Lage:

Von Honolulu fährt man über den H 1 West in westliche Richtung. In der Folge geht der H 1 West in den Hwy. 93 (= Farrington Hwy.) über. Diesen fährt man bis zum Life Guard an der Yokohama Bay (dort, wo auch die Toiletten sind) und stellt das Auto in der Nähe ab. Allerdings muss man pro Strecke 0,6 Meilen mehr zum Trailhead laufen, was aber bei der Kürze dieses Trails nicht ins Gewicht fällt.

Achtung! Keinerlei Wertgegenstände im Auto lassen!

 

Trailhead:

fast am Ende des Farrington Hwy.s im Nordwesten der Insel (nicht das Ende des Farrington Hwy.s im Norden der Insel!).

Länge: 4,4 Meilen (in & out)
Dauer: 3 Std.

Link zu dieser Karte, zusätzlich mit Höhenprofil

Die Karten wurde mit der Topo Map von DeLorme erstellt.

GPS-FILE ZUM DOWNLOAD


Beschreibung und Bilder:

Zum Ka'ena Point Trail gelangt man über zwei Trails:

1. Ka'ena Point Trail Wai'anae side
2. Ka'ena Point Trail ab Yokohama Bay

Nummer 2 ist hier beschrieben.

Über den Ka'ena Point Trail gelangt man in das Ka'ena Point Natural Area Reserve und zum nordwestlichsten Punkt von O'ahu, dem Ka'ena Point.

Klickt auf die Fotos, sie vergrößern sich.

Am Trailhead. Rechts zuvor ist der ehemalige Parkplatz, auf dem nicht mehr geparkt werden darf. Zahlreiche Schilder warnen!
Der Trail führt die ganze Zeit am Meer entlang. Es gibt keinerlei Schatten.
Schließlich wird die Piste gerade mal für einen Fuß breit, ist aber gut machbar.

Nach einiger Zeit ist jene Stelle erreicht, an der der Trail vor Jahren ins Meer abgebrochen ist.

Ab hier sind keine Hunde mehr erlaubt, da man sich dem einzigen Vogelschutzgebiet O'ahus nähert.
Der Trail ist bald sehr schmal, etwas sandig und etwas zum Meer abfallend, aber es sind große Steine vorhanden, mit Hilfe derer man dieses Teilstück gut überwinden kann.

Es ist ca. 40 cm breit, geht bergauf, aber gut machbar.

Nach dem Überwinden ein Blick zurück.
Anschließend geht es fast eben weiter.

Kurze Zeit darauf sieht man eine Absperrung über die gesamte Breite, in der Mitte ist ein Durchgang.


Man passiert die Durchgänge, von denen es zwei gibt.

Shearwater haben hier ihre Nester

Pu'u Pueo

Albatrosse drehen ihre Runden am Himmel (die ungleiche Fotogröße rührt daher, weil ich mit 2 Fotoapparaten geknipst habe).

Es sind sehr viele Fallen aufgestellt. Sie enthalten Diphacinone, das ist ein Gift, das die Rodents unter Kontrolle bringen soll. Rodents sind Kleinsäuger und sehen Mäusen ähnlich.

Manchmal sieht man Shearwater sehr nahe der Absperrung sitzen.

Nun geht es das letzte Stück durch weißen Sand Richtung Positionslicht.

Eines meiner Lieblingsbilder vom Ka'ena Point.

Wobei mir dieses hier auch gut gefällt (klickt auf das Bild zum Vergrößern):

Der Rückweg zieht sich ziemlich.

Sonnenschutz sowie die Mitnahme von reichlich Wasser ist unbedingt angeraten. Ka'ena heißt übersetzt "heiß".


Wissenswertes

Ka'ena Point Natural Area Reserve wurde 1983 ins Leben gerufen. Das Gebiet ist das letzte intakte Dünen-Ökosystem der ganzen Hawai'i-Inseln.
Laysan-Albatrosse beginnen im November mit dem Bau der Nester, im Januar schlüpfen die jungen Vögel aus den Eiern. Das Nest verlassen sie allerdings für die nächsten 6 Monate nicht.
Mönchsrobben kommen an den Strand, bitte 100 m Abstand zu ihnen halten!
Von Dezember bis Mai kann man Buckelwale beobachten.
Nahezu alle Pflanzen, die hier wachsen, sind endemisch. Tiere und Pflanzen unterliegen dem Naturschutzgesetz.


In früheren Zeiten war es möglich, O'ahu mit dem Auto zu umrunden, deswegen heißt der in dieser Trailbeschreibung erwähnte Farrington Hwy. genauso wie jener Hwy. im Norden der Insel, den man über die North Shore und vorbei am Dillingham Airport erreicht.
Außerdem fuhr auf O'ahu, genauso wie auf Maui, Big Island und Kaua'i früher eine Eisenbahn. Auf O'ahu fuhr die O'ahu Railway von Haleiwa, wo sich große Zuckerrohrfelder befanden, über den Ka'ena Point und weiter über Makaha und Ewa nach Honolulu.