Autor Thema: Hawaiian Odyssee  (Gelesen 10438 mal)

Offline Angie

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #40 am: 09. Juni 2023, 23:31:27 »
Hallo Tobias,

@Angie
An das Einstellen der Condos versuche ich zu denken. Falls ich es vergessen sollte, zögere nicht, mich zu erinnern.

das mache ich gerne, sollte es nötig sein.
Liebe Grüße,
Angie


Hawai'i 1995/96,96/97,97/98,2000,01,04,05/06,07,09,10,11,12,13,14,15,16,17,18,19,20=storniert, 22=storniert, 22 Lanzarote, 23 Lanzarote, Hawai'i 24 storniert, 12/23 Lanzarote, 1/24 Lanzarote, 1/2 24 Lanzarote, 2/24 Lanzarote, 2/3 24 Lanzarote. 3/24 Lanzarote


Offline Nakine

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #41 am: 10. Juni 2023, 15:20:12 »
So ein toller Honu Empfang  :thumbsup  und die Kardinäle sind sowieso die putzigsten.
Ich hoffe die Höhenluft bläst euch die verstopften Nasen richtig durch  ;D

Offline bender83

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #42 am: 13. Juni 2023, 07:49:52 »
Das teige ich doch direkt auch noch ein. Klasse Schreibstil, es macht Spass mitzulesen. Freue mich schon auf den nächsten Tag.
Gruss Marco


Offline saibot

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #43 am: 13. Juni 2023, 20:33:39 »
Danke und willkommen Marco. Am Wochenende geht es dann weiter ...


Viele Grüße
Tobias

Offline saibot

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #44 am: 16. Juni 2023, 19:15:02 »
Tag 3: Wir sparen: Zwei zum Preis von drei!

Es ist 02.00 Uhr nachts, als der Wecker klingelt. Vor lauter Husten und Schniefen haben wir bis jetzt noch nicht allzu viel geschlafen. Die Erkältung hat uns voll im Griff.
Eigentlich haben wir Permits für den Sonnenaufgang im Haleakala NP und wollen da jetzt hoch. Das bedeutet aber auch frostige Temperaturen für eine gewisse Zeit …
Sollen wir trotz Erkältung hochfahren oder lieber nicht? Nach einer Weile Diskussion entscheiden wir uns schweren Herzens dagegen und bleiben im Bett.
Schade.  :-\

Dank Jetlag werden wir früh wach und gehen wieder an den Strand. Dort sehen wir Löcher und Überreste von größeren Krebstieren.





Etwas weiter nördlich als gestern sehen wir eine Schlafstätte von mehreren Honus. Allerdings sind die noch früher aufgestanden als wir und damit gegen 7.00 Uhr schon wieder im Meer verschwunden.



Es liegen auch diverse Reste von Korallen herum.



Zurück im Condo frühstücken wir auf unserem Balkon und erfreuen uns, wie schön das Grün der Palmen in der Morgensonne strahlt. Wir lassen es ruhig angehen.



Für heute hatten wir nach dem Haleakala NP noch das Maui Ocean Center geplant und auch schon Tickets gebucht. Dass man das Parken als weitere Einnahmequelle entdeckt hat, hatten wir zuvor im Forum gelesen. Allerdings waren uns die 2-3 Dollar egal und wir wollten deshalb nicht in umliegende Wohngebiete ausweichen und dort ggf. Stress mit den Anwohnern haben. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, können wir Stress im Urlaub gar nicht leiden und tun daher alles, um diesen zu vermeiden. Manchmal gelingt uns das auch.  ;)

Neben der Stressvermeidung wollen wir natürlich auch sparen. Daher verzichten wir auch auf eine lokale SIM-Karte o. ä. und haben damit bei unseren letzten USA/Kanada-Reisen ganz gute Erfahrungen gemacht. WLAN gibt es in allen Unterkünften und manchen Sehenswürdigkeiten. Planbare Anrufe erledigen wir über Skype und für den Notfall kostet eine Minute mit dem deutschen Handy dann eben mal einen Euro. Bislang ging das immer positiv aus und wir waren zufrieden damit …

