Autor Thema: Neubuchungen Stornierungsgefahr  (Gelesen 296 mal)

Offline Moa1987

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Neubuchungen Stornierungsgefahr
« am: 13. Oktober 2020, 20:36:28 »
Guten Abend, hat sich jemand von euch zufällig schonmal in das Thema Stornierung durch nicht mehr Vermietung eingelesen?

Konkret habe ich für November 2021 ein Condo auf Oahu gebucht und suche noch für Maui. Nun werden ja vermutlich viele Eigentümer ihre Wohnungen verlieren, da sie die extremen Verluste über ein Jahr oder mehr nicht überleben. Was passiert denn, wenn ein von mit bereits gebuchtes und anteilig bezahltes Condo plötzlich nicht mehr vermietet wird? Haftet vrbo, fewo, homeaway? Wahrscheinlich ja nicht... sprich ich bleibe dann auf meinem Geld sitzen, denn wo nichts ist kann konsequenterweise auch nichts herkommen, oder? Allerdings ist das ganze ja alternativlos, denn wenn ich nichts buche bekomme ich kurzfristig ggf. auch nichts mehr...

Offline Angie

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #1 am: 13. Oktober 2020, 23:03:33 »
Hallo Moa,

eigene Erfahrungen habe ich nicht. Ich weiß von 3 sehr guten Bekannten, dass sie private Unterkünfte auf Hawai' gebucht haben. Alle 3 wurden verkauft. 2 der Bekannten wurden direkt von den Vermietern angeschrieben und über den Verkauf unterrichtet, sie bekamen die 1. Anzahlung zurück. Die 3. Bekannte hörte nichts von der Vermieterin, schrieb sie an, bekam aber keine Antwort. Darauf wandte sie sich an vrbo.com, diese antwortete, sie müsste das mit der Vermieterin selbst klären. Bis heute kam aber von der Vermieterin keine Antwort und diese Bekannte ist sich mittlerweile sicher, dass sie die 1. Anzahlung nicht zurück bekommt.

Man kann es im Voraus nicht erahnen, wie ein Vermieter reagiert, außer, man kennt ihn schon einigermaßen gut, dann korrespondiert man  aber auch immer wieder.

Bei neuen Vermietern, die man nicht kennt, ist es gewiss ein Risiko. Manche rücken einfach nicht das Geld heraus, andere verhalten sich korrekt, so wie man es sich wünscht.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich es handhaben würde. 2 von 3 für dieses Jahr gebuchten Unterkünfte sind mittlerweile verkauft, die Vermieter "kannte" ich nur von Emails. Wie sie reagiert hätten, wenn ich erst weit nach meiner Stornierung storniert hätte - keine Ahnung.

Solange Europäer nicht in die USA einreisen dürfen, ist das Thema leider ohnehin erledigt. Man kann nur hoffen, dass in Kürze ein anderer Präsident der USA ist und dieser dann schnellstmöglich auch Europäern wieder die Einreise erlaubt. Ich vermute, im Moment hat kaum einer Lust, in die USA zu reisen, aber die Hoffnung, dass sich die Zeiten ändern, bleibt ja doch bestehen.
Liebe Grüße,
Angie


Hawai'i 1995/96,96/97,97/98,2000,01,04,05/06,07,09,10,11,12,13,14,15,16,17,18,19,20=storniert, nächstes Mal = wann?

Offline jebi

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #2 am: 14. Oktober 2020, 06:42:38 »
Ja also ich schrieb hier auch schon mal, dass mein gebuchtes Condo nicht mehr auf FeWo-direkt (vrbo) zu finden war und der Vermieter mir auch nicht mehr antwortete.
Ich stornierte dann einfach meine Buchung (war noch kostenlos möglich) und ich bekam mein gezahltes Geld von FeWo-direkt wieder.
Ich weiß leider nicht mehr in welchem Thread es war, aber denke der wo anfangs schon mal über vrbo und die neuen Regeln und Erstattungen geschrieben wurde.
Aloha Jessica  :schildkroete1

Hawai'i 2014 + 2017 + 2018 + hoffentlich 2021 wieder :)


