Um 04:15 reißt uns das sehr laute Hoteltelefon
aus dem Schlaf, kurz darauf läutet Michis Handy.
Unverzüglich stehen wir auf und machen uns
fertig. Ich habe nur mehr sehr wenige Dinge zum
Einpacken, all das, was gestern noch nicht möglich
war.
Wir haben ziemlich wenig Handgepäck, dafür
sind die Koffer gerade unter dem erlaubten Höchstgewicht.
Um 05:10 verlassen wir das Hotel. Die Key Card
ließen wir, wie vereinbart, auf der Bar in
der Küche liegen.
In zügiger Fahrt geht es zum Airport und dort
zu Alamo, wo die Autorückgabe sehr rasch vor
sich geht. Wenige Minuten später fahren wir
mit dem Alamo Shuttle zum Airport und dort zum Hawaiian
Checkin.
Self Checkin funktioniert ausnahmsweise sehr gut,
wir bekommen die Kofferbanderolen sowie die Board
Cards ausgedruckt und geben die Koffer beim Drop
Off ab.
Dann gehen wir durch die Sicherheitskontrolle,
das geht ebenfalls sehr rasch. Unmittelbar dahinter
ist genau gegenüber Chow Mein, wo wir jedes
Mal, wenn wir einen Inselflug haben, frühstücken,
so auch heute. Wiederum wählen wir Breakfast
1 und 2 um je $ 7,95 ohne Tax, Michi nimmt noch
ein kleines Cola light um $ 2,92
In diesem Chow Mein ist auch das große "Welcome
to Hawai'i"-Plakat.
Klickt auf
die Fotos zum Vergrößern.
Mittlerweile ist es 06:39, wir haben gefrühstückt.
Unser Abfluggate ist Nr. 59.
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Unser Flieger
wartet bereits. |
Um 08.25 beginnt das Boarding. Wir sitzen auf unseren
reservierten Plätzen 12 A und 12 B auf der
linken Seite und fliegen in einer Boeing 717.
Während
dessen wir zur Startbahn rollen, fotografiere
ich ein wenig. Im Bild links unten ist in
der Ferne der Diamond Head zu erkennen. |
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Um 08:53 heben
wir ab. Bye bye, O'ahu, see you at the end
of July! |
Es
dauert nicht lange und wir sind im Landeanflug
auf Kaua'i. Im linken unteren Bild ist der
Nawiliwili Harbor mit einem Kreuzfahrtschiff
zu erkennen. |
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Um 09:14 in Lihu’e landen wir auf Kaua’i.
Unser Gepäck ist rasch hier und mit dem Alamo
Shuttle fahren wir zum Office, wo wir um 09.30 ankommen.
Beim Alamo geht es sehr zügig voran. Die Lady
bietet einen 4-door-Jeep an, es würde nur $
11/Tag ausmachen und wir stimmen zu.
Mit einem saharafarbenen 4-door-Hardtop-Jeep fahren
wir nach Kapa’a. Nach kurzer Fahrt sind wir
bei den Plantation
Hale Suites und können bereits einchecken.
Glücklicherweise ist es hier öfter der
Fall, dass man sogar um diese frühe Uhrzeit
schon einchecken kann. Ich gebe noch unseren Wunsch,
Oceanview und erster Stock an und die Lady hat ein
Condo, das bereits fertig ist. Wir bekommen D 15
zugewiesen.
Wir lassen uns den Safe-Schlüssel, den Pool-Schlüssel
sowie Badetücher aushändigen. Auch bekommen
wir ein Parkschild. Die Resort Fee von $ 12/Tag
wird extra verlangt.
Sämtliche Unterkünfte wurden 2011 renoviert
und unseres ist wirklich sehr schön. Nur mehr
wenige alte Bestandteile sind vorhanden. Es ist
modern eingerichtet, sehr sauber, wir haben einen
großen Balkon und sind höchst zufrieden.

Küche linker
Teil
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Küche rechter
Teil
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Couchbereich
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Esstisch und TV,
von der Couch aus gesehen
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vom Esstisch aus
in die Küche hinüber geblickt
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Schlafzimmer
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Schlafzimmer mit
Blick zum TV
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Kleiderschrank zwischen
Küche und Wohnzimmer
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Badezimmer
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WC, rechts die Duschbadewanne
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Rasch packe ich ein paar Sachen aus, aber bald
höre ich damit auf, da wir zum Farmer’s
Market am Coconut
Market Place möchten. Es ist schon 11:05
und um 12:00 sperrt der Farmer’s Market.
Der Farmer’s Market ist enttäuschend
und wir kaufen nichts. Bei einem kleinen Stand am
Coconut Market Place kaufen wir uns eine Kleinigkeit
zum Essen und zwar eine Portion Chicken mit Rice,
sehr frisch sind auch die Fries.