… bis wir am Maui Ocean Center ankommen und parken wollen. Wir hatten auch gelesen, dass man im Regelfall mit dem Handy bezahlen muss. Nun gut. Zunächst versuche ich die angegebene Kurzwahl anzutexten. Mein deutsches Handy verträgt sich aber irgendwie nicht mit der amerikanischen Kurzwahl. Auch mit einer Landesvorwahl funktioniert es nicht.
Alternativ könnte ich auch diesen Code einscannen, habe aber kein Internet. Ich könnte zwar die mobilen Daten freigeben, würde dann aber pro MB einiges bezahlen müssen, wobei ich nicht genau weiß, wie viele Daten nebenbei noch übertragen würden. Das lassen wir lieber. 
 


Ah, da gibt es ja auch noch eine Telefonnummer, wenn man sonst nicht weiterkommt. Die rufe ich jetzt an. Mein Gegenüber fragt die Kreditkartendaten und das Kennzeichen ab, was ich ihm beides durchgebe. Dann wird das Gespräch ohne Gruß beendet.  ::)

Im Maui Ocean Center erwarten uns junge Erwachsene (Studenten?), die uns mit einigem Elan alles Mögliche erklären. Hier ein paar Impressionen von den tierischen Bewohnern.




(Suche den Fisch!)







Interessant sind vielleicht diese beiden Haie. Meiner bescheidenen Meinung nach ist der obere ein Schwarzspitzen-Riffhai und der untere ein Tigerhai. Der erstgenannte will nur spielen, der zweite aber fressen. Also Vorsicht, wenn die Haie „Sommersprossen“ bekommen!



Hier haben die Außerirdischen gerade ein paar Fische zu sich auf ihr Raumschiff „gebeamt“.



Neben den Aquarien gibt es auch einige Freiwasseranlagen.

Ein Highlight ist ein 3D-Kino, wo ein Film über Wale gezeigt wird. Es ist recht beeindruckend, wenn ein solcher Wal scheinbar bis auf Armlänge an einen herangeschwommen kommt.

Insgesamt hat uns das Maui Ocean Center recht gut gefallen.

Als wir zum Auto zurückkehren, klemmt da etwas unter dem Scheibenwischer. Wirbt da einer für eine Veranstaltung?



Schön wär’s, es ist ein Knöllchen, weil ich das Parken nicht bezahlt habe. Moment mal, ich habe doch …    :nono

Ein kleines Stück von uns entfernt dreht ein Golf Cart seine Runden. Drin sitzt eine „Politesse von Format“. Ich laufe hinterher und spreche sie an, dass ich doch angerufen habe usw.
In Ihren Unterlagen sei nichts enthalten und der Kollege am Telefon würde mir im Falle einer wirklichen Bezahlung eine E-Mail zur Bestätigung geschickt haben. Die möge ich kontrollieren. Ja, wie denn ohne Internet? Wir einigen uns darauf, dass ich meine Mails im Condo checke. Ggf. würden sie dann das Ticket zurücknehmen.

Natürlich ist keine Bestätigungsmail da und zähneknirschend überweise ich das Geld.  >:(  Die Strafe fürs „Falschparken“ hat in etwa genau so viel gekostet, wie ein Eintrittsticket in das Aquarium. Damit hat uns unser Sparversuch mit dem Handy am Maui Ocean Center einen tollen „Rabatt“ eingebracht:
zwei Eintrittskarten zum Preis von drei.

Bei zukünftigen Reisen würden wir uns zumindest ein Datenpaket kaufen. Im konkreten Fall hätte es vermutlich auch genützt, am Einlass um Hilfe zu bitten. Möglicherweise hätte auch das Maui Ocean Center ein kostenloses WLAN gehabt?

Da wir weiter kräftig husten und schniefen, wollen wir uns in Kihei etwas aus dem Drug Store besorgen, was über Hustenbonbons hinausgeht. Die Bedienung zeigt uns, was sie alles haben. Ja, toll wie sollen wir wissen, was das alles für Inhaltsstoffe sind? Sagte ich schon, dass es ganz schön bescheiden ist, wenn man keinen Internetzugang hat?  ::) Wir fotografieren zwei Packungen, die unserer Meinung nach in Frage kommen, und prüfen die Sache im Condo.





