Autor Thema: Reisebericht - Hawaii für Anfänger, 5 Wochen im Februar + März 2020  (Gelesen 16943 mal)

Offline Jindra

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Hallo Jindra,
ich bin gerade nicht am PC. Aber ich denke, dein Fehler ist, dass du zusätzlich zum Direktlink noch auf der Forenseite auf das Symbol "Bild einfügen" geklickt hast. Dann hast du den Code IMG zu oft in dem Text.
Füge mal nur den von Abload kopieren Direktlink ein, ohne das zusätzliche Klicken auf das Bild-Symbol.
Dann sollte es passen, auch schon in der Vorschau.
Wenn es klappt, werde ich das noch in der Anleitung ergänzen.

Hallo Chris!

Ich werde es auch mal so ausprobieren, wie Du es meinst, um dir Feedback geben zu können.
Dann kannst Du nämlich für die "schlecht begreifende Fraktion" ;), deinThread ausbessern. Davon profitieren doch wir alle  :)

Offline Jindra

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Ich habe soeben Jindras Reisebericht von gestern, bei dem die Fotos nicht angezeigt wurden gelöscht und ein paar folgende Beiträge ebenfalls.

Das ist gut Angie, dass Du für mehr Übersicht sorgst.
Vielen Dank dafür! :) :danke

Offline Jindra

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Tag 10 – Donnerstag     27.02.2020

Eine kleine Schnupperreise zum „Grand Canyon“ Hawaiis – Waimea Canyon

Den Canyon findet man auf der Westseite Kauais, von unserer Unterkunft aus war es ein Weilchen zu fahren. Der Blick in den Canyon ist grandios, und lässt ahnen, dass Wanderungen nicht von der leichtesten Sorte sind ;).

Den Vorgeschmack haben wir uns gleich geholt und sind zu den Cliffs gelaufen :wandern. Da es gerade wieder eine kurze Dusche gab, (dort regnet es sehr häufig), war der Pfad über Stock und Stein noch richtig rutschig geworden. Wir haben es unbeschadet gemeistert. Die Belohnung war ein schöner Blick in den Canyon aus einem anderen Winkel. Zurück sind wir dann einen Zufahrtsweg, (der mit unserem Super-Jeep leicht zu meistern gewesen wäre), gelaufen. Da wir aber anderswo zur Straße gekommen waren, mussten wir noch die Unterschenkel entlang der Straße schwingen, um unseren „Schneemann“  :jeep wieder zu finden.

Ja, unser Jeep hört jetzt auf mich unter dem Namen „SCHNEEMANN“😊.

Danach fuhren wir weiter in den Koke`e State Park, wo wir alle Look-outs abgeklappert haben. Ich konnte dabei noch auf den einen oder anderen Trailhead ein Auge werfen😉

Die 80 km zurück haben sich wie ein Kaugummi gezogen. Auch hier findet man Staus, meistens aber nur zur Rushhour.

Ist euch etwas aufgefallen? Nein? Dann helfe ich gerne😉. Unsere „Tusnelda“ hat Urlaub bekommen, es geht auch ohne, mit den paar Straßen hier😉.

Das war es für heute, wir gönnen uns noch ein Betthupferl  :cocktail1, und ab in die Koje, Kräfte sammeln für Morgen :schlafen.

Waimea Canyon









Diese Gesellen sind überall anzutreffen




Koke`e SP






Offline Jindra

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Tag 11 – Freitag     28.02.2020

Südküste von Kauai

Es ging in die gleiche Richtung wie gestern, aber wir blieben an der Südküste.

Der erste Abstecher hat uns nach Hanepepe geführt. Es ist ein kleines Nest, aber man findet dort eine schöne hölzerne „Swinging Bridge“ aus dem Jahr 1911. Die haben wir hin und her überquert, was richtig Spaß gemacht hat😉. Zwischenzeitlich gab es immer wieder eine Dusche von oben, aber die kommt schnell, und genauso schnell verschwindet sie wieder.





Danach haben wir eine Bäckerei entdeckt und wollten uns dort Brot holen. Die Schlange war lang, und es ging fürchterlich langsam voran. Es war eine „organic“ Bäckerei, und die ist anscheinend bekannt. Auf jeden Fall hatten sie nicht nur verschiedene Brotsorten, sondern auch Kaffee-Stückchen. Diese gingen weg wie warme Semmel, so haben wir uns Cinamon / Macadamianut – Schnecke geholt, und ein sehr gut aussehendes Brot dazu, das wirklich sehr lecker gescheckt hat :)

DieCinamon /Macadamia Schnecke war so lecker😊!!! Wenn es die lange Schlange nicht gäbe, wäre ich gleich zurückgelaufen und hätte den Laden am liebsten leer gekauft😉!

