Sonntag, 24. 5. 2015

Um 6 Uhr läutet der Wecker. Wir zögern nicht lange, stehen auf und machen uns fertig. Während Michi im Bad ist, bereite ich unser Frühstück zu. Lisa schläft tief und fest unter der Decke in ihrem Katzenkörbchen. Zorro liegt im anderen Körbchen, sieht uns traurig an, es zerbricht uns fast das Herz. Kurz darauf kommt auch Leo.

Beim Zähneputzen dann DER Schreck! Was sehe ich da? Bei meinem Schneidezahn fehlt ein winziges Eck, das muss irgendwann in der Nacht gebrochen sein. Der Zeitpunkt ist richtig ideal, nicht nur dass Sonntag ist, ist auch heute unser Flug nach Frankfurt. Keine Möglichkeit und auch keine Zeit für einen Zahnarztbesuch. Wenn das in den nächsten zwei Monaten nur gut geht!

Ich schalte den Kühlschrank aus, denn das Gefrierfach muss abtauen, was aber relativ rasch geht.

Schwups, schon ist es Mittag. Von vorgestern, der Fiesta de Santa Rita, habe ich noch gebratenes Schweinefleisch, Michi holt von der Bäckerei Brötchen, die ich ihm mit dem Fleisch belege. Für mich gibt es die geliebte Suppe.

Um 13 Uhr fahren wir mit dem voll bepackten Mietwagen zum Airport. Auf der Fahrt dorthin touchiert ein entgegenkommendes Auto unser Auto und somit den linken Außenspiegel, der sich verdreht. Der Fahrer stoppt sofort sein Auto, kommt zu unserem gelaufen, während ich schon draußen stehe und den Spiegel wieder zurück klappe. Der Fahrer entschuldigt sich vielmals und vergewissert sich, dass wirklich nichts passiert ist.

Autoreisen hat am Airport bei den Parkplätzen einen Stand aufgestellt. Eine Angestellte kommt zu uns, nimmt uns den Mietvertrag sowie den Schlüssel ab, kontrolliert den Benzinstand (so voll wie gestern bei der Übernahme), liest die gefahrenen Kilometer ab und wir ziehen von dannen.

Zum Einchecken ist es noch zu früh, aber 20 Minuten später werden die Schalter geöffnet und wir sind eine der Ersten, die einchecken. Ab zur Sicherheitskontrolle, wo wir wiederum bei den Ersten sind. Den beiden C-Flex wird keinerlei Bedeutung geschenkt. Zum Glück kümmert sich niemand um das Gewicht unserer Kofferrucksäcke, denn 6 kg haben sie definitiv überschritten.

Wir spazieren durch den Zeitschriftenladen, finden aber nichts und lassen uns beim Upper Crust nieder, wo sich Michi einen leche y leche holt und ich ein Cola light.

Klickt auf die Fotos, sie vergrößern sich.

Wir lassen uns damit beim Fenster nieder und beobachten den Flugverkehr.

Zwischendurch logge ich mich in mein Forum ein.

Unser Gate ist C 17, Boarding Time ist 16 Uhr.

Um 16:25 sitzen wir auf unseren Sitzplätzen 27 A + B auf der linken Seite. Neben uns steht eine Condor Maschine mit bunt aufgemalten Herzen.

Start ist um 16:51. Unser Fluggerät ist eine Boing 757-300.

Leider sitzen wir über dem Flügel, aber was soll's.

Auf Wunsch kann man warmes Essen bestellen, was wir aber bewusst nicht getan haben. Um 18 Uhr wird kostenlos Laugenbrot, wahlweise mit Käse oder Salami belegt, angeboten.

Um 22 Uhr landen wir in Frankfurt.

Es dauert ungewöhnlich lange, bis wir unsere Koffer haben, aber dann sind sie endlich hier. Auf der Suche nach etwas Essbarem ziehen wir um diese späte Uhrzeit – es ist kurz vor 23 Uhr – durch den Frankfurter Airport und finden nichts. Bei der Information fragt Michi nach, ob wir noch irgendwo zum Essen kaufen können. Wir bekommen ein paar Infos. Verlockend und vor allen Dingen auch am nächsten gelegen ist eine kleine Bäckerei. Dort kaufen wir ein Thunfischsandwich, das wir uns teilen sowie ein Cola light.

Dann gehen wir nach draußen und nach kurzer Zeit kommt schon der Steigenberger Airport Shuttle und in wenigen Minuten sind wir beim Steigenberger Airport Hotel. Dort bekommen wir das gebuchte Zimmer im Executive Tower. Michi steckt das Kärtchen ein, aber das Licht geht nicht an, sehr seltsam. Ich drücke einige Male auf den Lichtschalter, plötzlich haben wir doch Licht. Da wir aber schon einige negative Erfahrungen mit dem Steigenberger Airport Hotel haben, probieren wir alles Mögliche aus. Die Minibar lässt sich nicht öffnen. Michi ruft bei der Rezeption an, der Herr sagt, er gibt die Minibar sofort frei. Dieses "sofort" ist eine Ewigkeit, d. h., es geschieht nie. Schließlich fahren wir hinunter und fragen, ob er die Minibar wirklich freigegeben hat. Ja-ja, beteuert er, ruft aber irgendjemanden an und fragt diesen, ob er die Minibar öffnen kann. Nein, kann er auch nicht. Ich will aber Cola und Wasser einkühlen! Der Herr hinter der Rezeption druckt uns ein neues Zimmerkärtchen für das Zimmer daneben aus. In diesem Zimmer ist die Minibar offen. Sämtliche Lichter leuchten, aber der TV funktioniert nicht. Michi geht in unser "altes" Zimmer und holt von dort die Fernbedienung für den TV. Im neuen Zimmer funktioniert sie, der TV läuft.

Es handelt sich insgesamt gesehen um eine beständige Steigenberger Airport Hotel Qualität. Sicher ist, dass irgendetwas nicht funktioniert, das beobachten wir seit Jahren.

Wir holen unser Gepäck in das neue Zimmer und geben das alte Kärtchen zurück. Dann gehen wir zur Bar hinüber, bestellen uns zwei Hefeweizen und Knabbergebäck dazu. Letzteres ist kostenlos. Um uns herum essen die Leute warme Mahlzeiten, da man bis Mitternacht von der großen Karte bestellen kann. Wieder im Zimmer, wollen wir die Taste "bitte nicht stören" drücken, aber sie funktioniert nicht. Hach! Dachten wir es uns doch, dass sich noch ein weiterer technischer Defekt findet.

Internet ist vorhanden, es ist aber ein offenes W-LAN. Soll mir auch Recht sein.

Um 2:30 gehen wir ins Bett. Der Wecker steht auf 10 Uhr und wir schlafen gut ein