Überraschung! Der Inhaltsstoff „Acetoaminophen“ ist nichts anderes als „Paracetamol“. In manchen Ländern ist der eine Handelsname üblich, in anderen der andere. Paracetamol haben wir dabei, würden es aber nur dann nehmen, wenn wir ernsthaft Fieber und Schmerzen hätten. Etwas gefährlich wäre es geworden, wenn wir auf eigene Faust das „Acetoaminophen“-Präparat mit „Paracetamol“ kombiniert und damit die Höchstdosis überschritten hätten.
So kaufen wir nur das andere Medikament.

Für den Rest des Tages legen wir uns hin und gehen dann bald schlafen, weil morgen früh die „Achterbahn“ auf dem Plan steht.


Tipps für Planer

Maui Ocean Center: empfehlenswert, Tickets sollten/müssen(?) vorab im Internet gekauft werden, Parkgebühren können nur per Handy oder Internet bezahlt werden

Telefon: Inzwischen bin ich auch überzeugt: Mindestens ein lokales Datenpaket sollte man sich besorgen, so dass man bei Bedarf überall einen Internetzugang hat.

Gesundheit: Vorsicht bei Selbstmedikation! Nicht alles, was man sich selbst aus dem Regal nehmen kann, ist so harmlos wie Hustenbonbons. Die Handelsnamen von Wirkstoffen unterscheiden sich zuweilen zwischen Deutschland und den USA (z.B. „Acetoaminophen“ = „Paracetamol“).




Offline Hundefreund

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #45 am: 17. Juni 2023, 08:47:05 »
Hallo Tobias,

schade für Euch, dass Ihr nicht fit genug wart für den Sonnenaufgang. Aber Gesundheit geht vor. Schöne Bilder vom Ocean Center! Dankeschön.
LG Nicole

Offline Angie

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #46 am: 18. Juni 2023, 00:12:23 »
Hallo Uta und Tobias,

wie schade, dass ihr wegen eurer Erkältungen nicht zum Sonnenaufgang auf dem Haleakala hoch konntet. Aber ganz ehrlich: Unter diesen Umständen hätten wir uns auch dagegen entschieden, denn den Gesundheit geht immer vor.

Das Maui Ocean Center lieben wir und waren schon oftmals dort.

Beim Suchbild kann ich den Fisch nicht entdecken. Wo versteckt er sich denn?

Dass ihr dann ein Knöllchen bekommen habt, ist ärgerlich, aber ihr habt gelernt, nicht am falschen Fleck zu sparen ;)

Danke für all die tollen Fotos! :)
Liebe Grüße,
Angie


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Offline saibot

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #47 am: 18. Juni 2023, 17:17:00 »

Ja, krank sein im Urlaub ist doof. Da ist es schon keine allzu schlechte Idee, zur Vorbeugung auf dem Hinflug eine Maske zu tragen, auch wenn nicht ganz klar ist, wie und wo wir uns die Erkältung eingefangen haben.


Das Maui Ocean Center lieben wir und waren schon oftmals dort.

Beim Suchbild kann ich den Fisch nicht entdecken. Wo versteckt er sich denn?


... so schwer sollte das doch nicht sein?




Viele Grüße
Tobias

Offline Angie

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #48 am: 18. Juni 2023, 22:33:06 »
Ja, krank sein im Urlaub ist doof. Da ist es schon keine allzu schlechte Idee, zur Vorbeugung auf dem Hinflug eine Maske zu tragen, auch wenn nicht ganz klar ist, wie und wo wir uns die Erkältung eingefangen haben.

Als wir noch Eco flogen, erkältete ich mich unter Garantie jedes Mal in der United Maschine, das war so sicher wie das Amen im Gebet.


Das Maui Ocean Center lieben wir und waren schon oftmals dort.