Ein weiterer Halt war Waimea. Dort hat angeblich im Jahr 1779 zum ersten Mal Kpt. James Cook den Hawaiianischen Boden betreten. Das Denkmal haben wir gleich gefunden, auch wegen dem Tipp aus dem Hawaii-Forum. Es gibt dort insgesamt sieben verschiedene Kirchen, die heute zusammenarbeiten, was die soziale Tätigkeit betrifft.




Das haben wir am Strand enteckt
Durch einen Zufluß wird rote Erde in den Ozean eingespült, und verfärbt das Meereswasser rot





Jetzt hieß es ein Stück zurückzufahren. Unterwegs gab es ein Abstecher zur Kauai Coffee Company. Es ist eine Kaffeeplantage, die sehr industriell geführt wird. Es ist etwas gänzlich anderes als wir das in Südamerika gesehen und erlebt haben. Dort musste anhand der Lage in sehr steilen Hängen alles von der Hand gepflückt werden, hier machen das die Maschinen. Es erinnerte mich an Maschinen, die Hopfen ernten.












Man kann sich selbst bei einem kurzen Rundgang einen Überblick verschaffen. Natürlich werden dort auch die, „gefühlte“ 1000 Geschmacksrichtungen von Kaffee, verkauft😉.

Es wird auch freie Verkostung der verschiedenen Sorten angeboten, die wir ausgiebig genutzt haben :coffee.

Es ging weiter Richtung Küste, zum „Spouting Horn“. Es sieht aus wie ein Geysir, ist es aber nicht. Das Wasser wird durch eine Lavaröhre in die Höhe getrieben.






Endlich kam der Augenblick, wo ich zum ersten Mal ins Wasser ging :schwimmen, auf dem Poipu Beach. Nun hoffe ich, dass es nicht das letzte Mal war😉.

Dann war es an der Zeit, zurückzufahren. Auf dem Weg fuhren wir noch durch einen Tunnel, der von Eukalyptusbäumen gebildet wird. (Unsereiner würde es eher eine Allee benennen😉).



Und das war es auch schon für heute, mein Schnupfen hat leider keine Wanderung zugelassen :krank

Offline GabiB.

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❤ lichen Dank Jindra, für die vielen schönen Fotos, und dass man Dich auch noch "persönlich" kennen lernt, also auf den Bildern  ;) ist toll!
Und Du schreibst so locker, da macht es richtig Freude mitzulesen 😊
Da seid Ihr also ohne Eure Tusnelda zurecht gekommen, prima.
Und, ich hoffe Dein Schnupfen war rasch wieder weg?
viele Grüße,
Gabi

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Offline Jindra

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Tag 12 – Samstag     29.02.2020

Haena State Park – Kalalau Trail,                                                                                                           
und wie an einem Tag gleich zwei Sachen zu Grunde gingen😉.


Heute ist der lang ersehnte Tag gekommen.
Ich hatte das Glück, im Internet die Parkscheine, bzw. gleichzeitig die Genehmigung zum Besuch des Haena SP ergattern können :).

Es sollte früh los gehen, aber was der Teufel nicht so will, wir haben etwas verschlafen. Dann ging eben alles viel schneller als sonst, und wir fuhren los. Unterwegs hat es gewaltige Schauer gegeben  :regen, kurz und heftig würde ich sagen, sodass ich mir schon etwas vorstellen konnte, was uns beim Wandern erwarten wird. Um es vorneweg zu nehmen, nass sind wir nicht geworden, aber der Wind! Der hat richtig Orkan-mäßig geblasen.
Am Parkplatz angekommen, musste ich am Eingang den erworbenen Parkschein abgeben, sonst hat sich die Dame an der Pforte für nichts anderes interessiert.
.Wir haben uns startklar gemacht, und es ging los! :wandern
Die Strecke hat immer wieder wunderschöne Blicke auf die Napili Coast frei gegeben, und wir haben es sehr genossen.
Nach 2 Meilen kommt man zu einem Fluß, oder Bach, es kommt darauf an, ob es gerade geregnet hat oder nicht. 
 Um weiter zu kommen, muss man das reisende Nasse überqueren, eine Brücke ist nicht vorhanden. Leider habe ich die Wasserschuhe, warum auch immer, vergessen einzupacken. Anscheinend sollte es nicht sein sollen, oder wie man sagt... 
Auf jeden Fall, für uns war dort erst einmal das Ende.
Nach einer kleinen Pause haben wir dann den Rückweg angetreten. Ich war doch etwas traurig, dass wir nicht weiter gingen, Paul um so weniger. Er meinte, für ihn war es genug. Ok, mit 78 Jahren sollte man es auch nicht immer um jeden Preis übertreiben, schon gar nicht, wenn die Lust oder Motivation + Kraft fehlen. Vor 5 Jahren haben wir noch den ersten 5-Tausender geschafft, heute geht`s eben nicht mehr ganz so lockig-flockig :'(
















