Samstag, 14. 8. 2010

Um 2.10 Uhr reißt uns der Wecker aus unseren süßen Träumen. Ich absolviere die Morgentoilette und Michi folgt sogleich. Es ist alles hergerichtet, denn die Frühstückssandwich habe ich gestern Abend noch vorbereitet. Nun nur noch ein Getränk für Michi hergerichtet, ab damit in die Rucksäcke, Fotoapparate dazu und wir sind ziemlich rasch fertig.

Es ist 2.30 Uhr und ich werfe einen Blick aus der Balkontür. Das Flachdach unter uns ist nass, es stehen einige Pfützen, es regnet aber nicht.

Vor Coconut Island steht bereits ein Pickup, ein Herr leuchtet mit einer Taschenlampe ins Meer.

Ich blicke ein wenig an den Hotelfenstern entlang und sehe, dass linkerhand von uns, offenbar ein Stockwerk höher, ebenfalls ein Zimmer beleuchtet ist.

Um 2.45 Uhr fahren wir los. Der Banyan Drive ist trocken, der Regen scheint also schon eine Zeit lang her zu sein.

Hinter uns fährt schon die längste Zeit ein weißes, größeres Auto, das aber offensichtlich keinem Einheimischen gehört.

Die Straße ist an manchen Stellen etwas feucht, aber über uns ist Sternenhimmel. Das weiße Auto ist in großem Abstand immer noch hinter uns.

Um 3.25 Uhr sehen wir am Horizont eine rot leuchtende Stelle , die Lava, die ins Meer fließt, lässt grüßen

Zwei Minuten später biegen zur Painted Church an, es steht noch kein Auto hier, aber möglicherweise ändert sich das bald. Es ist ein ganz toller Sternenhimmel.

Wenige Minuten später zweigt ein Auto zu uns ein und kurz darauf ein zweites (das große, weiße) und parkt sich daneben ein. Beide Fahrer unterhalten sich auf Deutsch

Schon kommt ein drittes Auto, drei englisch sprechende Burschen.

Wir gehen hinüber und stellen uns vor. Die junge Frau sagt zu mir „Angie? Wir kennen uns vom usa-reise.de-Forum und wir wohnen auch im Hilo Hawaiian, im siebenten Stock“. Ping macht es bei mir Das muss doch ….. sein. Nein, den Nickname will ich jetzt nicht aussprechen, ich weiß ja nicht, wer die andere Dame ist und am Ende verrate ich etwas, was nicht sein soll. Aber schon sagt die junge Frau „ich bin GoWest“ – Ich habe also Recht! Uihh, das ist eine freudige Überraschung! Und jetzt weiß ich auch, weshalb noch ein weiteres Zimmer im Hilo Hawaiian um diese nachtschlafene Zeit beleuchtet war
Die andere Deutsch sprechende Lady wird von ihrem Mann hierher gebracht, er geht aber nicht mit zur Lava. Michi will ein wenig mit ihm sprechen, aber er reagiert kaum.

Michi gesellt sich zu den Amerikanern, die relativ wortkarg sind. Kurz darauf kommt er wieder zu uns zurück.

G., einer der Amerikaner, kommt zu uns und wird nun doch noch gesprächig. Es dauert nicht mehr allzu lange und Chris kommt mit Katie’s Auto.

Chris teilt Lampen und Stöcke aus, es fängt zu tröpfeln an und bald darauf fahren wir hinter Chris zur Viewing Area.

Einer der Amerikaner ist ein Freund von Chris, die beiden anderen sind Besucher vom Festland und zwar die Neffen von seinem besten Freund, der Feuerwehrmann hier in der Gegend ist.

Die Deutsche bittet Chris, am Abend mit ihr auf den Mauna Kea zu fahren und sie verabreden sich für 15.30 Uhr in Hilo bei der Busstation. Auch bei dieser Tour muss ihr Mann wieder zu Hause bleiben, da er Probleme mit dem Herz hat und die Höhe nicht verträgt.

Es ist zu Beginn relativ kühl, bald ist ein herrlicher Sternenhimmel zu sehen. Der leichte Regen hört aber glücklicherweise auf.

