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Hawaii => Reiseberichte => Thema gestartet von: Byni am 18. August 2018, 18:43:00

Titel: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 18:43:00
Man sagt ja, dass es nur zwei mögliche Reaktionen auf diese Insel gäbe, man liebt sie oder man mag sie gar nicht. Das war uns durchaus bewusst, als wir uns in diesem Sommer das erste Mal nach Molokai aufmachten.
Liebe Leute, am liebsten würde ich schreiben: Bleibt bloss weg von dieser Insel. Sie ist klein, langweilig und öde. Es gibt dort überhaupt nichts zu sehen und es wird euch fürchterlich ärgern, dass ihr eure teure Urlaubszeit an dieses Eiland verschwendet habt.
Die paar Touristen-Hotspots kann man an einem Tag abklappern, zum Wandern ist es völlig ungeeignet. Heli-Touren über die Klippen gibt es nicht. Die Strände sind so lala, es gibt zwar schöne Ecken, aber man muss so weit fahren dafür, es lohnt sich nicht wirklich. Der Strand vor der Haustür ist zu flach und schlammig. Das Thema Shopping fällt ebenfalls flach, man kann überhaupt nichts Sinnvolles einkaufen. Unterhaltungsmässig ist auch tote Hose, wer feiern will, bleibt doch lieber in Waikiki.  Molokai braucht ihr sicher nicht.

Das müsste ich eigentlich schreiben, und in der Hoffnung, dass jene nicht mehr weiterlesen, die jetzt schon genug erfahren haben.
Das Dilemma der Geheimtipps ist, dass sie nicht lange geheim bleiben und dass sie das Geheimnis eben nicht bewahren, das zu bewahren wäre. Ich befinde mich in einem Gewissenskonflikt. Schreibe ich die Wahrheit, trage ich schlimmstenfalls zum «Untergang» Molokais bei. Nichts läge mir ferner, als einen Touristen-Boom zu befördern, der dieser Insel kaum guttun würde. «Keep Molokai Molokai.» ist nicht nur ein Aktivisten-Slogan, sondern ein echtes Anliegen. Lasst die Insel, wie sie ist. Die Einheimischen wehren sich ja erfolgreich gegen die «Industrie», die mit der Paradiessehnsucht der Menschen Geld scheffelt.
Also, lassen wir mal zuerst ein paar Bilder sprechen:

(https://www.angies-dreams.net/fotos/byni1.jpg)

(https://www.angies-dreams.net/fotos/byni2.jpg)

(https://www.angies-dreams.net/fotos/byni3.jpg)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 18:49:31
Die aufgehende Sonne im Flughafen von HNL beobachtend, warteten wir auf den Start unserer Propellermaschine, die uns innerhalb von 30 Minuten in eine andere Welt transportieren würde. Bei der Landung in MKK hielten wir nach dem Terminal Ausschau und konnten ihn kaum entdecken. Doch das kleine Gebäude, kaum grösser als ein Provinzbahnhof, war doch das Ziel. Als wir aus dem Ohana Flieger ausstiegen, winkte uns der dicke Ramp-Agent freundlich zu und nach ein paar Schritten hatten wir das Gebäude erreicht. Dort gab es wenig zu sehen ausser dem Start einer Molukulele-Maschine, entspannte Angestellte und der Werbung für Makani Air, die übrigens auch die Strecke HNL-MKK für 50 Dollar anbietet. Die Koffer liessen ein paar Minuten auf sich warten, aber bald hatten wir auch diese in den Händen, überquerten den Parkplatz und waren schon beim Alamo-Office. Kurz vor 8 Uhr waren unsere 3 Koffer, 2 Rucksäcke und eine Ukulele im nagelneuen 2-Door-Wrangler verstaut. Die Chance auf einen 4-Türer bekamen wir nicht, aber das betrübte uns gar nicht. Der frische neue Tag lag vor uns und der erste kleine Regenschauer begrüsste uns. Doch die Sonne war bereits wieder da, als wir von der 465 auf die 460 einbogen und ein wunderbarer Regenbogen vor uns stand.
Es ging ostwärts, der erste Abstecher führte uns zum Hafen von Kaunakakai und wir liessen die ersten Eindrücke wirken: ein paar Boote, eine Handvoll Fischer, Spaziergänger und Jogger. Kaunakakai wirkte sonntäglich verschlafen, wir versorgten uns in einem kleinen Laden mit ein paar Getränken, grüssten die ersten Einheimischen und machten uns zum Quartier auf. Wir hatten ein Condo im Wavecrest gemietet und konnten jederzeit einchecken. Die Anmeldung per Zettel in den Briefkasten war denkbar unkompliziert, denn am Sonntagvormittag arbeitete dort niemand. Wir fanden alles wie beschrieben und waren erstmal glücklich über die Ankunft und die grandiose Aussicht. Nach dem ersten Kaffee ging’s auf Entdeckungstour weiter ostwärts. Erste Station war Mana’e Goods & Grindz und wir fanden, dass der Mahi Mahi Burger mit den speziell gewürzten Chips durchaus eine Reise um die halbe Welt wert war. Und die Kulisse der an- und abfahrenden Karossen war das beste Unterhaltungsprogramm.
Weiter ging’s auf der 450, vorbei an mehr oder weniger hübschen Anwesen, den grünen Bergflanken, langgestreckten Buchten. Am 20 Miles Beach suchten wir eine Stelle, um wenigstens kurz die Füsse ins Wasser zu strecken. Die Suche nach einer freien Stelle war nicht ganz so einfach, schliesslich war Sonntag und den verbringt man eben mit Kind und Kegel am Strand, wo gegrillt und gechillt wird (man verzeihe das abgedroschene Wortspiel – war aber so). Je weiter östlich wir kamen, desto weniger war los, mal ein Angler, ab und zu ein entgegenkommendes Fahrzeug. Und drei Auto auf einmal in einer Kurve war der Rekord des Tages. Wir genossen die grandiosen Ausblicke, die Ruhe und die heranrollenden Wellen und konnten uns kaum losreissen. Die kurvenreiche Fahrt haben wir im Verlauf unseres Urlaubs mehrmals gemacht, die Lichtverhältnisse und Stimmungen waren immer anders und wunderschön. Wer meint, die Road to Hana sei eine einzigartige Strasse, der ist die Road to Halawa noch nicht gefahren.
Wir vergassen die Zeit auf dieser Tour, aber wir hatten eigentlich noch einen SUP- Wettbewerb auf unserem Programm, der am ersten Juli Wochenende stattfand. Der Ort der Veranstaltung war nicht so leicht zu finden. Aus dem Internet wussten wir, dass «Molokai Holokai» stattfindet, aber auf der Insel waren keine Anzeichen zu sehen, keine Plakate, keine Fahnen oder Hinweise. Wo ist das nur? Nach etwas durchfragen, waren wir dann endlich am richtigen Ort und kamen zum Abschluss, zu Party mit Live-Band, Siegerehrung, freie Getränke, Freibier und Buffet. Wenn das kein netter Start ist. Irgendjemand schenkte uns Biergutscheine, wir genossen das fröhliche Treiben und bestaunten die Kinder, die für ihr Race ausgezeichnet wurden. Erste Gespräche entstanden über Umweltschutz und Windkraft. Nach einer Spende und dem Kauf von zwei Holokai-Swimmshirts, die uns noch gute Dienste leisten sollten, klang der Abend kurz auf unserem Lanai aus und die Müdigkeit forderte ihren Tribut.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Bookwood am 18. August 2018, 18:50:35
Ja, Du hast Recht, Molokai lohnt sich nicht  :verlegen
aber das Paradies ist schon lange untergegangen...auf Molokai ist nur einfach weniger los  8)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 18:55:59
[imghttp://(http://fs1.directupload.net/images/180818/temp/tcym69xy.jpg) (http://www.directupload.net/file/d/5183/tcym69xy_jpg.htm)/img]
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 18. August 2018, 18:58:55
Liebe Bine,

darf ich die Fotos in deinem Eingangsposting verkleinern? Sie sind soooo groß. Du solltest sie vor dem Hochladen auf 800x600 Pixel für Querformat und 600x800 Pixel für Hochformat verkleinern.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 18:59:48
(http://fs5.directupload.net/images/180818/temp/lhtey38h.jpg) (http://www.directupload.net/file/d/5183/lhtey38h_jpg.htm)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 19:01:34
Liebe Bine,

darf ich die Fotos in deinem Eingangsposting verkleinern? Sie sind soooo groß. Du solltest sie vor dem Hochladen auf 800x600 Pixel für Querformat und 600x800 Pixel für Hochformat verkleinern.

Ja bitte, Angie, ich mühe mich gerade ab. Ich habe die Fotos schon verkleinert, aber irgendwie bin ich wohl aus der Übung oder stelle mich an... :verlegen
Ist es mit den vergrösserbaren Vorschaubildern besser?
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 18. August 2018, 19:03:38
Ja bitte, Angie, ich mühe mich gerade ab. Ich habe die Fotos schon verkleinert, aber irgendwie bin ich wohl aus der Übung oder stelle mich an... :verlegen
Ist es mit den vergrösserbaren Vorschaubildern besser?

Ich verkleinere sie gleich, auf 800x600 bzw. 600x800 Pixel, man muss sie dann nicht mehr anklicken.

Und ja, mit der vergrößerbaren Vorschaubildern ist es besser.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 19:18:58
DANKE Angie, das hast du wunderbar gemacht!
Ich hatte eben 4 Bilder wunderbar in der Vorschau, aber das "Schreiben" d.h. fertigmachen des Beitrags ging überhaupt nicht. :(
Ich versuchs noch mal Bild für Bild.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 19:20:30
(http://fs5.directupload.net/images/180818/temp/xhawsnl4.jpg) (http://www.directupload.net/file/d/5183/xhawsnl4_jpg.htm)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 18. August 2018, 19:20:47
Gerne, Bine,

Ein Upload hier im Forum pro Beitrag darf nicht mehr als 512 KB haben. Wenn deine Bilder pro Beitrag diese Zahl übersteigen, wird der Beitrag nicht abgesandt.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 19:21:35
(http://fs5.directupload.net/images/180818/temp/zqcycmvk.jpg) (http://www.directupload.net/file/d/5183/zqcycmvk_jpg.htm)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 19:22:57
(http://fs1.directupload.net/images/180818/temp/kya52wwr.jpg) (http://www.directupload.net/file/d/5183/kya52wwr_jpg.htm)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 19:24:26
(http://fs1.directupload.net/images/180818/temp/z4pslbot.jpg) (http://www.directupload.net/file/d/5183/z4pslbot_jpg.htm)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Chris am 18. August 2018, 20:23:34
Hallo Bine,
bei directupload müsste es auch einen Link geben, bei dem du die Bilder direkt verlinken kannst. In Tapatalk sieht man sonst nur die kleinen Thumbnails.
Die Bilder bei Directupload scheinst du auf 6000x4000 Pixel skaliert zu haben. Oder kam die Größe direkt aus der Kamera? Sie sind dann von der Qualität stark komprimiert, so dass viele Artefakte du sehen sind.
Machst du das am Rechner oder am Smartphone? Mit welchem Programm?
Es wäre doch schade, wenn die tollen Fotos leiden... keine Kritik ;)

LG,
Chris
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. August 2018, 23:12:16
Hallo Chris

für Tipps bin ich dankbar. Ihr seht ja, dass ich noch nicht so fit bin mit dem Kombinieren von Reisebericht + Fotos. Ich habe die Fotos auf dem Mac reduziert und die reduzierte Variante bei directupload hochgeladen, die pixel-Anzahl habe ich nicht verändert (wo und wie kann man das machen?).
Immer her mit den Hinweisen, wie ich besser und effektiver geht... danke!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Chris am 18. August 2018, 23:51:36
Hallo Bine,
beim Mac kann ich dir leider nicht weiterhelfen, wie du die Pixel reduzierst. Meist nennt es sich z.B. Bildgröße, Auflösung oder so ähnlich. Vielleicht hilft eine Suchmaschine hier weiter. Oder ein anderer User.

Wenn du die jpg-Qualität zu weit reduzierst, wird die Datei zwar kleiner (gewünscht), aber du siehst im Bild dann diese Blöcke, die Jpg-Artefakte. Das sieht meist doof aus.
Wenn du herausfindest, wie du die Pixelzahl reduzierst, dann brauchst du die Qualität nicht weit herunterzudrehen und hast trotzdem kleine Dateien.

Viel Erfolg!
Chris

PS: Bei meinem ersten Bericht hatte ich beim Herunterrechnen am Handy ähnliche Probleme, die ich aber bei Tapatalk nicht gesehen habe. Andere haben mich darauf hingewiesen, jetzt klappt es ;)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Karin am 19. August 2018, 06:54:18
Der laaangweilige Molokai Bericht ist genau, was ich mir wünsche, danke.
Ich bin ganz gelangweilt äh gespannt, wie schrecklich öde es weitergeht.
Molokai ist ja gar nicht und überhaupt nicht auf meiner Wunschliste.

Weiter so.
Vielleicht kannst Du auch noch etwas zum Condo sagen, danke.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: @ndie am 19. August 2018, 08:19:17
Danke für die offenen Worte. Schade dass wir schon Flüge und Quartier haben ... ;-)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: cloudy62 am 19. August 2018, 08:27:38
Liebe Bine ,
Danke,Danke für den absolut uninteressanten Bericht!!!!
Mir geht es wie Karin. ...da will keiner hin ...da gibt es ja nix...interessiert ja eh keinen...
(Aber mich).
Es ist dort wahrscheinlich so, wie ich mir Hawaii vorstelle.
Ich wäre auch an der Adresse des Condos interessiert, bzw ob du dort ein nettes Hotel kennst, in das man für vielleicht 3-4 Nächte gehen kann.
Schreib bitte weiter und stelle Fotos ein,
Liebe Grüsse
Claudia
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 10:54:08

Weiter so.
Vielleicht kannst Du auch noch etwas zum Condo sagen, danke.

Gerne, Karin. Das Condo befand sich im Wavecrest Komplex im Gebäude C, (C309) und wir waren sehr zufrieden, Preis und Leistung stimmten. Die Wohnung war sauber und gut eingerichtet. Die Küche hatte wirklich alles Nötige und auch ein paar Gewürze, Tee usw.
Obwohl die Anlage recht gut gebucht war (man sah es an den vielen Fahrzeugen auf dem Parkplatz) gab es mit anderen Mietern keine Störungen, alles war ruhig und entspannt. (Ausnahme war eine Situation, wo sich zwei Männer in die Haare kriegen. Mein Mann beobachtete das - binnen kürzester Zeit war die Polizei da.) Da wir tagsüber unterwegs waren, haben wir nicht viel mitgekriegt.
Die Pool-Zeiten (9am-9pm) waren nicht für uns gemacht. Wir hätten gern am frühen Morgen eine Runde gedreht, aber dann war abgeschlossen. :(
Aber das ist eigentlich schon das Negativste, was ich berichten kann. Die Anlage war sehr gepflegt, die Ausblicke traumhaft. Wir haben es sehr genossen.

(http://fs5.directupload.net/images/180819/jx5kbo2h.jpg) (http://www.directupload.net)

Das war der Sonnenaufgang an unserem ersten Morgen. Der Jetleg trieb uns früh aus den Federn.
(Juhu ich kriegs hin mit den Fotos.)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 11:07:44
Danke, ihr Lieben für die aufmunternden Worte. Ich werde mich bemühen weiter gaaanz langweilig zu berichten.
Zunächst ein Eindruck vom Condo, das ein wunderbares King-Size-Bett hatte. Die vorhandene AC haben wir nicht genutzt. die Fans reichten uns völlig.
Der Blick vom Lanai (s.o.) war traumhaft über einen gepflegten Garten mit Palmen und Plumerias aufs Meer hinaus Richtung Maui - zum ewig dort sitzen.
Kostenmässig war es sehr gut ca. 850,- für eine Woche. Der Kontakt zu den Vermietern lief über freundlich über Email, sie schickten eine genaue Beschreibung und einen Türcode, lief alles sehr entspannt.

(http://fs5.directupload.net/images/180819/legdmbcm.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/d9c58x6b.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/2uvktmoi.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 13:40:33
Montag auf Molokai:
Ich schlief die erste Nacht auf Molokai wie ein Stein, wachte aber sehr früh auf. Wir stromerten kurz nach Sonnenaufgang durch den Garten und die angrenzende Wiese, scheuchten ein paar Vögel auf und erkundeten, ob der Strand wirklich so schlammig wäre, wie beschrieben worden ist. Ja, leider. Von ferne sah das Wasser so verlockend aus, aber nach ein paar Schritten war klar: hier wird’s nichts mit baden. Also versuchten wir noch zum Pool zu gelangen, aber keine Chance, das Code-Schluss funktioniert offensichtlich Zeitschaltung.
Da wir essenstechnisch noch nicht gut ausgestattet waren, beschlossen wir, in der Kanemitsu-Bakery zu frühstücken. Gesagt, getan. Nach ca. 20 Minuten Fahrt waren wir wieder in Kaunakakai, parkten das Auto direkt vor dem Local und trauten uns hinein in die sehr gut gefüllte Stube. Wir entdeckten einen freien Tisch und versuchten uns erst mal zu orientieren, was essen die Leute, was gibt die Karte her? Der Laden brummte, die Einheimischen verdrückten riesige Portionen, mehrere Teller voll mit Suppe oder Eiern mit Speck... Ok, wir entschlossen uns zu einem leichteren Frühstück, Papaya, french toast, Rührei, Blaubeer-Pancake und Kaffee. Es blieb uns reichlich Zeit, die Szenerie zu beobachten. Die älteren asiatischen Damen vom Service flitzten hin und her, brauchten aber dennoch recht lange, bis wir zu unserem Essen kamen. Wir übten uns in Geduld und in der Beherzigung des Spruchs: Slow down - it’s Molokai. Wir sind ja im Urlaub, nichts hetzt uns... (ausser dem verinnerlichten Tempo, auf das wir Mitteleuropäer genormt sind). Also, bewusst durchatmen und einen Gang tiefer schalten und mitschwingen... Zufrieden und satt verliessen wir die Bakery, die ja eine Institution auf der Insel ist. Nun gut, ganz so sehr konnten wir das nicht nachvollziehen, das Essen war gut, aber nicht überragend, die Kneipe war seit Ewigkeiten nicht mehr renoviert worden... und in den hinteren Teil mit den WCs mochte man sich eigentlich nicht verirren.

(http://fs5.directupload.net/images/180819/93dplw4p.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 13:46:33
Anschliessend statteten wir dem Friendly Market einen Besuch ab und besorgten uns ein paar Lebensmittelvorräte. Die nächsten Morgenessen werden wir auf unserem herrlichen Lanai zelebrieren. Nachdem wir die Einkäufe im Condo verstaut hatten, packten wir die Kühltasche mit Proviant für den Tag und machten uns wieder auf Inselerkundungstour. Diesmal ging’s Richtung Inselmitte. Wir hatten vor, ganz tourimässig beim Post- a -Nut eine Kokosnuss auf die Reise zu schicken. (Übrigens – sie kam sagenhaft schnell in Hamburg an. Es dauerte nicht einmal eine Woche!)
Danach zog es uns nordwärts, wir schauten bei Molokai Coffee vorbei und weiter ging’s zum Kalaupapa-Lookout. Wir stromerten durch den Wald und besuchten jenen Riesen-«Phallus», der zu den Attraktionen der Insel gezählt wird. Die Ausblicke auf die Halbinsel waren eindrücklich und wunderschön, aber müssen wir wirklich dorthinunter? Irgendetwas in uns sträubte sich dagegen. Weder Mule-Ride (?machbar?), noch Wandern (sehr anstrengend), noch Hinfliegen (teuer) reizten uns, wir hatten genug über die Geschichte gelesen und wollten die verbliebenen Bewohner nicht stören.

(http://fs1.directupload.net/images/180819/4bwg3q6x.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/z83stwzz.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/rj57vnhz.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/eyimhdua.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 13:58:04
Zu erwähnen ist, dass die Mittagssonne hochstand und unser Aktivitätslevel eher gering war. Also beschlossen wir, weiter zu machen mit «Autowandern». Ich überzeugte meinen Liebsten, dass der Weg zum Mo’o’momi Beach durchaus machbar ist mit unserem kleinen 4x4 Wrangler. «Dann fährst du aber.» war sein Kommentar. Ok, Byni war nicht bange: auf geht’s. Die Strecke trieb mir auf den ersten Metern schon den Schweiss auf die Stirn, aber als ich mich dann eingegrooved hatte, stieg der Spassfaktor mächtig.
Der Weg ist mit Allrad durchaus befahrbar (für die Vorsichtigen: Wer die ganze Strecke lieber Wandern will, muss sehr sonnenfest sein. Zu Fuss zieht es sich sehr!). Die Landschaft war genau das, was wir gesucht hatten: Natur pur, Einsamkeit, auf dem Hinweg keine Menschenseele. Zum Glück war es offensichtlich trocken gewesen und von den gefürchteten Schlammstellen keine Spur.

