Aloha

Für den Urlaub 2015 auf Maui wollten wir zum ersten Mal eine private Unterkunft mieten und zwar - wenn möglich - etwas näher am Haleakala NP. Die Gegend um Makawao, Pa'ia oder auch Haiku schwebte uns vor. Nach langer Suche fand ich zwei Unterkünfte, die in Frage kamen und ich schrieb beide Owner an. Der eine Owner meldete sich nie, der andere (eine Frau) meldete sich nach über 2 Wochen mit dem Hinweis, dass sie nicht so oft ihren PC einschalte. Da mir das nicht-Melden der Owner nicht gefiel, suchte ich weiter. In meinem Hawai'i-Forum hatte eine Userin für ihren Urlaub im November 2014 schon ein unglaublich ansprechendes Cottage in Kihei gemietet. Als ich es zum ersten Mal sah, wusste ich: Das wird's! Es ist zwar jenseits von Gut und Böse für unser Budget, aber es sollte nur für 7 Nächte sein, das war überschaubar. Ich nahm Kontakt zu den Ownern Stewart und Andrea auf und umgehend antwortete er. Das gefiel mir natürlich sehr und schon war das English Charme with Island Flair Cottage, wie es auf der Website genannt wird, gebucht.

Die Anfahrt zu Stewart's Cottage liest sich etwas kompliziert. Wenn man aber, so wie ich, mit Street View das Ganze nachvollzieht, ist es auf einmal einfach und wir fanden auch auf Anhieb hin. Die Adresse lautet 3480 Malina Place in Kihei.

Stewart begrüßte uns am Tag nach unserer Ankunft, als wir beim Auto waren. Er fragte, ob wir Fragen haben, was wir verneinten. Er betritt das Cottage, wenn es von Gästen bewohnt wird nur dann, wenn es ausdrücklich gewünscht wird. Wir hatten z. B. einen Scolopendra im Badezimmer, von dem wir ihm erzählten. Er bot an, umgehend im Cottage zu sprühen und fragte, ob er das auch in unserer Abwesenheit erledigen kann, damit wir ansonsten ungestört sind. Selbstverständlich haben wir dankend zugestimmt.

Eines Abends, wir kamen gerade zum Cottage zurück, stand er beim Papayabaum und fragte, ob wir Papayas möchten. Da sagten wir nicht nein. Als Tipp sagte er, Papayas schmecken noch viel besser, wenn man sie mit Zitronensaft beträufelt. Gut und schön, aber Zitronensaft hatten wir nicht. Blitzschnell eilte Stewart in sein Haus und kam kurz darauf mit Zitronensaft zurück.

Andrea lernten wir in der einen Woche, in der wir das Cottage bewohnten, leider nicht kennen.

Und nun ein paar Fotos mit Informationen.

Das Foto links unten zeigt das Tor zum Cottage, das man unmittelbar dahinter sieht. Das Haus von Stewart und Andrea steht (am Bild nicht zu sehen) rechts davon. Das Tor öffnet man mit einem Sicherheitscode, den man von Stewart gemailt bekommt. Die Haustür ist mit einer Lockbox ausgestattet. Beidseits der Haustür sind zwei schmale "Teiche" angelegt.

Klickt auf die Fotos zum Vergrößern.

Betritt man das Haus, hat man diesen Anblick. Rechts geht es ins Badezimmer, links (am Foto kaum zu sehen) in das erste Schlafzimmer und geradeaus ins Wohnzimmer. Von diesem führt links eine Tür ins zweite Schlafimmer und rechts im Wohnzimmer steht der Esstisch mit vier Sesseln, gegenüber ist die Küche.
Das erste Schlafzimmer. Wie rechts oben am Foto erkennbar ist, mit Klimaanlage.

Das Badezimmer:

Das Wohnzimmer mit dem Esstisch. Auf diesem stand zu unserer Begrüßung ein Korb mit heimischen Leckereien und etlichen Dosen Fruchtgetränken, wie Mango, Papaya, Ananas etc.

Eine Klimaanlage ist im Wohnzimmer ebenfalls vorhanden.

Nicht betreten kann man die Galerie, die links unten am Foto zu sehen ist.

Das zweite Schlafzimmer, das man - wie schon erwähnt - vom Wohnzimmer aus betritt. Auch dieses Schlafzimmer verfügt über eine Klimaanage.

Die Küche bietet alles, was man benötigt. Ins Auge gestochen ist mir ein großer Gewürzständer (leider habe ich von diesem kein Foto), wie man ihn sonst kaum irgendwo sieht. Perfekt!

Auf der Terrasse lädt ein Griller zum Bruzzeln von saftigen Steaks ein, die man gleich daneben auf der Gartengarnitur sitzend genießen kann. Was selbstverständlich auch nicht fehlt, ist ein Jaccuzzi mit zwei Liegestühlen, am Foto rechts unten zu sehen.

Was euch auf den Fotos möglicherweise nicht aufgefallen ist: Es gibt jede Menge Lichtschalter und Steckdosen. So viele habe ich - außer bei uns zu Hause - noch nirgendwo gesehen.

Vor allen Fenstern befinden sich Fliegengitter, die nicht nur für uns sehr wichtig sind.

Jene, die nicht unbedingt in eine Unterkunft nahe eines Strandes möchten, sind im Cottage von Stewart und Andrea bestens aufgehoben. Das Cottage steht in einer sehr ruhigen Wohnsiedlung.

Preiswert ist die Unterkunft nicht, aber wenn zwei befreundete Ehepaare das Cottage mieten, sieht der Preis pro Paar deutlich freundlicher und erschwingenswerter aus.