Freitag, 6. Juli 2018

Diese verdammten Misthähne!! Somit musste ich ab 3:30 den Hähnen zuhören.

Ich stehe jedoch nicht auf, sondern warte, bis der Wecker läutet. Draußen ist der Himmel sehr stark bewölkt.

Bei Hawai'i News Now lese ich, dass sich am Hwy. 11 beim Pi'i Mauna Drive ein ziemlich großes Sinkhole gebildet hat. Möglicherweise befindet sich darunter eine Lava Tube.

In aller Gemütlichkeit machen wir uns fertig und beschließen, die Ponohohoa Chasms fallen zu lassen. Stattdessen möchten wir über die alte Saddle Rd. zur Kilohana Hunting Station fahren und dort ein Stück auf der R 1 bis zum Palila Forest Discovery Trailhead fahren. Dieser Trail ist nur eine Meile lang und wurde im Sommer 2016 eröffnet.

Um 11 Uhr fahren wir los und Michi fährt automatisch Richtung Volcano! Rasch Korrrekturwechsel und schon geht es weiter.

Der Mauna Kea ist in voller Pracht zu sehen und die Observatorien leuchten wunderschön.

Nach dem Kilohana Hunter Checkin fahren wir auf einer Schotterpiste.

Klickt auf die Fotos, sie vergrößern sich.

Nach 1,8 gefahrenen Meilen auf der Piste ist zur Rechten die Abzweigung zur R 15, das ist auch die Zufahrt zum Pu'u Ahumoa.

Zwischen zwei Wassertanks ist das Gate zum gesuchten Trail.

Wir schnüren unsere Wanderschuhe und dann geht's los! Es zwitschern sehr viele Vögel.

Wir durchklettern das Gate und vor uns liegt eine grob gemähte Wiese.

Es gibt zahlreiche Info-Tafeln. Man könnte auch den Code scannen.

Und wir wandern fröhlich weiter.

Vor uns ist die Gabelung. Links geht es zu einem Ausblick, rechts geht der Loop weiter. Kurz darauf kommen wir wieder zu zwei Schildern mit Pfeil.

Um 15:05 stehen wir beim Lookout. Eine große Info-Tafel steht hier. Normalerweise wäre der Blick von hier sehr schön, aber jetzt sind sehr viele Wolken.

Wieder zurück gehen wir dem Trail folgend links.
Vor uns sehen wir eine Leiter, über die wir darüber steigen.

Und weiter gehts - es ist wunderschön hier, nur wir, Natur pur und ansonsten kein Mensch zu sehen.

Um 14:40 sind wir wieder bei einer Leiter.

Auch darüber steigen wir, anschließend geht es links bergab.

Kurz darauf sehen wir eine kleine Hütte und stehen auch schon auf der R 1.

Im Gras finde ich diese vier Federn, die ganz schön groß ist. Ich kann sie leider keinen Vögeln zuordnen.
Nun gehen wir zum Pu'u La'au hoch.

 

Wir verlassen den Lookout und laufen auf der R 1 weiter.
Anschließend gehen wir zur kleinen Hütte mit dem Wassertank.

Beim Wild Plum Pflücken übersehe ich einen Ast, er stößt dermaßen gegen mein Schienbein, dass ich wie abgestochen blute.

Das Plumpsklo verfällt zusehends.
Ich gehe die paar Meter zum Denkmal an Bernard Thom, einem großartigen Sportler auf Hawai'i, der 1967 viel zu früh starb.
Michi geht über den Trail zum Auto zurück, ich ein Stückchen unter ihm auf der R 1.

Michi muss dann ein relativ steiles Stück (kommt auf den Fotos kaum zur Geltung) bergab gehen. Dort wurden, damit der Regen und die Fußtritte den Trail nicht zu sehr ruinieren, Autoreifen teilweise in den Boden eingelassen. Am Bild links unten ist unser Auto bereits in Sichtweite.

Insgesamt sind wir 2,37 km gelaufen.

Rund um uns ist alles grau in grau, aber wir kommen ohne Regen davon.

Um 16 Uhr treten wir die Rückfahrt an. Die Wolken kriechen fast schon am Boden entlang.

Ab dem Pu'u Huluhulu fährt Michi. Ziemlich weit unten auf der Mauna Kea Access Rd. steht ein rotes Zelt, bei dem immer wieder Autos stehen bleiben. Das kennen wir noch nicht und fahren daher jetzt hinüber.

Wir parken uns neben dem Zelt ein und sehen einen Hund. Michi ruft "Alooooha!"

Schon kommt ein junger Mann und wir kommen mit ihm ins Gespräch. Er sagt, es sei ihr Land. Es gibt einen Home Land Act von 1920, auf den sie sich berufen, der Lease von 1920 sei immer noch gültig und sie wollen dem Staat klar machen, dass sie sich das Land nicht einfach wegnehmen lassen.
Wir diskutieren mit ihm. Der Hawaiianer träumt davon, dass die Homeless People endlich wegkommen. Der gute Mann hat ziemlich primitive Vorstellungen, wie das Leben der Homeless People weiter gehen soll.

Wir tragen uns in sein Gästebuch ein und verabschieden uns.
Übrigens wohnt er seit 16. Mai d. J. in diesem großen Zelt.

Ehe wir zurück fahren, sehe ich diesen wunderschönen Doppelregenbogen.

Auf der weiteren Fahrt zurück kommen wir in einen Starkregen und in dichten Nebel. Auf der Gegenfahrbahn steht ein Auto im Graben, ein Feuerwehrauto steht bereits dort.

Um 18:50 sind wir zu Hause. Es geht solch ein Regenguss nieder, dass wir gar nicht aussteigen können.

Gisella erscheint in der Küchentür und wartet, bis wir aussteigen können. Sie habe uns wieder einen Eierkarton auf den Lanaitisch gestellt. Danke schön!

Im Cottage bereite ich Pasta asciutta zu, es schmeckt sehr lecker!

Anschließend setzen wir uns zu unseren Geräten, ich überspiele die Fotos vom heutigen Tag.

Um 00:30 ist Licht aus.

Sleep well