(http://fs5.directupload.net/images/180819/hylthhmw.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/2nkocmhw.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/s5hss5yb.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/92c9r8gw.jpg) (http://www.directupload.net)

Als wir am Beach ankamen, erkundeten wir zunächst die Umgebung, suchten Wege, die aber im dornigen Busch abrupt endeten, um nach einer Weile festzustellen, dass es zum Wandern einfach viel zu heiss war. Die Sonne brannte und wir brannten auf eine Abkühlung.
Am Beach gibt es sogar einen Pavillon mit WC und Aussendusche. Wir intensivierten den Sonnenschutz, zogen die langärmeligen Swimmshirts an und gingen ins Wasser. Zum Glück waren dort schon zwei Frau mit Kindern, so dass wir uns in die Brandung wagten. Die Strömung war sehr stark und wie man in diesen Wellen entspannt schnorcheln wollte, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Hinter einem riesigen Stein, der der Brandung trotzte, war es aber sehr angenehm zum Baden. Nach einem Päuschen im Schatten erkundeten wir die Küstenlinie in östlicher Richtung. Meine archäologische Neugier erwachte bei einigen Steinhaufen, die in aufgeschichteten Linien dortlagen, ? ein Heiau???. Die Ausblicke auf die zerklüftete Küsten und die tosenden Wellen war herrlich.
Erschreckend waren andererseits aber auch die Plastikanschwemmungen. Der Müll des Pazifiks fand sich unübersehbar an mehreren Stellen. Ich habe es in Fotos dokumentiert.

Als der Nachmittag später wurde, machten wir uns auf den Rückweg und hatten unterwegs nun ganz andere Lichtverhältnis, sehr schön zum Fotografieren. Uns begegneten einige Einheimische in ihren Trucks, sie wollten den Tagesausklang offensichtlich am Strand geniessen. Wir machten uns noch weiter auf in Richtung Mauna Loa, in der Hoffnung dort noch ein kleines Lokal zum Abendessen zu finden. Leider Fehlanzeige. Der Ort lag nach 18 Uhr fast wie ausgestorben da und bietet wirklich nichts Besonderes. Es gab wohl mal ein Kino, das aber seine guten Zeiten lange hinter sich hat. Die wenigen Läden waren längst geschlossen, so dass wir auch zu vielgerühmten «Kite-Factory» nichts sagen können. Wir fuhren durch einige Wohnstrassen, fragten nach, aber da der «Supermarkt» gerade geschlossen hatte, gab es keine Möglichkeit mehr, etwas zu essen zu bekommen. Kein Problem, wir hatten ja eingekauft und konnten auch «zuhause» essen. Schon recht müde machten wir uns auf den Weg zurück und nahmen noch ein paar schöne Fotoeindrücke mit.

Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 14:13:07
Fortsetzung: Montag

(http://fs5.directupload.net/images/180819/yeu5jt3l.jpg) (http://www.directupload.net)

Bei den weiten Blicken in die Ferne, sollte man die schönen Details nicht aus dem Auge verlieren.

(http://fs5.directupload.net/images/180819/yxq96syz.jpg) (http://www.directupload.net)

Wer gerade die Schönheit dieses Fleckchens Erde geniesst, wird durch diese Tatsachen leider wieder in die Realität katapultiert.

(http://fs1.directupload.net/images/180819/2ru7dvrh.jpg) (http://www.directupload.net)

Mit der Sonne im Rücken wirkt der Rückweg wieder ganz neu.

(http://fs1.directupload.net/images/180819/6ctehj5x.jpg) (http://www.directupload.net)

Mensch, was war ich froh, als die Jungs auf die schrägere Seite der Piste ausgewichen sind.

(http://fs5.directupload.net/images/180819/wfylm2e3.jpg) (http://www.directupload.net)
Das letzte Bild des Tages vom Kamehameha Coconut Grove in Kaunakakai.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 15:48:50
Dienstag: Wandern im Kamakou Preserve

Für alle die das Wandern lieben, kommen die folgenden Ausführungen. Wer lange Anfahrtswege auf offroad-Pisten scheut, darf diesen Tag getrost überspringen, gibt ja eh nichts zu sehen.

Molokai ist ja wie alle hawaiianischen Inseln vulkanischen Ursprungs, was sich in der Geographie ablesen lässt. Die Berge im Inselzentrum erheben sich weit über 1000 m ü.M. und um sich diesen Berg zu erarbeiten, braucht es gehörig Sitzfleisch. Denn nach der gemütlichen Anfahrt über die 460 (Mauna Loa Hwy) in Richtung Norden bis zum Wegweiser Homelani-Friedhof biegt man rechts ab. Kurz hinter dem Friedhof beginnt die offroad-Strecke des Maunahui-Makakupa'ia Trail Head.
(http://fs1.directupload.net/images/180819/jotizyok.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/5vydzk98.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/5aulsfyv.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/z7d5la8n.jpg) (http://www.directupload.net)

Es geht stetig bergan, 16,8 Meilen bergauf wie das zerschossene Schild verrät. Wer sich das zutraut, wird nach diesem Ritt mit einer einzigartigen Landschaft belohnt. Das Kamakou Preserve ist frei zugänglich, also man braucht nicht zwingend einen Guide, auch wenn die Touren immer wieder empfohlen werden. Wer Zeit hat und es terminlich passt, sollte die Chance vielleicht nutzen, um noch mehr zu erfahren. Wir sind auf eigene Faust losgezogen und haben es nicht bereut. Die Fahrt auf der Kamakou Forest Preserve Road ist ein kleines Abenteuer, insbesondere, da man unterwegs kaum jemanden sieht. Irgendwann wurden wir von einem Truck überholt, der irgendwie offiziell aussah. Also, dann können wir nicht ganz verkehrt sein, dachten wir und folgten ihm. Wir trafen die Männer am Waikolu Valley Lookout wieder. Ihre Tagesaufgabe war offensichtlich, den Rasen des sehr gepflegten Campingplatzes zu schneiden.

(http://fs1.directupload.net/images/180819/bo4dzjzo.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/nv3sebka.jpg) (http://www.directupload.net)

Auf dem Platz war niemand, kein Zelt, keine anderen Wanderer, nur wir und die Arbeiter. Es entspann sich ein nettes, kurzes Gespräch, wobei sich rausstellte, dass einer der Männer deutsche Wurzeln hatte. Seine Mutter wäre in den 1940er Jahren nach Hawaii ausgewandert (!!)- Wir erkundigten uns, wie der Weg zum Pepeopae Trail sei und ob man nach dem Lookout noch weiterfahren könne, denn der Waldweg wurde immer schwieriger. Sie ermutigten uns weiterzufahren, denn sonst sei es zu Fuss noch ziemlich weit. Aha, Versuch macht klug.
Nachdem wir die Aussicht ins Waikolou Tal bewundert hatten und uns wanderfertig gemacht hatten, stiegen wir also noch mal in den Wrangler und weiter ging‘s... aber nicht mal eine Meile. Für uns war in einer steileren Kurve Schluss. Wir stellten das Auto ab und starteten unsere Wanderung. Zu Fuss war der Weg sehr gut zu machen, hinter jeder Biegung gab es etwas neues zum Bestaunen, riesige Ohias, Farne, Vögel usw. Ich lasse dann mal die Fotos sprechen. Aber wir merkten, wie die Zeit schneller voranschritt, als uns lieb war, d.h. wir kamen mit den Steigungen und der Hitze und den vielen Foto-Stops nicht so schnell voran wie erhofft. Denn bei unserem eigentlichen Ziel, dem Trailhead des Pepeopae Trails kamen wir erst nachmittags an. Inzwischen waren die Wolken aufgezogen und wir befürchteten einen Gewitterguss. Und die knapp 17 Meilen bergab auf einer Schlamm-Piste wollten wir nicht riskieren. So siegte die Vernunft. Auf dem Pepeopae-Trail einem einzigartigen Hochmoor, in dem man sich auf Stegen fortbewegt ähnlich wie beim Alakai Swamp, blieben wir nur kurz, gingen ein Stück und kehrten wieder um. Den ganzen Loop hätten wir an diesem Tag mit dem Wetter nicht mehr geschafft. Schade, aber nicht zu ändern. So bleibt uns ein Vorhaben fürs nächste Mal und die Erkenntnis, dass man für diesen Tagestrip gar nicht früh genug aufbrechen kann. Der Rückweg ging bergab natürlich schneller, aber wir hatten dann das Glück, dass die Sonne am Waikolu-Ausguck noch einmal hervorkam und das Tal in schönes Licht tauchte.
Auf unserem Rückweg mit dem Wrangler kam uns noch ein Touristenauto entgegen, sie wollten offensichtlich zum Outlook. Diese waren die einzigen anderen Urlauber, die uns an diesem Tag begegneten. Als Fazit dieser Tour kann man sagen, dass der Wald im Kamakou-Preserve so märchenhaft und ursprünglich ist, dass er sicher eine Reise lohnt. Wer Zeit mitbringt und vielleicht sogar eine Nacht auf dem Camping Site bleibt, spart die lange, mühsame Anfahrt und kann mehr Wanderwege erkunden. Es gibt einige Schilder, die auf Trails hinweisen, eine Trailkarte habe ich aber leider nicht finden können, vgl. Fotos. Aber so schwierig sind die Wege auch nicht zu finden. Man sollte allerdings auf den markierten Wegen bleiben und nicht auf die vielen kleinen Nebenpfade abweichen, denn wenn der Nebel plötzlich kommt und die Orientierung schwierig wird, möchte ich nicht an der Steilklippe stehen.
Insgesamt haben wir 7- 8 Stunden gebraucht, kurz vor 6pm waren wir wieder beim Friedhof.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 15:58:00
weiter gehts mit Eindrücken vom Kamakou Wald:

(http://fs5.directupload.net/images/180819/s2hc7nf7.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/regyokdf.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/fl4rdqqc.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/avywp8s5.jpg) (http://www.directupload.net)
Dies ist der Sandal Wood Pit, wo schiffsladungsweise das Sandelholz gebunkert wurde, bevor es die Alii nach Asien verkauften. Die gewöhnlichen Leute mussten Frondienste leisten. Der Bestand an Sandelholz ist fast völlig verschwunden.

(http://fs5.directupload.net/images/180819/yhds55hp.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 16:06:07
(http://fs5.directupload.net/images/180819/x8zm8hk9.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/ynykercd.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/kjkfdnnq.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Fischifischi am 19. August 2018, 16:27:36
Nicht das ihr zu viele Menschen nach Molokai lockt...
Ach neeee, ist ja viel zu langweilig und wandern kann man dort auch nicht
Und Probleme mit Nahrungsbeschaffung hatten wir beim ersten Besuch auch einmal.

😋

Aloha
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 17:03:25
Nicht das ihr zu viele Menschen nach Molokai lockt...

 8) genau das ist mein Problem.  ;)
Aber da ich nun "Blut geleckt habe" und weiss, wie es mit den Fotos funktioniert, geht es mit ein paar Bildern gleich weiter.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 17:10:39
(http://fs5.directupload.net/images/180819/b4mkkmp9.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/t444g49m.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/us6trjji.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/t2rwwvks.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/i66jtsg2.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 17:19:07
(http://fs5.directupload.net/images/180819/fbzvmeda.jpg) (http://www.directupload.net)
Hinter dem Tor beginnt der Pepeopae Boardwalk.

(http://fs1.directupload.net/images/180819/7qh2c68f.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/3ap3qgt4.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/kpg6l5e7.jpg) (http://www.directupload.net)
Hier erkennt man ein wenig im Dunst die Halbinsel Kaulapapa von osten her gesehen.

(http://fs1.directupload.net/images/180819/bww7s7e2.jpg) (http://www.directupload.net)
Der Blick ins Waikolu-Tal im Nachmittagslicht, das auch die Wasserfälle auf der gegenüberliegenden Seite besser erkennen liess:

(http://fs1.directupload.net/images/180819/k24284u4.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 17:34:18
Wir freuten uns auf ein feines Abendessen, das uns im Cookhouse von Kualapu’u erwartete.
Was gab es für eine fröhliche Begrüssung, als wir in der Serviererin eine der Frauen erkannten, die wir tags zuvor am Beach getroffen hatten. So fühlten wir uns gleich besonders willkommen und die sehr legere Atmosphäre in dieser Kneipe tat uns nach diesem Tag sehr wohl. Wir konnten so wie wir waren, ohne sich Umziehen zu müssen, zum Essen gehen; im Laden gegenüber noch schnell ein Bier kaufen, denn im Cookhouse gibt es weder Bier noch Wein, dafür aber die Erlaubnis das Gewünschte mitzubringen. Das Ambiente ist sehr schlicht, aber das Essen ist wahnsinnig lecker: Ich hatte Ono mit gedünstetem Gemüse und LilikoiSauce, mein Liebster wählte den Mahi Mahi. Beides war köstlich und wir liessen es uns schmecken!
Nach diesem ereignislosen Tag, erlebten wir einen völlig unspektakulären Sonnenuntergang am Hafen von Kaunakakai und die himmlischen Färbungen auf dem Heimweg waren auch nicht der Rede wert ;).

(http://fs1.directupload.net/images/180819/6lfic64x.jpg) (http://www.directupload.net)(http://fs5.directupload.net/images/180819/a9wvuini.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/bgk6dfri.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/o494aiws.jpg) (http://www.directupload.net)
Blaue Stunde am Ono Ali'i Beach Park.

(http://fs5.directupload.net/images/180819/9noof6bz.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Chris am 19. August 2018, 19:32:28
Was für ein langweiliger Sonnenuntergang. Überhaupt nicht der Rede wert.
Da war ausnahmslos jeder Sonnenuntergang auf den anderen Inseln schöner  ;)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 19:43:07
Mittwoch: Überraschende Begegnungen

Der Morgen begann genauso sonnig wie an den bisherigen Tagen, wir assen Frühstück mit Blick auf den Ozean und schauten den Vögeln zu. Der Tag fing geruhsam an. Heute wollten wir der Libary in Kaunakakai einen Besuch abstatten und da diese erst mittags aufmachte, blieb der Vormittag für einige Erkundungen entlang der Strecke zwischen dem Wavecrest und Kaunakakai. Wir hielten an einigen Stränden, schauten den Anglern zu die im flachen Wasser standen und liessen uns den heftigen Wind um die Nase wehen. Am Kirchlein von Father Damien, das wir immer links liegen gelassen hatten stoppten wir und schauten uns bei der Kirche um, die Statue des Inselheiligen ist lebensgross und wird immer wieder mit leis geschmückt. Die Kirche war ausgesprochen angenehm, schlicht, sauber, hell, man spürte eine klare Atmosphäre, wirklich sehr passend zur Geschichte dieses aufopferungsvollen Mannes, der sein Leben den Leprakranken gewidmet hat. Der Friedhof interessierte mich auch, kann man doch viel über die Menschen anhand der Gräber und der Grabpflege erfahren. Besonders eindrücklich war ein Grab mit einem Kreuz aus Koa-Holz. Der Querbalken hatte die Form Molokais, die Liebe zum Land, Aloha Aina war sichtbar.
Danach liessen wir uns mehr Zeit, um die Grundstücke der Insulaner zu betrachten. Diese ziehen sich zu beiden Seiten der Strasse entlang. Nicht sehr oft gibt es einen direkten Strandzugang, da die Grundstücke direkt am Strand liegen.

(http://fs1.directupload.net/images/180819/bon3hzhz.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/ge72t4kb.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/qhmbigfy.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/v73madgp.jpg) (http://www.directupload.net)

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Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 19:49:39
Da wir aber sehr neugierig auf die traditionellen Fishponds waren, die eben auch hinter den Häusern lagen, ergriffen wir die Gelegenheit, als wir sahen, wie ein älteres Paar nach Hause kam. Wir gingen hinüber, klopften und fragten, ob wir ein paar Fotos machen dürfen. Das war überhaupt kein Problem und Robert lud uns sehr freundlich auf sein Grundstück ein. Ich fotografierte und mein Mann unterhielt sich mit ihm. Es war ein ausgesprochen herzlicher Kontakt und wir verabredeten uns für einen anderen Tag zum Kanikapila, aber davon später mehr.
Ich suchte nach netten Fotomotiven und das etwas unaufgeräumte Grundstück bot davon eine Menge. Besonders auffällig waren die graugrünen Pflanzen, die offenbar zum Trocknen in den Bäumen hingen. Ich fragte Robert, was das sei und er erklärte, dass man diese für die Herstellung von Leis benutzte.
Dass diese spontane Idee, bei Roberts Haus anzuklopfen, die beste Idee des Urlaubs war, wird sich noch herausstellen. Wir bedankten uns herzlich und glaubten nun wirklich, dass auf dieser Insel besonders freundliche Menschen leben.

(http://fs1.directupload.net/images/180819/ggy4lnkp.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/8bflsfxy.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/x8qmpaju.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/vtdn5hfe.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180819/i3zgcsem.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 19. August 2018, 19:57:50
(http://fs5.directupload.net/images/180819/7c54g9eg.jpg) (http://www.directupload.net)

Einige Fotos später waren wir dann in Kaunakakai, wo wir uns die Zeit bis zur Öffnung der Bibliothek mit einem frühen Mittagssnack verkürzten, der sehr günstig, frisch und lecker war. Danach besorgte ich mir eine Mitgliedschaft für 3 Monate, zahlte 10 Dollar und wir stöberten die Regale durch, ein paar Hawaiiana Bücher und 3 CD gingen leihweise in unseren Besitz über, die Lektüre des Tages war gesichert. Das weitere Ziel des Tages waren die Strände des Westens und so fuhren wir einmal quer über die Insel bis zum Papohaku Beach Park. An diesem endlosen Strand sahen wir nur sehr wenige Menschen in der Ferne. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen unter den Kiawe-Sträuchern, aber Vorsicht bei den Dornen! Wir genossen einen ruhigen Strand-Nachmittag mit Lesen, Strandspaziergängen, im Wasser plantschen und Fotografieren. Mein Liebster hatte die Ukulele mitgenommen und so war auch Musik live und handgemacht dabei.
Der Sonnenuntergang überraschte uns dann fast, hatten wir doch noch dem Kapukahehu Beach einen Besuch abgestattet. Ein einzelner Angler versuchte noch etwas zu fangen. Wir schauten ihm bei seinen vergeblichen Versuchen zu und so beschlossen wir den Tag des exzessiven Strandsitzens mit einem (1 für 2!) kühlen Hanalei Pale Ale und machten uns wieder auf den Heimweg. Beim Paddlers Inn stoppten wir noch, um eine Kleinigkeit zu essen und einen Drink zu nehmen, aber darüber viele Worte lohnen wirklich nicht. Diese Kneipe war nicht so unser Fall. Gute Nacht.

(http://fs5.directupload.net/images/180819/jenkyykn.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/7txty78g.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180819/p2e943px.jpg) (http://www.directupload.net)

... wird fortgesetzt.  8) aber nur laaangweilig und langatmig und überhaupt zum Vergessen
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: KnuMu am 21. August 2018, 16:40:20
Hallo Bine!
Angie hat mich auf Deinen in der Tat langweiligen Reisebericht dieser trostlosen Insel gestoßen.
Ihr habt mein volles Mitgefühl!
Aus "Solidarität" habe ich beschlossen, aus 3 Wochen Maui im Februar nun 2 Wochen zu machen. Um wieder "runter" zu kommen folgt dann jetzt vermutlich noch eine Woche auf der von Euch beschriebenen "nein danke" Insel. ;-))
Bin gespannt, wie es weiter geht!
GLG
Knut
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 21. August 2018, 19:03:32
Aloooooha Knut
für die Folgeschäden des höchstinfektiösen M-Virus' wird jede Haftung abgelehnt!
Das Lesen von Reiseberichten erfolgt immer auf eigene Gefahr.  ;D

(Wir fanden übrigens den Start in den Urlaub auf dieser Insel für eine gute Variante, so dass wir nach dem Alltags- und Anreisestress wirklich ein wenig runterkommen konnten.)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 21. August 2018, 19:11:24
Fortsetzung Mittwoch:

Ein Nachmittag am Traumstrand

(http://fs1.directupload.net/images/180821/xg2bz2ol.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180821/bot7lyew.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180821/gmocnygn.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180821/om548fns.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180821/fybxgcgk.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Fischifischi am 21. August 2018, 19:19:08
Ich mache es meist vor Kauai,
weil die langsweile und das hang loose
noch etwas erhalten bleibt

Aloha
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 21. August 2018, 19:21:31
(http://fs5.directupload.net/images/180821/hkl8ymau.jpg) (http://www.directupload.net)

Der Kapukahehu Beach hat eine völlig andere Atmosphäre. Nach der endlosen Weite am Papohaku, der gleissenden Sonne und der starken Brandung wirkte diese Bucht lauschig und friedlich und zum Baden wohl viel geeigneter. Wir probierten es nicht mehr aus, genossen noch die letzten Sonnenstrahlen und danach ging es wieder zurück gen Osten.