Beim Suchbild kann ich den Fisch nicht entdecken. Wo versteckt er sich denn?

... so schwer sollte das doch nicht sein?

[/quote]

Jetzt - Dank deiner Hilfestellung - sehe ich den Fisch ganz deutlich.
Liebe Grüße,
Angie


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Offline saibot

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #49 am: 24. Juni 2023, 15:09:07 »
Tag 4: Auf der Achterbahn

In einem Café in Paia, einer kleinen Stadt im Norden von Maui, besorgen wir uns Kaffee und Teilchen. Dann machen wir uns auf den Weg nach Hana. Zunächst verwirren uns die Milemarker, aber schnell merken wir, dass wir noch auf dem „Zubringer“ (Hwy. 36) zur eigentlichen “Road to Hana“ (Hwy. 360) sind. Irgendwo im Grünen halten wir und frühstücken. Um uns herum nur grüne Natur, Sonnenschein und Ruhe, dazu ein heißer Kaffee und ein Stück Kuchen in der Hand … himmlisch.

Bald haben wir den Startpunkt des Highway 360 erreicht und ein paar Meilen später beginnt sie auch schon, die Achterbahn durch den Urwald. Ich hatte zuvor davon gelesen und an viele Kurven gedacht. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Daneben geht es häufig auf und ab, man muss ständig bremsen und beschleunigen, so dass das in Summe einer Achterbahn näher kommt, als man das denkt.

Warum ist das so? Stellt euch vor, die Straße wäre in Deutschland zu einer Zeit gebaut worden, in der von der EU mal keine Kreisverkehre, sondern einspurige Brücken gefördert wurden. Wie viele einspurige Brücken gäbe es dann?
… na klar, so viel wie reinpassen.
Zugegeben, das ist eine „bösartige“ Darstellung, aber ihr wisst, was ich meine. Zum Zeitpunkt des Baus der Road to Hana war es gemessen am damaligen Verkehr sicher wirtschaftlich, die Brücken nur einspurig auszulegen und auch an sonstigen schwierigen Stellen die Straße einfach schmaler zu bauen. Ich habe sie nicht gezählt, aber gefühlt gibt es auf der Road to Hana vielleicht 30 solcher einspuriger Brücken und noch einmal so viele Engstellen. Die Vorfahrt ist einfach geregelt: first come, first serve. Wenn der Gegenverkehr schon im einspurigen Teil ist, muss man eben warten. Im Ergebnis ist die Fahrt eine fortwährende Abfolge aus Beschleunigen, Linkskurve, Rechtskurve, Bremsen … und wieder von vorn. Letztlich ist der Körper ständig irgendeiner Beschleunigung ausgesetzt, was der Beifahrer noch stärker empfindet als der Fahrer. Insofern ist der Vergleich mit einer Achterbahn gar nicht so verkehrt.

Warum schreibe ich das so ausführlich? Weil, wer „im wahren Leben“ keine Achterbahn verträgt, der sollte auch hier die Finger von der Road to Hana lassen. So schade das auch ist, aber ihr würdet keine so rechte Freude daran haben.

Nun aber zurück auf die Straße. Unter nahezu jeder Brücke fließt ein kleiner Fluss und auf der Bergseite jeder zweiten Brücke ist ein Wasserfall. Da zum einen noch keine Hochsaison ist und wir noch relativ früh dran sind, ist vergleichsweise wenig Verkehr. So können wir häufig anhalten und ein Foto schießen, ohne zum Verkehrshindernis zu werden. Hier eine kleine Auswahl:







Bei Milemarker 12 kommen wir an einen Parkplatz (Kaumahina Wayside Park). Hier gibt es eine schöne Aussicht auf das Meer, anständige Toiletten und ein paar Picknickplätze.





Ja, und auch am „Half Way to Hana“ stoppen wir.



