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Gran Canaria - die Insel der Wasserfälle

 

28. Dezember 2009:

Nun war ich seit 24. Dezember ca. 17.30 Uhr kanarischer Zeit ohne Internet Schuld war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der enorm starke Regen, den wir seit dem 20. Dezember praktisch rund um die Uhr hatten, verbunden mit heftigsten Stürmen. Erst am 26. Dezember beruhigte sich die Lage, nicht aber unser Internetzugang - dieser funktioniert erst seit heute Nachmittag wieder. Email geht allerdings immer noch nicht.

Am 24. Dezember machten wir uns gegen Mittag trotz der Steinschlaggefahr wegen der starken Regenfälle auf in den Norden und Westen, da wir Wasserfälle vermuteten und wurden nicht enttäuscht.

Als erstes zweigen wir ein Stück nach San Bartolomé in östlicher Richtung auf die GC 654 in Richtung Risco Blanco ab.

wegen des Regens ist es schwer, zu fotografieren

für 1 Minute scheint ein klein wenig die Sonne

Wieder zurück geht es auf der GC 60 Richtung Ayacata.

Kurz nach Ayacata biegen wir westwärts in die GC 661 Richtung Presa de las Niñas ein.

Entsprechende Fahrweise ist angesagt, nicht nur wegen der schlechten Sicht, sondern hauptsächlich wegen der größeren und kleineren Felsbrocken, die auf der Straße liegen.

Von der GC 661 ein kurzer Blick zurück.

Wasserfälle, wohin man sieht

ein wahrlich seltener Anblick auf Gran Canaria

Die Überraschung ist dann der Presa de las Niñas. Seit dem Großbrand Ende Juli 2007 war er und alle anderen Stauseen praktisch leer, da das Wasser von den Löschhelikoptern benötigt wurde. Vor wenigen Wochen waren wir auch dort - ein trauriger Anblick, wenn man weiß, wie er früher ausgesehen hat.

Heute ist das Wasser zwar nicht so schön blau wie damals (das wird noch ), aber der Presa de las Niñas ist wieder voll

Wo jetzt Wasser ist, standen 2008 und auch dieses Jahr Zelte - einfach unglaublich!!

Vor wenigen Wochen konnte man dort, wo jetzt Wasser ist, spazieren gehen!

Die Wasserfälle sind mittlerweile fast alle wieder verschwunden, auch in unserem Barranco de Tirajana, wo noch bis gestern Wasser floss, das wir bis zu unserem Haus hören konnten, ist jetzt nur mehr ein Rinnsal zu sehen.

Der Regen hat der Landschaft gut getan. Etwas verfrüht wird die Insel schon grün und sie sieht wunderschön aus

Übrigens: Unsere Katze Bine ist immer noch nicht aufgetaucht Die Hoffnung sinkt von Tag zu Tag

Unser Nachbar wollte mir schon eines seiner jungen Kätzchen schenken, ist ja wirklich lieb gemeint, aber wir wollen unsere Bine zurück