(http://fs5.directupload.net/images/180821/6sfgnj49.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180821/lenzuj5v.jpg) (http://www.directupload.net)

Das Paddlers Inn vermochte nicht zu überzeugen, weder Ambiente, noch Musik, noch Drinks oder das Essen konnten punkten. Das einzige Pro-Argument: der Schuppen hatte auf...
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 21. August 2018, 19:27:13
Ich mache es meist vor Kauai,
weil die langsweile und das hang loose
noch etwas erhalten bleibt

Aloha

 :abklatsch Haben wir auch so gemacht, Sabine. 1. Woche Molokai, 2. Woche Kauai und dann noch 10 Tage BI, 2 Tage Oahu.
Aber irgendwie überfiel einen dann der Verkehrsstress auf Kauai, was ich diesmal wirklich auffällig und viel stärker als in 2013 und 2015 empfand.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Hawaii15 am 21. August 2018, 21:17:07
Nie mehr Molokai, was mich diese Insel jetzt schon 2x angeödet hat. Mit jedem Bild, das ich übrigens genaustens verorten kann, stieg erneut das Grauen in mir auf, das mir schon jetzt die Tränen in die Aigen treibt. 

(...)

Unendliche Sehnsucht... was für eine dämliche Insel. Vielleicht klappts nächstes Jahr...
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 21. August 2018, 21:46:54
Liebe Bine,

unseren Tourguide, mit dem wir seinerzeit den eintägigen Tagesausflug auf Moloka'i machten, könnte ich - er möge mir verzeihen - verwurschten! Er beantwortete unsere damalige Frage, wie es mit Wanderwegen auf Moloka'i aussieht damit, dass Moloka'i keine nennenswerten Trails habe, dazu müssten wir auf eine andere Insel.

Nun schreibst du einen dermaßen tollen - ach nein, öden ;) - Reisebericht von Moloka'i, dass ich seit 2 Tagen versuche, mich in den Allerwertesten zu beißen, allerdings hoffnungslos, ich bin irgendwie zu ungelenkig ;) Am liebsten hätte ich nämlich Moloka'i noch dieses Jahr besucht, aber dazu ist es zu spät. Daher kann ich nur auf 2020 hoffen.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: cloudy62 am 21. August 2018, 22:34:55
Hallo Bine,
Molokai wird voraussichtlich  in die September Reise Planung 2019 aufgenommen.
Gibt es dort 2 Flughäfen?
Fliegt man eher mit Hawaiian oder Mokulele?
Unsere derzeitige Idee wäre  Oahu-Molokai -Kauai - BI.
Muss man immer über Maui oder Oahu zu einer anderen Insel fliegen?
Vielleicht kannst du etwas Licht in mein Dunkel bringen :think
Vorab vielen Dank
LG
Claudia
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Karin am 21. August 2018, 23:32:44
Es wird immer trostloser.
Schlimmes Condo, danke für die Fotobeweise.
Ich hasse ja bekanntlich nicht geteerte Straßen unglaublich.
Zumutung!!!
Und auf denen muss man ja anscheinend dauernd rumkurven.

2020?
Nur zu reinen Dokumentationszwecken natürlich....

Trotzdem danke.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Fischifischi am 22. August 2018, 06:15:41
Hatte ich nicht schon mehrfach die entschleunigende Wirkung dieser Insel erwähnt.

Gerade deshalb kommt sie zum Glück für die meisten nicht in Frage, denn z.b.auf den kostenlosen Bus zu warten würden die Minutenplaner nicht aushalten.

Aloha

Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: bender83 am 22. August 2018, 08:38:12
Danke Bine für deinen ehrlichen Bericht zu einem der langweiligsten Orte der Welt. Auch ich hatte Molokai schon auf dem Plan, aber dank deinem Bericht werde ich den Ort wohl streichen. Das kann ich allen nur empfehlen. Falls ich es doch mal auf die Insel schaffe, dann nur um mir selbst ein Bild von der trostlosen Umgebung zu machen. ;)

Nein, danke wirklich für deinen Bericht. So viel liest man leider nicht über Molokei und mit Bilder, klasse!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 22. August 2018, 11:11:25
Guten Morgen ihr Lieben alle,

es betrübt mich ausserordentlich, euch so sehr zu nerven und zu sportlichen Höchstleistungen anzuspornen. :lachen1
(Angie deine Körperverrenkungen würde ich gerne sehen.  :lachroll)

Aber im Ernst, vor der Wirkung dieser Insel kann nur ernsthaft gewarnt werden: arbeitsschädigende Tagträume, Kommunikationsabbruch mit dem Ehepartner während des Berichtschreibens, akute Sehnsuchtsanfälle, gedankenverlorenes Alooooha-Feeling beim Autofahren...

Kann man alles überhaupt nicht empfehlen.

Mit der Fortsetzung des Berichts, muss ich schauen, wie ich es zwischendurch schaffe. Denn ich arbeite wieder ... dies nur als kurzes Lebenszeichen vom Büro aus.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: KnuMu am 22. August 2018, 11:34:24
Liebe Bine!
Zurück im Büro! Welch spannender Ort nach der vielen Langeweile.
Da Du ja jetzt DIE Spezialistin für öde Urlaubsorte bist, von mir einige konkrete Fragen.
Bei uns waren für Februar ursprünglich 3 Wochen Maui geplant. Ich tendiere jetzt dazu, die letzte Woche, quasi auf dieser öden Insel zu verbringen. Ist eine Woche zu viel? (ernsthaft)
Quartier habe ich ganz im Westen in der Nähe dieses "Riesenstrandes" im Auge (sehr preiswert) ist das total falsch?
Oder ist der Osten/Mitte "besser"
Jeep für Offroad ist doch nicht verkehrt oder?
Was muss ich noch bedenken, ausser "bunten Pillen" um nicht vor langer Weile depressiv zu werden??
Vielen Dank im Voraus
Knut
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: fischifischi am 22. August 2018, 11:54:39
anscheinend muss man vollkommen "seltsame" berichte schreiben,
um die menschen auf den geschmack dieser wundervollen insel zu bringen
( ich hatte es schon mehrfach versucht, aber bin belächelt worden oder mit viiiiiel zu langweilig,
keine wandermöglichkeiten abgespeist worden )
auf alle fälle ein off-road fahrzeug ( besonders wegen des laaaangen strandes und der wanderwege )

welche ecke
ziemlich egal ( überall laaaangweilg )
bei den preiswerten unterkünften auf die bewertungen achen,
denn es gibt wirklich richtig heruntergekommene
( habe mir einige vor ort angeschaut ), denn  so manche wurde von
festlandamerikaneren als "wertanlage" gekauft.
und die hatten sich die insel bestimmt auch nicht sooooo langweilig vorgestellt
und lassen jetzt alles vergammeln.

bunte pillen benötigst du keine denn es gibt an jeder ecke gesunde, zu rauchende pflanzen,
so kommst du die auch vor wie im paradies.

ich war schon länger als eine woche da und habe mich sooooo gelangweilt.

aloha
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Bigtwin am 22. August 2018, 12:08:30
Bei uns waren für Februar ursprünglich 3 Wochen Maui geplant. Ich tendiere jetzt dazu, die letzte Woche, quasi auf dieser öden Insel zu verbringen. Ist eine Woche zu viel? (ernsthaft)

Ich würde vielleicht 2 Wochen Molokai buchen und die letzte Woche auf Maui das nachholen,was du die letzten 2 Wochen auf Molokai verpasst hast.
Wenn das man reicht. ;)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 22. August 2018, 12:21:49
Bei uns waren für Februar ursprünglich 3 Wochen Maui geplant. Ich tendiere jetzt dazu, die letzte Woche, quasi auf dieser öden Insel zu verbringen. Ist eine Woche zu viel? (ernsthaft)
Quartier habe ich ganz im Westen in der Nähe dieses "Riesenstrandes" im Auge (sehr preiswert) ist das total falsch?
Oder ist der Osten/Mitte "besser"
Jeep für Offroad ist doch nicht verkehrt oder?
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 22. August 2018, 12:32:41
Sorry, Kunt, jetzt habe ich mich doch verklickt, ganz so Aloha bin ich heute wohl doch nicht drauf.
Also, ich fand eine Woche für den Anfang optimal. Man hat wirklich Zeit, aber man wird nie alles schaffen, besonders wenn man sich auf die andere Gangart einlässt.
Du fragst nach dem preiswerten Quartier im Westen. Würde ich nicht machen, man ist dann wirklich weitab vom Schuss. Wir haben uns vor Ort die Resort-Anlagen nicht angeschaut, aber dort befindet sich ausser den Ferienanlagen nicht viel. Auch wohnt man dann auf der trockenen, sprich steppenartigen Seite der Insel; der Osten ist viel grüner und schöner.
Aber das hängt alles von euren Vorlieben ab. Wenn ihr Strände tagelang geniessen wollt und könnt, ist das auch eine Möglichkeit.

Wie Sabine schrieb: bei Condos gut die Bewertungen lesen und vergleichen. Wegen einer Handvoll Dollar dann ein Wohnungsdesaster zu erleben, lohnt sich nicht. Wir haben uns nach langem Vergleichen für ein Condo im Wavercrest entschieden und wurden nicht enttäuscht. Aber es gibt auch gruselige Bewertungen für Condos dort. Die sind ja alle in Privatbesitz, es hängt also sehr vom Vermieter ab (Ausstattung von schlicht bis edler, ?Geschmack, Pflegezustand).

Jeep - ja, offroad war der sehr nötig. Sonst kannst du den Kamakou vergessen.
Bunte Pillen - was ist das denn????
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: KnuMu am 22. August 2018, 23:54:04
Hallo in die Runde!
Dank für die Hinweise. Wir werden jetzt final nach 2 Wochen Maui noch eine Woche langweiliges Inselchen machen.
Quartier hab ich jetzt ein recht preiswertes Condo auch im Wavercrest gefunden. Das wird es wohl dann werden. Die einsamen Strände im Westen kann man ja so besuchen. Ich dachte nur dass der Westen wegen des langweiligen Sonnenuntergangs nicht der schlechteste Ort wäre.
Den Jeep werden wir uns am Flughafen "eintreten". Ich bin echt gespannt. Das was man so liest (nicht nur hier) ist tatsächlich sehr unterschiedlich. Für die Flüge von und nach Maui muss man dann mit gut nem Hunderter pro Nase rechnen?!
Ich werde sicher noch die eine oder andere Frage haben. Vorerst vielen Dank! Ohne Angie, Dich und Deinen Bericht Bine, wär ich nicht auf die Idee gekommen, eine Woche Urlaub derart zu "vergeuden".
GLG
Knut
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Evelyne am 23. August 2018, 00:30:08
Danke vielmals, Bine, für den laaangweiligen Reisebericht, den ich mindestens zweimal durchgegangen bin, um dem nichtssagenden sicher zu sein.
Würde ich doch glatt deswegen wieder eine Reise um die halbe Welt planen, um vor Ort zu sehen, wo ich auf keinen Fall nicht hin will.
Danke nochmals!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 23. August 2018, 00:39:28
Hallo Knut,

Ohne Angie, Dich und Deinen Bericht Bine, wär ich nicht auf die Idee gekommen, eine Woche Urlaub derart zu "vergeuden".

ich mache mir die ganze Zeit schon schwere Vorwürfe, wie ich auf die Idee kommen konnte, dich auf Bines Reisebericht aufmerksam zu machen. Seither kann ich nicht mehr schlafen.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: KnuMu am 23. August 2018, 10:03:56
Guten Morgen Angie!
Ich könnte Dich ja jetzt aus der "Verantwortung" für diese vergeudete Urlaubswoche entlassen... mach ich aber nicht! ;-))
Hab noch etwas Melatonin aus USA, das soll ja angeblich beim Einschlafen helfen... mir nicht wirklich...
Ich bin echt gespannt, ob dieses so gar nicht touristische Inselchen dann insgesamt wirklich noch einmal einen ganz anderen Reiz als die anderen Inseln hat. Die Bilder jedenfalls vermitteln doch recht deutlich die Unberührtheit und Ursprünglichkeit.
Wale müsste man ja zumindest auch von der Westküste beobachten können.
In dem Zusammenhang auch gleich nich ne Frage... Wenn man diese wunderschönen Tiere sehen will, ist sicher ein Boot von z.B. Lahaina aus eine gute Wa(h)l ? Mitte Mai diesen Jahres waren die da alle schon weg.
Einen schönen Tag wünscht
Knut
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 23. August 2018, 17:39:15
Hallo Knut,

ohje, das sieht nicht gut für mich aus und mir wird eine saftige Rechnung von dir blühen, für diese vergeudete Urlaubswoche :kratzen

Wale sieht man am besten vom Boot aus, aber die richtige Jahreszeit sollte es schon sein. Im Mai sind die Wale längst weg, es gibt ab und zu ein paar, die die "Abfahrt" verpasst haben und vor Maui bzw. Moloka'i bleiben.

Mit Glück kann man Wale auch von der Küste aus sehen.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: KnuMu am 24. August 2018, 09:50:41
Wir sind im Februar dort. Das sollte ja passen.
Wir werden und die "Whale- Watcher- Boote" ansehen... (Lahaiina) um dann zu entscheiden, ob man sich das antut.
Jetzt fehlt noch ein Quartier, 2 Autos, 2 Flüge und die Reise ist "fertig".
Dank nochmals, LG
Knut

P.S. hoffe, der Hurricane schrammt an den Inseln vorbei und richtet nicht all zuviel Schaden an!!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 24. August 2018, 12:44:25
P.S. hoffe, der Hurricane schrammt an den Inseln vorbei und richtet nicht all zuviel Schaden an!!

Er zieht südlich an den Inseln vorbei, aber in sehr geringer Entfernung. Aktuell gibt es auf Maui vielfach Stromausfälle. Insgesamt sind auf den Inseln sehr viele Straßen gesperrt.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 25. August 2018, 13:52:55
Aloha Knut
vielleicht kannst du die Wale auch von Molokai aus beobachten. Die Strasse zwischen Maui und Molokai ist ja ein beliebter Tummelplatz für diese Tiere.
Es gibt auch Anbieter auf Molokai, die Touren anbieten. Ich spreche nicht aus Erfahrung, da ich nur im Juli dort war. Aber ein Vergleich der Anbieter lohnt sicher.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 25. August 2018, 14:00:07
(http://fs1.directupload.net/images/180825/jw4kw4wb.jpg) (http://www.directupload.net)

Donnerstag: Mo’oula Falls – das unerreichbare Ziel

Auf den Donnerstag unserer Molokai- Woche hatten wir uns schon besonders gefreut. Von zuhause aus hatten wir den Halawa Valley Cultural Hike gebucht. Es war das einzige freie Datum, das in unserer Woche möglich war und passte.
(siehe: http://www.halawavalleymolokai.com/index.html)
Der Kontakt vorab lief über Email, telefonisch war es schwierig, Pilipo oder Greg zu erreichen, denn im Halawa-Valley hat man keinen Mobilfunkempfang, Festnetz gibt es nicht. Aber schliesslich war alles gebucht und bestätigt, über Paypal bezahlt – der mit Spannung erwartete Tag konnte kommen.
Als wir am Donnerstag früh morgens aus dem Fenster schauten, bewahrheiteten sich die Wettervorhersagen: Regen und tief liegende Wolken. Das kann ja heiter werden, dachten wir. Da wir aber ohnehin niemanden erreichen konnten, machten wir uns wieder gen Osten auf den Weg. Wir fuhren ziemlich früh los, damit wir pünktlich 8:45 am Treffpunkt sein konnten. Leider zog sich das Wetter immer mehr zu und der Blick in den Himmel verhiess nichts Gutes. Als wir am Ende der Strasse angekommen waren, sahen wir noch keine Menschenseele. Am Strand standen ein paar Autos, aber niemand war da. Da der Treffpunkt aber nicht direkt am Strand, sondern ca. 100 m vorher beim Pavillon abgemacht war, warteten wir dort. Nach und nach trudelten weitere Besucher ein, sogar ein deutsches Pärchen war dabei. Alle waren verunsichert: Findet die Tour nun statt oder nicht? Ein Schild am Baum liess die Hoffnungen sinken.

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Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 25. August 2018, 14:07:18
Endlich kamen Pilipo und Greg, Vater und Sohn, die beide zu den letzten einheimischen Residents  des Tales gehören. Sie erklärten den Teilnehmern die Wetter-Konditionen: Eine Wanderung zum Wasserfall sei unter diesen Bedingungen nicht möglich, denn die Gefahr von Flashfloods war zu gross. Als Alternativ-Angebot blieb, dass sie den inhaltlichen Teil des Tages dennoch anbieten und die Gruppe im Haus bleibt. Fast alle stiegen auf diese Variante ein. Zwei gingen wieder und sollten die Kosten erstattet bekommen.
Ok. Gegen das Wetter kann man nichts machen und wer die Überschwemmungen in Kauai gesehen hat, kann sich vorstellen, wie schnell riesige Wassermassen aus den Bergen kommen. Da hat eine Wandergruppe im Tal fast keine Chance.
(Hier bei uns in der Schweiz gab es in unserer Region, im Frühsommer tatsächlich eine ähnliche Situation. Eine Gruppe wurde an einem Bachlauf von Starkregen überrascht. Die Schilder warnen immer wieder vor solchen Situationen, meist werden sie nicht ernst genommen. Und plötzlich war es ernst. Es gab einen grossen Rettungseinsatz, alle sind lebend aus der Gefahr herausgekommen. Aber auf Molokai, am hintersten Ende der Zivilisation...)
Wir sahen es ein und machten uns dann auf den Weg zu Pilipos und Gregs Grundstück. Unterwegs erzählte Greg bereits über das Leben der Natives im Tal und erklärte wie die üppige Vegetation erst in den letzten Jahrzehnten entstanden ist. Wir folgten uralten Wegen. Am Tor blies Greg in die Muschel, um unser Kommen auf traditionelle Weise anzukündigen. Dies ist die ursprüngliche Form des „Shell-Phones“ und wenn eine Antwort kam, durfte man eintreten und war willkommen. Wir lauschten auf die Antwort und kamen dann schliesslich bei Pilipo an, der uns am Häuschen erwartete. Eine Begrüssungszeremonie folgte, bei der ein Geschenk überreicht wurde: In Taro eingewickelte Bündel mit Speisen; die man manchmal als Opfergaben an Heiaus sehen kann. Nun überreichten zwei Teilnehmer diese Bündel an Pilipo. Dieser antwortete mit einem Gebet und dem Tauschen des Atems. Die ganze Gruppe folgte, jeder begrüssten jeden auf die ALOHA-Weise. Das war berührend. Erst wirkte dies scheu und ungelenk, aber dann sichtlich herzlicher – die Stimmung unter den Leuten öffnete sich. Wir nahmen Platz in seinem „Klassenraum“ und Greg begann zu erzählen...

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Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 25. August 2018, 14:15:35
Eine überraschende Erkenntnis war z.B., dass Molokai tatsächlich nicht Moloka’i geschrieben wird. „Kai“ ist das hawaiianische Wort für Ozean/Meer und molo bedeute „umrühren“. Die meisten kennen „makai“ = meerseitig, die gleiche Wortbedeutung wird Kai geschrieben und nicht Ka’i. Mir leuchtete das sehr ein und es erstaunt einen auch, wie oft Molokai auch auf offiziellen Schildern, in Zeitungen, Büchern etc. falsch geschrieben wird. Greg zeigte eine Luftbildaufnahme, die die Weisheit des alten Namens sehr gut illustrierte  und die Strömungsverhältnisse des Meeres um die Insel zeigte. Es sah aus wie ein riesiger Strudel. Vielleicht kann man es auf deutsch mit „gerührtes Wasser“ oder „strudelnder Ozean“ übersetzen.
Wir erfuhren noch viel mehr an diesem Vormittag und es ist unmöglich, alles zu berichten. Eindrücklich die Schilderung des Lebens vor dem Tsunami in den 40iger Jahren.
Eines Morgens kam eine telefonische Tsunami-Warnung. Die Bewohner des Halawa Valleys sprachen damals nur wenig englisch und Tsunami war japanisch. Sie konnten das Wort überhaupt nicht verstehen und hatten noch nie erlebt, was es bedeutet. Sie versammelten sich alle, befragten sich gegenseitig, aber niemand konnte mit diesem Wort etwas anfangen. Sie beteten und stellten sich miteinander auf das Ungewisse ein. Danach gingen alle wieder ihren gewohnten Arbeiten nach, die Männer auf die Tarofelder, die Frauen und Kinder in die Flussmündung zum Waschen und Reden.
Dort sahen die Frauen dann, wie sich das Meer ungewöhnlich verhielt und zurückwich. Sie waren besorgt und alarmierten die anderen. Die Bewohner zogen sich auf die Hänge zurück, dorthin wo sich heute der Milemarker 27 (?) befindet. So überlebten sie den Tsunami, der das ganze Tal verwüstete, die Hänge-Brücke über den Fluss zerstörte und die Hütten sowieso. Für die Bewohner war dies das einschneidendste Ereignis ihres Lebens, es teilt die Erinnerungen in eine Zeit davor und danach.
Gegenwärtig wohnen nur noch sehr wenige Menschen im Tal und Pilipo ist der Letzte, der seine Generationenlinie bis zu den Anfängen verfolgen kann. Die Besiedlung des Tales geht ins 7. Jahrhundert zurück. Im Halawa-Valley begann die polynesische Besiedlung der Hawaii-Inseln. So ist es sein Anliegen, dass diese urhawaiianischen Traditionen nicht mit ihm aussterben und er rief seinen Sohn Greg zurück ins Tal. Beide widmen sich nun der Bildungsarbeit kann man sagen.
Alle, die es hören und miterleben wollen, führen Pilipo oder Greg in die hawaiianische Lebensart ein und lassen Tag für Tag ca. ein Dutzend Menschen miterleben - seien sie Touristen wie wir oder auch Schulkinder - was für ein Schatz an Traditionen dort in Halawa gehütet wird.
Es entstand auch ein preisgekrönter Dokumentarfilm über Pilipo und Greg: „Sons of Halawa“, online bestellbar für alle, die das interessiert.
Greg zeigte uns zum Abschluss noch die Tarofelder und den Garten und schenkte uns zum Abschied eine noch eine duftende Awapuhi-Pflanze, die natürliches Duschgel liefert. Regennass, aber voller Eindrücke wanderten wir zurück; die Stunden sind wie im Flug vergangen, aber der Kopf schwirrte auch angesichts der Fülle an Informationen.

