Sonntag, 12. 4. 2009

Erbarmungslos bimmelt um 6 Uhr der Wecker. Ich ergebe mich freiwillig, stehe auf und bereite unser Frühstück zu.

Ich vermute, unsere Katze Bine ahnt, was wir vorhaben, sie ist nicht sichtbar – und ich traurig. Doch weit gefehlt - Bine kommt, frisst, als hätte sie die ganze letzte Woche nichts gegessen, will Streicheleinheiten ohne Ende und geht dann auswärts .

Nach dem Frühstück packe ich die Koffer und Rucksäcke in das Mietauto. Just in diesem Moment geht eine andere Nachbarin bei uns vorbei, verabschiedet sich herzlich und wünscht uns eine gute Reise.

Wir fahren, wie geplant, um 8 Uhr Richtung Airport und geben dort um 8:45 Uhr unser Mietauto ab.

Bis zum Checkin haben wir noch Zeit. Zeit genug, um für A. & W. noch etwas im Duty Free zu kaufen.

Um 11.15 Uhr ist boarding time. Nach kurzer Zeit sind sämtliche Plätze belegt und wir könnten eigentlich starten. Ja, eigentlich… Wenn nur nicht immer etwas dazwischen käme…

Ein Herr, ein paar Reihen vor uns sitzend, verlautbart nämlich, sein Pass wurde ihm abgenommen. Die Crew bemüht sich, aber der Pass ist unauffindbar. Ein ungeduldiges Raunen geht durch den Flieger, wofür ich absolut kein Verständnis habe. Wer möchte schon ohne seinen Pass ein Land verlassen

Es wird seitens der Crew telefoniert, hinaus und wieder in den Flieger gelaufen – der Pass ist weg, die Geduld der Mitpassagiere nahezu am Ende.

Wir erkennen, dass es sich bei dem Herrn, dem der Pass auf irgendeine Art und Weise abhanden gekommen ist, jener ist, der zuvor im Rollstuhl saß. Genau in dem Moment, wo wir durch die Sicherheitskontrolle gehen wollten, wurden diesem Herrn, von uns durch eine Glasscheibe getrennt, seine persönlichen Gegenstände – so auch der Pass – abgenommen und anschließend muss es wohl passiert sein.

Wie dem auch sei, nach 30 Minuten findet sich der Pass und wir fliegen ab.

Unser Fluggerät ist eine Boeing 757-300 und wir haben die Sitze 21 C und 21 D.

Um 13 Uhr gibt es Mittagessen. Die Frage ist nicht „pasta or chicken“, sondern wir bekommen ein Einheitsmenü vorgesetzt. Es besteht aus Krautsalat, Huhn in Barbecuesauce mit Kartoffeln und Mischgemüse. Dazu genehmigen wir uns Cola light und Kaffee.

Trotz des späten Abfluges landen wir um 17.30 Uhr pünktlich in Frankfurt. Die Koffer lassen lange auf sich warten und – wie ebenfalls üblich – belagern diverse Touristen mit ihren quer stehenden Kofferwagen den Zugang zum Laufband, auf dem sich die Gepäcksstücke malerisch drehen.

Ich sehe einen Koffer von uns, aber keine Chance, an ihn ranzukommen. Kurz entschlossen bitte ich einen Herrn, doch mal kurz zur Seite zu treten, damit ich unseren ersten Koffer in Empfang nehmen kann. Erstaunlicherweise darf ich dann sogar Koffer Nr. 2 auch gleich vom Band holen. Welch eine Gnade…

Mit dem Steigenberger Shuttle fahren wir zum Steigenberger Airport Hotel, Unterschweinstiege. Das kennen wir schon bestens und sind sehr zufrieden.
Wir checken ein und dann Tja, was dann Wir fahren wieder mit dem Shuttle zum Airport – just for fun. Ein wenig bummeln ist angesagt und wir essen eine Kleinigkeit: Michi einen Hot Dog und ich den Mittelteil einer Mini-Pizza.

Um 22.30 Uhr fahren wir mit dem Shuttle wieder zum Steigenberger Airport Hotel, sehr praktisch .

Ehe wir ins Bett kommen, ist es 1 Uhr – des nächsten Tages.