Bei einer Reihe von Wasserfällen gibt es kleine Teiche, in denen man sich erfrischen könnte, wenn man denn wollte. Wir tun das nicht. Erstens ist uns die Sache nicht ganz geheuer und zweitens haben wir noch mit unserer Erkältung zu kämpfen. Wir husten und schniefen weiter um die Wette. Ansonsten geht es mir körperlich gut, während Uta zunehmend „richtig krank“ wird. So beobachten wir nur die anderen Badenixen und Jünglinge. Aber auch ein paar ältere Semester sind dabei. Hier ein paar Impressionen von den Makapipi Falls.





Kurz danach zweigen wir von der Road to Hana in Richtung Nahiku ab, kommen letztlich aber nur bis zu einem Punkt, an dem die Straße für „Nicht-Einwohner“ gesperrt ist. Dort sehen wir diesen Banyan-Baum. Der ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Erstens ist er recht mächtig …



… und zweitens ist auf dem Schild darunter zu lesen, wie die Einwohner dort über die Touristen denken („not welcome“).



Letztlich lohnt der Abzweig nicht.

In Hana angekommen, suchen wir uns einen schattigen Picknick-Platz am schwarzen Strand und essen unsere Wraps aus der Kühlbox. Später besuchen wir noch den „General-Store“ in der Hoffnung, dort eine brauchbare Toilette zu finden, Fehlanzeige. Wahrscheinlich hat es der Besitzer satt, entsprechende Einrichtungen für ganze Heerscharen von Touristen bereitzustellen. Am Ende finden wir nur die Dixi’s am Strand.



Da es angefangen hat zu regnen, verzichten wir darauf, Hana weiter zu erkunden. Aber vermutlich haben wir nicht allzu viel verpasst, denn wie für kaum eine andere Sehenswürdigkeit gilt hier: „der Weg ist das Ziel“.

Inzwischen geht es Uta so richtig mies. Sie fühlt sich körperlich schwach und will einfach nur noch „nach Hause“. So treten wir die Rückfahrt an, ohne groß anzuhalten oder den einen oder anderen Abzweig zur Küste hin zu nehmen. Am „Garden of Eden“ (Arboretum) halten wir.  Aber da hier bestimmte Teile des Parks durch kurze Wanderungen erkundet werden müssen, verzichten wir auch darauf.
Wenig später entdecken wir an der Straße ein paar der speziellen Eukalyptusbäume.



Unser letzter Stopp ist der Hookipa Beach Park. Hier schauen wir den vielen Surfern und Windsurfern zu. 



Ein Teil des Strandes scheint abgesperrt zu sein. Könnte es sein, dass sich dort ein paar Honus aufhalten?



Ja, es sind sogar „weit über drei“.
Na klar, es ist Sonntag. Genau wie die Menschen treffen sich hier auch die Turtles zur Beach-Party.



Mit diesen letzten Eindrücken machen wir uns auf den Rückweg nach Kihei und lassen den Tag auf dem Balkon unsers Condos gemütlich ausklingen.


Tipps für Planer

Erlebnis: Road to Hana (RtH)
- Grundsätzlich empfehlenswert, aber wer keine Achterbahn verträgt, soll die Finger von der RtH lassen.
- Es gibt unzählige einspurige Strecken auf der RtH. Sucht euch daher Jahres- und Tageszeiten mit wenig Verkehr aus. Sonst wird das Ganze zur Tortur.
- Macht euch eine Liste, wo es akzeptable Toiletten gibt. (In Hana selbst haben wir keine gefunden.)
- Die Parkplätze sind relativ klein. Bei einem hohen Andrang können die sehr schnell voll sein.
- Stellt euch darauf ein, dass in den kleinen Örtchen auf den Abzweigstraßen Touristen nicht überall willkommen sind. 
- Nicht vergessen: Vorher volltanken! Es gibt auf der ganzen Strecke keine Tankstelle und in Hana selbst muss der Sprit wahrscheinlich mit „Goldstaub“ bezahlt werden.


Offline Angie

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #50 am: 24. Juni 2023, 22:14:03 »
Hallo Uta und Tobias,

der Tag hat so schön begonnen, aber dann bahnte sich wieder einmal etwas Unschönes an. Utas Erkältung kehrt entweder wieder zurück (obwohl ohnehin noch nicht ganz gesund) oder sie brütet etwas anderes aus.

