Mittwoch, 25. 8. 2010

Kurz vor 7 Uhr läutet Michis Handy. Wir stehen auf und machen uns fertig.

Mit dem Steigenberger Shuttle fahren wir um 7.52 Uhr zum Airport, wo wir wenige Minuten später eintreffen.

Schnurstraks gehen wir zum Käfer und bestellen das „Käfer Frühstück“, dazu noch eine extra Portion Brötchen und Butter dazu sowie drei Kaffee. Dafür zahlen wir € 28,80.

Es ist 9.15 Uhr und wir sehen nach, ob wir schon ein Gate zugewiesen bekommen haben, aber das ist noch nicht der Fall.

Also gehen wir in die Halle C und warten auf die Zuweisung des Gates. Kurz darauf erscheint: B 2, also auf!

Das Nervigste, was es gibt, ist der Condor-Flug von Deutschland nach Gran Canaria (und retour). Es sind reine Urlaubsflieger, die Leute benehmen sich entsprechend

Wir belegen die Plätze 54 E und F auf der rechten Seite, Fenster und daneben. Unser Fluggerät ist eine Boeing 755/300.

Mein Vordermann ist etwas lästig, da er sich mit seinem hohen Gewicht immer wieder an die Rückenlehne wirft und somit gegen meine Beine donnert.

Um 11.50 Uhr heben wir ab.

Zwei Stunden nach dem Start gibt es das warme Mittagessen. Es besteht aus einem kleinen Schälchen Kartoffelsalat, die Hauptspeise sehe ich nur an, irgendeine Pasta mit etwas Tomatensauce und einem Hauch Spinat. Dazu Brötchen mit Butter und zur Nachspeise ein Joghurt mit Kirschen, was ich ebenfalls nicht esse
Mit Getränken werden wir sehr gut versorgt und lassen uns je drei Cola light geben.

Um 14.50 Uhr kanarische Zeit befinden wir uns im Sinkflug. In Kürze sind wir zu Hause und ich hoffe, dass unsere drei Katzen hier sind.

Die Landung erfolgt um 15.11 Uhr und die Touristen klatschen, wie üblich – und wir können es nicht hören, auch wie üblich

Unsere Koffer bekommen wir relativ schnell und fahren damit zu Autoreisen Rent a Car. Bereits vor Monaten habe ich unseren Mietwagen gebucht. Der Papierkram ist rasch erledigt und voll bepackt fahren wir nach Hause.

Es ist unheimlich heiß, in den Bergen, wo wir wohnen, noch heißer als in niedrigeren Regionen.

Voller Spannung sperrt Michi das Einfahrtstor auf und wir gucken herum. Wo sind unsere Katzen

Ich rufe „Laura“, „Saro“, „Zorro“, dann pfeife ich noch, so wie ich es sonst immer tue. Plötzlich macht es schwups, schwups, schwups und alle drei kommen über die niedrige Mauer, die die Terrasse vom Garten trennt, gesprungen. Miauend stehen sie vor uns, beschnüffeln uns, verteilen Zwickerbussis und mir laufen vor Freude die Tränen herunter

Sie sind also gesund und wohlauf und sind auch beim Haus geblieben. Welch ein Segen, dass sich E. so sehr um sie bemüht hat, wir sind ihr unendlich dankbar

Sofort gehe ich ins Haus und hole eine Dose Fischpastete, diese essen die drei für ihr Leben gern. Sie stürzen sich mit großem Appetit darauf und legen sich dann in ihre Katzenkörbe zur Siesta nieder

Die Bäume und sonstigen Pflanzen sehen sehr gut aus, unser Vermieter sowie seine Kinder haben wirklich ordentlich gegossen, nichts ist vertrocknet und das, obwohl es teilweise fast 50° C hatte, wie mir E. schrieb.

Kaum haben wir unser Gepäck ins Haus befördert, klingelt es schon an der Tür. Eine der Nachbarinnen ist es. Als sie sieht, dass wir tatsächlich zurück sind, schießen ihr Tränen in die Augen. Sie umarmt mich so fest, dass ich denke, sie will mich erdrücken Sofort werden wir auf einen Kaffee eingeladen und es gibt von beiden Seiten viel zu erzählen.

Nach einiger Zeit gehen wir wieder zu unserem Zuhause, es vergehen keine zehn Minuten, klingelt es wieder an der Tür, diesmal ist es die andere Nachbarin. Auch sie hat Freudentränen in den Augen und erdrückt mich fast Wenn ich denke, ich kann jetzt Koffer auspacken, so ist das weit gefehlt, denn auch von ihr werden wir sofort zum Kaffee eingeladen

Anschließend widme ich mich dem Auspacken der Koffer und der Rucksäcke und werfe gleich mal die Waschmaschine an. Der Alltag hat mich voll im Griff, aber nur nach außen hin, in Wirklichkeit bin ich mit meinen Gedanken noch immer auf Hawai’i

 


UNSER ZEHNTER URLAUB AUF HAWAI’I IST ZU ENDE. ES WAR EIN URLAUB DES STÄNDIGEN
UMDISPONIERENS, VIEL FLEXIBILITÄT WAR GEFRAGT, ABER ES WAR WUNDER-WUNDER-SCHÖN

 

T_____H_____E_________________E_____N_____D

 


Am 9. November 2010, also 2,5 Monate nach dem Ende dieses wunderschönen Urlaubes, haben wir die Flüge für den nächsten Urlaub auf den Hawai’i-Inseln gebucht.

Die Reisezeit ist von Ende Mai bis Ende Juli 2011.

Während dieses Zeitraumes haben wir ein ganz besonderes Ereignis zu feiern: Unsere Silberhochzeit!

Was ist dafür besser geeignet als Hawai’i?