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Die Hängebrücke, die vom Tsunami zerstört wurde.

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Kukui Nüsse, mit und ohne Schale und in polierter Form als Lei

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ursprüngliche Nutzung: als Lichtquelle bzw. Kerze, die Kukui-Nuss hat praktische und spirituelle Bedeutung
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 25. August 2018, 14:21:10
Wir besuchten noch den Kukui-Hain und die Bucht und liessen die Wirkung des Tales in uns nachklingen. Es war weit nach Mittag als wir es einer einheimischen Familie nachmachten und ein erfrischendes Bad im Fluss nahmen. Nur noch wenige Menschen waren am Beach,  es war ja mitten in der Woche und die anderen Touristen unserer Gruppe hatten das Tal nach der Verabschiedung sofort wieder verlassen. Wir hatten eines der schönsten Fleckchen des Urlaubs also nahezu für uns alleine. Dass das Wetter eher grau war, störte überhaupt nicht. Wir hatten einen lebendigen Eindruck bekommen, wie die Menschen einst hier lebten, nachhaltig, genügsam, liebevoll und ja: zukunftsweisend. Der Frieden dieses Ortes, die Schönheit der Landschaft und die besondere Energie (Mana) beeindruckten uns sehr.
Ob wir die Chance bekommen würden Gregs Angebot anzunehmen, die Wanderung an einem anderen Tag doch noch zu machen, würde sich zeigen. Aber zum letzten Mal sind wir sicher nicht im Halawa- Valley gewesen.

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Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 25. August 2018, 14:26:14
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Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 25. August 2018, 15:40:24
Liebe Bine,

für die Wanderung im Halawa Valley habe ich mich vor Jahren auch interessiert. Es war damals ein wenig seltsam, einmal hieß es, der alte Herr bietet keine Wanderungen mehr an, dann hieß es, vielleicht bietet er sie doch wieder an. Es war mehr als ungewiss und später habe ich es nicht mehr verfolgt.

Was du von der Tour schilderst, ist es genau das, das wir so lieben: Traditionelle hawaiische Kultur mit dem berührenden Aloha-Gruß. Mit dem wirklich sehr berührenden Aloha-Gruß wurden wir 2015 in die Ohana eines Hawaiianers aufgenommen. Ich kann nicht schildern, wie man das empfindet, es ist unbeschreiblich schön.

Sehr interessant auch, wie sich in den 40er Jahren die Bewohner vor dem Tsunami retteten, obwohl sie gar nicht wussten, was auf sie zukommt. Sie handelten rein intuitiv, das rettete ihr Leben. Beeindruckend!

Was für mich auch sehr interessant ist, ist die richtige Schreibweise von Molokai. Als wir damals die Tagestour auf Molokai machten, erklärte mir unser Guide Rudi, der angeblich auf Molokai geboren wurde und aufgewachsen ist, dass man Moloka'i schreibt und nicht Molokai. Es wunderte mich zwar ein wenig, denn ich weiß von Anbeginn unserer Reisen nach Hawai'i, dass "kai" so viel wie Wasser heißt, aber ich dachte mir, er wird es wohl besser wissen.

Unzählige Male schrieb ich seither Molokai falsch. Es ärgert mich natürlich, andererseits ist es mir nicht die Mühe wert, sämtliche von mir falsch geschriebenen Molokai's zu korrigieren - da bräuchte ich extra Urlaub dafür ;)

Alles in allem kann ich sehr gut nachvollziehen, dass dieser Tag für euch ein ganz spezieller Tag gewesen ist. Gespannt bin ich, ob ihr die Wanderung ein zweites Mal machen werdet.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 26. August 2018, 12:46:13
Aloha Angie, freut mich, dass dir mein Bericht gefällt. Die Art und Weise wie die Leute des Tales vor dem Tsunami mit dem Unbekannten umgingen, hat mich auch sehr bewegt.
Wenn wir heutzutage das mal ähnlich machen würden in ungewissen oder gefährlichen Situationen. Die Weisheit Aller befragen, zusammenstehen und zusammenhalten, sich besinnen und das nicht nur auf die eigene Kraft, achtsam sein und intuitiv im richtigen Moment das Richtige tun...
Sie haben sich betend mit der lebensrettenden Macht verbunden und achteten auf die Zeichen, die die Katastrophe ankündigten und handelten entsprechend. Wenn wir dies alles angesichts des Klimawandels auch machen würden und entsprechend unserer Verantwortung handeln würden, dann wäre unserer guten alten Erde schon geholfen. Ich meine wirklich, dass wir vom Aloha und Malama 'Aina der Hawaiianer viel lernen können- wenn wir denn wollen.

Wegen Pilipo denke ich, dass dein Wanderwunsch damals in eine Zeit fiel, wo ihm Greg noch nicht zu Seite stand. Er hat ihn ja sozusagen in die Pflicht genommen und nach Hause zurückgerufen, damit die Tradition und das Erbe nicht verloren geht. Die Zeit drängte, denn Pilipo ist ein alter Mann, der einen Nachfolger für eine hawaiianische jahrhundertealte Tradition brauchte, damit das Wissen in die Zukunft weitergetragen wird. Und Greg hat sich darauf eingelassen und beide machen ihr Vater-Sohn-Projekt wirklich sehr gut. Man kann Greg stundenlang zuhören. Pilipo war den ganzen Vormittag dabei und erzählte ab und zu auch etwas. Es war sehr schön, die beiden zu erleben. Aber dass er im Alter den Weg zum Wasserfall nicht mehr täglich machen mag, kann ich durchaus verstehen.

Dass dein Guide damals vieles falsch erklärte, ist nicht verwunderlich. Viele Hawaiianer kennen ihre eigenen Traditionen nicht. Deshalb ist die Bildungsarbeit so entscheidend. Es droht tatsächlich der Verlust von Wissen, Lebensweise, besonderen Ferigkeiten wie das Netzfischen o.ä., spirituellem Reichtum, Gemeinschaft usw. usf. Greg erzählte Beispiele der weitverbreiteten Unwissenheit.

Ein Beispiel erlebten wir sogar in unserer Gruppe. Eine junge Frau aus Maui, die an jenem Tag teilnahm, fragte, nachdem Greg den Gebrauch der Ti-Plant erläuterte, die ja in Hawaii fast überall zu finden sind und gern als "Schutz gegen das Böse" an den Grundstücksgrenzen angepflanzt werden: "Kann man daraus auch Tee machen?" Sie verwechselte Ti mit Tea ... und sie lebt auf Hawaii! :o
Also, man merkt, dass man oft sehr wenig vorraussetzen kann und da viele Hawaianer nur englisch sprechen und die eigene Sprache lange verboten war,  ist die Ursache dafür schon in der sprachlichen Benachteiligung und dem gewollten Traditionsabbruch zu suchen. Deshalb sind alle Formen, die das Hawaiianische und die ganze Kultur beleben, aktivieren, fortführen und weitergeben so zu begrüssen.

Molokai - die wirbelnden Wasser können einen ganz schön umtreiben, im Moment sind es bei mir viele Erinnerungen und die Hoffnung eines Tages wieder dorthin reisen zu können.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 26. August 2018, 21:46:21
Aloha Bine,

wegen Pilipo und der Wanderung, die damals offenbar nur sporadisch stattfand, hast du wahrscheinlich Recht. Es stand immer nur vom alten Herrn geschrieben, aber nie, dass er einen Sohn hat, der ihm hilft. Jetzt, durch Gregs Anwesenheit, ist das natürlich völlig anders.

Ich meine wirklich, dass wir vom Aloha und Malama 'Aina der Hawaiianer viel lernen können- wenn wir denn wollen.

Wir wollen lernen, haben auch schon sehr viel gelernt, da wir glücklicherweise schon oftmals die Gelegenheit hatten, mit Hawaiianern ernste Gespräche zu führen und diese waren allesamt sehr interessant. Aber mit Hawaiianern reden - auch das muss man wollen.

Dass dein Guide damals vieles falsch erklärte, ist nicht verwunderlich. Viele Hawaiianer kennen ihre eigenen Traditionen nicht. Deshalb ist die Bildungsarbeit so entscheidend. Es droht tatsächlich der Verlust von Wissen, Lebensweise, besonderen Ferigkeiten wie das Netzfischen o.ä., spirituellem Reichtum, Gemeinschaft usw. usf. Greg erzählte Beispiele der weitverbreiteten Unwissenheit.

Unser Guide brachte damals die richtige (bzw. eigentlich falsche) Schreibweise von Molokai dermaßen spontan und ohne zu überlegen rüber, dass ich ihm das tatsächlich geglaubt habe. Aber wieder einmal mehr sehe ich, dass auch etliche Hawaiianer nicht wissen, was man wie schreibt - und das ist noch das geringste Beispiel.

Ein Beispiel erlebten wir sogar in unserer Gruppe. Eine junge Frau aus Maui, die an jenem Tag teilnahm, fragte, nachdem Greg den Gebrauch der Ti-Plant erläuterte, die ja in Hawaii fast überall zu finden sind und gern als "Schutz gegen das Böse" an den Grundstücksgrenzen angepflanzt werden: "Kann man daraus auch Tee machen?" Sie verwechselte Ti mit Tea ... und sie lebt auf Hawaii! :o

Das ist aber wirklich sehr verwunderlich. War bzw. ist sie Hawaiianerin? Wohl eher nicht, würde ich tippen.

Also, man merkt, dass man oft sehr wenig vorraussetzen kann und da viele Hawaianer nur englisch sprechen und die eigene Sprache lange verboten war,  ist die Ursache dafür schon in der sprachlichen Benachteiligung und dem gewollten Traditionsabbruch zu suchen. Deshalb sind alle Formen, die das Hawaiianische und die ganze Kultur beleben, aktivieren, fortführen und weitergeben so zu begrüssen.

Im abgelaufenen Urlaub unterhielten wir uns lange mit einem Hawaiianer, der erstaunlich schlecht englisch sprach. Wir mussten ein paar Mal nachfragen. Er entschuldigte sich für sein schlechtes Englisch, zu Hause, im Freundes- und Bekanntenkreis wird nur hawaiianisch geredet. So etwas finde ich hervorragend.

Sehr gut finde ich auch, dass die Kinder seit einigen Jahren in den Schulen die hawaiianische Sprache lernen - manche können sie schon von zu Hause, ehe sie noch in die Schule kommen.

Solch ein Tradition - nicht nur die Sprache - darf einfach nicht verloren gehen, sondern muss gefördert werden, damit sie nicht ausstirbt.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: fischifischi am 27. August 2018, 07:27:47
https://www.manaokahiko.eu/

dazu gibt es auch wissensvermittlung in deutschland

aloha
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 28. August 2018, 13:14:30
https://www.manaokahiko.eu/

dazu gibt es auch wissensvermittlung in deutschland

aloha

 :danke Danke für den Link, sehr interessant, auch dass er sich auf Pilipo als Lehrer bezieht.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: fischifischi am 28. August 2018, 13:24:41
leider habe ich es ja nie so gut wie du geschafft,
die hawaiibesucher von molokai ( die bewohner verzeihen die falsche schreibweise )
zu überzeugen, aber dann bleibt es autentisch : )))

aloha

Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 28. August 2018, 22:46:11
Hallo Sabine,

leider habe ich es ja nie so gut wie du geschafft,
die hawaiibesucher von molokai ( die bewohner verzeihen die falsche schreibweise )
zu überzeugen, aber dann bleibt es autentisch : )))

ich bin mir nicht ganz sicher, aber du hast nie einen Reisebericht über Molokai geschrieben und ich vermute, das war das Ausschlaggebende, warum du kaum einen User von uns von Molokai überzeugt hast - mich inklusive, muss ich gestehen.

Du hast aber etliche Tipps gegeben, aber das ist halt nicht dasselbe wie ein Reisebericht.

Das soll keinesfalls eine Anschuldigung sein, dass du keinen Reisebericht geschrieben hast, sondern soll nur meine Vermutung ausdrücken, warum du es nie geschafft hast, obwohl du dich wirklich mehrfach bemüht hast.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Karin am 29. August 2018, 06:46:41
Ich bin zwar gerade selber 23 Tage mit meinem Dad unterwegs, aber verfolge Deinen Molokai Reisebericht interessiertestens.
Ich hatte ja früher schon mal Recherchen hier im Forum eingezogen und Blut geleckt.
Mal sehen, ob wir 2020 schon selber Molokai erkunden können.
Von 2019 müssen wir es nach hinten schieben, weil wir bei Rolf's Lunge die weiteren vulkanischen Aktivitäten im Auge behalten müssen.

Danke
Karin

Gesendet von meinem SM-G955F mit Tapatalk

Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 29. August 2018, 15:37:51
Von 2019 müssen wir es nach hinten schieben, weil wir bei Rolf's Lunge die weiteren vulkanischen Aktivitäten im Auge behalten müssen.

Karin, du weißt doch, dass auf Hawai'i, speziell natürlich auf Big Island, jederzeit vulkanische Aktivitäten einsetzen können. Auch wenn es 2020 während deiner Planungszeit keinerlei nennenswerte Aktivitäten gibt, können sie innerhalb von einer Sekunde, während ihr auf Big Island seid, einsetzen.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Brigitte60 am 29. August 2018, 18:46:16
Hallo, Bine!
Vielen Dank für deine Molokai-Schilderungen und Infos.
Wir waren uns schon recht sicher, die kleine Insel auf unserer nächsten Hawaii-Reise zu besuchen. Uns war der Rummel z.B. auf Oahu viel zu viel. Und wir werden die Ruhe und Einsamkeit dort bestimmt nicht als trostlos empfinden.
Danke dir Brigitte  :)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 29. August 2018, 19:41:21

Das ist aber wirklich sehr verwunderlich. War bzw. ist sie Hawaiianerin? Wohl eher nicht, würde ich tippen.



Da hast du recht, Angie. Vom Typ her war sie eine Weisse.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 29. August 2018, 19:44:29
Hallo Karin und Brigitte
freut mich sehr, dass euch die Fotos und der Bericht euch für meine neue Lieblingsinsel begeistern.
Aber ihr wisst ja: Vorsicht! Die Dosis macht das Gift. ;)

Aber damit eure HI-Sehnsucht noch ein bisschen Futter bekommt, folgen gleich noch ein paar Fotos.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 29. August 2018, 20:04:06
Fortsetzung Donnerstag

Als wir dann schliesslich doch das Halawa-Valley verliessen, war der Tag noch nicht ganz vorbei. Es folgen jetzt noch ein paar Impressionen vom Rückweg. Die Strasse entlang der Küste zog uns wieder in den Bann und wir brauchten bis abends.
Zum Glück hatten wir uns Proviant mitgenommen und konnten nachmittags etwas aus der Kühltasche essen. Im Halawa-Tal und dem Weg dort hin gibt es meilenweit keine Möglichkeit sich zu verpflegen. Das war sicher auch der Grund, warum sich die anderen Gäst von Greg und Pilipo so schnell auf den Rückweg machten. Die nächste Chance hat man bei Manae Godz 'n Grinds, die täglich ausser mittwochs auf haben und zwischen 6:30Uhr  (in der Woche)/ 7:30 Uhr am WOE bis 16Uhr - 16:30 Uhr ihre köstlichen Speisen anbieten. Dort hätten wir auch gern etwas gegessen. Leider waren wir viel zu spät dran...

(http://fs5.directupload.net/images/180829/7xaevpa3.jpg) (http://www.directupload.net)
Ein wehmütiger Blick zurück zur grünen Bucht, die es uns so sehr angetan hatte.

(http://fs5.directupload.net/images/180829/bm9me7pg.jpg) (http://www.directupload.net)
Das Schild zeigt deutlich, wie es hier langgeht. ;D

(http://fs5.directupload.net/images/180829/kjri2ra2.jpg) (http://www.directupload.net)
EIne regennasse Schönheit bei der Pu'u O Hoku Ranch.

(http://fs1.directupload.net/images/180829/2iktjoqe.jpg) (http://www.directupload.net)
Auf der Farm kauften wir eine (teure) Papaya für das nächste Frühstück, um kurz darauf mitzuerleben, wie eine Angestellte, eine Frucht aus der Auslage nahm und sie den gierigen Hühnern hinwarf. Wie die sich auf die Papaya gestürzt haben, sahen wir noch nie - krass. Es dauerte nicht mal eine Minute, da war die Frucht zerhackt und fast aufgefressen. ... Naja, unsere Papaya schmeckte dann auch wie Hühnerfutter, trocken und alt, die schlechteste die wir auf der Insel gegessen haben. :(
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 29. August 2018, 20:14:28
(http://fs5.directupload.net/images/180829/a3bxzlpe.jpg)[/URL
Wir freuten uns sehr, dass am Nachmittag die Sonne hervorkam und die Farben prächtiger leuchteten.

(http://fs5.directupload.net/images/180829/yhquvw4z.jpg) (http://www.directupload.net)
(http://fs1.directupload.net/images/180829/r669udoq.jpg)[/URL]

(http://fs1.directupload.net/images/180829/gris6qqs.jpg) (http://www.directupload.net)
Dass wir Angler sahen, überraschte uns nicht. Dass aber ein sportlicher Radfahrer um die Kurve kam, war ein Foto wert.

(http://fs5.directupload.net/images/180829/tf3dptai.jpg) (http://www.directupload.net)
An diesem schönen Fleckchen vom 20 Miles Beach gingen wir auch ins Wasser, schnorchelten ein wenig und genossen die Sonne. Die Schnorchelbedingungen sind nicht überragend aber einige Fischlein waren zu sehen. Ansonsten hatte der Strand herrlichen Sand. (Übrigens bezieht sich 20 Miles nicht auf die Strandlänge sondern auf den Milesmarker.)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 29. August 2018, 20:24:52

(http://fs5.directupload.net/images/180829/wsp7citk.jpg) (http://www.directupload.net)
Die Insel gegenüber ist West Maui.

(http://fs5.directupload.net/images/180829/4667qb2w.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180829/nl2iu9n8.jpg) (http://www.directupload.net)
Hier seht ihr einen der vielen Fishponds= traditionelle Aquakulturen. Das Tor, durch das die Fische hineinschwimmen, kann man gut erkennen. Wenn sie grösser werden, passen sie nicht mehr durch die Schleuse und können im Pond sehr leicht gefischt werden.

(http://fs5.directupload.net/images/180829/pgjehiyl.jpg) (http://www.directupload.net)
EIn kleiner Schnappschuss. Solche Buchten gibt es viele.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 29. August 2018, 20:37:22
(http://fs1.directupload.net/images/180829/4jx4rkke.jpg) (http://www.directupload.net)
Jedem Hähnchen sein Häuschen. Wie stolz er in der Abendsonne steht...

(http://fs1.directupload.net/images/180829/5mk37bxd.jpg) (http://www.directupload.net)
Wenn man in den Wohngebieten am Rand von Kaunakakai ein wenig den Hügel hinauffährt, kann man die Fish-Ponds sehen, die von Grundstücken verborgen werden.

(http://fs1.directupload.net/images/180829/9r36oa47.jpg) (http://www.directupload.net)
"Feierabendstress" und Polizeikontrolle im zentrum von Kaunakakai

(http://fs1.directupload.net/images/180829/2gaqkhln.jpg) (http://www.directupload.net)
Ein abendlicher Eindruck vom Friendly Market in der Hauptstrasse von Kaunakakai.

