Pünktlich holt uns der Radiowecker aus dem
Schlaf.
Ich bereite unser Frühstück zu, während
Michi im Badezimmer ist. Anschließend gehe
ich ins Internet, was schwierig ist. Es steckt Oceanic
dahinter und die Verbindung ist sehr langsam 
Wie sieht das Wetter eigentlich aus?
Klickt auf die Fotos
zum Vergrößern.
Ah ja, wie fast immer: Blauer Himmel über
dem Meer, dunkle Wolken über den Ko'olau Mountains.
Um 11:00 fahren wir zur Rezeption, da wir ein Welcome-Paket
abholen sollen. Doch es sind so viele Leute bei
der Rezeption, dass wir umdrehen und zum Auto gehen.
Wir fahren zu Na Ala Hele, da wir ein Permit
für die Wai’anae Mountains möchten.
Ob dort heute, am Memorial Day, überhaupt geöffnet
ist?
Das Gate weiter unten ist gesperrt, das sieht nicht
gut aus. Es parken sehr viele Autos, was auch nicht
gerade üblich ist. Wir befragen eine Fußgängerin
und sie sagt, dass Na Ala Hele heute geschlossen
sei.
Ok, wir drehen um und fahren zum Ala
Moana Center, wo wir uns in der Nähe des
Foodland einparken.
Michi möchte einen Espresso, den er sich in
der obersten Etage genehmigt
und ich möchte meinen Vorrat an Imodium erhöhen
– sicher ist sicher. Doch Longs hat die Imodium
in der 42er-Packung nicht lagernd.
Also hinunter zum Food Court. Michi kauft bei Charley`s
Grilled Subs einen Chicken Phillibuger, ein
knusprig frisches Brötchen, das sehr gut belegt
ist. Ich nehme noch extra Tabasco Sauce für
ihn sowie etwas Salz und Pfeffer.
Für mich hole ich von der Cheeseburger
Factory meine heiß geliebte Clam Chowder.
Nach einem Blitzeinkauf beim Foodland,
da uns einige Kleinigkeiten fehlen, sind wir um
14:30 in der Hotelgarage.
Im Zimmer überspiele ich die Fotos der letzten
Tage und ärgere mich mit dem Internet, da das
Hotel offenbar eine zu geringe Kapazität von
Oceanic gekauft hat und das Internet hoffnungslos
überlastet ist. Es ist dieselbe Situation wie
letztes Jahr im Hilo Hawaiian, nur mit dem Unterschied,
dass ich im Hilo Hawaiian fürs Internet zahlen
musste und hier im Aston at the Waikiki Banyan das
Internet kostenlos ist. Ich kann keine Mails abschicken!
Es ist 16:10 und wir fahren wieder zum Ala Moana
Center, um zum Ala Moana Beach Park zu gehen. Dort
finde heute Abend das 15. Lantern
Floating statt.
Es sind geschätzte Zehntausende Menschen
am Ala Moana Beach Park.
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Es stehen unzählige Zelte, überall
wird gegrillt. |
Wir gehen ans andere Ende und zwar in die Nähe
der großen Bühne.
Das Lantern Floating soll zwischen 6pm und 7.30pm
sein.
Auf einem weiteren Schild steht, dass man sich
bewusst sein soll, dass man von jedem fotografiert
werden darf und dieser das auch veröffentlichen
darf und dass man auch selbst jeden fotografieren
und veröffentlichen darf. Solch einen Hinweis
habe ich sonst noch nirgendwo gelesen.
Nach einigen Fotos gehen wir wieder zurück.
Es ist 17:45 und wir sind an Ort und Stelle.
Und jetzt sehen wir einen wunderschönen Regenbogen:
| Es kommt ein Boot und ich sehe,
dass es ein Fernsehteam ist. |
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Zwischendurch fliegt eine Drohne über
unseren Köpfen. |
Ziemlich pünktlich um 6pm beginnt mit der
Begrüßung und der Nennung aller möglichen
Ehrengäste das Lantern Floating. Die Übertragung
erfolgt via Leinwand.
Die Ansprache wird von Shinso
Ito gehalten. Sie ist eine der wenigen Frauen,
die Buddhist Master wurde.
Nun folgt die Vorstellung zahlreicher Ehrengäste.
| Am Foto ist eine übergroße Lantern.
Sie ist in Gedenken an die Opfer der Naturkatastrophen. |
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Zwei von vielen Laternen, die etwas später
in den Pazifik schwimmen.
Wir bleiben am Strand, wo Unmengen von Leuten sind.
Schließlich heißt es, man muss sich
niedersetzen. Aber so komme ich doch an keine Fotos
heran!
Irgendwann sagt Michi zu mir, ich solle doch einfach
nach vorne gehen, was ich auch mache. Geschätzte
1,5 Stunden stehe ich im Meer, mitsamt vielen anderen.
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Witzige rot-grüne Flugobjekte fliegen
über uns hinweg, es sind ebenfalls Drohnen!
Eine wird immer niedriger und landet in der
Nähe der Bühne. |
Das Lantern Floating beginnt um 7:30pm und zwar
wird auf der Bühne zuerst die große Schale
(ähnlich wie bei den olympischen Spielen) entzündet
und es wird auf einer Pu, einer großen hawaiischen
Seemuschel, geblasen. Pu ist der hawaiische Name
für Conch Shell.
Die Leute werden aufgerufen, dass sie ab jetzt
ihre Lanterns ins Meer lassen dürfen. Die Strömung
lässt es anfangs nicht zu, dass die Lanterns
ins Meer hinaus schwimmen, sodass die Leute die
Lanterns immer wieder anstupsen müssen.
Weiter draußen im Meer ist eine Barrikade.
Diese ist dafür, da die Lanterns nach dem Floating
wieder eingesammelt und fürs nächste Jahr
recycelt werden.
Nach langer Zeit wühle ich mich durch die
Menschenmenge zu Michi, der am Strand sitzt und
gemeinsam kämpfen wir uns den Weg zum Auto
zurück und bald darauf sind wir in der Hotelgarage.
Im Zimmer stellen wir fest, dass heute kein Housekeeping
hier war. Michi fährt zur Rezeption. In dieser
Zeit beginne ich, unser Abendessen herzurichten.Bald
kommt Michi mit zwei Shampons, zwei Seifen sowie
zwei Schachteln mit Macadamianuts mit Schokolade
zurück, als Entschädigung dafür,
dass das Housekeeping nicht hier war.
Wir lassen uns das Abendessen schmecken. 
Morgen möchten wir sehr früh zu Na Ala
Hele fahren und anschließend in die Wai’anae
Mountains düsen.
Um 23 Uhr hören wir einen sehr starken Wind,
kurz darauf prasselt es, ein Wolkenbruch sondergleichen!
Welch ein Glück beim Lantern Floating.
Bis wir schließlich geduscht sind, ist es
00:30.
Sleep well 
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