Wilde Mandarinen haben wir unterwegs auch gesichtet




So gingen wir zurück. Und jetzt kommt`s😉.
Auf dem Trail findet sich ein Ort, namens Windy Corner. Der macht seinem Namen wirklich richtig Ehre😉!!
Und gerade an diesem Ort hat er so stark geblasen, dass es mich, die nicht gerade zu der Abteilung der Leichtgewichten
gehört, zum Boden gehauen hat.
Leider war ich schneller unten, als ich meinen Stock, der gerade jetzt im Wege war, entfernen konnte und schon war es passiert.
Mein schöner Carbon-Stock musste daran glauben, und nach vielen, vielen Jahren guter Dienste, ging er zu Bruch :'(.

Nun ja, ein Unglück kommt selten allein, so galt es auch heute für mich. Als wir zum Auto kamen, und ich wechselte die Wanderstiefel, dachte ich mir: Oh, was ist mit der Sohle passiert! Siehe da, die Gummisohle hat sich fast selbständig gemacht, nämlich auch von der anderen Seite, sodass sie nur noch an der Schuhspitze hielt☹. Hier kann ich nur vom Glück im Unglück sprechen😉! Nicht auszudenken, wenn sich die Sohle unterwegs verabschiedet hätte. Da wäre das Wandern wohl kein Vergnügen mehr. So endeten beide Sachen zusammen in dem dortigen Mülleimer. Jetzt hoffe ich inständig, dass es nicht zum dritten Missgeschick kommt, nach dem Spruch: „Alle guten, oder schlechten Sachen sind drei“ ;).
Die kapputen Schuhe haben wir nicht am Foto verewigt.
Aber dafür am Parkplatz noch eine sorgende Henne mit Jungkücken unter dem Flügel fotografiert.



Trotz, dass wir nicht als bis zum Fluss gekommen waren, war es eine Klasse Wanderung, die sich gelohnt hat! :wandern

Auf dem Heimweg haben wir noch einen Blick auf die Taro-Felder geworfen.
Aus der Taro-Pflanze wird ein Brei gemacht, was die Einheimischen gut kennen.





Dann mussten wir wieder zurück, was ich auch noch ohne unterwegs einzuschlafen, hinbekommen habe.

Offline Jindra

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❤ lichen Dank Jindra, für die vielen schönen Fotos, und dass man Dich auch noch "persönlich" kennen lernt, also auf den Bildern  ;) ist toll!
Und Du schreibst so locker, da macht es richtig Freude mitzulesen 😊
Da seid Ihr also ohne Eure Tusnelda zurecht gekommen, prima.
Und, ich hoffe Dein Schnupfen war rasch wieder weg?

Hallo Gabi!
Den Schnupfen habe ich übrlebt ???, aber es war eine richtige Erkältung, die ich mich bestimmt beim Warten am Flghf. in HNL zugezogen habe. Dort hat nämlich die Klimaanlage ihr bestes gegeben, und ich habe gefroren wie die Schnacke. Eine Jacke war leider in der Reisetasche eingepackt. Man lernt nie aus.... Die Flughäfen und die Kälte, die dort manchmal herrscht, ich hätte es wissen müssen ::).

Danke für den Lob!