(http://fs5.directupload.net/images/180829/y7onstgt.jpg) (http://www.directupload.net)
Wir wussten ja nun, wo es gut schmeckt und fuhren weiter bis zum Cookhouse. Diesmal gab es für uns gegrillten Spicy MahiMahi. ... Lecker

(http://fs1.directupload.net/images/180829/gkc7okd8.jpg) (http://www.directupload.net)
Und mit den Ukulelemelodien dieses Musikers liessen wir den Tag angemessen ausklingen. Aloooooha.  ;D
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 29. August 2018, 21:37:23
Aloha Bine,

ihr hattet wirklich schönes Wetter. Gab es von den Häusern für die Hähne mehrere davon, als auf deinem Foto zu sehen sind? Wenn ja, gibt es auf Molokai Kampfhuhnfarmen. Da muss man Acht geben, dass man nicht neben einer wohnt.

Wir fuhren damals Richtung Osten, mussten aber aus Wettergründen umdrehen. Sowohl hin als auch retour sahen wir nicht annähernd das, was du uns zeigst - toll!!

Der Spicy Mahimahi war aber für 2 Personen, oder? Sieht auf jeden Fall super lecker aus.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 29. August 2018, 23:03:02
 :lachen1
Ne,ne Angie, keine Angst. Das war keine Kampfhuhnfarm. Auf dem Grundstück gabs nur ein paar solcher Häuschen, war einfach nett anzuschauen.

Aber ein krähender Hahn reicht ja auch, um die Nachtruhe zu beenden.  >:(
In der Nähe vom Wavecrest gab es auch mindestens einen, leider war das Mistvieh nicht zu sehen oder zu verscheuchen.
Aber wir konnten normal schlafen und haben uns nach dem 5 Uhr Krähen noch mal umgedreht.

Und wie schon gesagt, die Strecke Richtung Osten ist bei verschiedener Witterung und Tageszeit immer wieder reizvoll. Wir haben jedesmal etwas Neues gesehen. Der sonnige Nachmittag hat uns dann etwas über die verpatzte Wanderung hinweggetröstet.

Das Essen war eine Portion.  :essen Die zweite habe ich jetzt nicht nochmal hochgeladen. Ich hatte wieder den Ono mit Lilikoisosse - ein Traum!
Alles in allem ein Tag, der trotzdem alles hatte, wie man es sich wünscht.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 29. August 2018, 23:13:29
Gut, wenn es keine Kampfhuhnfarm war.

Und wie schon gesagt, die Strecke Richtung Osten ist bei verschiedener Witterung und Tageszeit immer wieder reizvoll. Wir haben jedesmal etwas Neues gesehen. Der sonnige Nachmittag hat uns dann etwas über die verpatzte Wanderung hinweggetröstet.

Die Wanderung war zwar etwas verpatzt, aber das "Ersatzprogramm" war ja auch toll, für mich jedenfalls sehr interessant zu lesen.

Der Mahimahi war nur eine Portion? Unglaublich.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 02. September 2018, 22:44:22
(http://fs1.directupload.net/images/180902/zo4p6u6e.jpg) (http://www.directupload.net)

Freitag: E komo mai

Als wir am Freitagmorgen erwachten, wurde uns deutlich bewusst, dass sich unsere Zeit dem Ende entgegen neigte. Ein wenig Wehmut machte sich bereits breit. Aber nichts da, heute liegt ein wunderbarer Tag vor uns.
Nachdem uns unserer Zufalls-Bekannter Robert (erinnert ihr euch an Mittwoch?) bestärkt hatte, dass das vormittägliche Kanikapila im „Coffees of Hawai’i“ sehr lohnend ist, stand dies nun auf unserer To-do-Liste.

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Um 10 -12 Uhr finden sich dienstags, donnerstags und freitags auf der Terrasse dieses Cafés Menschen zusammen, die gerne musizieren. Jede/r ist eingeladen mitzumachen oder zuzuhören. Diese Gelegenheit wollten wir nicht verpassen, packten die Ukulele wieder ins Auto, liessen noch ein wenig Zeit liegen, als wir ein paar Lebensmittel einkauften und kamen dadurch ca. 20 Minuten „zu spät“. Aber kein Problem, die musizierende Runde nahm meinen Liebsten gern auf. Es folgte ein wunderbarer Vormittag im Schatten des grossen Lanai‘s. Sie spielten ein traditionelles Stück nach dem anderen. Die meisten Musiker/innen waren eine eingespielte Truppe, ausgestattet mit Ipads, so waren Text und Griffe immer parat. Eine/r sagte etwas an und schon ging‘s los, spontane Hula-Darbietungen inclusive. Sie sangen und spielten und es war sehr beeindruckend, wie gut das funktionierte. Egal auf welchem Level jemand war - ob Amateur oder Künstler - sie harmonierten wunderbar. Später stellte sich heraus, dass einige von ihnen auch professionell Musik machen. Viel zu schnell verflog die Zeit. Leider kann ich hier nur die Fotos hochladen und keines von den zahlreichen Videos, die ich gemacht habe.
Nach und nach füllte sich die Terrasse, immer mehr Leute lauschten, tranken ihren Kaffee oder lasen etwas.

(http://fs1.directupload.net/images/180902/y76jtd5m.jpg) (http://www.directupload.net)

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Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 02. September 2018, 22:54:21
(http://fs5.directupload.net/images/180902/o6ymrxm3.jpg) (http://www.directupload.net)
Auch diese lustige Truppe von Jugendlichen schaute am Café vorbei.

Robert kam gegen Ende auch vorbei, um seine Frau abzuholen, die eine treue Mitwirkende dieser regelmässigen Musizierstunden ist. Das gab ein freundliches Hallo!
Und im Anschluss brachten uns einige Gespräche mit Musikern und Publikum interessante Begegnungen: eine alleinreisende Deutsche aus München erzählte von ihrer 3-monatigen Hawaii Reise. Die Ukulelespielerin, die neben meinem Mann sass, war eine Festlandamerikanerin, die mit ihrem Mann ebenfalls im Wavecrest wohnt... und wo? Im Appartement nebenan.
Wir sprachen mit einer Enkelin und ihrer Großmutter, die ursprünglich aus Berlin stammte. Die Welt ist klein und es gab viel zu erzählen. Da sich mein Liebster mit einem seiner Musikerkollegen auch ausführlich austauschte, vergassen wir die Zeit. Die beiden diskutierten über Musik und die Instrumente und verabschiedeten sich wie beste Freunde. Weitere Visitenkarten mehr und eine Einladung für Samstag in der Tasche, verliessen wir den gastlichen Ort. Was für eine Einladung da kommen würde... ihr müsst euch bis Samstag gedulden ;)
Es war weit nach Mittag, als wir zusammenpackten und der etwas mürrischen Bedienung das Feld überliessen.
Da wir in der Nähe waren, machten wir einen Abstecher zum Molokai Museum. Aus der ehemaligen Zuckermühle ist ein historisches Museum und „Industriedenkmal“ geworden. Man kann die alten Maschinen zur Zuckerherstellung anschauen, aber wesentlich interessanter fanden wir die Dokumente über die Geschichte von Kalaupapa. Es wurden eindrückliche Fotos von Bewohnern/innen der Leprakolonie gezeigt. Die Porträts machten das Leiden deutlich und wir sahen in ihren Augen, was diesen Menschen angetan worden ist. Nach zwei Videos im Museum und den etwas bunt zusammengewürfelten Exponaten verliessen wir beklommen das Hauptgebäude und schauten noch kurz bei den Maschinen vorbei. Beim Parkplatz stieg unsere Stimmung aber wieder etwas an, als wir ein besonderes Ausstellungsstück bewundern konnten. In der Ecke stand ein Gefährt, bei dem seit Ewigkeiten die Parkgebühr abgelaufen war. ;)

(http://fs1.directupload.net/images/180902/4qyfvqag.jpg) (http://www.directupload.net)

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Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 02. September 2018, 23:04:30
Ein kurzer Spaziergang schloss sich an, wir wollten noch mal einen Blick auf die Kalaupapa Halbinsel werfen und gingen zum Trailhead. Ein sehr sportlicher Wanderer kam uns entgegen. Respekt, es war ziemlich heiss und er marschierte, als ob ihm die Steigung nichts ausmachte.

(http://fs1.directupload.net/images/180902/i3cdja2r.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180902/48b3jmd8.jpg) (http://www.directupload.net)

Mittlerweile stellte sich der kleine Hunger ein und wir fuhren ein drittes Mal zum Cookhouse. (Hab ich euch eigentlich schon gesagt, wo man auf Molokai gut essen kann?)  Unser Plan ging auf und wir trafen die Serviererin, die wir am Mo’omomi Beach kennengelernt hatten. Sie wollten wir unbedingt noch etwas fragen: Wo sind jene berühmten Footprints zu finden, die an die Weissagung einer Kupuna in alten Zeiten erinnern?
Dass jene Prophezeiung sich leider in der Geschichte bewahrheitete, gehört zur Tragik Molokais. Eine Insel, die einst 100 000 Menschen ernährte, kämpft heute mit den Folgen des ungebremsten Landmissbrauchs. Die Molokai-Ranch hinterliess unfruchtbares, ödes, ausgedörrtes Land, und das auf einer Insel, die seit Jahrhunderten ihre Bewohner ernährte und deren nachhaltige Wirtschaftsweise ein Vorbild für die Zukunft sein könnte!

Bei unserem ersten Besuch im Mo’omomi Preserve hatten wir die Footprints nicht entdeckt und nun überlegten wir, ob sich eine erneute Fahrt dorthin lohnen würde.
Wir fragten sie und sie lachte uns beinahe aus: „Ihr seid doch daran vorbeigegangen. Habt ihrs nicht gesehen?“ – Nein, wohl nicht und sie beschrieb uns idiotensicher, wie wir jenen Platz finden.
Nun war das Ziel des Nachmittags klar: auf zum Mo’omomi Beach! Ich freute mich auf die Offroad-Strecke und wollte die Footprints unbedingt noch sehen. Wie befürchtet, war aber am Samstag von Einsamkeit am Strand überhaupt keine Rede. Überall sassen Familien und Gruppen, manche richteten sich häuslich ein, Zelt, Grill, grosse Kühlboxen, viele Trucks standen rum. Da konnte die Party ja steigen.
Wir fragten, ob wir stören. Nein überhaupt nicht. Und nachdem wir die Gedenktafel und dank der Tipps die Footprints tatsächlich sehr leicht gefunden haben, gab‘s sogar noch ein schattiges Plätzchen für uns. Denn als wir die Wellen sahen, war uns klar: Heute gehen wir wegen der harten Brandung hier nicht ins Wasser. Macht nichts, wir hatten genug zu lesen dabei und die Ukulele zur Hand. Wir beobachteten die Leute, machten Fotos in der Umgebung und hatten einen entspannten Nachmittag.

(http://fs5.directupload.net/images/180902/97emhu7p.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180902/xkp2oaeg.jpg) (http://www.directupload.net)

Vollständig unbeschwert war er aber nicht ganz, denn wir sahen viele Müllansammlungen, die überall an der coastline zu finden sind. Auch direkt unterhalb der Footprints fanden sich Plastikkörbe, Seile, Bojen usw. Die Seherin prophezeite, so sagt die Legende, dass Menschen mit Füssen ohne Zehen (=mit Schuhen) auf die Inseln kommen würden und Tod und Unglück bringen würden. Genau dies traf ein, die Bevölkerung der Inseln wurde im 19. Jahrhundert dramatisch dezimiert.
Nachdenklich fuhren abends zurück und verbrachten unseren vorletzten Abend mit einem selbstgekochten Nachtessen auf dem Lanai. Am Horizont zogen die Lichter von Maui auf...

(http://fs1.directupload.net/images/180902/3ushjvqh.jpg) (http://www.directupload.net)

Hier seht ihr den bedrückenden Kontrast von steingewordener Prophetie (Rechts oben neben dem Busch) und einem Strand voller angeschwemmten Müll
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 02. September 2018, 23:10:41
(http://fs5.directupload.net/images/180902/6f3thpan.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180902/rl6ht4zh.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180902/bc87fn5u.jpg) (http://www.directupload.net)
Natürliche Kontraste

(http://fs1.directupload.net/images/180902/rxtfa35t.jpg) (http://www.directupload.net)
Blick vom Lanai unseres Condos im Wavecrest (Building C, 3. Etage)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 02. September 2018, 23:45:21
Aloha Bine,

toll, was ihr im "Coffees of Hawai’i" erlebt hat. Wir würden das wohl nicht in dieser Form erleben, da keiner von uns Ukulele spielen kann, wir besitzen nicht mal eine. Ehrlich gesagt beneide ich euch um dieses tolle Erlebnis.

Ich bin sehr traurig, dass du den Reisebericht für die Buchungen unserer Unterkünfte 2019 zwei Tage zu spät gestartet hast. Wir hoffen aber sehr, dass Hawai'i 2020 folgen wird und - das Wichtigste - dass ich Michi bis dahin zu Molokai überreden kann.

Einfach faszinierend dein Reisebericht :)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Karin am 03. September 2018, 06:22:23
Vielen Dank.
Ich lese natürlich weiter fasziniert mit.

Über die Lepra Kolonie las ich zuerst vor langen Jahren in Micheners Buch "Hawaii".
Das Schicksal der armen Menschen ist schrecklich.
Und man kann die Krankheit heute vergleichsweise einfach bekämpfen, obwohl es immer wieder Neuerkrankungen gibt und nicht alle die richtige Therapie erhalten oder nicht rechtzeitig.

Ihr verlebt einen ganz außergewöhnlichen Urlaub.

Danke.
Karin
Heute auf dem Weg nach Bayern mit meinem Dad.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 03. September 2018, 14:57:57
Aloha Bine,

toll, was ihr im "Coffees of Hawai’i" erlebt hat. Wir würden das wohl nicht in dieser Form erleben, da keiner von uns Ukulele spielen kann, wir besitzen nicht mal eine. Ehrlich gesagt beneide ich euch um dieses tolle Erlebnis.

Ich bin sehr traurig, dass du den Reisebericht für die Buchungen unserer Unterkünfte 2019 zwei Tage zu spät gestartet hast. Wir hoffen aber sehr, dass Hawai'i 2020 folgen wird und - das Wichtigste - dass ich Michi bis dahin zu Molokai überreden kann.

Einfach faszinierend dein Reisebericht :)

Aloha Angie, gräm dich doch nicht. Noch ist doch noch Zeit oder ist euer Programm für 2019 schon ganz festgenagelt? Tja, und wenn, dann plant es eben für 2020.
Ja, die Insel hat uns in ihren Bann gezogen, ich kanns nicht leugnen. Ich bin in Gedanken noch oft dort und die herzlichen Begegnungen gehören zum Schönsten. Auf Molokai empfindet man sich eben nicht immer nur als ein Tourist, der als potentieller Kunde/Client angesehen wird. Es gibt auch Zwischenmenschliches ohne finanzielle Interessen. Im Gegenteil, wir wurden eingeladen und einfach so... dadurch reichlich beschenkt. Ich werds beim Samstag-Bericht erzählen.
Die Kanikapila auf dem Lanai von "Coffees of Hawaii" ist einfach ein Musizieren unter Freunden. Da zahlt niemand Eintritt, es ist keine Ukulele-Lesson, sondern man spielt zusammen aus Spass an der Freud. Und die Zuschauer können es ebenfalls geniessen. Es gibt keine Barriere zwischen Musikern und Zuhörern, man kommt schnell ins Gespräch, einfach locker. Das kann jede/r miterleben, der oder die will.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 03. September 2018, 15:08:17
Vielen Dank.
Ich lese natürlich weiter fasziniert mit.

Über die Lepra Kolonie las ich zuerst vor langen Jahren in Micheners Buch "Hawaii".
Das Schicksal der armen Menschen ist schrecklich.
Und man kann die Krankheit heute vergleichsweise einfach bekämpfen, obwohl es immer wieder Neuerkrankungen gibt und nicht alle die richtige Therapie erhalten oder nicht rechtzeitig.

Ihr verlebt einen ganz außergewöhnlichen Urlaub.

Danke.
Karin
Heute auf dem Weg nach Bayern mit meinem Dad.

Danke, Karin, so ein Lob aus deinem Mund freut mich sehr. Ihr seid ja selber wunderbare Reisebericht-Schreiber. Ich habe immer sehr begeistert deine und Rolfs Erlebnisse verfolgt.

Die Situation der Menschen in Kalaupapa erschliesst sich im Roman wirklich gut, ich fand das auch interessant. Was mich aber neben der unfassbaren Herzlosigkeit beschäftigt, die Leute unversorgt sich selbst und ihrer Krankheit zu überlassen, ist die Rechtlosigkeit und Missachtung, die sie erfahren haben. Wenn das Verdikt Lepra ausgesprochen wurde, war es wie ein Todesurteil - ob die Diagnose nun stimmte oder nicht. Auch die Angehörigen der Kranken traf es. Im Museum sind viele berührende Porträts ausgestellt. Man wurde darauf hingewiesen, aus Urheberrechtsgründen diese Fotos nicht zu fotografieren. Und wenn man in diese Gesichter schaut... bekommt man das grosse Erbarmen, selbst nach so langer Zeit.

Wir fanden, dass wir genug gesehen und erfahren haben, und eine Tour auf die Halbinsel für uns nicht in Frage kommt.

Gute Heimreise!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: jjjwww am 03. September 2018, 15:35:22
Aloha Bine,

toll, was ihr im "Coffees of Hawai’i" erlebt hat. Wir würden das wohl nicht in dieser Form erleben, da keiner von uns Ukulele spielen kann, wir besitzen nicht mal eine. Ehrlich gesagt beneide ich euch um dieses tolle Erlebnis.

Ich bin sehr traurig, dass du den Reisebericht für die Buchungen unserer Unterkünfte 2019 zwei Tage zu spät gestartet hast. Wir hoffen aber sehr, dass Hawai'i 2020 folgen wird und - das Wichtigste - dass ich Michi bis dahin zu Molokai überreden kann.

Einfach faszinierend dein Reisebericht :)

Aloha Angie, gräm dich doch nicht. Noch ist doch noch Zeit oder ist euer Programm für 2019 schon ganz festgenagelt? Tja, und wenn, dann plant es eben für 2020.
Ja, die Insel hat uns in ihren Bann gezogen, ich kanns nicht leugnen. Ich bin in Gedanken noch oft dort und die herzlichen Begegnungen gehören zum Schönsten. Auf Molokai empfindet man sich eben nicht immer nur als ein Tourist, der als potentieller Kunde/Client angesehen wird. Es gibt auch Zwischenmenschliches ohne finanzielle Interessen. Im Gegenteil, wir wurden eingeladen und einfach so... dadurch reichlich beschenkt. Ich werds beim Samstag-Bericht erzählen.
Die Kanikapila auf dem Lanai von "Coffees of Hawaii" ist einfach ein Musizieren unter Freunden. Da zahlt niemand Eintritt, es ist keine Ukulele-Lesson, sondern man spielt zusammen aus Spass an der Freud. Und die Zuschauer können es ebenfalls geniessen. Es gibt keine Barriere zwischen Musikern und Zuhörern, man kommt schnell ins Gespräch, einfach locker. Das kann jede/r miterleben, der oder die will.
Ich finde wenn ihr wirklich hinwollen würdet Angie, dann kann man doch mit Gisella reden und Big Island um 3-4 tage kürzen und stattdessen dann Molokai aufnehmen. Gehen würde das doch, weil ja die Flüge noch nicht gebucht sind  8) 8) 8) 8) Wo ein Wille...  :P :P :P
 ;) ;) ;)

Ich bin selbst auch schon am Planen für Hawaii 5.0. weiß selbst aber noch nicht ob wir eine 5. Insel noch unterbringen könnten. Wird sich zeigen. Aber Molokai sehen möchte ich schon sehr sehr gern.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 03. September 2018, 22:37:59
Aloha Bine,

Aloha Angie, gräm dich doch nicht. Noch ist doch noch Zeit oder ist euer Programm für 2019 schon ganz festgenagelt? Tja, und wenn, dann plant es eben für 2020.

im großen und ganzen ist das Grundprogramm für 2019 fix, alle Unterkünfte sind gebucht. Daher muss ich Molokai bis 2020 aufschieben, aber zum Glück läuft die Insel ja nicht davon.


Ja, die Insel hat uns in ihren Bann gezogen, ich kanns nicht leugnen. Ich bin in Gedanken noch oft dort und die herzlichen Begegnungen gehören zum Schönsten. Auf Molokai empfindet man sich eben nicht immer nur als ein Tourist, der als potentieller Kunde/Client angesehen wird. Es gibt auch Zwischenmenschliches ohne finanzielle Interessen. Im Gegenteil, wir wurden eingeladen und einfach so... dadurch reichlich beschenkt. Ich werds beim Samstag-Bericht erzählen.

Das Zwischenmenschliche erleben wir seit Jahren auf Big Island und Kaua'i, wo frühere Bekannte schon längst zu sehr guten Freunden wurden. Wir wurden schon mehrfach eingeladen, wir luden die anderen ein - wie man es halt unter Freunden macht. Ich kann daher sehr gut verstehen, was dir an Molokai u. a. so gut gefällt.