Chris überlegt, ob er mit uns gleich zum Meer hinunter gehen soll oder doch hinauf, er ist hin und her gerissen. Er fragt mich, was ich für klüger halten würde und ich antworte, wir sollten zu den Spots gehen und nicht gleich zum Meer, das können wir immer noch tun.

Wir können allerdings nicht ausmachen, wie weit es ist, in der Nacht ist die Entfernung etwas schwer abzuschätzen.

Auffällig sind heute zahlreiche Scheinwerfer, die etwas östlich vom aktuellen Lavafluss, wo die Lava ins Meer fließt, aufgestellt wurden. Die Scheinwerfer leuchten enorm stark, es sind auch rote Lampen dabei. Obwohl es tiefschwarze Nacht ist, fliegt ein Hubschrauber die Küste auf und ab, auch immer wieder ein wenig aufs Meer hinaus und er leuchtet den Boden unterhalb ab.

Chris und der Feuerwehrmann glauben, dass es ein Rescue-Flug ist, denn es wurde offenbar auch ein kleiner Heli-Landeplatz eingerichtet. Chris erzählt, dass eine Heli-Stunde ca. $ 1000 kostet. Stimmt!

Chris findet einen sehr geschickten Weg hinauf. Michi meint, der rechte Spot sei näher als der linke, das ist auch Chris Meinung, aber es stellt sich heraus, dass doch der linke Spot näher ist.

Dort finden wir eine sehr schöne Stelle, wo wir filmen und fotografieren können. Der Weg zieht sich ein wenig und ist relativ weit oben. V., die Deutsche, tut sich beim Gehen in der Finsternis etwas schwer, aber als wir endlich bei der Lava sind, strahlen alle – inklusive wir!

Ich stochere mit Chris’ Stecken in der Lava herum, das macht richtig Spaß!

Zu dumm aber auch! Bei V.s Nike Schuhen löst sich die Sohle ab! Der Heißkleber der Sohle hat sich gelöst. Die Sohle hängt hinunter und Chris gibt ihr den Tipp, ganz fest draufzusteigen. Wenn das nichts nützt, hat er ein spezielles Klebeband mit, mit dem er die Schuhsohle befestigen kann, Chris ist wirklich gerüstet, ihm ist das auch schon passiert.

Chris lästert dann ein wenig auf die billigen Nike-Schuhe

GoWest und ihr Mann fotografieren und filmen ebenfalls wie die Weltmeister.

Die drei Amerikaner verabschieden sich um 5.30 Uhr und gehen zurück, da die beiden Festlandamerikaner um 9 Uhr abfliegen.
Chris erklärt dem Feuerwehrmann, wo sie entlang gehen, wo besonders aufpassen oder auch besonders schnell gehen sollen.

Langsam setzt die Dämmerung ein, es ist die schönste Zeit zum Fotografieren.

GoWest, eine ganz liebe Userin aus dem usa-reise.de-Forum, gab mir die Erlaubnis, euch dieses Video zu zeigen. Sie und ihr Mann sind - abgesehen von Chris - darauf zu sehen. Was hatten wir für einen Spaß!!

Klickt auf das Bild zum Starten des Videos.

Kurz darauf ist es taghell.

 

DIE Hitze halten die Gummifüße des Manfrottos nicht aus!

Chris sagt, er möchte noch zum Meer gehen, damit wir zumindest aus der Ferne die Lava ins Meer fließen sehen können und wir stimmen zu.

Also setzen wir uns in Bewegung und gehen Richtung Meer bzw. zur früheren Viewing Area, die wir letztes Jahr besuchten.
Die Küste sieht wieder anders aus als 2009. Chris erklärt, dass die Lava dort neu ist, die Küstenlinie ändert sich alle paar Tage.

Wir gehen auf einem sehr alten Teil der Lava, der schon bewachsen ist und lassen uns nieder. Dort ist ein Fishing Shrine. Chris erklärt, das ist eine Opferstätte, an der die Fischer einen Teil ihrer Beute opfern bzw. geopfert haben. Vom Shrine ist außer ein wenig Mauer nicht mehr viel übrig.

Beim Meer angekommen, sehen wir außer der dicken Dampfwolke kaum etwas, sieht man vom Boot ab, das wieder mal ein Catain völlig verantwortungslos in die Nähe des Eintritts der Lava ins Meer fährt.