Und ja, die Tusnelda, die beste Freundin meines Mannes, (natürlich erst nach mir), die hat mich schon viele Nerven gekostet, und manchen Streit beim Fahren. Der liebste allen Ehemänner will bei fahren keine Karte lesen.
Da könnte ich Stories ohne Ende erzählen, bzw. zum Besten geben ;D
Letztes Jahr haben wir ein neues Wohnmobil von Elkhart (in der Nähe von Chicago), nach Las Vegas überführt. Über Tusnelda will ich mich gar nicht auslassen! Da kann ich 1000x sagen, erst denken, dann fahren. nein Tusnelda weiß immer alles bestens, auch wenn wir entweder Mitte in einer Großstadt landen wohin wir gar nicht wollten, oder in Nirwana ::)

Morgen geht`s weiter, jetzt tun mir die Augen weh.
Bis dann!
Allen wünsche ich einen schönen Abend!

Offline GabiB.

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Mein Navi hieß "Erna". :lachroll
Wirklich!
viele Grüße,
Gabi

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Offline kklaus

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und meines "TUSSI"

KLaus

Offline humblebee

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Unser Navi heißt "Tussnelda"  ;D .
Das ist wirklich ein toller Bericht mit schönen Fotos, Jindra!

Offline Jindra

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Aloha @ all!

Wie ich sehe, "das gute Stück" wird doch überall liebevoll behandelt, auch wenn es manchmal sein eigenen Kopf hat, und schickt uns ganz einfach in die Nirwana :lachen2

Dann geht`s gleich weiter :)!

Offline Jindra

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Tag 13 – Sonntag     01.03.2020

Kauai`s Wasserfälle

…und ein Waschtag muss auch mal sein😉

Heute ist Sonntag, da sollte es gemütlicher angehen😉, und im Sinne des Wortes ging es auch den ganzen Tag so :)

Gemütliches Frühstück, (nach einem „gemütlichen“ 10-stündigen Schlaf😉), dann gemütlich Autofahren, leider gemütlich = langsam, da am Sonntagvormittag ein richtig dicker Stau herrschte :(.
Wie kann am Sonntag Vormittag überhaupt ein Stau zu Stande kommen??? Ich dachte, die Leute haben es nicht eilig und lassen auch den Tag so angehen, wie wir...
Nachdem wir den Stau bewältigt haben, ging es wirklich gemütlich zu. Heute waren die :waterfall2  :waterfall3 an der Reihe. Was ich nicht so genau wusste, war, dass man sich bei der Besichtigung überhaupt nicht wirklich anstrengen braucht, da alles direkt vor dem Parkplatz zu sehen ist.

Erst kamen die Opaekaa Fälle dran.




Danach fuhren wir bis ans Ende der Hwy., wo man wandern hätte können. Der Weg war aber nach ausgiebigem Regen so matschig, dass wir bei der Vorstellung, wie wir nachher aussehen würden, gleich gekniffen haben. So mussten wir den Weg wieder zurückfahren, um zu den Wailua  :waterfall2 zu gelangen. Auch hier ist alles nur vom Parkplatz anzusehen, so hat der Aufenthalt nicht lange gedauert. Beides war so richtig auf Touristen ausgelegt. Natürlich bestehen 100te von Möglichkeiten, was man besuchen könnte, allerdings alles für viel  :geld.




Dann war Zeit für eine kleine Pause, der  :hungrig hat sich bemerkbar gemacht. Da kam es gerade recht, ein Schild hat den Abzweig zum Lydgate SP angezeigt, und ich habe nicht gezögert, und gleich abgebogen. Mal sehen, was es dort so gibt.
Der SP liegt direkt an einem richtig wilden Strand. Die Wellen laden leider nicht zu baden ein, nur in den Sommermonaten ist  :schwimmen teilweise möglich. Der Wind war erneut „sehr fleißig“, d.h. stark und kühl, sodass ein Verweilen kein Vergnügen war.
So sah es dort aus.





Nach der Stärkung von mitgebrachtem Pausenbrot fuhren wir zurück, um eine öffentliche Laundry zu finden. Das war nicht schwer, und nach etwa einer Stunde war alles erledigt, gewaschen und getrocknet, und wir gingen beladen mit 2 Taschen voll frisch gewaschener Wäsche zufrieden zu unserem Schneemann  :schneemann zurück, und fuhren in die Unterkunft😊.

Das sind keine Waschmaschinen, sondern Monster ::)




Den Tag ließen wir auf dem Balkon und vor dem  :computer ausklingen, was auch mal sein sollte😉.
Schließlich sollte man trotz alle den schönen tagen hier auch wissen, was zu Hause los ist, und die Kinder haben sich auch gefreut, unsere Stimmen wieder einmal zu hören ;)

Offline Jindra

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Tag 14 – Montag     02.03.2020

Wanderung auf den Nounou Mnt.

