Donnerstag, 30. 5. 2013

Um 04:15 reißt uns das sehr laute Hoteltelefon aus dem Schlaf, kurz darauf läutet Michis Handy. Unverzüglich stehen wir auf und machen uns fertig. Ich habe nur mehr sehr wenige Dinge zum Einpacken, all das, was gestern noch nicht möglich war.

Wir haben ziemlich wenig Handgepäck, dafür sind die Koffer gerade unter dem erlaubten Höchstgewicht.

Um 05:10 verlassen wir das Hotel. Die Key Card ließen wir, wie vereinbart, auf der Bar in der Küche liegen.

In zügiger Fahrt geht es zum Airport und dort zu Alamo, wo die Autorückgabe sehr rasch vor sich geht. Wenige Minuten später fahren wir mit dem Alamo Shuttle zum Airport und dort zum Hawaiian Checkin.
Self Checkin funktioniert ausnahmsweise sehr gut, wir bekommen die Kofferbanderolen sowie die Board Cards ausgedruckt und geben die Koffer beim Drop Off ab.

Dann gehen wir durch die Sicherheitskontrolle, das geht ebenfalls sehr rasch. Unmittelbar dahinter ist genau gegenüber Chow Mein, wo wir jedes Mal, wenn wir einen Inselflug haben, frühstücken, so auch heute. Wiederum wählen wir Breakfast 1 und 2 um je $ 7,95 ohne Tax, Michi nimmt noch ein kleines Cola light um $ 2,92
In diesem Chow Mein ist auch das große "Welcome to Hawai'i"-Plakat.

Klickt auf die Fotos zum Vergrößern.

Mittlerweile ist es 06:39, wir haben gefrühstückt. Unser Abfluggate ist Nr. 59.

Unser Flieger wartet bereits.

Um 08.25 beginnt das Boarding. Wir sitzen auf unseren reservierten Plätzen 12 A und 12 B auf der linken Seite und fliegen in einer Boeing 717.

Während dessen wir zur Startbahn rollen, fotografiere ich ein wenig. Im Bild links unten ist in der Ferne der Diamond Head zu erkennen.
Um 08:53 heben wir ab. Bye bye, O'ahu, see you at the end of July!
Es dauert nicht lange und wir sind im Landeanflug auf Kaua'i. Im linken unteren Bild ist der Nawiliwili Harbor mit einem Kreuzfahrtschiff zu erkennen.

Um 09:14 in Lihu’e landen wir auf Kaua’i.

Unser Gepäck ist rasch hier und mit dem Alamo Shuttle fahren wir zum Office, wo wir um 09.30 ankommen.
Beim Alamo geht es sehr zügig voran. Die Lady bietet einen 4-door-Jeep an, es würde nur $ 11/Tag ausmachen und wir stimmen zu.

Mit einem saharafarbenen 4-door-Hardtop-Jeep fahren wir nach Kapa’a. Nach kurzer Fahrt sind wir bei den Plantation Hale Suites und können bereits einchecken. Glücklicherweise ist es hier öfter der Fall, dass man sogar um diese frühe Uhrzeit schon einchecken kann. Ich gebe noch unseren Wunsch, Oceanview und erster Stock an und die Lady hat ein Condo, das bereits fertig ist. Wir bekommen D 15 zugewiesen.

Wir lassen uns den Safe-Schlüssel, den Pool-Schlüssel sowie Badetücher aushändigen. Auch bekommen wir ein Parkschild. Die Resort Fee von $ 12/Tag wird extra verlangt.

Sämtliche Unterkünfte wurden 2011 renoviert und unseres ist wirklich sehr schön. Nur mehr wenige alte Bestandteile sind vorhanden. Es ist modern eingerichtet, sehr sauber, wir haben einen großen Balkon und sind höchst zufrieden.

Küche linker Teil

Küche rechter Teil

Couchbereich

Esstisch und TV, von der Couch aus gesehen

vom Esstisch aus in die Küche hinüber geblickt

Schlafzimmer

Schlafzimmer mit Blick zum TV

Kleiderschrank zwischen Küche und Wohnzimmer

Badezimmer

WC, rechts die Duschbadewanne

Rasch packe ich ein paar Sachen aus, aber bald höre ich damit auf, da wir zum Farmer’s Market am Coconut Market Place möchten. Es ist schon 11:05 und um 12:00 sperrt der Farmer’s Market.

Der Farmer’s Market ist enttäuschend und wir kaufen nichts. Bei einem kleinen Stand am Coconut Market Place kaufen wir uns eine Kleinigkeit zum Essen und zwar eine Portion Chicken mit Rice, sehr frisch sind auch die Fries.