Früher, als man die Nahiku Road noch bis zum Ende fahren durfte, sind wir dort nie Einheimischen begegnet, die uns zu verstehen gegeben haben, dass wir unerwünscht sind. Aber Zeiten ändern sich und dass Touristen auf Dauer nerven, kann ich schon nachvollziehen.

Du hast Recht, Benzin in Hana muss man mit Goldstaub bezahlen. Dort ist es richtig teuer.
Liebe Grüße,
Angie


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Offline gila

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #51 am: 24. Juni 2023, 22:50:23 »
Gut zu verstehen, dass die Einwohner dort nur mehr genervt sind, die nicht direkt Geld verdienen damit.

Offline saibot

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #52 am: 25. Juni 2023, 10:11:51 »

der Tag hat so schön begonnen, aber dann bahnte sich wieder einmal etwas Unschönes an. Utas Erkältung kehrt entweder wieder zurück (obwohl ohnehin noch nicht ganz gesund) oder sie brütet etwas anderes aus.


Ja, der Titel des Reiseberichts heißt nicht umsonst "... Odyssee". Es wird auch wieder schöne Momente geben, aber leider auch die anderen ...


Früher, als man die Nahiku Road noch bis zum Ende fahren durfte, sind wir dort nie Einheimischen begegnet, die uns zu verstehen gegeben haben, dass wir unerwünscht sind. Aber Zeiten ändern sich und dass Touristen auf Dauer nerven, kann ich schon nachvollziehen.


Am "Ende" der Nahiku Road traf ich einen Einheimischen, der sich dort an einem Traktor o.ä. zu schaffen machte. Ein Gruß meinerseits wurde nicht erwidert. Zunächst dachte ich mir nichts dabei, aber als ich dann das Schild las, wurden mir die Zusammenhänge klar. Gefühlt war Ende April noch Nebensaison und dementsprechend wenig los. Zu Hochsaisonzeiten kommt wahrscheinlich jede Minute ein Auto vorbei ...
... und wie gila schon schreibt, wenn man da als Local an den Touris nicht einmal etwas verdient, empfindet man die einfach nur als Plage.     


Viele Grüße
Tobias

Offline Micha1893

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #53 am: 25. Juni 2023, 15:55:16 »
Hallo Uta und Tobias,

ich steige dann auch mal mit ein :jeep2
Danke für den super unterhaltsamen Reisebericht!
Bin sehr gespannt wie es weiter geht.
Soeben habe ich die letzten Buchungen für unseren Trip im Oktober getätigt… durch Euren Bericht steigt meine Vorfreude mehr und mehr!

Gruß
Micha



Offline saibot

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #54 am: 25. Juni 2023, 21:10:18 »
Hallo Micha,

willkommen in der Reisegruppe. Vielen Dank für das Lob für den Reisebericht!
Ich freue mich, dass du dich mit den schönen Seiten gut auf deine (eure?) Reise einstimmen kannst.

Lass dich durch die unschönen Sachen, die uns so begegnet sind, nicht abschrecken. Das ist ein unglückliches Aufeinandertreffen von persönlichen Fehlern/Versäumnissen und Zufällen, die das Schicksal für uns bereithielt. Hawaii ist und bleibt ein wunderschönes "Land", das eine Reise wert ist.

Das Schöne an einem solchen Forum ist doch, dass man nicht alle Fehler selber machen muss ...


Viele Grüße
Tobias

Offline Angie

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #55 am: 25. Juni 2023, 23:16:29 »
Ja, der Titel des Reiseberichts heißt nicht umsonst "... Odyssee". Es wird auch wieder schöne Momente geben, aber leider auch die anderen ...

Ich freue mich jetzt erstmal auf die schönen Momente.

Am "Ende" der Nahiku Road traf ich einen Einheimischen, der sich dort an einem Traktor o.ä. zu schaffen machte. Ein Gruß meinerseits wurde nicht erwidert. Zunächst dachte ich mir nichts dabei, aber als ich dann das Schild las, wurden mir die Zusammenhänge klar. Gefühlt war Ende April noch Nebensaison und dementsprechend wenig los. Zu Hochsaisonzeiten kommt wahrscheinlich jede Minute ein Auto vorbei ...