…mit einem jungen Esel im Baum :lachen2 und einer unerwarteten Begegnung ;)

Für heute haben wir uns für eine Wanderung entschieden, welche auf den Nounou Mountain führte. Dorthin führen insgesamt 3 unterschiedliche Routen. Wir haben den West Trail ins Auge gefasst. Der ist der kürzeste, aber auch der steilste, dazu sehr matschig, schwer zu gehen, vor allem den Berg runter😉. Dazu kam, dass das Wetter heute sehr regnerisch war, was den Trail noch matschiger als sonst gemacht hat  >:(. Wir gingen los, und es hat nicht lange gedauert, da haben wir die erste, aber als Vorgeschmack auf später, kleinere Dusche abbekommen. Einmal „on the way“, da geben wir doch nicht auf, wegen etwas Wasser von oben😊! So stiefelten wir über Stock und Steine weiter nach oben. Der Weg wurde mehr und mehr mit Wurzeln durchquert, was sich bei Berg aufgehen als hilfreich gezeigt hat, umgekehrt aber viele rutschige Tücken hatte😉. Später war richtig viel Matsch, was noch viel schlimmer war.

Wir  :wandern los...





Da kam eine scharfe Kehre, und Paul blieb stehen, was zwei Ursachen hatte. Einmal mehr, auf mich zu warten, (da ich viel kürzere Beine habe, kann ich doch nicht so schnell wie er), und die zweite Sache war ein Blick zwischen die Bäume. Er sagte ganz beiläufig zu mir: Da hängt ein „Esel“ im Baum😉! Was? Wie, ein Esel klettert doch nicht auf Bäume, dachte ich mir. Aber, nach dem ich die Augen in die Richtung gerichtet habe, konnte ich tatsächlich so etwas wie ein Esel erkennen😉. Das interessante war, dass es sonst niemand bemerkt hat! Aber für so etwas hat Paul einfach ein Adlerauge😊!

Und hier das Rätsel 8):
Was ist das??? Ein Esel, wie beschrieben, oder vielleicht ein Gespenst?




Oben angekommen, hat das Wetter nichts Gutes versprochen, die Wolken wurden immer dunkler. So haben wir uns umgeschaut, einige Fotos in zwei Himmelsrichtungen gemacht, und wollten schon gehen… Da sind ganz plötzlich 2 chinesische Pärchen aufgetaucht, und wir kamen ins Gespräch. Erst das übliche, „wer are you from“, dann etwas mehr, da sie „ganz Ohr“ wurden. Normal sage ich immer, dass wir ungefähr in der Mitte BRD leben, dieses Mal benannte ich aber unsere Stadt gleich mit Namen. Da sagte ein Mann: „Die Stadt kenne ich, dort war ich im letzten Jahr“.
Was??? Ich glaubte, schlecht gehört zu haben, was nix neues wäre, wie unsere Kinder immer sagen :lachroll
Da fragte ich ihn, ob er mit der Uni zu tun hätte, da viele Studenten aus China dort studieren. Das nicht, aber seine Firma kooperiert mit der Uni. (Sie leben seit einigen Jahren in San Francisco, wie er sagte). Er hat sich sogar noch den Stadtteil gemerkt, wo sie übernachtet haben😊. Nun glaube ich zwar, nach wie vor, dass sich die Weltkugel dreht, aber dass die Welt groß sein sollte?? ::) Nein, das glaube ich nicht mehr :o!

 ...und noch ein Paar Bilder...






Noch einige Bilder von meinem Handy








Inzwischen haben wir nochmals eine kurze, dafür aber kräftige Dusche abbekommen, dann hieß es, möglichst schnell zurück, die Wolken wurden richtig schwarz. Wie es sich zeigte, die Rutschpartie beim Runtergehen war schon ziemlich schlimm, später aber wäre es wahrscheinlich unmöglich gewesen, runter zu gehen. Als wir unseren Schneemann“ erreicht haben, hat es richtig stark zu regnen angefangen, und min. 45 Min. gedauert☹. Wie unsere Schuhe und Hosenbeine ausgesehen haben? Einfach nur schrecklich, dazu klebt die rote Erde, wie „Pech und Schwefel“, überall, und will nicht abgehen☹.



 Paul hatte zu diesem Zustand der Dinge nur einen Kommentar: „Das war ein „Schweineweg“ – so etwas habe ich in meinem langen Leben bei Wanderungen noch nie erfahren, gesehen und erlebt“.
Man (Mann) kann auch übertreiben.... war meine Antwort 8)

Später hat es immer wieder Schauer gegeben, so blieben wir für den Rest des Tages in der Bude.