Offline bender83

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #3 am: 14. Oktober 2020, 08:35:29 »
Das ganze ist momentan nicht einfach. Im Moment möchte ich noch nichts buchen, da ich eben auch ziemlich Respekt davor habe, was dann passiert. Eventuell springt da auch eine Reiseversicherung ein, dass müsste man individuell prüfen.
Ich würde auf jeden Fall über bekannte Plattformen wie VRBO, HomeAway, Airbnb, etc. buchen. Bei VRBO war es bisher jedoch so, dass die Anzahlung direkt an den Vermieter ging. Sollte der Vermieter wechseln, bzw. Pleite gehen, weiss ich nicht wie VRBO damit umgeht. Bei Beginn der Pandemie waren alles Firmen ziemlich kulant, ob man das in jedem Fall auch in Zukunft ist? Wer weiss. Die Firmen haben bekanntlich viel Geld verloren.
Bei Airbnb lief das anders (vermutlich ist das immer noch so). Meine Anzahlung ging an Airbnb und wäre erst bei Reiseantritt an den Vermieter gegangen, zusammen mit der Restzahlung. Als ich die Wohnung da storniert hatte, war das Geld innerhalb 1-2 Tage wieder auf der KK. Bei VRBO kann ich keine genauen Aussagen machen, da ich die Unterkünfte bereits stornierte, als die Pandemie in den USA, wie auch in Europa, noch nicht so "schlimm" war. Ich hatte regen E-Mail Kontakt zu den Vermietern (einen Vermieter kenne ich schon länger per E-Mail) und als es für mich schlecht für eine Reise aussah, habe ich direkt über VRBO storniert. Das Geld wurde dann von den Vermietern zurückbezahlt.
Mir gefällt das System von Airbnb da besser. Ich bezahle Geld an Airbnb, das Geld geht erst dann an den Vermieter wenn man die Reise antritt. Mit einer Firma dazwischen fühle ich mich "wohler". Trotzdem habe ich meist über VRBO gebucht und bisher ohne Probleme... aber da gab es die aktuelle Pandemie noch nicht. ;)
Gruss Marco

Offline gila

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #4 am: 14. Oktober 2020, 12:46:26 »
Mit Airbnb sind wir gut „gefahren“. Da geht das Geld erst an den Vermieter, wenn dein Urlaub beginnt.

Bei Hawaii haben wir sogar die eigentlich unstornierbare Anzahlung und die Airbnb Kosten erstattet bekommen.

Bei allem, was später gebucht wurde, bekommt man die Airbnb Kosten nicht zurück, auch Einreiseverbote werden nur teilweise berücksichtigt, da muss man ganz vorsichtig alles durchlesen!

Wir hatten jetzt im Herbst ein Airbnb, das wir vor allem wegen der flexiblen Bedingungen gebucht haben:
Bis 10 Tage vor Anreise nur Airbnb Gebühren, danach zusätzlich 1 Nacht Stornogebühren. Bei frühzeitiger Abreise die Nächte rückgerechnet.
Genau so kann Vermietung derzeit funktionieren. Das Risiko der 100 EUR waren wir bereit zu tragen, mehr nicht. Glücklicherweise hat es geklappt. Aber sorgenfrei!

Offline Beate

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #5 am: 14. Oktober 2020, 12:56:00 »
Moa, wenn das Appartement nicht mehr verfügbar ist, aus welchem Grund auch immer. dann kann und wird ja die Leistung nicht erbracht. Bei Bezahlung mit Kreditkarte (was ja meistens gefragt ist), hat man dann die ganz einfache Möglichkeit des Cash Backs. Einfach über die Kreditkarten-Bank sein Geld zurückfordern. Wird aber erst genehmigt, wenn man vorher versucht hat, mit dem Vermieter/Agentur eine Einigung zu erreichen.

Offline jjjwww

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #6 am: 14. Oktober 2020, 13:02:00 »
Hallo Moa,

eigene Erfahrungen habe ich nicht. Ich weiß von 3 sehr guten Bekannten, dass sie private Unterkünfte auf Hawai' gebucht haben. Alle 3 wurden verkauft. 2 der Bekannten wurden direkt von den Vermietern angeschrieben und über den Verkauf unterrichtet, sie bekamen die 1. Anzahlung zurück. Die 3. Bekannte hörte nichts von der Vermieterin, schrieb sie an, bekam aber keine Antwort. Darauf wandte sie sich an vrbo.com, diese antwortete, sie müsste das mit der Vermieterin selbst klären. Bis heute kam aber von der Vermieterin keine Antwort und diese Bekannte ist sich mittlerweile sicher, dass sie die 1. Anzahlung nicht zurück bekommt.

Man kann es im Voraus nicht erahnen, wie ein Vermieter reagiert, außer, man kennt ihn schon einigermaßen gut, dann korrespondiert man  aber auch immer wieder.

Bei neuen Vermietern, die man nicht kennt, ist es gewiss ein Risiko. Manche rücken einfach nicht das Geld heraus, andere verhalten sich korrekt, so wie man es sich wünscht.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich es handhaben würde. 2 von 3 für dieses Jahr gebuchten Unterkünfte sind mittlerweile verkauft, die Vermieter "kannte" ich nur von Emails. Wie sie reagiert hätten, wenn ich erst weit nach meiner Stornierung storniert hätte - keine Ahnung.