Die Kanikapila auf dem Lanai von "Coffees of Hawaii" ist einfach ein Musizieren unter Freunden. Da zahlt niemand Eintritt, es ist keine Ukulele-Lesson, sondern man spielt zusammen aus Spass an der Freud. Und die Zuschauer können es ebenfalls geniessen. Es gibt keine Barriere zwischen Musikern und Zuhörern, man kommt schnell ins Gespräch, einfach locker. Das kann jede/r miterleben, der oder die will.

Zuhören möchte ich auf jeden Fall und wir hatten noch nie die Scheu, jemanden anzusprechen. Oftmals sind dadurch schon sehr nette Gespräche entstanden.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 03. September 2018, 22:59:49
Ich finde wenn ihr wirklich hinwollen würdet Angie, dann kann man doch mit Gisella reden und Big Island um 3-4 tage kürzen und stattdessen dann Molokai aufnehmen. Gehen würde das doch, weil ja die Flüge noch nicht gebucht sind  8) 8) 8) 8) Wo ein Wille...  :P :P :P
 ;) ;) ;)

Nicht immer ist ein Weg, wo der Wille ist. Ich fliege bekannterweise immer mit Michi auf Urlaub und ihn muss ich erst mal überzeugen, dass auch ihm Molokai gefallen würde. Kein leichtes Unterfangen, denn damals - nach der Tagestour - sagten wir übereinstimmend, dass Molokai für mehrere Tage nicht für uns geeignet ist.
Mit Gisella könnte ich natürlich reden, aber es macht keinen Sinn. Zum einen wollen wir Big Island nicht kürzen, zum anderen hätte ich Molokai statt Maui geplant. Maui ist aber - wie die anderen Unterkünfte - bereits fix. Erschwerend kommt dazu, dass Joseph zwar noch meine Buchung für das Penthouse angenommen hat, aber jetzt schon nicht mehr zuständig dafür ist, weil er das Penthouse verkauft hat.

Ich bin selbst auch schon am Planen für Hawaii 5.0. weiß selbst aber noch nicht ob wir eine 5. Insel noch unterbringen könnten. Wird sich zeigen. Aber Molokai sehen möchte ich schon sehr sehr gern.

Monate vor eurem 2017-er Urlaub - als du beim Planen warst - hast du doch geschrieben, dass ihr "ganz sicher" nach Molokai fliegen werdet. Die Realität sah aber dann anders aus ;)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: jjjwww am 04. September 2018, 09:16:29
Ich finde wenn ihr wirklich hinwollen würdet Angie, dann kann man doch mit Gisella reden und Big Island um 3-4 tage kürzen und stattdessen dann Molokai aufnehmen. Gehen würde das doch, weil ja die Flüge noch nicht gebucht sind  8) 8) 8) 8) Wo ein Wille...  :P :P :P
 ;) ;) ;)

Nicht immer ist ein Weg, wo der Wille ist. Ich fliege bekannterweise immer mit Michi auf Urlaub und ihn muss ich erst mal überzeugen, dass auch ihm Molokai gefallen würde. Kein leichtes Unterfangen, denn damals - nach der Tagestour - sagten wir übereinstimmend, dass Molokai für mehrere Tage nicht für uns geeignet ist.
Mit Gisella könnte ich natürlich reden, aber es macht keinen Sinn. Zum einen wollen wir Big Island nicht kürzen, zum anderen hätte ich Molokai statt Maui geplant. Maui ist aber - wie die anderen Unterkünfte - bereits fix. Erschwerend kommt dazu, dass Joseph zwar noch meine Buchung für das Penthouse angenommen hat, aber jetzt schon nicht mehr zuständig dafür ist, weil er das Penthouse verkauft hat.

Ich bin selbst auch schon am Planen für Hawaii 5.0. weiß selbst aber noch nicht ob wir eine 5. Insel noch unterbringen könnten. Wird sich zeigen. Aber Molokai sehen möchte ich schon sehr sehr gern.

Monate vor eurem 2017-er Urlaub - als du beim Planen warst - hast du doch geschrieben, dass ihr "ganz sicher" nach Molokai fliegen werdet. Die Realität sah aber dann anders aus ;)
Hehe ja ich tue mich unheimlich schwer irgendeine Insel wegzulassen. Deswegen ist bei uns nur die Frage 5 Inseln oder ist das doch too much. Leider werden es auch diesmal wie in 2017 dann wohl nur 22 Tage werden. Bei 25 Tagen wären die benötigten Zusatztage da. Vielleicht machen wir einen 2tägigen Kurzaufenthalt einfach zum kennenlernen. Ich muss schauen wie ich es mit einbauen kann auch flugroutentechnisch
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 04. September 2018, 16:48:53
Hehe ja ich tue mich unheimlich schwer irgendeine Insel wegzulassen. Deswegen ist bei uns nur die Frage 5 Inseln oder ist das doch too much. Leider werden es auch diesmal wie in 2017 dann wohl nur 22 Tage werden. Bei 25 Tagen wären die benötigten Zusatztage da. Vielleicht machen wir einen 2tägigen Kurzaufenthalt einfach zum kennenlernen. Ich muss schauen wie ich es mit einbauen kann auch flugroutentechnisch

Ein 2-tägiger Kurzaufenthalt ist besser als nichts.

PS: Ich glaube, wir sollten Bines Reisebericht nicht mit unseren Urlaubsüberlegungen stören.

Sorry, Bine!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 04. September 2018, 19:02:20
Nö, nö Angie, ihr stört überhaupt nicht.

 ;) Und Jens, du lässt sich wohl wirklich nicht abschrecken?
Nur eine ernstgemeinte Anmerkung zu deinen Reise-Überlegungen, Jens. Schaut doch, ob ihr nicht ein wenig mehr Zeit als nur 2 Tage abknapsen wollt. Ich denke, dass dies einfach zu kurz ist. Die Insel erschliesst sich nicht auf die Schnelle, 1-2 Tage sind definitiv nicht genug, um Molokai zu entdecken.
Die Uhren ticken dort eben anders und der Reiz der Insel liegt auch darin, sich darauf einzulassen und nicht ein volles Programm in 2 Tage zu stopfen.

SLOW DOWN THIS IS MOLOKAI
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 04. September 2018, 19:36:09
Nö, nö Angie, ihr stört überhaupt nicht.

Danke, Bine :)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: cloudy62 am 04. September 2018, 22:08:36
Hallo Bine,hätte da noch Fragen zu Molokai:

Mit welcher Fluggesellschaft seid ihr nach MKK geflogen? Hawaiian, Mokulele...oder?
Wenn ich von MKK nach LIH möchte, muss ich wahrscheinlich über Oahu fliegen - weißt du, ob man dann aus der Maschine muß (mit allem Gepäck) oder bleibt man sitzen? :verlegen
Danke mal im voraus
LG
Claudia
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 04. September 2018, 23:35:47
Hallo Bine,hätte da noch Fragen zu Molokai:

Mit welcher Fluggesellschaft seid ihr nach MKK geflogen? Hawaiian, Mokulele...oder?
Wenn ich von MKK nach LIH möchte, muss ich wahrscheinlich über Oahu fliegen - weißt du, ob man dann aus der Maschine muß (mit allem Gepäck) oder bleibt man sitzen? :verlegen
Danke mal im voraus
LG
Claudia

Hallo Claudia, es gibt meines Wissens keine direkte Verbindung nach Kauai. Wenn du den Flug mit Hawaiian Airlines (Ohana) buchst, dann fliegst du über HNL nach LIH. Das ist nicht kompliziert. Ihr checkt das Gepäck in MKK ein und müsst in HNL lediglich umsteigen in einen anderen Flieger (Gatewechsel). Ums Gepäck müsst ihr euch nicht kümmern.
Wenn ihr bei Hawaiian Airlines diese Verbindung abfragt, bekommt ihr das angezeigt: es ist ein Flug in zwei Schritten. MKK > HNL, HNL > LIH.
Die kleineren Propeller-Maschinen von Ohana sind ganz gemütlich und waren in unserem Fall nicht voll.
Viele bevorzugen Mokulele, aber wir fanden den Flug mit Ohana auch ganz nett, vgl. erstes Foto.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: jjjwww am 05. September 2018, 10:11:21
Nö, nö Angie, ihr stört überhaupt nicht.

 ;) Und Jens, du lässt sich wohl wirklich nicht abschrecken?
Nur eine ernstgemeinte Anmerkung zu deinen Reise-Überlegungen, Jens. Schaut doch, ob ihr nicht ein wenig mehr Zeit als nur 2 Tage abknapsen wollt. Ich denke, dass dies einfach zu kurz ist. Die Insel erschliesst sich nicht auf die Schnelle, 1-2 Tage sind definitiv nicht genug, um Molokai zu entdecken.
Die Uhren ticken dort eben anders und der Reiz der Insel liegt auch darin, sich darauf einzulassen und nicht ein volles Programm in 2 Tage zu stopfen.

SLOW DOWN THIS IS MOLOKAI
Ich würde auch eine Woche tun, sofort. Nur das nächste Mal sind wir eben zu dritt mit Schwiegermutter (52) und für sie wird es die erste Hawaiireise. Da nur 22 Tage zur Verfügung stehen und ich keinesfalls eine der anderen Inseln auslassen will/kann gibt es leider nur die Möglichkeit alles bei 4 Inseln zu belassen oder Molokai zu beschnuppern und mehr als 2 Tage werden da leider nicht drin sein da Oahu 5, Maui 5, Kauai 5 und Big Island mit 5 wohl gesetzt sind. Dort noch irgendwo einen weiteren Tag einzusparen wird nicht möglich sein wenn ich bedenke was dort alles angeschaut/gemacht werden soll. Aber da noch nichts fix ist und es evtl. wenn genauer Abflug- und Ankunftstag steht ja auch 23 Tage sein könnten dann hätte man mehr Möglichkeiten. Sicher ist nur es wird ab dem 15.9.2019 sein und dann eben bis Mitte Oktober.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 05. September 2018, 21:42:45
Nö, nö Angie, ihr stört überhaupt nicht.

 ;) Und Jens, du lässt sich wohl wirklich nicht abschrecken?
Nur eine ernstgemeinte Anmerkung zu deinen Reise-Überlegungen, Jens. Schaut doch, ob ihr nicht ein wenig mehr Zeit als nur 2 Tage abknapsen wollt. Ich denke, dass dies einfach zu kurz ist. Die Insel erschliesst sich nicht auf die Schnelle, 1-2 Tage sind definitiv nicht genug, um Molokai zu entdecken.
Die Uhren ticken dort eben anders und der Reiz der Insel liegt auch darin, sich darauf einzulassen und nicht ein volles Programm in 2 Tage zu stopfen.

SLOW DOWN THIS IS MOLOKAI
Ich würde auch eine Woche tun, sofort. Nur das nächste Mal sind wir eben zu dritt mit Schwiegermutter (52) und für sie wird es die erste Hawaiireise. Da nur 22 Tage zur Verfügung stehen und ich keinesfalls eine der anderen Inseln auslassen will/kann gibt es leider nur die Möglichkeit alles bei 4 Inseln zu belassen oder Molokai zu beschnuppern und mehr als 2 Tage werden da leider nicht drin sein da Oahu 5, Maui 5, Kauai 5 und Big Island mit 5 wohl gesetzt sind. Dort noch irgendwo einen weiteren Tag einzusparen wird nicht möglich sein wenn ich bedenke was dort alles angeschaut/gemacht werden soll. Aber da noch nichts fix ist und es evtl. wenn genauer Abflug- und Ankunftstag steht ja auch 23 Tage sein könnten dann hätte man mehr Möglichkeiten. Sicher ist nur es wird ab dem 15.9.2019 sein und dann eben bis Mitte Oktober.

Tja, dann ist es wohl so.
Ich wollte es nur erwähnen, damit ihr nicht enttäuscht seid.
Auf den ersten Blick ist die Insel eben keine Schönheit, die einen sofort umhaut. Ich hatte den Eindruck, dass sie ein wenig umworben sein will...
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 05. September 2018, 21:51:16
Auf den ersten Blick ist die Insel eben keine Schönheit, die einen sofort umhaut. Ich hatte den Eindruck, dass sie ein wenig umworben sein will...

Ich stimme dir vollkommen zu. Unser erster Eindruck von Molokai war so was von falsch!

Um nicht nur 2 oder 3 Tage für Molokai zu haben, lassen wir die Insel 2019 aus und wollen 2020 - wenn's wieder was wird - wenn möglich 5-7 Tage dort sein. Mir wären 7 Tage recht, ginge ja leicht, wenn wir Maui auslassen. Maui war viele Jahre Michis Lieblingsinsel, aber seit einigen Jahren zieht es ihn dort gar nicht mehr hin. Daher vermute ich, dass ich gute Karten für Molokai 2020 haben werde.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 05. September 2018, 21:54:56
(http://fs1.directupload.net/images/180905/kyi6hqjf.jpg) (http://www.directupload.net)

Samstag: Northshore and celebretion

Unser letzter Tag brach an und damit gab es nur noch diese Chance, eine Tour an die Nordküste zu machen. Wir hatten das Glück, dass wir zwei Plätze auf Walter Nakis Boot buchen konnten. Walter fährt mit seinem Fischerboot die Nordküste entlang und nimmt ab und zu Touristen mit. Der Kontakt lief telefonisch und wir waren gespannt, was uns da erwarten würden. So ging’s wieder einmal in Richtung Halawa- Valley, am Strand sollten wir ihn treffen. Als die kurvenreiche Strecke mit tiefhängenden Wolken hinter uns lag und der Blick in die Bucht sich öffnete, konnten wir zwei winzige Boote am anderen Ufer erkennen. Tatsächlich – so ein Boot sollte es sein, wir wateten durch den Fluss und liefen die Bucht entlang bis zum Treffpunkt. Beim Einsteigen wurden wir das erste Mal nass. Eine amerikanische Familie mit zwei Kindern und wir waren die zahlenden Gäste, zwei hawaiianische Jugendliche und ein junger Mann durften auch mitfahren.  Wir begrüssten Walter und seine Assistentin und kaum hatte jeder einen Platz gefunden, ging der wilde Ritt los.
Was dann folgte, kann man nur abenteuerlich nennen. Walter peitschte das Boot gegen die Brandung und ich war mehr als froh, einen wasserdichten Sack für unsere Sachen zu haben. Um die Kamera hatte ich des Öfteren Angst, aber ihr könnt ja selbst beurteilen, ob mir dennoch ein paar Aufnahmen gelungen sind. Die Fahrt hielt uns in Atem, Brandung und Ausblicke waren wirklich WOW. Die Klippen sind so hoch, dass man sie kaum aufs Bild kriegt. Wir sahen unzählige riesige Wasserfälle, unberührte Täler, Höhlen und Klippen, Felsen und namenlose Kleininseln. Der junge Hawaianer wurde in einem Tal abgesetzt, was er zu erledigen hatte, bekam ich nicht mit.
Es gab die Gelegenheit, ein Bad unter einem Wasserfall zu nehmen und schliesslich auf der Rückfahrt, in einem paradiesischen Tal an Land zu gehen. Dort halten sich ein paar Leute sogar zeitweise auf, leben in schlichten Hütten, fischen und kümmern sich um ihre Pflanzungen. Frischgekochter Taro war ein kleiner Snack zwischendurch, die Rauchwaren lehnten wir dankend ab. Mich faszinierte viel mehr die Landschaft und ich wanderte ein Stückchen den Flusslauf hinauf und fotografierte.
Ihr könnt ja sehen, wie das Wetter im Laufe des Vormittags immer besser wurde und die Sonne uns das schönste Licht schenkte.
Unnötig zu sagen, dass wir während der Tour und besonders beim Landing klitschnass wurden. Aber das war‘s allemal wert. Molokais Nordküste ist spektakulär und auch touristisch kaum erschlossen. Uns begegnete nur ein anderes Fischerboot mit Einheimischen, keine weiteren Touristen. Natürlich fliegt ab und zu ein Helikopter vorbei und sicher sind diese Touren, die ja ab Maui starten, auch reizvoll, aber die vielen Stunden auf See liefern ein viel direkteren Eindruck und ein unvergleichliches Erlebnis. Die Zeit im Tal habe ich unglaublich genossen, die Fruchtbarkeit der Natur springt einem entgegen, frisches Süsswasser fliesst von den Bergen... wie im Paradies. Früher lebten die Leute in den Tälern der Nordküste völlig autark. Wie abgeschieden und friedlich dieses Leben gewesen sein muss, davon haben wir einen lebhaften Eindruck bekommen.
Wir können die 4 - stündige Tour mit Walter Naki durchaus empfehlen, er ist ein lustiger Typ und erzählt viel und gern. Gut ist, wenn man Badeanzug, Riffschuhe, Getränke für unterwegs, Gopro o.ä., Kamera mitnimmt, Reisetabletten, Sonnenschutz und bequeme, nicht allzu gute Kleidung selbstverständlich auch. (Meine dünne, neue Sommerhose hat die Tour nicht überlebt ;) ) Ach ja, und als wir dann wieder festen Boden unter den Füssen hatten, haben uns die heranrollenden Kokosnüsse am Strand fast umgekegelt.
Dass der Beach vom Halawa-Valley an diesem Tag sehr belebt war, sei auch noch erwähnt. Es waren Familien und Gruppen von Jugendlichen dort und hatten sicher eine Menge Spass, baden, surfen, grillen und Party machen.
Fazit: Es war anstrengend, abenteuerlich, einmalig, faszinierend und unvergesslich.
Hier kommen die Bilder:

(http://fs1.directupload.net/images/180905/cn82758p.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/griog3nf.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/jkubs9wa.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/6rgxkrq6.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/26did4js.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 05. September 2018, 22:01:27
(http://fs5.directupload.net/images/180905/49yt3oiz.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/uyirfgmg.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/gd2o49xn.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/sfie97il.jpg) (http://www.directupload.net)
Achtet auf das einsame Häuschen in der Klippe, links. Zugang dorthin nur per Hubschrauber.

(http://fs5.directupload.net/images/180905/qyr22yvc.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 05. September 2018, 22:02:06
Welch erlebnisreiche schöne Stunden! :) Dass man nass wird, gehört dazu. Die Wasserfälle sind toll.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 05. September 2018, 22:03:12
Was macht denn der Osterhase dort im Pazifik? ;D Fasziniernd, was die Natur alles erschafft.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 05. September 2018, 22:03:25
Welch erlebnisreiche schöne Stunden! :) Dass man nass wird, gehört dazu. Die Wasserfälle sind toll.

 ;D Wart mal noch ein paar Minuten Angie, ich bin noch dabei. Es kommt noch mehr....
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 05. September 2018, 22:08:00
(http://fs5.directupload.net/images/180905/i5sszl24.jpg) (http://www.directupload.net)

Stairway to heaven, gebaut von Mutter Natur

(http://fs1.directupload.net/images/180905/erwoj858.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/f3tnzvdb.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180905/u3k32mm4.jpg) (http://www.directupload.net)
Walter Naki
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 05. September 2018, 22:13:24
(http://fs1.directupload.net/images/180905/rr8bi6cv.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180905/takk5lw4.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/nahq6djs.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180905/k75p87pp.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180905/q9q7wmvu.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 05. September 2018, 22:21:43
(http://fs5.directupload.net/images/180905/dloyvfga.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180905/bmphulms.jpg) (http://www.directupload.net)
Walters Boot wird zur Sprungplattform, als wir wieder im Halawa Valley zurück sind.

(http://fs5.directupload.net/images/180905/6ydupd8y.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180905/dkzhbl6y.jpg) (http://www.directupload.net)
Wettermässig hatte der Tag alles: Regen, Grau in Grau, Sonne und einen Regenbogen auf der Rückfahrt
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 05. September 2018, 22:33:30
Stairways to heaven sieht so aus, als könnte man tatsächlich hochlaufen, kann man aber wahrscheinlich nicht, oder?

Das Foto mit dem Wasserfall - war das jener Wasserfall, unter dem ihr gestanden seid?

Hat die Sea Cave einen Namen?
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 05. September 2018, 23:11:43
Stairways to heaven sieht so aus, als könnte man tatsächlich hochlaufen, kann man aber wahrscheinlich nicht, oder?

Das Foto mit dem Wasserfall - war das jener Wasserfall, unter dem ihr gestanden seid?

Hat die Sea Cave einen Namen?

Mit den Namen der Orte bin ich mir nicht sicher, wir sassen vorn am Bug und konnten während der Fahrt nicht alles verstehen, was erklärt wurde. Aber bei der Cave wurde wohl auch kein Name erwähnt.

Der Wasserfall, wo die anderen eine Dusche nahmen (wir nicht!) könnte am Waioho'okalo Stream gewesen sein. Man musste vom Boot aus ans Ufer schwimmen und der Wellengang war nicht gering. Wir hatten keine Lust dazu und überliessen dies der Familie und den Anderen. So hatten wir Ruhe und Zeit, ein wenig mit Walter zu plaudern.