Leider darf man nicht mehr bis zum Ende der Nahiku Rd. fahren, bei der Kirche muss man umdrehen - oder hat sich etwa diesbezüglich wieder etwas geändert?
Liebe Grüße,
Angie


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Offline bender83

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #56 am: 26. Juni 2023, 09:45:16 »
Ich hoffe ja das es Uta nicht noch mieser ging, bzw. nicht lange. Ich bin gespannt. Die Road to Hana bin ich gerne gefahren, auch wenn es natürlich eine lange Strecke ist und meist zu wenig Zeit an einem Tag. Trotzdem freue ich mich schon darauf die Road to Hana zu fahren. Es gibt noch viel zu erkunden. Ich bin jetzt 2 Wochen von meinen Hawaii-Ferien zurück und das Fernweh plagt mich bereits wieder. :)
Ich bin gespannt wie es weiter geht.
Gruss Marco


Offline HawaiiTraeumer

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #57 am: 26. Juni 2023, 11:00:51 »
Tobias macht es sehr spannend den Bericht zu lesen, indem er es Häppchen-weise einstellt und jeweils eine Woche dafür warten lässt  ;D


Ich hoffe ebenfalls, dass Uta es nicht solange mit dem Beschwerden blieb, krank in Urlaub zu sein macht gar kein Spaß, nicht nur weil man eventuell Zeit verliert indem man zu Apotheke/Drogerie oder gar Arzt aufsuchen muss, aber man geniesst einfach den Urlaub dann nicht so sehr...  :'(


Die Bilder aus den verschiedenen Wasserfällen finde ich sehr schön, ihr habt anscheinend Glück mit dem Wetter gehabt.

Offline saibot

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #58 am: 26. Juni 2023, 20:21:31 »
Leider darf man nicht mehr bis zum Ende der Nahiku Rd. fahren, bei der Kirche muss man umdrehen - oder hat sich etwa diesbezüglich wieder etwas geändert?

Es ist genau, wie du schreibst. Die Straße ist für Touristen nur bis zur Kirche befahrbar. Dort steht auch der große Baum.

Ich hoffe ja das es Uta nicht noch mieser ging, bzw. nicht lange.

Eine ernsthafte Erkältung dauert halt ihre Zeit. Sie soll hier nicht im Vordergrund stehen, hat aber zwangsläufig Einfluss auf das, was wir unternehmen können. Einen Moment wird es noch dauern, aber weiter möchte ich nicht spoilern.

Tobias macht es sehr spannend den Bericht zu lesen, indem er es Häppchen-weise einstellt und jeweils eine Woche dafür warten lässt  ;D

Das wochenweise Einstellen mache ich nicht, damit es spannender wird, sondern wirklich, weil ich zum Zusammenstellen eines Tagesberichts einiges an Zeit brauche, die ich unter der Woche kaum finde.

Viele Grüße
Tobias

Offline Hundefreund

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Re: Hawaiian Odyssee
« Antwort #59 am: 26. Juni 2023, 21:46:34 »
Das wochenweise Einstellen mache ich nicht, damit es spannender wird, sondern wirklich, weil ich zum Zusammenstellen eines Tagesberichts einiges an Zeit brauche, die ich unter der Woche kaum finde.

Das kann ich voll nachvollziehen. Bei mir hat ein Tagesbericht auch schnell 1,5 h in Anspruch genommen. Bis man aus den noch unsortierten Fotos die besten ausgesucht hat. Bis dann die Fotos konvertiert sind (vielleicht ist auch mein Rechner dafür zu langsam), jeder Link kopiert und eingefügt wurde und der Bericht geschrieben… Lesen kann man das Ergebnis schnell. Die Erstellung dauert aber. Daher bin ich Dir dankbar, dass Du Dir die Mühe machst und uns an Deiner Reise teilhaben lässt!
LG Nicole