Solange Europäer nicht in die USA einreisen dürfen, ist das Thema leider ohnehin erledigt. Man kann nur hoffen, dass in Kürze ein anderer Präsident der USA ist und dieser dann schnellstmöglich auch Europäern wieder die Einreise erlaubt. Ich vermute, im Moment hat kaum einer Lust, in die USA zu reisen, aber die Hoffnung, dass sich die Zeiten ändern, bleibt ja doch bestehen.
Hier werfe ich mal Airbnb in den Ring. Denn da geht die Anzahlung zu Airbnb bis man angereist ist. Folglich kann einem dort sowas nicht passieren.

Offline Moa1987

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #7 am: 14. Oktober 2020, 21:28:46 »
Danke für die Antworten! Dann schau ich mich mal bei Airbnb um. Habe da weltweit schon häufig gebucht - immer gute Erfahrungen, bei Hawaii wurde hier im Forum ja immer abgeraten von daher bin ich da eher über homeaway gegangen.

Oahu habe ich schon gebucht für November 2021 - mal sehen ob ich dann ggf. nochmal umbuche oder eben das Risiko eingehe. Ist noch kostenlos stornierbar von daher wäre umbuchen kein Problem.


Offline Moa1987

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #8 am: 14. Oktober 2020, 21:30:10 »
Moa, wenn das Appartement nicht mehr verfügbar ist, aus welchem Grund auch immer. dann kann und wird ja die Leistung nicht erbracht. Bei Bezahlung mit Kreditkarte (was ja meistens gefragt ist), hat man dann die ganz einfache Möglichkeit des Cash Backs. Einfach über die Kreditkarten-Bank sein Geld zurückfordern. Wird aber erst genehmigt, wenn man vorher versucht hat, mit dem Vermieter/Agentur eine Einigung zu erreichen.

Geht das wirklich so einfach?

Offline Beate

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #9 am: 14. Oktober 2020, 21:43:34 »
Ja, wenn Du es gut begründen und auch belegen kannst.


Offline Angie

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #10 am: 14. Oktober 2020, 22:09:32 »
Hier werfe ich mal Airbnb in den Ring. Denn da geht die Anzahlung zu Airbnb bis man angereist ist. Folglich kann einem dort sowas nicht passieren.

Ich habe mich auf die Fragen in Moa's Eingangsposting bezogen: "Haftet vrbo, fewo, homeaway?" Aus dem ging hervor, dass sie das Condo auf O'ahu nicht über AirBnB gebucht hat.
Liebe Grüße,
Angie


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Offline Angie

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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #11 am: 14. Oktober 2020, 22:13:00 »
Dann schau ich mich mal bei Airbnb um. Habe da weltweit schon häufig gebucht - immer gute Erfahrungen, bei Hawaii wurde hier im Forum ja immer abgeraten von daher bin ich da eher über homeaway gegangen.

Oahu habe ich schon gebucht für November 2021 - mal sehen ob ich dann ggf. nochmal umbuche oder eben das Risiko eingehe. Ist noch kostenlos stornierbar von daher wäre umbuchen kein Problem.

Sei besonders auf O'ahu und Maui sehr, sehr vorsichtig, egal, über wen du buchst. Die Condos müssen genehmigt sein. Oftmals wird in den Beschreibungen eine "TE..."-Nummer oder auch "GE-Nummer" angegeben, das ist aber nicht die Lizenznummer. Auch "TAT" ist keine Lizenznummer.

Auf O'ahu wurden bisher weitaus mehr AirBnB ohne Lizenz zugesperrt als vrbo & Konsorten.
Liebe Grüße,
Angie


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Re: Neubuchungen Stornierungsgefahr
« Antwort #12 am: 14. Oktober 2020, 22:13:48 »
Moa, wenn das Appartement nicht mehr verfügbar ist, aus welchem Grund auch immer. dann kann und wird ja die Leistung nicht erbracht. Bei Bezahlung mit Kreditkarte (was ja meistens gefragt ist), hat man dann die ganz einfache Möglichkeit des Cash Backs. Einfach über die Kreditkarten-Bank sein Geld zurückfordern. Wird aber erst genehmigt, wenn man vorher versucht hat, mit dem Vermieter/Agentur eine Einigung zu erreichen.

Geht das wirklich so einfach?

Wir haben das in früheren Jahren mehrfach gemacht, es gab nie Probleme und das Geld wurde zurück gebucht.
Liebe Grüße,
Angie


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