Das Tal, wo wir an Land gingen, müsste das Wai-Lau Valley gewesen sein.
Der junge Mann machte sich ins Pelekunu-Tal auf. (?)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 05. September 2018, 23:19:09
Ach so, die Felsformation mit Stairways to Heaven habe ich so getauft. Ich habe google maps abgesucht, um einen Namen zu finden ... leider find ich nichts.
Es ist ein sehr schroffen Felsen und man kann dort in Küstennähe wohl nur mit sehr kleinen Booten mit geringem Tiefgang langfahren. Walter machte einen routinierten Eindruck und kannte die Stellen genau, wo Felsen im Wasser lagen. Dort anzulege, kann sicher niemand riskieren. Aber der Fels sieht wirklich so aus, als ob man auf kleinen Stufen von unten bis oben hochspazieren könnte.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 05. September 2018, 23:22:00
Mit den Namen der Orte bin ich mir nicht sicher, wir sassen vorn am Bug und konnten während der Fahrt nicht alles verstehen, was erklärt wurde. Aber bei der Cave wurde wohl auch kein Name erwähnt.

Der Wasserfall, wo die anderen eine Dusche nahmen (wir nicht!) könnte am Waioho'okalo Stream gewesen sein. Man musste vom Boot aus ans Ufer schwimmen und der Wellengang war nicht gering. Wir hatten keine Lust dazu und überliessen dies der Familie und den Anderen. So hatten wir Ruhe und Zeit, ein wenig mit Walter zu plaudern.

Das Tal, wo wir an Land gingen, müsste das Wai-Lau Valley gewesen sein.
Der junge Mann machte sich ins Pelekunu-Tal auf. (?)

Danke, Bine. Habe ich wohl falsch gelesen, ich dachte wirklich, ihr seid unter dem Wasserfall gestanden.

Ich habe nachgesehen - Pelekunu Valley, wie du es geschrieben hast, gibt es. Die Fotos im Internet dazu sehen toll aus.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 05. September 2018, 23:23:47
Ach so, die Felsformation mit Stairways to Heaven habe ich so getauft. Ich habe google maps abgesucht, um einen Namen zu finden ... leider find ich nichts.
Es ist ein sehr schroffen Felsen und man kann dort in Küstennähe wohl nur mit sehr kleinen Booten mit geringem Tiefgang langfahren. Walter machte einen routinierten Eindruck und kannte die Stellen genau, wo Felsen im Wasser lagen. Dort anzulege, kann sicher niemand riskieren. Aber der Fels sieht wirklich so aus, als ob man auf kleinen Stufen von unten bis oben hochspazieren könnte.

Perfekter hättest du die Felsformation nicht taufen können.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 06. September 2018, 19:58:19

Danke, Bine. Habe ich wohl falsch gelesen, ich dachte wirklich, ihr seid unter dem Wasserfall gestanden.

Ich habe nachgesehen - Pelekunu Valley, wie du es geschrieben hast, gibt es. Die Fotos im Internet dazu sehen toll aus.

Ja, Angie, das Pelekunu Tal existiert, aber ich bin mir nicht sicher, ob es genau diese Bucht war, wo er abgesetzt wurde.
Ich habe auch mal ein Video gesehen, wo Leute in den 70iger Jahren, das Tal wieder neu besiedelt hatten. Was daraus geworden ist...? keine Ahnung.

Übrigens, wenn man den Pepe'opae Boardwalk und Loop läuft, kommt man zu einem Outlook, der einen grossartigen Überblick über das Pelekunu Tal bietet.  ;) Nur so 'ne Idee für deine Trail Planungen.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 06. September 2018, 20:00:06
Übrigens, wenn man den Pepe'opae Boardwalk und Loop läuft, kommt man zu einem Outlook, der einen grossartigen Überblick über das Pelekunu Tal bietet.  ;) Nur so 'ne Idee für deine Trail Planungen.

Ich sauge alles auf und notiere wie ein Weltmeister! :) Danke für deine zusätzlichen Infos.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 06. September 2018, 20:07:43
Ach so, die Felsformation mit Stairways to Heaven habe ich so getauft. Ich habe google maps abgesucht, um einen Namen zu finden ... leider find ich nichts.
Es ist ein sehr schroffen Felsen und man kann dort in Küstennähe wohl nur mit sehr kleinen Booten mit geringem Tiefgang langfahren. Walter machte einen routinierten Eindruck und kannte die Stellen genau, wo Felsen im Wasser lagen. Dort anzulege, kann sicher niemand riskieren. Aber der Fels sieht wirklich so aus, als ob man auf kleinen Stufen von unten bis oben hochspazieren könnte.

Perfekter hättest du die Felsformation nicht taufen können.

Wenn dich dieser Felsen so fasziniert, gebe ich noch eine kleine Zugabe. Hier sieht man die "Treppe" auch sehr schön.
(http://fs5.directupload.net/images/180906/pvd4wde3.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 06. September 2018, 20:16:35
Von diesem Felsen bin ich total fasziniert und kann gar nicht glauben, dass das Mutter Natur erschaffen hat - wunderschön, einfach traumhaft :)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: bender83 am 07. September 2018, 13:52:42
Schon sehr speziell und schaut wirklich nicht nach Mutter Natur aus. ;)
Dein Bericht gefällt mir gut... Molokai könnte bei einem späteren Hawaii-Besuch wirklich auch auf unserer Liste landen. ;)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 07. September 2018, 16:10:09
Es ist nicht zu übersehen, dass die Liste der zukünftigen Molokai-Fans immer größer wird :hippie
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: kklaus am 11. September 2018, 14:01:38

Danke für deine tollen Eindrücke, einfach klasse. Denke wir müssen den Titel umbenennen. Molokai- jaaa bitte

Gruß Klaus

(http://angies-dreams.net/reiseticker/ticker/AwadRT522dna.jpg)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 12. September 2018, 20:42:13
So, ihr Lieben
nun will ich die Spannung nicht noch weiter steigern und den Rest des Tages erzählen:
Ihr erinnert euch sicher an die Musiker-Runde, in die mein Liebster so gut aufgenommen wurde.
Einer aus dieser Runde lud uns zu einer Party am Samstag Abend ein: seine Enkeltochter feierte den Abschluss ihrer High-Schul-Zeit.
Was uns dort erwartete, hat uns schier überwältigt. Diese Graduation-Party fand im kommunalen Pavillon/Saal in Kaunakakai stand und es kamen rund 500 Leute. Von Klein bis Gross, alle Generationen versammelten sich und es wurde ein phantastischer Abend.
Das Vorspeisen-Buffet war unüberschaubar - völlig unmöglich von allem etwas zu probieren. Die Hauptspeisen mussten wir auslassen, da wir bei den Desserts wenigstens ein bischen probieren wollten.
Zur musikalischen Unterhaltung wurde zuerst ein Solist und schliesslich eine ganze Band "eingeflogen", was in diesem Fall sogar stimme, denn die Jungs kamen extra von Maui rüber. Wunderschöne Hulatänzerinnen gaben Proben ihres Könnens.
Wir waren mittendrin im bunten Treiben, unterhielten uns mit vielen Leuten und erlebten mit, wie eine echte hawaiianische Feier läuft. Dass alle Leute willkommen waren von näher und ferner stehenden, dass Gastlichkeit höher geschätzt war als Perfektionismus, dass wir echte hawaiianische Küche in unglaublicher Vielfalt probieren konnten, dass es sehr fröhlich und alkoholfrei zuging weil ja viele Kinder da waren, dass die Musik Weltklasse war ... alles machte diesen Abend unvergesslich. Wir hätten es uns nicht schöner wünschen können... aber der Abschied am nächsten Tag fiel uns demensprechend schwer.

(http://fs1.directupload.net/images/180912/4oxw28if.jpg) (http://www.directupload.net)
Die Hauptperson

(http://fs1.directupload.net/images/180912/rniumpxz.jpg) (http://www.directupload.net)
Deko: schwarz gold weiss und Ananas

(http://fs1.directupload.net/images/180912/x5msjphl.jpg) (http://www.directupload.net)
Die Auswahl der Vorspeisen überforderte nicht nur uns
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 12. September 2018, 20:46:13
(http://fs5.directupload.net/images/180912/7qkbos9k.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180912/ae2pqqvz.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180912/rci9e38y.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180912/o68fsffa.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 12. September 2018, 20:51:12
(http://fs1.directupload.net/images/180912/p2z2cw83.jpg) (http://www.directupload.net)
Süsses über Süsses

(http://fs5.directupload.net/images/180912/on6jnxm5.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180912/pf49yios.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180912/pyq2hj8h.jpg) (http://www.directupload.net)

Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 12. September 2018, 20:54:38
(http://fs5.directupload.net/images/180912/4lv79lfw.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs1.directupload.net/images/180912/hzcg6v7w.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180912/jqyvwxan.jpg) (http://www.directupload.net)

(http://fs5.directupload.net/images/180912/aa3ewilr.jpg) (http://www.directupload.net)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 12. September 2018, 21:10:56
Liebe Bine,

ich freue mich für euch, dass ihr so etwas Schönes erleben durftet. Die Feier mit allem drum und dran muss fantastisch gewesen sein. Und die vielen Leute und das enorme Angebot an Speisen - unglaublich! Wurde dafür ein Partyservice engagiert?
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 13. September 2018, 06:43:52
ja, Angie, es war ein wunderbarer Abend.
Wir durften dabei sein und erlebten die hawaiianische Gastfreundschaft von ihrer schönsten Seite.
Ich denke, dass die Speisen von vielen Mithelfern vorbereitet wurden, family & friends. Da haben viele, viele Leute vorbereitet, gekocht und gebacken und bedienten dann am Buffet. Sie kannten einander alle und es gab keine "fremden Servicemitarbeiter".
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 13. September 2018, 12:26:50
Toll, dass nur Familienmitglieder und Freunde die vielen Speisen zubereitet haben. Dass sich alle gekannt haben, wundert mich nicht so sehr.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Brigitte60 am 14. September 2018, 17:52:07
Liebe Bine!
Vielen Dank für deinen tollen Molokai Reisebericht. Du hast uns die Insel wirklich schmackhaft gemacht mit deinen begeisterten Schilderungen und den schönen Fotos.
Ich weiß aber noch nicht, ob uns unser Rückweg von Australien über Big Island/Molokai oder Big Island/Las Vegas führen wird. Da sind wir noch unentschlossen.
Liebe Grüße
Brigitte
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 14. September 2018, 19:32:54
Liebe Bine!
Vielen Dank für deinen tollen Molokai Reisebericht. Du hast uns die Insel wirklich schmackhaft gemacht mit deinen begeisterten Schilderungen und den schönen Fotos.
Ich weiß aber noch nicht, ob uns unser Rückweg von Australien über Big Island/Molokai oder Big Island/Las Vegas führen wird. Da sind wir noch unentschlossen.
Liebe Grüße
Brigitte

Ich bin untröstlich, liebe Brigitte, dich in solchen Entscheidungsnöten zu sehen.  ;)
Mein Rat an alle Las Vegas-Freunde - nichts wie hin in die Stadt von Spiel und Glamour!
Auf Molokai werdet ihr das nicht finden, also könnt ihr die kleine, trostlose Insel getrost vergessen.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: @ndie am 14. September 2018, 19:36:09
Liebe Bine!
Vielen Dank für deinen tollen Molokai Reisebericht. Du hast uns die Insel wirklich schmackhaft gemacht mit deinen begeisterten Schilderungen und den schönen Fotos.
Ich weiß aber noch nicht, ob uns unser Rückweg von Australien über Big Island/Molokai oder Big Island/Las Vegas führen wird. Da sind wir noch unentschlossen.
Liebe Grüße
Brigitte


Ich bin untröstlich, liebe Brigitte, dich in solchen Entscheidungsnöten zu sehen.  ;)
Mein Rat an alle Las Vegas-Freunde - nichts wie hin in die Stadt von Spiel und Glamour!
Auf Molokai werdet ihr das nicht finden, also könnt ihr die kleine, trostlose Insel getrost vergessen.
:thumbsup :thumbsup :thumbsup
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 14. September 2018, 21:19:33
Mein Rat an alle Las Vegas-Freunde - nichts wie hin in die Stadt von Spiel und Glamour!
Auf Molokai werdet ihr das nicht finden, also könnt ihr die kleine, trostlose Insel getrost vergessen.

:lachroll
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 01. Oktober 2018, 14:13:55
Aloha Ihr Lieben,

zum Abschluss meines Reiseberichts möchte ich noch ein paar Fazit-Gedanken schreiben.
Wie ihr ja sicherlich bereits gemerkt habt, haben wir uns in das kleine, öde Inselchen total verliebt. Auch im Alltag ertappe ich mich immer wieder bei Molokai-Erinnerungen. Es war so schön ... keine Liebe auf den ersten Blick, aber auf den zweiten um so mehr.
Ich kann mir sogar zwei Wochen für das nächste Mal vorstellen. Wann das sein wird ?.... keine Ahnung, aber eines Tages sind wir wieder dort.
Die Freundlichkeit der Menschen und ihre Traditionen haben uns tief beeindruckt.
Und zum Wasserfall und den Heiaus im Halawa-Valley zu wandern, steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Als ich im Halawa-Fluss geschwommen bin, schien die Zeit still zu stehen, ringsum paradiesische Natur, Ruhe, keine anderen Menschen... nur mein Liebster, der vorn in der Bucht geblieben war.
Das Tal hat eine besondere Energie und ich hoffe, dass Greg und die wenigen anderen Bewohner dort diese bewahren und hüten können.
(Habe ich eigentlich erwähnt, dass er uns ein Drittel des Tour-Preises aufgrund der ausgefallenen Wanderung erstattet hatte? Auf meiner Abrechnung tauchte eine Gutschrift auf. Das war wirklich nobel, ich hätte nie damit gerechnet, zumal wir mehrere Stunden bei ihm verbingen durften.)

Auf meiner Wunschliste stehen Wanderungen im Kamakou auch weit oben und weitere Erkundungen im Mo'omomi Preserve.
Die ganze Südwest-Küste interessiert mich auch.(Offroad) - Schorcheln am Riff und Mantas suchen mit einer Bootstour an der Südküste. Die Nordküste war ein Wahnsinns Erlebnis, gerne wieder. Heiaus und Hidden places fehlen uns auch noch.
Obwohl wir eine wahrlich ereignisreiche Woche auf Molokai hatten, konnten wir noch lange nicht alles erleben.

Sehr dankbar sind wir für die vielen herzlichen Begegnungen mit den Leuten und das unkomplizierte Miteinander durch die Musik. Es war wunderbar, dass wir an der grossen Feier teilnehmen durften. Auch wenn die Fotos nur Smartphone-Schnappschüsse waren, zeigen sie schön die entspannte Atmosphäre.

Super-Erfahrungen machten wir mit folgenden Anbietern: Alamo am Flughafen (schnell, freundlich, unkompliziert), das Wave-Crest (gepflegt, schöne Lage, sauber und relativ ruhig), die Bibliothek, Mana'e Goodz n Grinds, Halawa Valley Falls Cultural Hike (ohne Hike ;)), The Cook House, Kalele Bookstore in Kaunakakai, Walter Naki (Bootstour Nordküste).

Und schliesslich noch, was uns nicht so gefiel: Mauna Loa - der Ort hatte einfach nichts - gar nichts für uns. Paddlers Inn war eine schmuddelige Kneipe ohne Charme. Kanemitsu Bakery und das berühmte Brot fanden wir total überschätzt. Molokai Fish and Dive wirkte eher lustlos und unmotiviert, so dass wir keine Tour dort buchten. Molokai Coffee ohne Kanikapila war nur ne Touri-Falle.

Was wir gemerkt haben in unserer Woche: Es war sehr wichtig, sich vorab zu informieren. Ohne zu wissen, was man will, ist man leicht verloren. Was einerseits angenehm ist (keine Werbung verkleistert die Optik), ist ein Nachteil für Ortsunkundige. Eine gute Karte ist von Vorteil, wir haben uns die Bier-Map erst zu spät besorgt.
Ich hoffe, dass ich mit diesem Reisebericht einige nützliche Infos und Eindrücke für euch zusammenstellen konnte.
Wenn weiter Fragen kommen, immer her damit. Ich beantworte sie gerne und freue mich, wenn ich weiterhelfen kann.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Brigitte60 am 02. Oktober 2018, 15:47:00
Liebe Bine!
Ich habe deine wertvollen Tipps alle für uns rausgeschrieben.
Herzlichen Dank für deine Begeisterung und deine große Mühe.
Brigitte
 :danke
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: KnuMu am 16. Oktober 2018, 10:07:38
Liebe Bine!
Ich habe Deinen ganzen Bericht durchgelesen. Traumhafte Fotos und sehr schöne Beschreibungen.
Je mehr man liest, um so verwirrender ist es dann, wenn man seine Reise konkret "plant".
Fakt ist, wir sind im Februar eine Woche auf Molokai. Wir wohnen in der Anlage, wo Ihr auch gewohnt habt.
Flug von und nach Maui und das Auto fehlen noch.
Wenn Du berücksichtigst.... dass meine Frau eher nicht englisch spricht, was würdest Du uns konkret für die eine Woche empfehlen?
Einen Jeep werden wir haben.
Wale wollen wir auch sehen, schnorcheln oder tauchen u.U. auch.
Wir waren vorher 14 Tage auf Maui und wollen es insgesamt eher ruhig angehen lassen...
In der Hoffnung auf ein wenig Hilfe (Du hast uns das ja "eingebrockt" ;-))
GLG
Knut und Kerstin
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. Oktober 2018, 10:17:07
Aloha, Kerstin und Knut
um euch genauere Tipps geben zu können, müsstet ihr schon noch ein wenig erzählen, was ihr mögt.
Ihr habt euch eine Woche vorgenommen, dass ist wunderbar. Ihr könnt euch Zeit nehmen und auf den Rhythmus der Insel einschwingen, slowly und relaxed.
Liebt Ihr Strände, dann nehmt euch Zeit für die Westküste, denkt an Sonnenschutz, Getränke und Verpflegung. Bleibt wo es euch gefällt, wagt euch auf unbekanntes Terrain. Die Fahrt zum Mo'omomi Beach lohnt sich wirklich und ist machbar.
Wollt ihr Bootstouren machen, schaut euch hier um: http://molokaifishing.com/whales.html
und http://molokaifishanddive.com/.
Die Nordküste mit Walter Naki war für uns das Highlight schlechthin, ruft ihn am Beginn eures Aufenthalts an und macht einen Termin. Die 150,-Dollar pro Person waren gut investiert.  :thumbsup
Erkundet die Küste in Richtung Halawa-Valley, stoppt an den unzähligen Fishponds, sucht den Ili'ili'opae Heiau in der Nähe von Manae Goods 'n Grindz, macht eine Pause und esst dort! Dort sieht man viel locals, da kann das Essen nicht schlecht sein.  ;)
Falls euch der Hike im Halawa Valley zu englisch-lastig ist, müsst ihr den ja nicht machen. Aber vielleicht helfen auch ein paar Übersetzungen zwischendurch. Die Erfahrung im Tal teilt sich aber auch ohne perfekte Sprachkenntnisse mit und wenn ihr die Wanderung zum Wasserfall machen könnt  (Wetter muss mitspielen) dann habt ihr uns etwas voraus. Ansonsten ist die Bucht auch sehr schön für einen entspannten Bade oder Surf-Nachmittag, am Wochenende sind die Strände belebter als unter der Woche. Falls der Beach an der Strasse schon "voll" sein sollte, einfach durch den Fluss waten und sich ein Fleckchen am Strand suchen...
Schaut euch nach Aushängen und Infos in den Kneipen und Läden um, manchmal gibt es Konzerte, Märkte u.ä.
Schlendert durch die Läden in Kaunakakai, nehmt Obst von den mobilen Händlern mit. Sehr freundlich ist die Dame vom Bookstore. Und wenn ihr mit jemanden ins Gespräch kommt, fragt die Leute ruhig nach dem, was euch interessiert. Die meisten helfen sehr gern weiter.
Touren lassen sich auch im Hotel Molokai buchen, lasst euch an der Rezeption beraten.
Startet früh, wenn ihr in den Kamakou Preserve wollt und nehmt einen Tag mit guter Wetterprognose. Der Pe'eopae Boardwalk ist ein tolles Ziel und wenn ihr ihn sogar ganz schafft, belohnt euch der Ausblick ins Pelekunu Tal.
Ob ihr nach Kalaupapa wollt, müsst ihr entscheiden, man kann z.B. auch runterwandern und sich zurück fliegen lassen, oder ganz Sportliche wandern alles. Auf folgender Homepage findet ihr viele Links.  http://visitmolokai.com/wp/
Wenn ihr im Quartier nicht genug Lesefutter findet, ist die Libary in Kaunakakai eine gute Wahl, dort findet man auch Musik-CDs, Zeitschriften und Hawaiana.
Die lokale Zeitung The Molokai Dispath ist auch ne gute Info-Quelle für Aktuelles. Und sprecht mit den Leuten, holt euch von ihnen Tipps.
Und wie schon gesagt, besorgt euch eine Karte und recherchiert auch ein bisschen vorab, dann könnt ihr die einzelnen Tage entspannt angehen.
Die Karte wird euch helfen, die eher unscheinbaren Zugänge zu Heiaus oder Fishponds überhaupt zu finden. Wegweiser und auffällige Hinweisschilder sind eher rar, so kann es vorkommen, dass man immer wieder vorbei fährt ;)
Also, das wäre schon viel für die erste Woche... viel Spass beim Planen und Träumen und youtube/Vimeo-Videos schauen.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: KnuMu am 25. Oktober 2018, 15:52:59
Liebe Bine!
Vielen vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Genau das hatte ich mir von Dir erhofft.
Ab jetzt gibt auch die Flüge für Februar von und nach Maui zurück.
Eine von Dir angesprochene Karte bekommt man vor Ort oder u.U. auch online?
Ich fange dann jetzt mal an, genauer zu planen.
Nochmals vielen Dank

Mahalo
Knut&Kerstin

Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 25. Oktober 2018, 18:17:30
Hallo Knut
ob man die Karte auf Molokai bekommt, weiss ich nicht zu sagen. Ich habe unsere dann auf BI gekauft für 4,95 $.
Wenn du sie bestellen willst: https://www.amazon.com/Reference-Maps-Islands-Hawaii-Molokai/dp/0824859480
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 25. Oktober 2018, 23:00:01
Liebe Bine,

diese Karte habe ich schon jahrelang zu Hause. Ich kaufte sie damals auf Hawai'i, aber auf welche Insel, weiß ich nicht mehr. Auf meiner Karte steht als Preis noch $ 3,95 drauf.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 25. November 2018, 07:41:40
Aloha

ich verlinke euch hier einen sehr interessanten youtube-Beitrag, der den Zauber Molokais vermittelt:

https://www.youtube.com/watch?v=XzIlRkQ_KUk
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 25. November 2018, 19:48:46
Aloha Bine,

danke für den Link, dieses Video wird etwas für heute Abend, ich freue mich schon sehr darauf :)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 25. November 2018, 21:06:37
 ;D gern geschehen liebe Angie.
Aber ein abendfüllender Film wirds nur bei etlichen Wiederholungen  ;)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Chris am 07. Dezember 2018, 23:09:08
Hallo Bine,
weißt du vielleicht einen Link zu eurer Unterkunft auf Molokai? Oder eine VRBO ID, etc.?
Bin ja gerade im frühen Planungstadiim für unsere nächste Hawai'i-Reise, und Molokai soll ein Teil davon werden.

