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II. Fiesta de la Aceituna 8. Dezember 2010

 

Im Rahmen der traditionellen Fiesta de Santa Lucía, die am 4. Dezember begonnen hat, findet heute am Sportplatz der Schule in Santa Lucía de Tirajana die II. Fiesta de la Aceituna (Fest der Olive) statt.

Oliven sind seit jeher ein wichtiges Nahrungsmittel der Canarios und die Oliven von Santa Lucía sind über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt und beliebt.

 

Ursprünglich gab es nur eine Sorte Oliven, "aceituna del país" (Olive des Landes) genannt.
Mittlerweile wurden spezielle Sorten kultiviert. Hier handelt es sich um die kleinen, schwarzen Oliven "Arbequina", um den großen, ebenfalls schwarzen Bruder "Picual" sowie um die rot-grüne Sorte, "Manzanilla Sevellana".

Selbstverständlich gab es genügend Kostproben, wobei die Oliven mit oder ohne roter Mojo-Sauce angeboten wurden.
Diesem Herrn konnte man einem sehr interessanten Vortrag über das Olivenöl lauschen. Zwischendurch gab es auch hier Kostproben, bei denen man mit dem Geruchs- und Geschmackssinn den Unterschied zwischen dem schwarzen und gelb-grünen Olivenöl feststellen konnte.
Auch käuflich konnte man die eingelegten Oliven erwerben. Dafür wurden sogar Plastikgefäße in verschiedenen Größen bereit gestellt, sodass der kaufwillige Kunde erst gar nicht in die Verlegenheit kam, wie er denn eine kleine Portion Oliven nach Hause bringen könnte.
Andere Händler boten die Oliven in Glasgefäßen an.

Großer Beliebheit erfreute sich "el aceite de oliva", das Olivenöl, und hier besonders die Sorte "Aceite de Oliva Virgen Extra", die von hervorragender Qualität ist und einen aromatischen, fruchtigen Geschmack besitzt.

Auch das Fernsehen war vertreten, ich konnte jedoch nicht in Erfahrung bringen, an welchem Tag zu welcher Uhrzeit das hier Gedrehte ausgestrahlt wird.

Dieses Jahr wurde die Fiesta de la Aceitunas erweitert, sodass auch andere Handwerksbetriebe ihre Produkte anbieten durften.

Erstmalig wurde auch Wein der Region Barranco de Tirajana verkauft.

Auch einem Weber konnte man bei seiner Tätigkeit zusehen.

Schöner Holzwandschmuck fehlte ebenfalls nicht.

Für die Kinder gab es Hüpfburgen sowie das beliebte Eselreiten.

Punkt 12 Uhr läuteten fünf Minuten lang die Glocken der Iglésia de Santa Lucía, gleichzeitig wurden zwölf Böllerschüsse abgefeuert.

So wie letztes Jahr trieb uns kurz darauf der plötzlich einsetzende, heftige Regen nach Hause.