Anschließend gehen wir ein paar Schritte
weiter, in Michis Augen sehe ich Kaffeegier. Ich
weiß schon, er will zu „unserem“
Kaffeehäuschen!
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Ich weise ihn
vorsichtig darauf hin, dass es sehr leckeres
Eis gibt und er ordert. Leider gibt es, wie
zu erwarten war, kein Eis ohne Zucker. |
Am Coconut Market Place ist der große Turm
eingehaust, entweder wird er renoviert oder abgerissen.
Unseren ursprünglichen Plan, in den Norden
zu fahren, verwerfen wir. Stattdessen fahren wir
zum Foodland
und tätigen unseren Großeinkauf 
Wieder zurück im Condo bereite ich Kaffee
zu ,
Michi hat sich beim Foodland etwas Süßes
gekauft. Wir setzen uns auf den Balkon, bis uns
der kühl wirkende Wind vertreibt.
Jürgen hat sich mittlerweile per SMS gemeldet,
sie werden es bis 18:00 schaffen und so steht unserem
heutigen Treffen mit ihm (er ist ein User meines
Hawai’i-Forums!) und seinem Sohn nichts
mehr im Wege.
Kurz vor 17:00 ruft Michi Katie im CCC Camp an.
Sie freut sich riesig, dass wir hier sind, wir sollen
unbedingt sofort in das Grove Café kommen,
R. feiere dort ihren Geburtstag. Das geht aber leider
nicht, denn das Grove Café ist in Waimea
und wir sind in Kapa’a, zudem treffen wir
uns demnächst mit Jürgen und seinem Sohn.
Wir sollen unbedingt am Wochenende R. besuchen und
am Montag um 9:00 im CCC Camp sein, da dann jemand
kommt, der sich speziell mit den Tea Plants auskennt.
Es sei eine gute Gelegenheit für uns. Klasse,
das machen wir gerne!
Um 17.30 Uhr sind wir beim Verde
Restaurant am Parkplatz, also zu früh für
das Treffen. Ich habe die Idee, für R., zu
der wir am Wochenende fahren werden, eine Flasche
Wein zu kaufen, sozusagen nachträglich zum
Geburtstag. Wir gehen zu diesem Zweck in den Big
Safe. Er hat eine sehr große Weinauswahl und
wir keine Ahnung
Schließlich kaufen wir einen neuseeländischen
Weißwein, in der Hoffnung, dass er in Ordnung
ist.
Bei der Kassa stehend sehen wir, dass es draußen
schüttet 
Trotzdem können wir die Flasche Wein ins Auto
verfrachten und vom Big Safe zum Verde ist der Gehsteig
überdacht. Sehr klug!
Neben uns bleibt ein weißer 4-door-Jeep stehen
und es steigen Jürgen und sein Sohn Tobias
aus. Wir begrüßen uns und gehen ins Verde.
Die Speisekarte ist für Tobias, der glutenfrei
essen muss, nicht sehr geeignet, aber Jürgen
hat extra das Lokal deswegen ausgewählt. Ein
Angestellter ist bei der Auswahl sehr behilflich.
Michi und ich wählen Schweinefleisch in einer
Teigrolle (eine Portion für zwei genügt)
sowie einen Salatteller. An der Kassa muss man sofort
bezahlen.
Schließlich nehmen wir an einem Tisch Platz
und beginnen zu plaudern. Sehr bald wird das Essen
serviert, unser Essen sieht ein wenig komisch aus.
Nichts gegen mexikanisches Essen, aber das ist nicht
gerade unseres.
Jürgen ist von seinem Bestellten auch nicht
gerade begeistert und Tobias erst recht nicht. Sein
Bestelltes ist scharf und Scharfes verträgt
er nicht. Entsprechend – und verständlicherweise
– unlustig stochert er in seinem Essen herum.
Satt wird der Arme heute wahrscheinlich nicht.
Wir erzählen gegenseitig alles Mögliche,
Jürgen und Tobias erzählen vom bisherigen
Hawai’i-Urlaub, dass es ihnen sehr gut hier
gefällt. Nur beim Hin- und Rückflug mit
der zusätzlichen Übernachtung in Los Angeles
ist er nicht zufrieden. Am liebsten würde er
die Übernachtung auf der Rückreise stornieren
und den einen Tag an Hawai’i dranhängen,
aber das geht nur mit hohem finanziellen Aufwand
und daher lässt er es bleiben.
Gegen 20:00 meint Jürgen, er sei schon sehr
müde und aus diesem Grund trennen wir uns um
20:15. Es waren sehr gemütliche und unvergessliche
Stunden. - Danke, dass wir euch kennen lernen durften!
Im Condo werfe ich das Netbook an und gucke die
Radarkarte. Morgen möchten wir in den Waimea
Canyon fahren und ev. ein wenig wandern.
Gegen 23 Uhr gehen wir ins Bett.
Sleep well 
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