Anschließend gehen wir ein paar Schritte weiter, in Michis Augen sehe ich Kaffeegier. Ich weiß schon, er will zu „unserem“ Kaffeehäuschen!

Ich weise ihn vorsichtig darauf hin, dass es sehr leckeres Eis gibt und er ordert. Leider gibt es, wie zu erwarten war, kein Eis ohne Zucker.

Am Coconut Market Place ist der große Turm eingehaust, entweder wird er renoviert oder abgerissen.

Unseren ursprünglichen Plan, in den Norden zu fahren, verwerfen wir. Stattdessen fahren wir zum Foodland und tätigen unseren Großeinkauf

Wieder zurück im Condo bereite ich Kaffee zu , Michi hat sich beim Foodland etwas Süßes gekauft. Wir setzen uns auf den Balkon, bis uns der kühl wirkende Wind vertreibt.

Jürgen hat sich mittlerweile per SMS gemeldet, sie werden es bis 18:00 schaffen und so steht unserem heutigen Treffen mit ihm (er ist ein User meines Hawai’i-Forums!) und seinem Sohn nichts mehr im Wege.

Kurz vor 17:00 ruft Michi Katie im CCC Camp an. Sie freut sich riesig, dass wir hier sind, wir sollen unbedingt sofort in das Grove Café kommen, R. feiere dort ihren Geburtstag. Das geht aber leider nicht, denn das Grove Café ist in Waimea und wir sind in Kapa’a, zudem treffen wir uns demnächst mit Jürgen und seinem Sohn. Wir sollen unbedingt am Wochenende R. besuchen und am Montag um 9:00 im CCC Camp sein, da dann jemand kommt, der sich speziell mit den Tea Plants auskennt. Es sei eine gute Gelegenheit für uns. Klasse, das machen wir gerne!

Um 17.30 Uhr sind wir beim Verde Restaurant am Parkplatz, also zu früh für das Treffen. Ich habe die Idee, für R., zu der wir am Wochenende fahren werden, eine Flasche Wein zu kaufen, sozusagen nachträglich zum Geburtstag. Wir gehen zu diesem Zweck in den Big Safe. Er hat eine sehr große Weinauswahl und wir keine Ahnung Schließlich kaufen wir einen neuseeländischen Weißwein, in der Hoffnung, dass er in Ordnung ist.

Bei der Kassa stehend sehen wir, dass es draußen schüttet

Trotzdem können wir die Flasche Wein ins Auto verfrachten und vom Big Safe zum Verde ist der Gehsteig überdacht. Sehr klug!

Neben uns bleibt ein weißer 4-door-Jeep stehen und es steigen Jürgen und sein Sohn Tobias aus. Wir begrüßen uns und gehen ins Verde.

Die Speisekarte ist für Tobias, der glutenfrei essen muss, nicht sehr geeignet, aber Jürgen hat extra das Lokal deswegen ausgewählt. Ein Angestellter ist bei der Auswahl sehr behilflich. Michi und ich wählen Schweinefleisch in einer Teigrolle (eine Portion für zwei genügt) sowie einen Salatteller. An der Kassa muss man sofort bezahlen.

Schließlich nehmen wir an einem Tisch Platz und beginnen zu plaudern. Sehr bald wird das Essen serviert, unser Essen sieht ein wenig komisch aus. Nichts gegen mexikanisches Essen, aber das ist nicht gerade unseres.

Jürgen ist von seinem Bestellten auch nicht gerade begeistert und Tobias erst recht nicht. Sein Bestelltes ist scharf und Scharfes verträgt er nicht. Entsprechend – und verständlicherweise – unlustig stochert er in seinem Essen herum. Satt wird der Arme heute wahrscheinlich nicht.

Wir erzählen gegenseitig alles Mögliche, Jürgen und Tobias erzählen vom bisherigen Hawai’i-Urlaub, dass es ihnen sehr gut hier gefällt. Nur beim Hin- und Rückflug mit der zusätzlichen Übernachtung in Los Angeles ist er nicht zufrieden. Am liebsten würde er die Übernachtung auf der Rückreise stornieren und den einen Tag an Hawai’i dranhängen, aber das geht nur mit hohem finanziellen Aufwand und daher lässt er es bleiben.

Gegen 20:00 meint Jürgen, er sei schon sehr müde und aus diesem Grund trennen wir uns um 20:15. Es waren sehr gemütliche und unvergessliche Stunden. - Danke, dass wir euch kennen lernen durften!

Im Condo werfe ich das Netbook an und gucke die Radarkarte. Morgen möchten wir in den Waimea Canyon fahren und ev. ein wenig wandern.

Gegen 23 Uhr gehen wir ins Bett.

Sleep well