Chris guckt sehr verträumt ins Meer, Michi entschuldigt sich bei ihm, dass er ihn gestern aufgeweckt hat. „No problem“, antwortet Chris. Er hat gestern sehr viel gearbeitet und ist dann am Abend vorzeitig eingeschlafen. Nicht nur Michi, sondern noch zwei andere riefen an. Schließlich weckte ihn auch noch sein „Boss“ (= Katie) auf, es war also ohnehin Zeit, dass er wieder aufgestanden ist.

Kein Wunder, dass er gestern am Telefon dermaßen verschlafen geklungen hat. Das Dumme ist nur, man rechnet nicht damit, wenn man ihn um 19 oder 19.30 Uhr anruft, dass er schläft, bedenkt aber dabei nicht, dass er ja auch unterstags arbeitet.

Chris sagt, er würde sich freuen, wenn wir uns auch mal abends treffen können, wir können zusammen essen gehen. Wir vereinbaren für nächste Woche ein Treffen, machen aber ein paar Tage später nochmal genaueres aus, da Chris noch mit Katie reden muss.

Dienstag nächster Woche geht Chris wieder zur Lava, demnach könnten wir am Mittwoch Abend gemeinsam essen gehen, ehe wir am Donnerstag Big Island Richtung O’ahu verlassen müssen.

Jetzt wird es Zeit, den Rückweg anzutreten und Chris weist darauf hin, dass wir jetzt schnell gehen müssen, da wir den aktuellen Lavastrom überqueren, es ist ein Hot Spot.
Die Deutsche scheint das allerdings nicht viel zu kümmern, sie geht langsamen Schrittes dahin und bleibt immer wieder stehen. Ich versuche, sie zu drängen, aber es gelingt nicht richtig.

Um den Hot Spot zu überqueren, benötigen wir ca. vier bis fünf Minuten.

Anschließend stoppen wir kurz, denn das Schild "Follow marked trail" zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich

Schließlich erreichen wir den Asphalt, gehen Richtung Auto und ein offensichtlich in einem der neuen „Unterkünfte“ wohnender sehr schlanker Mann mit einer auffallend großen Brille kommt auf uns zu. Er möchte mit Chris Kontakt aufnehmen, aber Chris will das offenbar nicht.
Er (der Typ, nicht Chris) möchte von Chris wissen, was denn der Heli dort drüben soll, Chris ist aber sehr wortkarg, was den anderen veranlasst, uns mit seinem Fahrrad zu begleiten, wohl in der Hoffnung, dass er irgendwann doch noch an Infos kommt. An Infos, die wir selbst nicht haben, es sind nur Vermutungen.

Chris raunt uns zu, dieser Herr habe sich 2004 hier auf der Lava nieder gelassen und meint jetzt, er sein ein Local. Er macht teilweise auf Fremdenführer und verkauft primitiv gebastelten Schmuck.

Beim Auto angekommen sehen wir, dass Chris hinter der Windschutzscheibe einen Zettel liegen hat, auf diesem steht „I’am a local guy. Please respect. My family owns 70 acres in the covered land“. Dieser Zettel soll wohl Neugierigen klar machen, dass das Chris’ Auto ist.

In Chris’ Auto steigen die deutschsprachigen Touristen ein und wir fahren mit unserem Auto ebenfalls zur Painted Church.

Der Ehemann der Deutschen wartet schon leicht aufgelöst. Er dachte, die Tour dauere nur zwei Stunden, wir waren aber 5,5 Stunden unterwegs. Trotzdem ist er natürlich froh, dass seine Frau wieder zurück ist.

GoWest’s Ehemann fragt Chris, wo man denn etwas Ordentliches essen kann, wo es z. B. einen KFC in Hilo gibt. Chris beantwortet diese Frage nicht, sondern umgeht sie geschickt: „ In Hilo gibt es auch einiges, aber das Beste ist in Pahoa das „Natural Food“. Dazu beschreibt Chris haarscharf, welche Häuser links und rechts stehen, wenn man nach Pahoa kommt, denn das „Natural Food“ liegt ein klein wenig versteckt.
Alles erklärt Chris ausführlich, aber genau das begeistert GoWest und ihren Mann nicht sonderlich, denn sie möchten etwas über einen eventuellen KFC wissen

Chris wendet sich von seinem Organic-Food-Vortrag ab

Das nütze ich und schildere den beiden, wo sie in Hilo den vermutlich besten KFC von ganz Big Island finden, nämlich im Prince Kuhio Plaza Shopping Center ganz hinten.