Offline GabiB.

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Diiie Schuhe  :lachen2 :lachen2

Sorry Jindra,aber ich musste eben sooo herzhaft lachen

Den Trail wieder herunter habt Ihr doch gut gemeistert  :thumbsup

Und na das is ja 'n Ding da auf dem Baum :o
aaaber, mir sieht das irgendwie nicht nach Esel aus  :kratzen und das Foto ist auch noch verschwommen, was es nicht einfacher macht..zu erkennen, was für ein Tier das ist...nimmst Du uns etwa auf die Schippe Jindra? ;)  ;D
viele Grüße,
Gabi

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Füge mal nur den von Abload kopieren Direktlink ein, ohne das zusätzliche Klicken auf das Bild-Symbol.
Dann sollte es passen, auch schon in der Vorschau.
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Hallo Chris!

Ich werde es auch mal so ausprobieren, wie Du es meinst, um dir Feedback geben zu können.
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Hallo Chris!

Hier versuche ich das Bild ohne das Symbol zu benutzen einzubringen.



Ich habe einfach den Link im Abload kopiert und hier platziert.


Offline Jindra

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Hallo Chris!

Das Feedback ist so, wie Du schon vermutet hast.

Man darf nicht das Symbol mit dem "Bild einfügen" benutzen, sondern kopieren und hier mit Strg+V einfügen.

So könntest Du es dann in deine Erklärung bringen.

Liebe Grüße und danke für deine Mühe!
Jindra

Offline Jindra

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Sorry Jindra,aber ich musste eben sooo herzhaft lachen

Den Trail wieder herunter habt Ihr doch gut gemeistert  :thumbsup

Und na das is ja 'n Ding da auf dem Baum :o
aaaber, mir sieht das irgendwie nicht nach Esel aus  :kratzen und das Foto ist auch noch verschwommen, was es nicht einfacher macht..zu erkennen, was für ein Tier das ist...nimmst Du uns etwa auf die Schippe Jindra? ;)  ;D

Hallo Gabi!

Nein!!!!!!! Das würde ich nie wagen!

Ich weiß zwar nicht, wie das meine beste Hälfte macht, der sieht aber wirklich alles!
Ich muss mal schauen, wo er überall seine Augen hat :lachen1
Vielleicht hat er mehrere??? :lolsign

Leider ist das Foto in der Tat etwas verschwommen, aber das konnte ich euch doch nicht vorenthalten ;D
So etwas sieht man nicht alle Tage ???

Andere Touris, die uns begegnet sind, haben es nämlich auch nicht gesehen.

Und ja, trotz dem Regen und rutschigem Pfad sind wir sehr gut runter gekommen.
Normal bin ich es, die immer irgendwo den Boden aus der Nähe erkundigt :lachen2

Lieben Gruß, Jindra

Offline Jindra

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Da ich im Auto in der rechten Spur am liebsten fahre, geht das hier dem entsprechend schnell weiter  :thumbsu

Tag 15 – Dienstag     03.03.2020

Dies und das, ein lockerer Tag😊

Zuerst muss ich eine Berichtigung zum gestrigen Beitrag schreiben.

Gestern, nach einer aufgeregten Debatte, ob auf dem Foto ein Schwein oder ein Esel ist, hat mein liebste aller Ehemänner eigenwillig den Titel verändert, und anstatt „Schwein“, wie ich es gesagt habe, den Esel in den Titel eingegeben. Nach einer Recherche sind wir uns doch einig geworden, dass es sich um ein Schwein handelt😉!



Langsam, aber sicher müssen nun einige unerledigte Programm-Punkte erledigt werden😉.

Wir starteten mit einer kurzen Fahrt vorbei an den Opea`ka Falls. Wenn man schon vorbeifährt, da hält man auch an, um zu sehen, ob sich dort nach dem regnerischen gestrigen Tag etwas verändert hat, und sich mehr Wasser runter stürzt als vorher. Wir dachten, dass es schon mehr Wasser war als zwei Tage vorher.




