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Wanderung durch den Barranco de Guayadeque

 

Tag der Wanderung: 16. März 2015

Länge: 2 Km (+ 1 km zuvor rund um die Höhlenwohnungen)
Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel
Gehzeit: 1,5 Std. hin/retour

Anfahrt: Man fährt nach Agüimes und hält dort nach braunen Hinweisschilder mit der weißen Aufschrift "Barranco de Guayadeque" Ausschau und folgt ihnen.

Wir kamen an dieser Stelle von links und bogen hier nach links auf die GC 103 ein.

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Man folgt dem Straßenverlauf und fährt, wie es heißt, in den grünsten Barranco des Südens von Gran Canaria, was mit Sicherheit seine Berechtigung hat.

Beim Restaurant Guayadeque kann man einen Stopp einlegen. Gegenüber, unter den Eucalyptusbäumen, gibt es etliche Parkplätze.

Unmittelbar neben der Bar kann man - durch Gitter - einen Blick in die kleinen Höhenkapelle werfen.

Links davon beginnt ein kleiner Rundweg:

Beachtung sollte man dieser Höhlenwohnung schenken, in der sich ein kleiner Laden befindet.
Es wird Honig verkauft, die Bienenstöcke stehen gegenüber in einiger Entfernung. Michi kaufte ein kleines Glas Honig "aus verschiedenen Blüten", wie es laut Aufschrift am Glas heißt.

Wieder zurück beim Auto wird die Fahrt bis knapp zum Ende des Barrancos fortgesetzt. Hier ist das berühmte Restaurante Tagoror.

Wir gucken uns zuerst im Souvenirladen um:

Dann sind wir neugierig, wie das Höhlenrestaurant im Inneren aussieht, gehen aber nicht weit hinein.
Anschließend starten wir den Rundweg an den Höhlenwohnungen vorbei, von denen noch etliche bewohnt sind.
Bald ist das Casa Cueva Canaria erreicht, ein Tip-Top-Souvenirladen.

Wir werden von Estefano, dem der Souvenirladen gehört, sehr freundlich begrüßt und erfahren einiges über die Höhlenwohnung, die insgesamt 80 an der Zahl sind. Bewohnt sind jedoch nicht mehr alle. Die Leute wohnten früher hier ohne Strom, ohne fließend Wasser, ohne Gas - also kurzum: Ohne jeglichen Komfort.

Estefano spricht übrigens sehr gut deutsch!

Estefano schnappt sich unsere Kamera und schießt ein Foto von uns - gracias!

Wir sehen uns in den Räumlichkeiten um, die früher eine Wohnung waren.

Dann bekommt Michi Kostproben von Mandelblütenhonig und Honig aus dem Früchten des Kaktus und entscheidet sich zum Kauf eines Glases Mandelblütenhonig.

Ob Höhle Nr. 36 noch bewohnt ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Schließlich sind wir beim Casa Cueva Rural Ca'Juani, das man mieten kann.

Und nun auf zur Wanderung in den Barranco de Guayadeque!

Dass wir auf Grund der Uhrzeit nur einen Teil gehen können, ist uns bewusst. Vorerst gehen wir auf der Forststraße entlang.

Kurz darauf haben wir einen herrlichen Blick in den südöstlichen Teil des Barranco de Guayadeque.
An dieser Stelle könnte man bereits auf den eigentlichen Wanderweg wechseln, wir bleiben jedoch noch auf der Forststraße.
In Bildmitte ist ein blühender Riesenfenchel zu sehen.
Und ein Blick zurück. Der fast unscheinbare "Hügel" rechts vom Restaurant ist der Montaña de las Tierras.
Ein paar weitere Impressionen:
An dieser Stelle zweigen wir auf den Wanderweg, der hinunter in den Barranco de Guayadeque führt, ab.
Die tiefste Stelle des Barrancos ist erreicht. Fast in Bildmitte sieht man gegenüber den Wanderweg hoch gehen.
Nach einiger Zeit sind wir wieder auf der Forststraße, der wir folgen.
Der Name dieser Blume ist mir leider unbekannt.

Und dann kommt die Abzweigung zur Caldera Los Marteles, die das Endziel dieser Wanderung wäre.

Nicht aber für uns, wir picknicken an dieser Stelle und treten dann den Rückweg an.

Das kräftige Gelb der Tabaiba ist wunderschön!

Eines ist sicher: Beim nächsten Mal wandern wir bis zur Caldera Los Marteles und das wird hoffentlich in nächster Zeit sein, wenn hier noch so viel blüht.

Festes Schuhwerk und die Mitnahme von Wasser sind empfehlenswert. Für Sonnenschutz ist zu sorgen, es gibt so gut wie keinen Schatten.