Danke,
Chris
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 08. Dezember 2018, 07:29:43
Hallo Chris, bitteschön: https://www.vrbo.com/182191ha
Wir waren sehr zufrieden und andere Mieter sind es auch. Ein empfehlenswertes Condo.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Chris am 08. Dezember 2018, 08:30:40
Vielen Dank!
Ich glaube, da bin ich gestern beim Suchen schon mal drüber gestolpert. Vom Wavecrest hattest du ja geschrieben, und das Condo hat die besten Bewertungen.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: KnuMu am 28. Februar 2019, 12:33:50
Aloha!
Ich wollte mich mal melden. Nach 39h von Haustür (Wavecrest) zu Haustür (nähe Berlin) sind wir gestern Abend zu Hause angekommen. 2 Wochen Maui, Tagesausflug Lanai, gefolgt von einer Woche Molokai.
Ich bin noch nicht so recht in der Lage, eine Zusammenfassung  zu schreiben.
Vielen Dank Bine, für Deinen tollen Bericht! Der hat sehr geholfen.
Ich denke Molokai polarisiert, man liebt oder hasst sie. Eine echte Gefahr, dass der Tourismus die Insel verändert besteht glaube ich nicht, die Tourismus- Zahlen sollen rückläufig sein.
Wir haben diese Insel lieben gelernt. Es besteht ernsthaft Wiederholungsgefahr.
Die Nordseite konnten wir bestaunen, als der kleine Flieger die gesamte Küste dicht an den Seacliffs entlang flog. Unbeschreiblich!
Ein alter Ami, der schon lang auf Molokai lebt äußerte, Molokai sei kein friendly island. Die Einwohner sind zueinander friendly. Nach außen eher nicht. Wer mal etwas weg will, von den ganzen schön touristisch aufbereiteten Attraktionen hin zu beeindruckender ursprünglicher Schönheit, der ist auf Molokai wohl richtig. Damit will ich erstmal bewenden lassen. Die Tage eventuell noch mehr.
Vielen Dank nochmal für diesen Thread, ich hätte diese Insel sonst nicht gesehen!

Mahalo Knut
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 28. Februar 2019, 19:36:03
Aloha Knut,

willkommen zurück und gutes Eingewöhnen.

Eine echte Gefahr, dass der Tourismus die Insel verändert besteht glaube ich nicht, die Tourismus- Zahlen sollen rückläufig sein.

Vor Jahren drohte der Tourismus Molokai negativ zu verändern, aber - so habe ich es gelesen - wehrten sich die Bewohner durch eine eher ablehnende Haltung den Touristen gegenüber.

Dazu kam, dass es früher unglaublich viele illegale Unterkünfte auf Molokai gab, die die Polizei nach und nach sperrte.

Und dann wurde noch die Molokai Ferry eingestellt, die eine tolle Alternative zum Flugzeug war. Jetzt kommt man nur mehr mit dem Flugzeug nach Molokai, was deutlich mehr kostet, als die Ferry kostete.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 02. März 2019, 07:42:50
Aloha Knut & Alle. Da haben wir uns knapp verpasst. 😎 Ich bin heute früh 7:20 Uhr auf meiner Lieblingsinsel gelandet. ✈️ Was für ein traumhafter Start: Sonnenaufgang über Honolulu, 4door Wrangler 👍, Kanikapila mit alten Bekannten, 🐳 ersten Wal von Ferne gesehn, Waltour gebucht. 😊 Snorkeltour auch, Eis gegessen, Big Wave beim Sonnenuntergang getrunken, 🌺Hula-Show gesehen ... 🏝jetzt sag ich Gute Nacht und 🤙
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 28. Mai 2019, 07:49:43
(http://fs5.directupload.net/images/180912/4lv79lfw.jpg) (http://www.directupload.net)

...

(http://fs5.directupload.net/images/180912/aa3ewilr.jpg) (http://www.directupload.net)

Na Wai 'Eha heisst die Gruppe von Brüdern übrigens.
Sie haben den Preis der vielversprechendsten Band beim diesjährigen Na Hoku Award gewonnen!
GRATULATION!
Ich freue mich für die Jungs, sie sind wirklich phantastisch.
Wer nachhören möchte, kann sich durch die Berichterstattung "arbeiten"  ;D
z.B.:
https://www.hawaiinewsnow.com/video/2019/05/26/na-hoku-hanohano-awards-performance-na-wai-eha-robi-kahakalau-brickwood-galuteria/

Ein schöner Artikel von Maui News:
https://www.mauinews.com/news/local-news/2019/05/future-looks-bright-for-most-promising-artist-na-wai-eha/
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Carotthat am 20. August 2019, 18:30:32
Hallo Leute,

nach etlichen Trips zu den Inseln ist nächsten Februar auch mal Molokai dran.
Leider sind die Mietwägen außer den zwei privaten Anbietern (und die sind schon weg) nur mit Alamo möglich.
Habt Ihr einen anderen Tip?

Danke,
Carotthat
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 20. August 2019, 18:38:53
Hallo Leute,

nach etlichen Trips zu den Inseln ist nächsten Februar auch mal Molokai dran.
Leider sind die Mietwägen außer den zwei privaten Anbietern (und die sind schon weg) nur mit Alamo möglich.
Habt Ihr einen anderen Tip?

Danke,
Carotthat

Aloha, was spricht aus deiner Sicht gegen Alamo?
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: ma_nu am 23. August 2019, 08:13:25
Waltour gebucht. 😊 Snorkeltour auch
Aloha Biene,
lohnt sich aus deiner Sicht eine Snorkeltour auf Molokai? Was ist anders, als vom Strand aus zu schnorcheln? Und welchen Anbieter würdest du empfehlen?
Nicht mehr lange, dann dürfen wir auch. :huepfen
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 23. August 2019, 15:51:28
Hallo Manu

ich weiss nicht so recht, ob ich dir eine Schnorcheltour empfehlen kann. ????
Hier zitiere ich mich mal selbst aus meinem Reisebericht im Stammtisch:

"Heute hatte ich meine Schnorcheltour mit Molokai Fish & Dive auf dem Plan, die ich für 79,-$ direkt im Geschäft gebucht hatte. Ich freute mich sehr darauf und war sehr gespannt auf das Korallenriff und hoffte sogar auf Mantas, was absolut vergeblich sein sollte.
Was soll ich sagen, die Tour war ok, aber in keiner Hinsicht so toll wie die Whale Watching Tour von Molokai Ocean Tours. Man merkte sofort, dass man es mit dem Platzhirsch der Bootsausflug-Companies zu tun bekommt, weniger persönlich, mehr Abfertigung.
Alle Teilnehmer bekamen einen Wet suit und beim Anlegen ist es wohl passiert. Im ganzen stressigen Hin- und Her zwischen all den Leuten vergass ich mein Handy, das ich Ausschnitt meines Badeanzugs zwischengeparkt hatte. Den Fehler bemerkte ich erst nach der Schnorcheltour. Da war alles längst zu spät, sehr ärgerlich und ein Lektion fürs Leben. Das Schnorcheln selbst war nicht besonders spektakulär und dass mich ausgerechnet so eine mittelmässige Aktion mein Iphone kosten würde, tja wenn ich gelenkiger wäre, hätte mein Allerwertester mindestens einen Biss.
So gibt es von dieser Tour überhaupt kein Foto und die Erkenntnis, dass es oft besser ist, sich nicht den grössten Anbieter auszusuchen. Es gibt ja durchaus Alternativen, nur war ich halt mit meinen wenigen Tagen vor Ort sehr limitiert. Da nicht jede Tour an jedem Wochentag angeboten wird, blieb mir vom Zeitplan her nur, bei ihnen zu buchen. Man sollte also am besten mehr Zeit mitbringen und vor der Reise oder gleich nach der Ankunft solche Touren planen. "

Ich würde eher wieder zu MolokaiOceantours gehen und NICHT zu Fish & Dive.
http://molokaioceantours.com/index.html
Du findest Ansprechpartner von dieser Company im Geschäft gegenüber der Bibliothek, 1. Etage. Die Leute sind SEHR nett.
Die Whale Watching Tour mit ihnen war phantastisch und sicher ist die Snorkeltour auch nicht schlecht.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: ma_nu am 25. August 2019, 22:27:00
GAAAANZ lieben Dank, Bine!
Wir werden auf Maui und Oahu schnorcheln - und wenns passt am Stand von Molokai. ;)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 18. September 2019, 07:53:45
Ein kleiner Hinweis: Hana Hou - das Magazin von Hawaian Airlines hat in seiner August-September Ausgabe einen sehr schönen Artikel über die Nordküste Molokais mit phantastischen Fotos.

https://hanahou.com/22.4/height-of-uncertainty
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Pepi am 18. September 2019, 08:31:40
Hammer-Fotos  :krank
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 18. September 2019, 14:29:28
https://hanahou.com/22.4/height-of-uncertainty

Die Fotos sind wirklich beeindruckend, aber Molokai ist falsch geschrieben :kloppen
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: ma_nu am 25. September 2019, 10:07:08
Wir sind nun seit 1,5 Tagen auf Molokai - und ich finde es bislang toll hier!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: bender83 am 25. September 2019, 10:18:23
Dem Reisebericht zufolge hier, sollte man Molokai meiden... ;)
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: ma_nu am 25. September 2019, 10:26:26
Dem Reisebericht zufolge hier, sollte man Molokai meiden... ;)
;D
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: ma_nu am 06. November 2019, 01:14:09
Verdammt, in Gedanken bin ich immer wieder auf Molokai. :herz Fotos sortieren ist da wohl eher kontraproduktiv. ;D
Ich glaube, ich muss da unbedingt nochmal hin.
Byni, ich verstehe Dich!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 06. November 2019, 06:51:00
 :abklatsch

Aloha Manu, schlaflos und von Molokai träumend?
Wäre schön, wenn du auch einen kleinen Bericht machen könntest, frische Fotos und deine Eindrücke. Ich bin gespannt!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 06. November 2019, 12:36:04
Wäre schön, wenn du auch einen kleinen Bericht machen könntest, frische Fotos und deine Eindrücke. Ich bin gespannt!

Oh ja, das würde mich auch sehr freuen :dafuer
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: ma_nu am 06. November 2019, 21:02:22
Das glaub ich euch aufs Wort, habe momentan nur dolle viel um die Ohren. :-\
Und überhaupt keine Ahnung, wie ich meine Fotos (bei google bzw. auf meinem Handy) hier reinbeamen kann. Ich weiß, dass sie verkleinert sein müssen, mir fehlt noch das “gewusst-wie“, Bei facebook ists easy, anklicken, hochladen, fertig. Geht das hier auch irgendwie? Dann könnte ich das eher irgendwie rucken.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 06. November 2019, 21:11:40
Hast du Tapatalk? Wenn ja, kannst du damit ganz einfach Bilder hier einstellen. Ich selbst habe es noch nie getan, aber viele anderer unser User mit Erfolg.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: ma_nu am 06. November 2019, 21:44:55
Danach habe ich gerade gegoogelt, weil ich mich erinnerte, es hier gelesen zu haben. Es geht wohl seit dem letzten update nur noch mit der Bezahlversion, die aktuellen Kommentare sind dementsprechend negativ.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 06. November 2019, 21:58:37
Hmmm, öffne am besten im Board Diverses einen Thread und frage entsprechend nach. Es sind wirklich viele unserer User mit Tapatalk unterwegs, sie können dir sicher helfen. Ich habe zwar von anno dazumal die Bezahlversion, lud aber nie ein Foto hoch und verwendete Tapatalk nur sehr wenig.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 07. August 2020, 09:51:44
Aloha an Alle
wer Lust hat, eine virtuelle Tour auf dem Wailau-Trail zu machen ... hier kommt eine neues Video! :thumbsup
https://www.youtube.com/watch?v=969apPFS5PE
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 07. August 2020, 18:56:08
Aloha liebe Bine,

herzlichen Dank für den Link. Das Video ist grandios!!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 29. Mai 2021, 17:59:21
So, ihr Lieben
allen, die doch mit Molokai liebäugeln, gebe ich folgende Nachricht weiter, die ich im übrigen sehr bedaure:
Hawaiian Airlines' Ohana muss aufgeben.
Lana'i und Molokai werden nicht mehr angeflogen  :(

https://www.hawaiinewsnow.com/2021/05/27/ohana-by-hawaiian-wont-resume-passenger-service-to-molokai-lanai/

Der lachende Dritte wird wohl Mokulele sein. Aber ob sie das ganze Passagieraufkommen bewältigen können, ist fraglich???

Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 29. Mai 2021, 19:29:28
Das ist sehr schade, bleibt dzt. die Molokai Ferry und die Lanai Ferry.

Liebe Bine,

darf ich dich bitten, dass du dein wichtiges Posting ins Board "Flüge und Airlines" kopierst? Dort wird es von Interessierten leichter gefunden. Danke!
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Byni am 29. Mai 2021, 22:06:23
Das ist sehr schade, bleibt dzt. die Molokai Ferry und die Lanai Ferry.

Liebe Bine,

darf ich dich bitten, dass du dein wichtiges Posting ins Board "Flüge und Airlines" kopierst? Dort wird es von Interessierten leichter gefunden. Danke!

Ja, kann ich gern machen. Aber ich denke, die Fähren sind auch schon lange Geschichte... habe jetzt adhoc keine Quelle, aber meines Wissens ist das keine Alternative.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 29. Mai 2021, 22:23:55
Ja, kann ich gern machen. Aber ich denke, die Fähren sind auch schon lange Geschichte... habe jetzt adhoc keine Quelle, aber meines Wissens ist das keine Alternative.

Danke noch einmal, ich habe im anderen Thread schon geantwortet, poste aber hier noch die Kopie herein:

Lana'i und Molokai schotten sich offenbar komplett vom Tourismus ab. Die früher verkehrenden Fähren zwischen Lahaina und Lana'i und Lahaina und Molokai existieren leider auch nicht mehr.

Mir fällt das große Hotel auf Lana'i ein - das wird verkommen, schade.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Walreiter am 09. Juni 2021, 09:41:33
naja ich bin ehh immer mit Mokuele rüber geflogen. war der vorteil das man kein TSA hatte
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 09. Juni 2021, 22:04:40
Jetzt fliegt Mokulele Molokai nicht mehr an.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Cide am 10. Juni 2021, 10:18:10
Klar. Sie schaffen sich sogar größere Flieger (18 Sitzer mit Druckkabine) an und fliegen damit morgens und abends jeweils 1x nach Molokai und Lanai. Darüber hinaus haben sie sich die Rollstuhlrampe von Hawaiian dauerhaft gemietet. Nur Ohana by Hawaiian fliegt nicht mehr, da die Gesellschaft ja ihren Betrieb eingestellt hat.

https://crankyflier.com/2021/06/03/molokai-and-lana%ca%bbi-face-big-changes-with-the-demise-of-%ca%bbohana/
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: @ndie am 10. Juni 2021, 10:30:48
Ich hab einfach mal versucht, auf der Mokulele-Airlines Seite Flüge von Honolulu (HNL) nach Ho'olehua (MKK) zu buchen.
Hinflug Samstag 12.6.2021, Rückflug Sa 19.6.2021
Für den Hinflug nach Molokai werden mir 8 Nonstop Flüge angeboten und einer mit 16min Zwischenlandung in Kalaupapa (LUP).
Beim Rückflug kann ich aus 10 Direktflügen zwischen MKK und HNL wählen.

Ähnlich sieht es für Verbindungen zwischen Kahului (OGG) und Ho'olehua (MKK) aus.
Durchgeführt werden alle Flüge mit Cessna 208.
Preise zwischen 65 und 100$ je Oneway.
Das Ergebnis lässt sich auf alle Tage bis Jahresende übertragen.

Wer also vorhat Molokai zu besuchen, kann gern den angebotenen Service nutzen.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 10. Juni 2021, 16:52:07
Klar. Sie schaffen sich sogar größere Flieger (18 Sitzer mit Druckkabine) an und fliegen damit morgens und abends jeweils 1x nach Molokai und Lanai. Darüber hinaus haben sie sich die Rollstuhlrampe von Hawaiian dauerhaft gemietet. Nur Ohana by Hawaiian fliegt nicht mehr, da die Gesellschaft ja ihren Betrieb eingestellt hat.

https://crankyflier.com/2021/06/03/molokai-and-lana%ca%bbi-face-big-changes-with-the-demise-of-%ca%bbohana/

Gestern rief ich die Website von Mokulele auf, etwas weiter unten ist eine Karte der Hawai'i-Inseln mit den Routen, die Mokulele anfliegt. Weder Molokai noch Lanai waren dabei. Mein Fehler war aber, ich las den Text am unteren Rand der Karte nicht und dort steht, dass Mokulele mittlerweile alle Inseln anfiegt.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: @ndie am 10. Juni 2021, 17:23:54
Hier ist die aktuelle Route-Map von Mokulele Air.
https://mokuleleairlines.com/route-map/
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 10. Juni 2021, 17:27:56
Auf der Startseite ist diese, wobei - wie ich schon schrieb - den Satz am unteren Rand des Banners überlas:

(https://mokuleleairlines.com/wp-content/uploads/2021/06/home-banner-wide.jpg)
Quelle: https://mokuleleairlines.com/wp-content/uploads/2021/06/home-banner-wide.jpg
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Chris am 10. Juni 2021, 22:58:12


Auf der Startseite ist diese, wobei - wie ich schon schrieb - den Satz am unteren Rand des Banners überlas:

(https://mokuleleairlines.com/wp-content/uploads/2021/06/home-banner-wide.jpg)
Quelle: https://mokuleleairlines.com/wp-content/uploads/2021/06/home-banner-wide.jpg

Unabhängig von Mokulele-Flugplan lese ich ein Satz unter der Karte anders als du  Angie.
"Now serving every airport on Hawai'i Island" = Now serving every airport in Big Island. Hierzu passt auch die Karte.
Im Gegensatz zu: Now serving every airport on the Hawaiian Islands.
Aber vielleicht liege ich auch falsch.
Titel: Re: Molokai – nein danke
Beitrag von: Angie am 10. Juni 2021, 23:19:22
Unabhängig von Mokulele-Flugplan lese ich ein Satz unter der Karte anders als du  Angie.
"Now serving every airport on Hawai'i Island" = Now serving every airport in Big Island. Hierzu passt auch die Karte.
Im Gegensatz zu: Now serving every airport on the Hawaiian Islands.
Aber vielleicht liege ich auch falsch.

Stimmt! Jetzt, wo du es sagst, fällt es mir wie Schuppen vor die Augen. Und nein, du liegst nicht falsch, Mokulele sollte ihre Website einem Update unterziehen.