch.
Wir warten, ob die Frau Mama kommt, aber das tut
sie nicht.
Um 13 Uhr erreichen wir nach 9,68 gelaufenen Kilometern
das Ende der Piste.
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Links steht
ein behelfsmäßiger Tisch oder was
immer das sein soll. Wir lassen uns am Boden
nieder, um unser Picknick zu verspeisen. |
| Schatten
spendet uns ein großer Silk Oak. |
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Auch von hier
haben wir eine herrliche Sicht zu Ni'ihau
und Lehua. |
Anschließend treten wir den Rückweg
an, es ist 13:25.
Wir keuchen bergauf und sind über jede kleine
Wolke dankbar. Im Schatten geht es, da ein Lüftchen
weht.
Wegen zahlreicher Pausen kommen wir nur langsam
vorwärts. Um 16:35 sehen wir bereits den Schuppen
– und uns bleibt das Herz fast stehen!
Rechts in der Wiese steht ein Stier, links davon
sieben Stiere – unsere Fahrpiste führt
mittendurch! 
Wenn ihr übliche Laufrichtung genau in unsere
ist, haben wir schlechte Karten, dann trampeln sie
uns nämlich einfach nieder. Wir gucken rechts
und links neben uns, jeweils ein paar Meter entfernt
ist dichter Wald, dorthin könnten wir flüchten.
Doch vorerst versuchen wir es mit einem lauten Geschrei,
wohl gewappnet, sofort in den Wald zu laufen, sollten
die Stiere auf uns zukommen. Das tun sie glücklicherweise
nicht, sondern laufen alle nach links hinüber.
Puhhhh! Glück gehabt. Sieben Stiere und wir
zwei, das wäre eine schlechte Gegenüberstellung...
Kurz darauf sind wir beim unteren Gate. Noch 2
Kilometerchen laut unserem GPS, dann haben wir es
geschafft.
Frohen Mutes gehen wir nun auf der Papa’alai
Road weiter ,
sehen wir schon wieder etliche Stiere vor uns! Ehe
wir noch Lärm machen können, ergreifen
sie die Flucht, wir sind sehr dankbar darüber.
Insgesamt sahen wir heute zwölf Stiere, danke,
das genügt.
Um 17:20 sind wir wieder beim Auto.
Wir sind insgesamt 19,5 Km gelaufen, befinden uns
auf 1.054 m Höhe und haben insgesamt 8 Std.
30 Min. gebraucht. Es war ganz schön anstrengend,
aber auch sehr schön, da wir durch verschiedene
Landschaften gelaufen sind.
Während des Rückweges macht Michi den
Vorschlag, wir könnten heute in Wrangler’s
Steakhouse dinieren. Meinen nicht ernst gemeinten
Einspruch nimmt er nicht Ernst 
Um 18:10 parken wir uns bei Wrangler’s Steakhouse
ein.
Bei der Bestellung stellt sich heraus, dass das
Pfeffersteak Soja enthält
Also gut, dann wähle ich das Sizzler Steak
mit Mashed Potatoes und Mushroms dazu. Michi wählt
ein Pfeffersteak mit Reis.
Draußen im Restaurant (wir sitzen hinten
unter dem Dach im Freien) sind die Sitzbezüge
erneuert worden. Jetzt sieht es endlich ordentlich
aus 
Wir bedienen uns vor der Hauptspeise an der Salatbar.
Schon bald wird unser Essen serviert und es schmeckt,
wie zu erwarten ist, wieder hervorragend
Seit Jahren speisen wir im Wrangler’s, aber
noch nie gab es etwas zu beanstanden.
Pappesatt rollen wir Richtung Kapa’a und
stellen um 20 Uhr das Auto am Hotelparkplatz ab.
Wir gehen ins Condo, Michi überspielt die
Videosequenzen und ich anschließend die Fotos,
beantworte Mails.
Mittlerweile ist es 23:10 und wir verschwinden
ins Bett.
Das Handy ist auf 8 Uhr gestellt. Für morgen
steht nichts Besonderes am Plan, auf jeden Fall
müssen wir Wäsche waschen, da wir für
übermorgen saubere Volunteerklamotten brauchen.
Sleep well 
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