Das Ziel in dieser Ecke war aber der Besuch eines Hawaiinischen Dorfes. Das liegt fast gegenüber von dem Wasserfall, unten im Tal des Waiula Rivers. Dort hat schon früh am Vormittag richtige schwüle Hitze das Regiment geführt, und :moskito waren auch schon zu Hauf unterwegs. Da war die Puste gleich aus, und wir haben nur von außen geschaut und waren froh, wieder in unserem klimatisierten „ :schneemann“ zu sitzen.
Neben dem "Dorf-Eingang" kann man sich auch Kanus leihen... Schade, Paul hatte keine Lust und meinte, wir hätten nachher nur ein riesigen Muskelkater in den Armen, außer den vielen  :moskito Stichen, die man um sonst dazu bekommen hätte. Also, es war nix mit paddeln :'(




 Also, wieder zurück und die Richtung gegen Norden nehmen. Das Ziel war ein Lighthouse, wo sich in der Umgebung ein Vogel-Schutzgebiet befindet.
Unterwegs haben wir uns auf einem schönen Aussichtspunkt aufgehalten, den Wind und den Blick auf die Wellen genossen. Den Leuchtturm haben wir uns angesehen, Albatrosse in der Luft beobachtet, danach ging es wieder weiter.













Der nächste Punkt war der Besuch eines „Farmer Marktes“. Das ist hier wahrscheinlich eine sehr populäre Sache. Wir hatten noch Zeit, so haben wir uns entschieden, erneut in die Gegenrichtung zu fahren, und am Nachmittag dort diesen „Markt“ zu besuchen. Das war leider ein Griff in den … :klo. Es standen insgesamt nur drei „Farmer“ dort. Bis auf Kopfsalat, der weg ging wie warme Semmel, wurde dort kaum etwas angeboten. Einige Kochbananen, verwelkte Orangen, recht teure Avocados, fertig.



Das war eine richtige Enttäuschung. Vielleicht funktioniert es Morgen hier in unserer Nähe besser😉.

Von dort habe ich noch ein Besuch einer Hula–Show eingeplant, für diese hätten wir weitere 2 Std. warten müssen. Es war weiterhin heiß und schwül, wir waren müde, so habe ich es auch auf Morgen verschoben, auch ganz in unserer Nähe. Da müsste der Wurm drin sein, wenn es nicht funktionieren würde😉.

Da heute nix los war, beschreibe ich hier einiges, was uns aufgefallen ist.

Es herrscht überall ein absolutes Rauchverbot, in allen Unterkünften, auf allen Stränden, einfach fast schon überall. Man sieht kaum noch eine rauchende Person in der Öffentlichkeit.
Alkohol auf Stränden ist auch strengstens verboten
In den Supermärkten hier sind alle Plastiktüten verschwunden, alles wird in Papier (recycelt versteht sich) gepackt.
Das gilt auch für alle anderen Geschäfte.
Die Sauberkeit der Restrooms übertrifft sogar diese vom Festland, und dort ist es schon super😊.
  • Auch sehr positiv scheint mir, die Disziplin der  :radfahrer. Da könnte sich unsereiner schon mal ein Stück davon abschneiden, schaden würde es auf jeden Fall nicht. ;)

Was das Fahren hier angeht, bis jetzt habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Straßenverkehrsordnung, bzw. Geschwindigkeitsbegrenzung zwar existiert, aber bestimmt nicht für die Fahrer auf Hawaii. Die haben es wirklich in jeder Tageszeit sehr eilig.
Da kommt man gar nicht mit, (schon gar nicht als Gast dort, das sollte man doch besser sein lassen). 8) Wobei, wir machen doch Sightseeing und kein Rennen :thumbsup





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Tag 16 – Mittwoch     04.03.2020

Der letzte Tag auf Kauai

Beim Blick auf die „To do“ Liste habe ich fast einen Schreck bekommen. Es blieb einiges an Hikes unerledigt, aber, manchmal kommt es anders, zweitens als man denkt, oder ganz einfach, als geplant ???.
Leider müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass nicht mehr alles so locker geht, wie zu jüngeren Zeiten :'(. Es fehlt an der Kraft. Aber, sag niemals nie, vielleicht kommen wir nochmals und holen es doch noch nach 8).

So sollte der letzte Tag Stressfrei abgehen.

Für den Nachmittag stand fest, dass wir den „Farmer Market“ in Kapaa um 15:00 Uhr besuchen, und uns die Hula-Show in „Coconut Marketplace“ dann ab 17:00 Uhr anschauen werden.

