Freitag, 1. Juni 2018

Nach dem Läuten der Phones stehen wir rasch auf, ich bereite unser Frühstück zu. Mir ist kalt!

Dann packe ich die restlichen Sachen zusammen und wir verlassen um 8:15 das Condo. Nach dem Retournieren des Parking Passes geht es zum Airport. Michi wählt allerdings eine andere Route (warum DAS denn?). Gegen Ende der Fahrt – es ist alles wunderbar angeschrieben –verfranst sich Michi hoffnungslos! Er fährt zwei Mal im Kreis, um sich aus der Situation zu retten, aber das misslingt, auf einmal fahren wir Richtung Waikiki! Was für ein Glück, dass ich genügend Zeit eingeplant habe.
Als nächstes verpasst Michi trotz meines Hinweises die Alamo-Zufahrt, ich glaube, es ist besser, wenn ich das Steuer wieder übernehme

Endlich sind wir bei Alamo und retournieren unseren Jeep Wrangler.
Am Ausdruck sehe ich dann, dass $ 96 drauf steht! Das ist falsch, es muss 0 dort stehen, weil wir alles inkludiert hatten! M ichi spricht nochmals den jungen Alamo-Mitarbeiter an, er weiß von nichts, er muss nur ein Knöpfchen drücken, damit der Zettel gedruckt wird. Wir gehen ins Alamo-Gebäude, eine Lady sieht sich die Rechnung und meinen Ausdruck des Mietvertrages an.
Die Lady tippt und tippt unendlich viel in ihren Computer, schreibt sie ihren Lebenslauf oder was soll das? Schließlich sagt sie, es war offenbar ein Fehler, wir müssen natürlich nichts bezahlen. Michi fragt, wofür die $ 96 gedacht gewesen wären. Genau weiß sie es nicht, es könnte der zweite Fahrer gewesen sein (der bei uns aber auch inkludiert ist), aber wenn sie es genau nimmt, entspricht der Preis für den zweiten Fahrer nicht den $ 96. Auch egal, Hauptsache, wir müssen nichts bezahlen.
Wir entern den Alamo Bus und fahren zum Airport.

Am Flughafen angekommen gehen wir zu den automatischen Checkin Säulen. Wir müssen nur unseren Familiennamen und das Flugziel eingeben, mehr nicht. Wir werden vom System sofort erkannt. Zwei Gepäckstücke pro Kopf sind frei! Wir werden TSA Pre haben, das ist praktisch.
Wir befestigen die Kofferbänder und geben die Koffer ab. Hier müssen wir unsere Reisepässe vorzeigen, die aber so gut wie gar nicht kontrolliert werden. Die diensthabende Lady ist nicht sehr interessiert daran.

Nun laufen wir durch den TSA Pre. Später gehen wir zu unserem Abfluggate 14. Michi kauft den neuesten Economist, Chips und eine Cola light. Michis MasterCard wird nicht akzeptiert, erst als der Kassierer die Kartennummer händisch eingibt, funktioniert es.

Fünf Minuten vor unserer Boarding Time ist unsere Maschine noch gar nicht hier. Na, das wird eine Verspätung geben.

Wir gucken beim Fenster hinaus und beobachten einen Flugfeldarbeiter, der in seinem Golfwägelchen nach etwas sucht. Er findet das Gewünschte aber nicht.
Unser Flieger rollt herbei und statt der roten Stäbe, die der Flugfeldarbeiter nicht gefunden hat, deutet er dem Piloten mit den Händen, wohin und wie weit er fahren soll. Mit "Daumen hoch" beglückwünscht er den Piloten – und wir lachen uns kringelig!
Mit 30 Minuten Verspätung heben wir ab, wir belegen die Sitzplätze 15 A und B auf der linken Seite.

Bye, Bye, O'ahu


Mit nur geringer Verspätung landen wir in Lihu'e auf Kaua'i.

Mein Koffer kommt sehr rasch, aber Michis Koffer dauert sehr lange, bis wir ihn endlich sehen.
Der Alamo Shuttle kommt bald, bei Alamo gehen wir am Gebäude wieder seitwärts vorbei, direkt zur Jeep-Reihe. Es stehen zwar zwei Damen dort, die den Leuten Autos zuweisen, aber wir reagieren nicht auf sie.

Ich sehe zwei weiße Jeeps, angeschrieben mit "Speciality" und dort steht ein Jeep Sahara! Neue Reifen, wenige Meilen (nur 940), sehr sauber – das wird unserer! Der Reservereifen ist neu, das Bordwerkzeug ebenfalls und vollständig vorhanden.
Rasch packen wir unser Gepäck ein und fahren zum Häuschen vor der Ausfahrt. Es gibt eine Differenz zwischen dem Automieter (mich) und dem ersten Fahrer (Michi). Das ist aber rasch geklärt.

Wir fahren zum Foodland nach Waipouli, kaufen aber nur Kleinigkeiten, um zu sehen, wie viele Maika'i Points wird dann haben. Wir haben 246 Points, das ist um 4 Points zu wenig. Michi stärkt sich beim Coffee Bean mit einem Espresso , dann geht er nochmal zum Foodland und kauft eine kleine Cola light. Schwups, haben wir 251 Points! Aber einen Gutschein bekommt er nicht, den bekommt er erst beim nächsten Einkauf. Also geht Michi noch mal ins Foodland und kauft etwas Schinken, endlich hat er den Gutschein! Und den dürfen wir heute noch einlösen! Na also, geht doch!

Also gehen wir zu unserem Großeinkauf noch mal zum Foodland. Die Kassiererin sagt, wenn Michi zwei Gutscheine hätte, könnte sie 10 % abziehen. Sorry, aber wir haben leider nur einen.
Wir verstauen das Eingekaufte ins Auto und verlassen Kapa'a. Wie eigentlich immer geraten wir in einen großen Stau. Hier ist Geduld angesagt, aber die haben wir.

Im Kala Beach House ist es sehr heiß. Michi wirft sofort die Klimaanlage an.

Ich räume inzwischen alles Eingekaufte auf, räume teilweise auch die Koffer aus.
Eigentlich wollen wir etwas trinken, aber sämtliche Gläser sind schmutzig, richtig schmutzig! Lippenstift außen, weiße dicke Ränder im Inneren – was soll das? Auch der Toaster und die Mikrowelle sind hoffnungslos verschmutzt, ersterer sogar sehr stark rostig - was geht hier vor sich?

Michi will die Tür zum zweiten Schlafzimmer schließen, auf einmal hat er die Tür in der Hand! Das untere Scharnier fehlt, wollen sie das Kala Beach House verkommen lassen?

Michi schnappt sich das iPad und ich setze mich zum Laptop. Um 00:45 beginnt unser Matratzenhorchdienst.

Sleep well