Michi hat heute Geburtstag!

 

22. September 2016:

Michi hat heute Geburtstag!

 

 

Nach einem ausgedehnten Frühstück stiegen wir ins Auto, wir hatten ein paar schmale Strässchen im Nordosten im Visier, die wir bisher noch nie gefahren sind.

Um schneller in den Nordwesten zu kommen, fuhren wir der GC 1 nach Telde und zweigten dort von der GC 1 auf die GC 41 und in der Folge in die GC 80 ab.

Wir fuhren durch La Higuera, Las Goteras.

Klickt auf die Fotos, sie vergrößern sich.

Von Las Goteras hatten wir einen sehr schönen Blick in den Barranco de Las Goteras.

Hoch oben thront der Ort La Atalaya, zu diesem "schraubten" wir uns hoch.

In La Atalaya sahen wir eine schön bemalte Gartenmauer einer Tierklinik.

An Los Veroles fuhren wir vorbei, stießen dann auf die GC 15 und fuhren diese links (westwärts) weiter.

In Santa Brígida fuhren wir links auf der GC 15 weiter. Nicht weit hinter Santa Brígida ist der kleine Ort Castaño. Bald dahinter gabelt sich die Straße, nach links geht die GC 15 weiter, rechts die GC 151, wir fuhren rechts.

Nun folgten Los Silos, Lomo Espino, Casa Quemada, La Solana, Lomo Carbonero.

Kurz vor El Gállego gabelt sich die Straße wiederum, nach links geht es zur GC 400 und GC 41, nach rechts ist die GC 212, auf der wir in der Folge fuhren.

Um aber nach El Gállego zu kommen, muss man eine vor Ort nicht beschriftete unscheinbare Straße nach rechs unten nehmen. Als Anhaltspunkt könnte eventuell der Müllcontainer helfen. In der Folge bieten sich immer wieder tolle Ausblicke.

An der nächsten "größeren" Kreuzung fuhren wir links, es ist ausgeschildert mit "Sacrado Corazón de Jesús".

Rasch hatten wir einen schönen Blick auf Sacrado Corazón de Jesús.

Ich fotografierte in grenzwertig gutem Licht (die Sonne stand noch sehr hoch) einen Teil der Kirche.

Dann gingen wir das kurze Stück bis zur "Bar Suso".

Da wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten, hingen unsere Mägen schon weit hinunter. Wir wollten aber nur eine Kleinigkeit und bestellten Mojo verde mit einer kleinen Portion Pommes für uns zwei. Zur Mojo verde wurde ein Brötchen gereicht. Wir haben schon sehr viele hausgemachte Mojo-Saußen gegessen, sowohl die rote (rojo), als auch die grüne (verde), aber die Mojo verde in der Bar Suso schlägt alles! So was von lecker! Das erste Schälchen war bald leer und wir bekamen ein zweites. Die Mojo verde ist durch sehr viel Knoblauch super lecker, sehr scharf und wir konnten nicht genug bekommen. Ich fragte nach dem Rezept, das mir der Besitzer der Bar gerne aufschrieb. Diese Mojo verde mache ich sicher nach diesem Rezept, aber mit etwas weniger Knoblauch, auch wenn wir Knoblauch sehr gerne essen. Der Nachteil war: Wir waren dermaßen satt, dass wir beschlossen, das für heute Abend vorgesehene Geburtstagsessen im Restaurante Mirador in Santa Lucía de Tirajana auf Samstag Mittag zu verschieben.

Wir fuhren wieder zurück und auf der GC 212 Richtung El Faro weiter. In der Folge mündet die GC 212 in die GC 211 und wir fuhren an San Jóse de Àlamo vorbei, eine wiederum sehr schmale Straße mit wunderschönen Aussichten.

Auch ein Abschleppwagen musste über die großteils nur für ein Auto befahrbare Straße fahren.

... und dann war der Akku meiner Kamera leer, einen Reserveakku hatte ich nicht dabei...

Wir fuhren dann Richtung Tamaraceite und Las Palmas. In letzterem gönnte sich Michi ein Stück Torte mit Kaffee.

An Michis Geburtstag konnten eine wunderschöne Fahrt unternehmen, die unsere Erwartungen völlig übertroffen hat. Es hätte nicht schöner sein können.

Spätestens im Frühjahr, wenn vieles blüht, werden wir diese Runde noch einmal fahren.


24. September 2016:

Heute Mittag holten wir das verschobene Geburtstagsessen von Michi im Restaurante El Mirador in Santa Lucía de Tirajana nach.

Als Vorspeise gab es Brötchen mit Alioli. Zur Hauptspeise bestellte Michi Lachs mit Garnelen mit einer zart schmeckenden Sauce, gegrilltem Paprika (rot, gelb, grün) sowie gegrillten Gurkenscheiben und Kartoffeln. Für mich gab es als Hauptspeise Steak mit Pfeffer-Champignon-Sauce und Pommes sowie Reis. Letzterer wechselte auf Michis Teller, da ich Reis nicht mag. Als Nachspeise gab es für Michi Tiramisu, dazu einen leche y leche. Für mich fiel die Nachspeise aus, ich war auch pappsatt.

Alles schmeckte vorzüglich, das Ambiente ist wunderschön, der Blick nach draußen sagt - wie ihr am Foto unterhalb seht - ohnehin alles. Die Angestellten flott, aufmerksam, aber nie lästig.

Das Restaurante El Mirador kann ich wärmstens weiter empfehlen.

Wir hätten auch auf der großen Terrasse sitzen können, aber heute wehte der Wind sehr stark, daher zogen wir einen Platz im Inneren des Restaurants vor.