Bevor wir losfuhren, habe ich vorgeschlagen, dass wir zum Strand fahren sollten, wo doch noch meine nagelneue Schnorchel-Ausrüstung zum Einsatz  :schnorcheln kommen könnte. Es war ein schöner, fast wolkenloser Vormittag. Da fiel mir unterwegs ein, (da Paul sowieso nicht ins Wasser gehen möchte und auf mich hätte warten müssen), dass es vielleicht für uns beide schöner wäre, nochmals hoch zu fahren und den Waimea Canyon und Koke`e SP nochmals besuchen. Da wir die Fahrtrichtung sowieso hatten, waren wir uns schnell einig. Wir fuhren zu dem Canyon mit der Hoffnung, dass es nicht so diesig sein wird, wie beim ersten Mal. Unser Wunsch hat sich nur zum Teil erfüllt. Der Canyon war wirklich besser anzusehen, dafür lagen die Aussichtspunkte im Koke`e SP total im Nebel. Wenigstens hat es heute nicht geregnet😉.

Waimea Canyon, heute nicht ganz so diesig, wie ich meine...









Den Farmer Market haben wir verpasst, dafür die  :hula Show nicht.

Es war wirklich eine gelungene Vorstellung. Diese findet jeden Mittwoch im Coconut Marketplace statt, und ist „4 free“. Natürlich wird eine  :geld-Spende erwartet, muss aber nicht sein. Es waren 2 Schwestern, die Musik und Gesang gemacht haben. Dazu kam eine Tanzgruppe, welche 5 Mädchen unterschiedlichen Alters gebildet haben, und 2 Erwachsene Frauen. Alle waren mit vollem Eifer dabei, und wir hatten Spaß beim Zuschauen😊. Es gab auch eine „künstlerische Beigabe. Dafür wurden 3 Männer aus den Zuschauern ausgewählt. Sie haben dann auf der Bühne einer Vortänzerin alles nachmachen sollen😉. Die Männer gaben ihr Bestes! Am Ende wurde einer ausgewählt, der am besten alles nachgemacht hat, und der Mann hat ein T-Shirt dafür bekommen. Es war ein Schweizer😊. Also, Europa war gut vertreten😊!















Am Ende wurden dann noch Blumenkränze verkauft, und da man sie nirgendwo mehr so bekommt, haben wir auch einen Blumenkranz  gekauft😊.




Jetzt müssen wir die Taschen packen, ich muss noch online einchecken, und Morgen geht`s auf die Big Island😊! Oh, wie schnell die Zeit vergeht! :o

Offline Angie

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Liebe Jindra,

endlich bin ich dazu gekommen, die letzten Tage deines Reiseberichtes zu genießen. Ja, genießen - dein Schreibstil ist einfach ein Genuss erster Sahne :thumbsup
Und das "Schlimme" ist, dadurch war ich jetzt eine Zeit lang der Meinung, ich sei auf Hawai'i, um dann festzustellen, stimmt gar nicht, ich hocke auf der Couch ;D

Darf ich etwas zu den Taro-Pflanzen schreiben? Ich erlaube es mir gleich selbst 8)

Man verwendet die Taro-Wurzel. Diese bearbeitet man mit einem harten Gegenstand so lange (seeeehr lange!), bis das Innere weich ist. Dieser "Brei" nennt sich Poi. Ich versuchte Poi auf diese Art und Weise 2x zu essen, ich finde keinen Gefallen daran, im Gegenteil. Aber vor wenigen Jahren bereitete Kathi auf Kaua'i (= Volunteer-Leiterin im Koke'e SP) die Taro-Wurzel in der Küche ihrer Mutter völlig anders zu. Sie kochte die Taro-Wurzel, schnitt sie der Länge nach auf und beträufelte sie mit zerlassener Butter. Ein Gedicht sondergleichen! Nur bekommt man  das ansonsten nirgendwo angeboten, zumindest sah ich es all die Jahre nicht.

Das Tier ist ein Schwein, richtig, genau genommen ist es ein Wildschwein. Gibt es tausendfach auf Kaua'i. An Wochenenden und Staatsfeiertagen dürfen sie gejagt werden und zu Hause kommt das Tier (ohne Fell und ausgenommen) in den Imu, also in den Erdofen. Nach ca. 8 Stunden ist das Fleisch butterzart und schmeckt sehr lecker :)
Liebe Grüße,
Angie


Hawai'i 1995/96,96/97,97/98,2000,01,04,05/06,07,09,10,11,12,13,14,15,16,17,18,19,20=storniert, 22=storniert, 22 Lanzarote