GoWest’s Mann sagt, das sei verwunderlich, denn er habe schon mehrere Leute nach einem KFC in Hilo befragt, u. a. auch im Hilo Hawaiian bei der Rezeption nachgefragt, aber es heißt nur, in Hilo gäbe es keinen KFC

Ich erkläre ihnen aber auch, dass sie im Black Rock Café in Pahoa ein vernünftiges Frühstück bekommen.

Wir verabschieden uns von allen und fahren nach Pahoa zum Natural Food, da wir Chris wieder zum Frühstück einladen, irgendwie ist das schon Tradition.

Chris kauft auch Tee für seinen „Boss“ und auch den Strawberry Organic Drink nimmt er für sie mit, er selbst trinkt gerne den Mango Juice, natürlich auch Organic
Er braucht rund eine halbe Stunde, bis er endlich seine Schachtel gefüllt hat mit Dinge, die unbedingt zum Leben wichtig sind und Michi und ich fragen uns, warum wir eigentlich immer noch leben, denn wir müssten in Anbetracht unserer ach so ungesunden Lebensweise eigentlich schon längst gestorben sein ?
Es ist einfach herrlich und wir müssen uns beherrschen, dass uns das Lachen nicht auskommt ?

Michi und ich nehmen uns anstandshalber ein wenig Kartoffel und Rührei und einen Organic Kaffee mit viel Milch. Es gibt allerdings nur Zucker und ich hätte gerne Süßstoff…
Auch nehmen wir uns je ein winziges Päckchen mit einem Juice mit null Kalorien. Ich wähle Blackberry, Michi Grapefruit, beide schmecken abscheulich.

Chris gibt sich alle erdenkliche Mühe, Michi zum Kauf einer Fruchtsaftflasche zu überreden, aber Michi will nicht und kontert, er könne auch bei der Tankstelle eine Gallone Benzin trinken, von dem kann er auch leben und „sieh’ mich an, ich bin schon so alt geworden“
Chris verzieht das Gesicht und wackelt mit den Augenbrauen, überlebt es aber offensichtlich

Das Beste in diesem Natural Food ist vielleicht noch der Kaffee, aber sicher ist das auch nicht

Die Kartoffeln, das Rührei und auch die Portuguese Sausage sind natürlich längst kalt, bis Chris endlich bei der Kasse ist
Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass die Portuguese Sausage mit ein wenig gutem Willen genießbar, aber natürlich auch organc

Chris erzählt von den zwei Damen, die am kommenden Dienstag mit ihm zur Lava gehen, wo wir auch mit dabei sein werden.
Am Mittwoch werden wir mit Chris und seinem Boss ins Hilo Bay Café gehen, das ist Chris’ Vorschlag! Ob die Speisen im Hilo Bay Café allerdings all die Enzyme enthält, die man zum Überleben braucht, zweifle ich nun doch stark an

Heimlich freuen wir uns auf den Moment, in dem wir diesen Parkplatz verlassen und ein paar Meter weiter zum Black Rock Café fahren können Michi und ich haben schon zuvor vereinbart, dass wir uns dieses Mal das gute Frühstück im Black Rock Café nicht entgehen lassen werden
Dort bekommen wir ein frisches Frühstück, nicht so eines, bei dem die Speisen – so wie im Organic Food – schon weiß Gott wie lange liegen und allein optisch schon mal entsetzlich aussehen

Endlich ist es soweit, wir sind mit dem organic breakfast fertig und Chris verlässt als erster den Parkplatz oder – andersherum – wir warten so lange, bis er weg ist, dann schleichen wir uns davon Dies nur mit Rücksicht auf Chris, denn wer weiß, ob er heute Nacht sonst schlafen könnte?

Wieder auf der Hauptstraße in Pahoa zweigen wir kurz darauf linkerhand zum Black Rock Café ab

Wir genießen das köstliche Frühstück , ehe wir uns auf den Weg nach Hilo machen, wo wir um 12.30 Uhr ankommen.

Wir packen unsere Rucksäcke um und fahren zum Volcanoes NP und sind bereits um 14 Uhr dort.

Zuerst suchen wir das Visitor Center auf und sehen jenen Volunteer, den wir schon bei der ’Ainahou Ranch getroffen haben und plaudern mit ihm. Er heißt G. und ist von Colorado.

Er erzählt, dass es jetzt jede Nacht regnet, aber er glaubt nicht, dass der Napau Crater Trail ungangbar ist. Das nehmen wir zum Anlass und lassen uns für morgen das entsprechende Permit ausstellen.
G. meint, dass es morgen am Mauna Loa noch sehr windig sein wird.

Ich kaufe ein Mauspad sowie Karten und wir gehen nochmals zu G. zurück, denn mir brennt noch eine Frage auf der Zunge, nämlich, wo genau der Kane Nui o Hamo ist, den wir letztes Jahr nicht gefunden haben. Wir wissen nur, dass er sich in unmittelbarer Nähe des Makaopuhi Craters am Napau Crater Trail befinden muss, wissen auch die ungefähre Richtung, aber das war’s dann schon.

Wider Erwarten hat G. schon von Kane Nui o Hamo gehört und hat sich auch schon bemüht, den Namen zu übersetzen, es ist ihm aber nicht gelungen.

Er meint, wir sollen ruhig nochmal danach suchen. Es gäbe auch eine Sendestation, aber er weiß nicht, wie man dorthin kommt.
Ranger D. sollte eigentlich schon zurück sein, er müsste es wissen.

Just beim Verabschieden sehen wir draußen D. stehen, das ist jener mit einem Zopf, ein hagerer Ranger.

Doch D. kennt Kane Nui o Hamo nicht, aber er sagt, wir sollen unser Glück versuchen und wenn wir den Weg wissen, sollen wir anschließen berichten, wie es uns gelungen ist Er möchte gerne die GPS-Daten davon

G. und D. geben uns sozusagen den Freibrief, auch abseits der Trails zu laufen. Das ist eigentlich genauso, wie es bereits 2007 und 2009 war

G. fragt noch einen jungen Kollegen, der ebenfalls Volunteer ist, ob er diesen Krater kennt, aber dieser Kollege fragt zurück „what’s that?“ und sagt, er sei im Volcanoes NP noch überhaupt keinen Trail gelaufen

G. ist einer der wenigen Volunteers, die sich wirklich für ihre Arbeit interessieren.Er lief auch schon den Mauna Iki Trail, aber nur teilweise. Die Pit Crater stehen noch auf seinem Plan.

Wir fahren nach Hilo zurück, hier tröpfelt es bereits und wir parken uns um 15.30 Uhr beim Prince Kuhio Plaza SC beim Starbucks ein.

Nach je einem doppelten Espresso sind wir um 15.50 Uhr im Hotel. Wir bringen unsere Rucksäcke ins Zimmer, tauschen sie gegen die kleinen und auf geht’s zum Mini-Shopping.

Wir verbringen die ganze Zeit im Hilo Hattie. Das Ergebnis sind ein Kalender und zwei Ansichtskarten sowie ein langes Anstehen an der Kassa, da der Computer ausgefallen ist. Es muss alles händisch gerechnet werden und das ist nicht so einfach

Kurz darauf parken wir uns beim WalMart ein.

Dort finde ich zwei weitere schöne Kalender und damit stellen wir uns bei der Kassa an. Eine Lady kommt auf uns zu und fragt, ob wir denn Zigaretten kaufen möchten, wir würden nämlich an der Zigaretten-Kassa anstehen, das würde unnötig lange dauern.

Sie bittet uns zur Customer Line und in Schema null-komma-nix können wir bezahlen und sind schon draußen bei der Tür.

Kurz darauf parken wir uns vor dem KFC, den es eigentlich nicht gibt, ein

Anschließend noch ein Kurzeinkauf beim Sack’N Save und um 20 Uhr sind wir in der Hotelgarage.

Im Zimmer räumen die eingekauften Dinge in den Kühlschrank und dann erfolgt das Überspielen der Fotos und Filme.

Es beginnt das langwierige Suchen nach Fotos, die wir an E. schicken.

Für die morgige Wanderung ist bereits alles gepackt.

Um Mitternacht gehen wir ins Bett